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Game Over

von Relina123
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Humor / P16 / Gen
Link OC (Own Character) Pit
22.01.2015
12.03.2016
36
81.748
7
Alle Kapitel
73 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
25.08.2015 3.569
 
Game Over

Kapitel 27

Ideen und der "unsichtbare Überfall"

=Relina's Sicht=

Meine Augen versuchte ich zu öffnen, aber ich war zu müde dazu. Mein ganzer Körper fühlte sich an wie ein Eisblock und überall war alles taub wie nach einer Vollnarkose. Doch den Schnitt am Rücken… den merkte ich natürlich gewaltig! Das ist wieder einer dieser Momente, wo ich glaubte, dass Gott mich nur verarschen will. Die Schwärze um mich herum beruhigte mich zutiefst, aber einschlafen konnte ich nicht… Wieder versuchte ich, meine Lider zu erheben, doch es war immer noch alles dunkel, und meine Augen waren noch nicht mal wach genug, um Silhouetten zu erkennen. Doch ich roch etwas… Den Geruch von Bäumen… Dieser Geruch, immer, wenn man durch den Wald spaziert. Nur warum bin ich hier? Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass die Treppe unter meinen Füßen weggezogen wurde. Genauso spürte ich den Strick an meinem Knöchel nicht mehr. Bei so einer Höhe müsste ich eigentlich definitiv Blutbrei und Knochenstaub sein. Aber… Ich merkte auch, das ich mich irgendwie auf einem wackeligen Untergrund befand, wie auf hoher See. Doch ich bin nicht seekrank gefährdet. Oder doch? Fast nie war ich auf einem Schiff. Mir fielen die Augen wieder zu, und Ich strengte mich ziemlich an, diese offenzuhalten. Nur mir wurde dich etwas schlecht und es tanzten goldene Lichtpunkte vor meinen Augen. Sie erschienen mir grad wie Glühwürmchen, in dieser dunkeltönigen Umgebung. Unterdrückte Geräusche stieß ich aus, die mir vor Übelkeit hoch kamen. Sofort kamen mir unangenehme Töne in meinen Ohrmuscheln geflossen. Es hörte sich einfach nur abartig echoartig an, ich könnte sogar mehr verstehen, wenn ich mich unter Wasser begäbe. Nur langsam drehte ich meinen Kopf zu der Geräuschquelle, um meine Gesundheit nicht des weiteren einzuschränken. Diesmal sah ich sehr wohl was, doch es war ziemlich verzerrt. Die Umrisse waren massig verwaschen, aber wie schon erwähnt, war es sehr dunkel. Doch ich konnte genau erkennen,  wie mir zwei Augen entgegen blickten. Freundliche Augen. Aber irgendwie auch bekannte Augen. Nun glaubte ich, das der Besitzer dieser Iriden nun sprach, aber dies sah ich nur als Verschiebung von Farbtönen, wenn ›es‹ seinen Mund bewegte. Denn durch die Verzerrung, konnte ich nicht erahnen, ob dies nun männlich oder weiblich war. Doch es blieb nicht an Ort und Stelle. Sondern ging neben mir her. Logischerweise musste ich mich dann ja auch irgendwie fortbewegen. Also, ich glaube, sehr wohl lag ich auf etwas. Und es war warm. Sehr warm. Nun, keine Ahnung, was es war, aber es eignete sich hervorragend als Ersatz-Bett. Dem nach kuschelte ich mich näher an das wärme ausstrahlende etwas und ehe ich mich versah, war ich auch schon eingeschlafen.



Als ich dann wieder aufwachte, ging es mir spürbar besser. Einigermaßen konnte ich wieder klar sehen. Wenn man es so nennen konnte. Auch das Rascheln der Blätter klang deutlich in meinen Ohren. Auch mein Körper fühlte sich wieder lebendig an. Doch den Schnitt am Rücken brannte immer noch. Und dieses "Schiffschauckeln" erkannte ich nun auch. Ich denke, ich wurde von jemanden auf dem Rücken transportiert. Auch 'ne schöne Idee, so konnte ich wenigstens nochmal ein Weilchen schlafen. Doch wer es war, erkannte ich nicht. Dunkel. Immer noch. Tief seufzte ich und knuddelte meinen Kopf zwischen Nacken und Hals dieser Person. Man, ich SAG euch, der war so warm! ♥ Nur seine Zipfelmütze bedeckte etwas mein Gesicht, worauf ich sie entweder wegpusten musste, oder auf seine andere Schulter legte. Aber auch wenn der Wind nur eine leichte Brise war, schlug sie die Mütze immer wieder peitschend in mein Gesicht. Irgendwann erkannte ich, das dies sinnlos war, und ließ es in meinem Gesicht baumeln. Da ich durch die Nase atmete, kitzelten seine Haare in dieser. So wie ich es erkennen konnte, in dieser Dunkelheit, waren sie wohl dunkelblond. Nur das, was mir am meisten missfiel, war, das sein Schwert voll gegen meinen Kieferknochen drückte. Und sein, wie ich erahnen konnte, grünes…- warte mal! „Ieek!!!“ Ich krallte mich vorne an seiner Kleidung fest, um zu versuchen, mein Gleichgewicht wiederzufinden, da mich dieser kurze Schock, als sich mir zeigte, wer der Träger meinerseits ist, total zurück geworfen hatte. Allerdings konnte ich meine Balance nicht mehr nach vorne neigen, weshalb auch die Person, die mich trug, ebenfalls das Gleichgewicht verlor und erschrocken aufkeuchte. Als ich auf dem Boden aufkam, dauerte es auch nicht lange, bis auch mein Träger auf mir landete. Link! Es war viel Gewicht, das auf mir lastete, aber mir war bewusst, das dies von der Rüstung kommen müsste, da er ja an sich nicht wirklich viel wiegt. Doch sein Schild drückte schon ziemlich auf meine Rippen und stellte die Stabilität dieser Knochen in Frage. Außerdem machte es mich seeehr nervös, wenn er auf mir lag, auch, wenn es nur auf dem Rücken ist.  Er rollte sich jedoch sofort runter, und das, ohne mir weiter wehzutun... Und das so geschickt wie immer ♥ Mit einer raschen Bewegung stand er wieder auf den Beinen, was man ja schon als ›aufspringen‹ bezeichnen konnte. „Relina! Du bist wach!“ freute sich Link dann und lächelte von oben auf mich herab. Ich lächelte zurück aber das Blut schoss mir sofort ins Gesicht, weil er so knuffig aussah, wenn er grinste… ein wirklich seltener Anblick! Nichtsdestotrotz hoffte ich, das er nachts nicht sehen konnte, wie rot ich geworden bin. „Ähm… Habe ich dir weh getan?“ Link hörte sich ziemlich verlegen an… Bevor ich jedoch antworten konnte, erblickte ich ein Trio von bekannten Gesichtern. „Geht's dir gut?!“ erkundigte sich Hermine, die ganz rechts stand. Aber abermals konnte ich kein Wort rausbringen, bevor meine ABF zu mir runter stürmte und mich hastig u den Hals fiel. „Ich habe mir solche Sorgen gemacht! Ich… Ich dachte erst, du wärst…tot.“ schluchzte sie und presste mich fester an sich. Sie durchnässte meine Kleidung mit Tränen, die sie vor Erleichterung ausströmte. Sie weinte sich aus, und auch Pit, Link und Samus gaben kein Kommentar ab. Da ich die Augen schloss, sehen. Ich drückte mein Kinn gegen ihre Schulter, und so blieben wir eine Weile sitzen, genossen die Stille und die freundschaftliche Körpernähe. Link brach dann aber bald die Stille. „Also…“ Hermine und ich lösten uns aus der Umarmung und hörten Link aufmerksam zu, wobei wir ihn natürlich auch anguckten.
Bei seinen geilen Augen muss man das auch... Öh- Ich habe nichts gesagt. „Von Informationen her können wir einfach nicht mehr halblang machen!“ Er schwenkte den Kopf zur Seite und schien weitweg zu sein mit seinen Gedanken. „Aber“ Er wand sich wieder zu uns. „Ihr habt ihn ja gehört. In knapp einer Woche wird das Spiel veröffentlicht! Und bei der Qualtität des Unternehmens... Werden schon viele Gamer drauf gehen. Aber wenn sie erstmal Wirklichkeit sind, was wird dann passieren? Ich will's gar nicht wissen, das war eine rhetorische Frage, verdammt!“ Finster guckte er Pit an, der wie ein Schüler aufgezeigt hatte, im Kontrast dazu jetzt jedoch den Finger senkte. „Wir müssen jetzt sofort eingreifen, egal, was Mario sagt, sonst sind sie alle verloren! Samus. Pit. Ich will nicht den Anführer spielen. Aber: Könntet ihr bitte zur Basis gehen, und soviele zusammen trommeln, wie möglich? Wir müssen zur Vorbereitung Infos sammeln, Ersatztwaffen auffinden, Vorräte sammeln, und, und, und. Zu fünft schaffen wir das nicht!“ „Wieso machst du das nicht selber?“
Protestierte Samus und legte etwas bitchig die Hand an die Hüfte und reckte ihren Hintern zur Seite. Nur was für ein Spiel meinte Link und woher hat er die Infos? Bestimmt habe ich es nicht mitgekriegt, weil ich bewusstlos war. Also gelangen mehr Charas in die Menschenwelt? Wenn die Menschen das mit bekommen, herrscht völliges Chaos! „Ich passe auf die Mädchen auf, deswegen. Außerdem können wir uns besser aufteilen, wenn ihr sie hierherführt.“ erläuterte der Hylianer. „Alles klar.“ meinte dann Pit aufgeregt, lächelte Link an und zog Samus hinter sich her, wahrscheinlich in die Richtung, wo sich die Basis befand. Natürlich plärte Samus ordentlich rum, als Pit sie mit sich zog, aber bald waren sie auch schon nur kleine Schemen in der Ferne, die man nur durch genaues Wissen der Gestalten entziffern konnte. Link seufzte, konnte aber nur den Kopf schütteln. War wohl auch etwas anstrengend für ihn. Mitten im Wald waren wir nun mit ihm. Im dunkeln. Und warten auf Verstärkung. „Seid ihr wirklich okay?“ die Frage war wohl an uns gerichtet. „Ja, schon.“ antwortete Hermine Link. „Mir auch… Einigermaßen.“ gab ich dann hinzu. Er kniete sich vor uns hin, guckte aber bur gezielt mich an. „Gut, ich dachte schon… Du warst ziemlich lange weggetreten, deswegen… und dann noch deine Wunde am Rücken…“. Toll, jetzt, wo er es erwähnte, fing meine Wunde wieder total an zu zirpen. Und ich habe den Schmerz gerade nicht gespürt, beachtet und fast vergessen! Doch dann passierte etwas            überraschendes. „Relina … ich… Es ist meine Schuld. Es ist meine Schuld, das wir so spät gekommen sind… ich…“ stotterte er und sah niedergeschlagen zu Boden, als er immer noch versuchte, Sätze zu bilden, wobei er jedoch versagte. „Gib dir nicht die Schuld dafür, Link. Wir wussten doch auch nicht, dass sie sie überfallen würden. Sei lieber froh, das wir dennoch nicht zu spät waren!“ versuchte Hermine, Link zu trösten. Doch dieser antwortete nicht, sondern kniete weiterhin auf den Boden und wich unserem Blick aus. Oh man, so habe ich ihn ja noch nie erlebt. Auch ich wollte ihn versuchen, zu trösten, un- weint er?! Er hörte sich an, als würde er ganze Zeit nach Luft schnappen und wieder abgehackte Geräusche. Gerade wollte ich nach fragen, doch da hob der Hylianer den Kopf. Bei dem Anblick zuckte ich zusammen. Das Gesicht von Link war gerötet und in seinen unteren Augenlidern lagern sich die Tränen. Eine befreite sich noch, kullerte seine Wange hinab und landete auf das Gras des Waldes. Wie hypnotisiert folgte ich der wässrigen Flüssigkeit hinterher. Eine gefühlte Ewigkeit starrte Ich auf den Landeplatz der Träne, bevor ich Link wieder ins Gesicht sah. Allerdings konnte ihn gar nicht lange an gucken, da Link sich auf einmal nach vorne lehnte, und als seine Arme in Reichweite waren, diese um mich schlang. Ab diesen Zeitpunkt war ich total geschockt und konnte auch nicht mehr klar denken. Auch, wenn das grade 'ne scheiß Situation war, mochte Ich das. Ich weiß noch, wie ich immer mit meinem grünen Kissen gekuschelt habe, und ich mir immer vorstellte, das Link mich knuddelt. Aber das war natürlich etwas ganz anderes. Und man umarmt ja auch keinen, wenn man diese Person nicht leiden kann. Doch das er mich nicht hasste, hat man ja gemerkt, kurz bevor ich aufgehängt wurde, das er zu den anderen sagte, das er sich Sorgen machen würde… Link war so warm… Generell liebe ich ja Umarmungen… Aber Knuddeln mit Link… Kommt nicht mal in meinen schönsten Träumen vor. Außerdem hatte hatten ich ein unbekanntes Gefühl im Magen… es kribbelt alles so… Ich zögerte etwas, aber dann legte ich meine ebenfalls um den Körper des grünbekleideten Spitzohr. Dieser keuchte erschrocken auf. Gerne würde Ich jetzt Hermine's Blick sehen, aber ich starrte nur über Link's Schulter hinweg in den tiefen Wald. „Ich… Es tut mir leid, ich bin so ein Versager … Ich stehe zu den Menschen,  kann sie aber vor gar nichts beschützen! Ich schwöre, das ich euch beide vorallem beschützen werde… die ganze Menschheit, wie es in meiner Macht steht. Und ich werde nicht zulassen, das so was nochmal geschieht!“ seine Stimme war von Tränen getränkt und er zitterte leicht, worauf ich versuchte, seinen Rücken zur Beruhigung zur streicheln, was etwas schwer ausfiel, da ja sein Schild das meiste versperrte. Aber er riss sich auch allmählich zusammen, löste sich aus der Umarmung, setzte sich aufrecht hin und lächelte mich an. OMG, sein Lächeln war einfach UM-WERF-END! In den Games lächelte er so selten, das es auf den ersten Blick etwas merkwürdig aussah, aber es war trotzdem voll knuffig! Erbwollte gerade wahrscheinlich noch was sagen, als dann aber ein seltsames Geräusch ertönte. Sofort fuhr Link wie von einer Tarantel gestochen herum. Hermine keuchte nur erschrocken auf und späte ebenfalls in den Wald hinein.  Wieder kam es, diesmal aber lauter... Es hörten sich an wie Schritte... Aber nicht die, von einem Menschen. Link zückte sein Schwert und der Kontakt zwischen Schwert und Scheide, was lediglich ein metallisches schleifen erzeugte, als er seinebWaffe rauszog klang so gruselig unecht, da nicht mal das Geräusch eines kleinen Nagetieres, das rauschen des Windes oder das rascheln der Blätter zu hören war. Langsam stand er auf, wich aber nicht den Blick von den in Finsternis getauchten Wald ab. Er ging darauf zu, jeder Schritt, den Link machte, entfachte in mir mehr Angst, das er angegriffen werden könnte.  Er ging darauf zu, hielt aber nach ein paarbSchritten inne und seufzte schwer. Der Hylianer berichtete in einem emotionslosen Ton, ohne, sich umzudrehen: „Versteckt euch. Wenn ich in fünf Minuten nicht wieder komme... Dann rennt unverzüglich zur Basis, verstanden?!“ Link wollte sich gefadebin Bewegung setzten, aber ich eilte die paar Meter, die er von uns gegangen war, zu ihm. Langte mich zwar fast dabei, wegen dem hohen Gras, blieb aber standhaft. An der Naht zog ich Link zurück, die Ärmel mit Gewand verband. Er machte nur ein leicht überraschtes »Hm?« und drehte den Kopf leicht zu mir. Ehrlich gesagt war ich sogar etwas nervös, da ich schon wieder fast Körperkontakt mit ihm hatte... . ... Okay, Kleidungkontakt, aber zählt das nicht auch? Jedenfalls riss ich meine Hand weg, als ich dieses kribbeln in den Fingern spürte. Ausserdem versuchte ich, gegen die ansteigende Übelkeit anzukämpfen, die mir vor Nervosität hoch stieg. Ich war ja eigentlich immer noch ziemlich menschenscheu, aber in so einer Situation muss ich wohl die Klappe aufmachen, sonst... „Du... Du kannst da nicht hingehen! Was, wenn dir etwas passiert...“ platzte ich sorgvoll heraus. „Mir wird schon nichts passieren. Ich passe auf. Diesmal bin ich ja bewaffnet.“ versicherte er mir. „Ja, aber...“ widersprach ich ihm. „Du weißt doch gar nicht, wass das ist, und-“ „und trotzdem werde ich damit fertig.“ unterbrach er mich.
Okay, Ich versuchte, das jetzt nicht als unhöflich zu empfinden und ignorierte dies. „Außerdem ist es dunkel wie im Affenarsch! Man sieht nicht mal die eigene Hand vor Augen. Look!“ zischte ich und streckte ihm zur Demonstration die Hand ins Gesicht, so, das meine Handläche fast seine Nase berührte. Er schnaubte belustigt, wahrscheinlich wegen dem Begriff mit Doppel-A. „Mag ja sein, Aber wenn ich meine Öl-Lampe benutze, falle Ich auf wie ein Glühwürmchen, und-“ „Dann lass mich wenigstens mitkommen!“ fiel ich ihm diesmal ins Wort. „Hast du noch alle Tassen im Schrank?! Das ist viel zu gefährlich! Und jetzt sieh zu, das du dich mit Hermine versteckst.“ sagte er dann etwas strenger. „Nö.“ widersprach ich plump. „Das war keine Bitte, das war ein Befehl!“ Auch wenn mich dieser strenge Ton kurz zusammen zucken ließ, schloss ich meine Augen und taddelte mit dem Finger: „Nein, Link, du wirst jetzt auf gar keinen Fall-“ doch als ich die Augen wieder öffnete, stand er nicht mehr vor mir, sondern suchte sich ein Weg durch das Oberschenkelhohe Gebüsch, das Meilenweit den Wald durchzog. „Link!“ schimpfte ich ihm noch mit leise hinterher, aber natürlich hörte er nicht, verdammt, dies hatte sich wohl seit dem ersten Zelda-Spiel nicht geändert: Er war stur bis zum Himmel und zurück! Tief atmete ich aus und wand mich zu Hermine, die aber nur mit den Schultern zuckte. Sie war ja auch nicht wirklich ein Mensch mit großen Worten. Naja, hoffen wir mal, das unserem Sturkopf nichts passiert. Aus meiner Handtasche kramte ich mein Handy hervor, und dachte mir, das ich zur Ablenkung vielleicht etwas zocken könnte, aber neeee~in! In diesem fucking Wald gibt es ha kein Empfang, wenn dann nur ein fucking Balken, der eh sofort wieder verschwindet und sich nicht hält! Versuchend, mich nicht aufzuregen, ballte ich meine Hände zur Faust und schlug meine Fingernägel in die Handfläche, was mir zwar Schmerzen einbrachte, mich aber beruhigte. Wie Genannt starrte ich auf die Uhr des Touchscreens. 23:43.Ich starrte und starrte und starrte und starrte… Aber die Zeit schien mich Ärgern zu wollen, den sie brauchte eine Ewigkeit, bis sie auf 23:44 umsprang. Das hat sich ja für mich ja schon wie fünf Minuten angefülht! Und auch wenn die Fünf Minuten um sind, werde ich ihn trotzdem nicht im Stich lassen! Wer glaubt der eigentlich, wer ich bin?! Auf einmal zeriss ein lauter Schrei sie Nacht, wobei einem schon das Herz in Stücks reissen könnte.

LINK!

Nur kurz guckte ich zu Hermine, die wohl das gleiche dachte: Wir müssen dahin! Egal, ob Link gesagt hat, das es gefährlich sei. Als ich dabei war, mein Handy in die Tasche zu stecken, bahnte ich mich irgendwie so schnell es ging durch die Büsche, durch die Link zuvor gegangen war. Durch einige spitze Äste holte ich mir zwar blutige Kratzer, die meine Hose zeriss, das war mir in dem Moment aber herzlichst egal. Das klang ja fast so wie dieses Gebrülle aus Twilight Princess, als er sich das erste mal zum Wolf verwandelt hatte. Das klang ja schon ziemlich mitleiderregend. Aber in Reallife war das nochmal was ganz andere! In der Dunkelheit konnte ich doch gar nichts sehen, wie soll ich…- Autsch! Na toll, jetzt bin ich über einer Wurzel oder so gestolpert! Mit einem dumpfen Aufschlag begrüßte ich den Dreck und fluchte vor mich hin. Doch Hermine schickte mich schnell wieder auf die Beine: „Relina, er ist hier!“ Sofort fuhr ich zu meiner ABF herum und musste feststellen, das ich über Link selbst gestolpert war. Ich stand nicht auf, sondern kroch sofort auf allen vieren zu ihm rüber, da ich schon Panik bekam, da er so reglos auf dem Boden liegt. Meine Hose färbte sich braun von dem feuchten Schlamm, aber das war mir egal. Hermine kniete schon vor ihm, ich kam nun auch dazu. Link bewegte sich nicht, sondern keuchte nur schwach. Er lag auf der Seite und in seiner linke Hand hielten nur noch grenzwertig seine Finger das Heft des Master-Schwertes. Lange sah ich mir das nicht an, sondern rüttelte an ihm rum: „Link! Link! Hey! Hörst du mich?!“ Angesprochener gab ein Geräusche von sich, was sich anhörte wie ein räuspert und schlug die Augen auf, die nichts anvisierten. „Link!“ keuchte ich leise. Das eine Auge, was ich sah, da sein Kopf zur Seite gelegt war, starrte nun mich an, aber es war ziemlich verschwommen.„Reli…na.“ krächzte er. „Ihr müsst weg…schnell…“ er klang sehr geschwächt, aber ich sah nirgends Wunden. „Wieso?“ fragte ich besorgt. In diesem Zustand werde ich ihn doch nicht alleine lassen!! „Weil … hier…“ begann er, fing aber sofort an zu schreien, so laut, das es in meinen Ohren echote. Er schrie auch ziemlich lange, nachdem es abgestumpft war, rollte er sich auf dem Rücken, Schnaufte, und nach jedem ausgestoßenen Luftzug lagerten sich mehr Tränen in seinen Augenlidern. „Was… Was ist los?!“ bei der Frage klang meine Stimme schrill. Damit Link die Frage überhaupt registrierte stemmte ich meine Arme auf seine Brust. „Du… musst…“ fing er wieder an, doch der Satz versank wieder in ein Brüllen. Langsam bekam ich Panik, den da war nichts und er schrie trotzdem! Hermine fragte auch besorgt nach, saß den los sei, aber sie wusste es auch nicht. Link zuckte ganze Zeit in sich zusammen, gefolgt von einem kurzen Schmerzensschrei. Als würde jemand auf ihn einschlagen. Ich wusste wirklich nicht, was ich machen sollte, ich konnte nur dabei zugucken, wie er leidet und ihm eine Träne nach dem anderen die Wange runterlief. Verdammt, ich will nicht, das er sowas durchmacht! Warum kann ich nichts tun?! Ich hatte solche Angst, ich wusste nicht, was er hatte, was mit ihm geschieht… Plötzlich krallte er sich in meine Strickjacke und zog sich an mich ran. Ich wunderte mich über diese Situation gar nicht, vorallem nicht, da Link gerade zittert wie sonst was. Demnach schlang ich meine Arme um ihn und zog ihn auf mein Schoss. Grade ließ er locker, beruhigte sich und hörte auf zu schreien, nur um dann noch lauter als zuvor zu schreien. Nun krallte er sich mit beiden Händen so in meine Strickjacke, das seine kurzen Fingernägel in meine Haut eindrangen. Wieso konnte ich nichts tun, verdammt?! In fast regelmäßigen Abständen keuchte er vor Schmerz auf. Ich presste ihn näher ab mich aber ich glaube, das merkte er gar nicht mehr. Link vergrub seinen Kopf in meinem Bauch, zitterte immer erbärmlicher und zuckte wie nach jedem Schlag zusammen. „Link! Link, verdammt! Da ist nichts!“ versuchte ich ihn panisch aufzumuntern. Doch nun streifte etwas meine Wange. Alarmiert sah ich mich um, aber da war nichts! Aus Neugier streckte ich meinen Arm aus und merkte wirklich etwas! Es fühlte sich an wie Stoff… Aber warum sah ich nichts?! Doch so schnell, wie es gekommen war, verschwand das Gefühl auch wieder meinem Tastsinn. Was zum-?! Doch etwas anderes erweckte meine Sorge eher. Links Keuchen wurde immer leiser. Nun stöhnte er ziemlich langgezogen und sein Griff in meinem Rücken wurde locker. Mir wurde sofort eiskalt vor Sorge, da er sich nicht mehr regte. Von der Angst getrieben rollte ich ihn von meinem Schoss auf den Boden auf seinem Rücken, und machte mich auf alles gefasst… nur nicht auf das. Sofort schreckte ich zurück. Link war nur bewusstlos, aber was mich viel mehr wunderte, war, das er auf einmal wie aus dem nichts auf dem Oberkörper Überall fast identisch große Blutflecken besaß...
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