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Game Over

von Relina123
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Humor / P16 / Gen
Link OC (Own Character) Pit
22.01.2015
12.03.2016
36
81.748
7
Alle Kapitel
73 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
04.08.2015 3.362
 
Game Over

Kapitel 24

Doppelt hält besser!

=Link's Sicht=
Ich ging gedanklich nochmal mein Leben durch... Aber bevor ich mir überhaupt nur etwas bildlich vorstellen konnte, wurde mir eins bewusst. Er hätte mich schon längst umbringen können.
Ich starrte ihn mit großen Augen an doch er machte immer noch keine Anstalten, mich umzulegen. Nein, er grinste sogar noch. Aber sein Knie in meiner Magengrube tat langsam weh... Er ging mit seinem Kopf langsam an mein Ohr... Ich versuchte, meinen Kopf wegzudrehen, weil ich einfach angewidert war. Doch er führte die Kuppe seines Zeigefingers in einen meiner kleinen, blauen Kreolen und zog damit ruckartig meinen Kopf wieder zurück. Langsam hatte ich die Schnauze voll von Schmerzen. Mein Ohr fühlte sich an, als hätte er den Ohrring rausgerissen. Für alle, die es nicht wissen, nein, ich bin nicht schwul, das ist ein Zeichen der Shikah, was soviel bedeuten soll, das ein Mann erwachsen wurde. Dabei bin ich erst 17... „Du hast dich ziemlich gut geschlagen. Aber es hat nicht gereicht.“ hauchte er und drückte das Messer einen kleinen wenig tiefer in meine Kehle. Ich winselte verzweifelt auf. Konnte ich den nichts mehr- oh Gott. Was war das? Irgendwas hat meine Wange gestreift. Da, schon wieder! Ich knurrte und drehte meinen Kopf leicht nach rechts. Nicht, das ich mich selber umlegte, wenn ich meinen Kopf zu ruckartig bewegte. Ich sah mich um, soviel mein Blickfeld erlaubte, aber da war nichts. Ich knurrte und guckte aus dem Blickfeld den Typen an. Dieser starrte mich nur perplex an und keifte mich an mit einem plumpen: „Was?!“ Ich wollte ihm antworten, doch ich ließ es lieber bleiben, den dann würde sich mein Adamsapfel bewegen und ich würde mich auch selber umlegen. Owww... So knifflig! Und ich habe keine Fee... Oh man~ Kein Bock zu- WAS IST DIESE...Es hat mich schon wieder gestreift. Aber es wiederholte sich immerv wieder und es fühlte sich jetzt so an, als würde mich eine unsichtbare Hand streicheln. Aber ich muss zugeben, das es mir gefiel... Ich bekam mein Leben lang schon. So gut wie keine Zuneigung. Deswegen freute ich mich total, wenn ich welche bekam. Doch ich habe es nie jemanden gesagt, ich würde dadurch schwach wirken... Ich drückte mich gegen die Hand und schloss genüsslich die Augen. Wenn ich jetzt sterben sollte, wäre ich wenigstens etwas glücklich gestorben. Ich guckte..., es regt mich auf, ihn immer ›den Typen‹ zu nennen, aber ich kannte seinen Namen ja nicht! Doch er fragte nur zornig: „Hast du Komplexe oder irgendwas genommen?! Wenn man stirbt sollte man Angst haben!“ er für funkelte mich an, doch ich genoss immer noch dir Streicheleinheiten. Früher, als ich noch mit Zelda zusammen war, hatte sie mich auch immer »gestreichelt« und war dann immer traurig, wenn sie aufgehört hatte. Ich seufzte glücklich. Daraufhin fing der Typ an zu brüllen: „Das reicht! VERRECK!“ Ich hörte noch ein komisches Geräusch. Folgend von einem unerträglichen Schmerz. Oh scheiße~ D-Dieser Schmerz ist schlimmer, als ich je einen gespürt hatte! Ich konnte es nicht ertragen, aber es hörte nicht auf, es dauert zu lange! Wenn der Schmerz aufhören würde, würde ich jetzt sterben wollen! Auf einmal hörte es abprubt auf. Panik ergriff mich und es wurde alles schwarz! Bei der Din, war ich jetzt wirklich tot?! Ich sollte nicht so unüberlegt denken. Apropo denken. Wieso kann ich denken, wenn ich tot bin?

...

Jetzt spürte ich etwas, was sich an fühlte, als würde jemand an mir rütteln... Und nicht grade sanft!  Mich packte immer noch die kalte Angst. Und das soll schon was heißen, ich bin doch der Triforce Träger des Mutes! Immer noch war ich in meinen Gedanken versunken, als ich einer gedämpften Stimme horchen musste. Ich stockte. Die Stimme kannte ich doch!  Erleichterung durchströmte mich. Es war Pit! Sie leben noch! Gott sei dank. Doch, konnte man das von mir auch sagen...? Egal, was ich tat, ich wachte nicht auf. Pit wollte ich sehen, ich musste aufwachen! Ich horchte wieder, da ich abermals durchgeschüttelt wurde. Wieder seine Stimme... Egal, wie sehr ich mich anstrengte, ich konnte ihn nicht verstehen! Doch er hörte sich so verzweifelt an.
Er weinte.
Ich strengte mich an, aufzuwachen, um zu sehen, was da los ist! Aber ich sah nur schwarz. Doch jetzt wurde mir bewusst, was er ganze Zeit wimmerte:
Meinen Namen.
Irgendwann, nach einer gefühlten Ewigkeit, schaffte ich es doch, meine Augen zu öffnen. Aber ich fühlte mich total ausgelaugt. So müde... Und alles verschwommen... Da fragte ich mich, warum ich überhaubt aufwachen wollte. Aber ich schob den Gedanken beiseite. Zu den anderen wollte ich, wissen, das es ihnen gut geht. Ich stieß ein Geräusche aus, das man nicht zuordnen konnte. Es war so ein Geräuschmix von Stöhnen und Frosch. Langsam klärte sich mein Blick. Und ich bekam soforz ein schlechtes Gewissen. Pit hatte ein total verheultes Gesicht und schniefte ununterbrochen. Ich wollte ihn nicht so sehen. Meinen besten Freund... Vielleicht sogar mein einzigster Freund. Was war nur mit ihm passiert? „Pit?“ keuchte ich mit Mühe bekam aber sofort einen Hustanfall. Er versuchte, meinen Namen auszusprechen, dieser wurde aber immer wieder durch Hicksen unterbrochen. Noch nie hatte ich ihn so aufgelöst gesehen. Er war »verweichlicht«, aber so gebrochen war er noch nie in meiner Anwesenheit, und das machte mir Sorgen. Gerade wollte ich fragen, was passiert war, doch dann tat er etwas, was irgendwie gar nicht zur Situation passte. Er umarmte mich, dabei zitterte er am ganzen Leib und weinte bitterlich. Von dieser Situation war ich so geschockt, das ich erstarrt war. Vorallem bin ich Umarmungen überhaubt nicht gewöhnt! Ich spürte, wie mein Gewand nass wurde, an der Stelle, wo Pits Gesicht lag. Seine Tränen waren warm und trösteten mich etwas von dem, was vorhin mit dem Typen geschah. Die Umarmung beruhigte mich vollends. Ich krächzte ohne ende, doch bekam ich meine Frage, die mir schon ganze Zeit auf der Zunge brannte, über die Lippen: „Was...ist...Pass...iert?“ Erst konnte ich die Antwort nicht verstehen, da er immer wieder neu ansetzten musste, um Luft zu holen, und immer hickste.  Doch Dann setzte sich in mein Gehirn doch Pits Satz Stücke zusammen. Dieser hatte gesagt: „Ich dachte, du wärst tot.“ Mir wurde augenblicklich kalt. Wieso dachte er das? Ich war wohl wirklich weggetreten, da ich auf dem Boden lag. Aber er hatte mich ja nicht umgebracht. Anscheinend.  Aber wenn ich nur das Bewusstsein verloren hätte, wäre es ja ein Traum gewesen. Komischerweise habe ich den Schmerz aber wirklich gespürt. Ich war so verwirrt. Mein Kopf pochte und meine Gedanken kreisten wild umher. Heißt das, wenn er mich umgebracht hätte, wäre ich wirklich gestorben. Mich durchlief kurz ein zucken. Das nenne ich mal haarscharf den Tod entkommen. Mit stiegen selbst die Tränen in die Augen. Das er so weinte wegen mir... Doch ich war auch ein bisschen gerührt. Ich hatte bitte gesehen, das sich jemand um mich Sorgte. Auch wenn ich eine Fleischchwunde hatte, war es jeden scheiß egal. „Er ist ein Held, er schafft das schon.“ meinten sie immer, aber gesorgt hatte sich nie jemand. Freundschaftlich klopfte ich Pit auf den Rücken. „Nein, nein, ich lebe noch. Du weißt doch, so schnell kriegt man mich nicht nieder. “ ich klopfte immer noch und er beruhigte sich allmählich. Sanft drückte ich dann Pit von mir und lächelte ihn traurig an. Ich war froh, das er sich beruhigt hatte und war erleichtert, das er nun auch lächelte. Als ich etwas zu ihm sah, um zu gucken, ob er verletzt war, sah ich aber etwas, was irgendwie nicht zu seiner Kleidung gehörte. Alarmiert zog ich die Augenbrauen zusammen. Auf der weißen Toga, die an der Schulter von einer Brosche zusammen gehalten wurde, klebte eine dunkelrote Flüssigkeit. Da es noch am perlen war, war ich mit sicher, das es noch frisch war. „Pit...“ hauchte ich eher zu mir selbst total entgeistert. Nur bevor ich weiter darüber nachdenken konnte, spürte ich an meinen Hals etwas warmes. Langsam steuerte ich ein paar Finger dort hin. Danach nahm ich diese unter die Lupe und bekam das gleiche Ergebnis. Blut. Mir lief ein eiskalter Schauer über den Rücken, wie so oft an dem Tag. Ausserdem bekam ich eine Gänsehaut. Woher...? Ich kann mich nicht daran erinnern, das ich verletzt wurde, als der Typ mir das Messer an die Kehle gehalten hatte. Das kann doch nicht sein. Ungläubig führte ich die Finger wieder dort hin. Doch ich fand auch noch etwas anderes. Mit einem Finger fand ich in meinem Hals eine Öffnung und drang in mir ein. Ich spürte zwar, komischerweise, keinerlei Schmerzen, dennoch zog ich erschrocken aufkeuchend den Finger zurück. Als ich wiederholt mit meinem Finger die Stelle abtasten wollte, war da nichts mehr, nur das Blut. Was war da schief? Es konnte nicht einfach weg sein. Und überhaupt hätte ich so eine derartige Wunde nicht überleben können. Total verwirrt war ich. Aber es war nicht mehr da? „Wollt ihr Wurzeln schlagen oder mir mal helfen?! “ drang eine wütende Stimme von hinten an meine Ohren. Ich fuhr mit dem Kopf herum und sah eine ziemlich finster drein blickende Samus. „Na, auch schon wach? “ höhnte sie. „Du hast und aber einen schönen Stress gemacht. Und den Boden eingesaut...“ ich setzte mich auf und sah auf den Boden hinab. Dort lag auch massenweise Blut. Soviel konnte ich gar nicht verloren haben. Nur auf das Blut konnte ich starren und erstarrte währenddessen. Das kann ich nicht fassen! Er hatte mich doch gar nicht verletzt. Vorallem hatte er mich vielleicht nur 3 Minuten mit einem Messer bedroht, also selbst wenn, hätte das nicht Soviel sein können. Plötzlich erhielt etwas anderes meine Aufmerksamkeit. Dieser/s Junge/Mädchen zappelte wild herum. Samus hatte seine Arme auf seinen Rücken gedreht und packt ihn fest an den Handgelenken. Langsam stand ich auf. Sofort fing ich an zu schwanken da mit schwindelig wurde. Ich schloss die Augen und schüttelte bedacht den Kopf. Ich durfte jetzt noch zusammenbrechen. Nicht schon wieder. Das ich überhaupt fast besiegt wurde, war peinlich und demütigend. Ich muss wissen, ob- Nein, etwas damit zutun hatte er sowieso. Aber ich wollte wissen, WAS genau er damit zutun hatte. Zuzulassen konnte ich nicht, das er jemanden wehtat. Vorallem das er einen unschuldigen Menschen verletzte. Eigentlich bin ich ja nicht für Gewalt, aber wenn jemand jemand anderen so zu richtet, dann... Lodert in mir einfach eine stechende Flamme der Wut, dann kann ich mich nicht zurückhalten... Wie jetzt. Ich bin jemand, der Gerechtigkeit fordert. Und von denen gibt es leider ganz nur gang wenig Wesen. Ich gesellte mich zu Samus, wie Pit, und richtete mich vor ihm auf. Die Blonde Frau hatte den fast weißäugigen immer noch fest im Griff. Er kniete also auf den Boden und ich sah angewidert auf ihn herab. Am liebsten hätte ich ihn jetzt einfach ins Gesicht getreten, aber ich hielt mich zurück. „Was guckst du so scheiße, du missratene Kröte?!“ Er sah zu mit hoch und spuckte mich an. Geschickt wich ich aus und es landete knapp vor meinen Füßen. Und die Beleidigung war wohl auch an mich gerichtet. Würde ich in seiner Haut stecken, würde ich meine Fresse nicht so weit aufreißen. Aber naja, ist ja sein Problem, jeder wird, wie ich werden kann, wenn ich meinen Pegel erreicht hatte. Ich bemerkte es erst jetzt, aber das Gewicht auf meinem Rücken sagte mir, das ich nun wieder bewaffnet war. Doch verletzten wollte ich ihn NOCH nicht. Aber ehrlich gesagt... Ne... Ich wollte nicht in seiner Haut stecken, das wäre ziemlich widerwertig. „Ich? Eine Kröte?“ Hämisch grinsend blickte ich auf ihn herab. „Du, als ich dich zuerst sah, dachte ich, du wärst ein Mädchen. “ Er blickte finster zu mir hinauf, wo seine sowieso schon fast irislosen Augen wirklich weiß wirkten. „Ach, sagte das Mädchen. Du hast aber eine etwas tiefe Stimme.“ Er legt es wirklich darauf an, ne?! Also meine Gesichtszüge kann ich nicht mehr im Zaun halten. Auf einmal zuckte mein linkes Ohr, da auf einmal ein laut schleppender Krach entstand. „Pit, was zum Teufel machst du da?!“ fauchte Samus und glotze gen Pit. Der Grieche wühlte in den Haufen von Küchenutensilien der schräg neben uns vor sich hin gammelte. In den Haufen hatte auch der Typ gelegen, als dieser nochn bewusstlos war. Zu diesem Zeitpunkt hatte er mir deutlich besser gefallen. „Darf ich jetzt nich' ma' guck'n?! Der Tatort muss erforscht werden!“ rief er freudig, schaute Samus dabei aber böse an und inspizierte grade einen kleinen Topf. Ach, Pit, unser kleiner Freudekeks. Wenn Samus die Hände frei gehabt hätte, hätte sie sich bestimmt einen Facepalm verpasst, wie es Relina immer nannte. Ich befürchtete, das Relina immer noch nicht erwacht ist, sonst wäre Hermine ja rüber gekommen... „Also bist du kein männlicher Engel, sondern eine weibliche Kochfee, Pit.“ provozierte Samus Pit. „Schnauze halten, Blondine! “ Der Engel hob drohend ein Holzbrett. Diese schnalzte nur mit der Zunge. Nur war sie abgelenkt, da sie mit dem Kopf zu Pit gewandt war. Daher konnte sich der Fremde befreien, indem er seinen Kopf nach hinten warf und diesen voll in Samus Gesicht donnerte. Diese entließ die Handgelenke des Weißäugigen und hielt sich stöhnend den Kopf. Damit konnte er entfliehen und raffte sich auf. Der Typ, von dem mir der Name nicht bekannt war, kam direkt auf mich zu und meinte, mich angreifen zu müssen. Dieser wollte in mein Gesicht schlagen, doch auf halben Wege nahm ich seinen Arm, nach rechts, während er erbärmlich knackte, aber ich brach ihn absichtlich nicht, obwohl ich es könnte. Und auch verdient hätte. Dennoch hasste ich es, jemanden mit bloßen Händen zu verletzten. Aber nun konnte er mich nicht mehr schlagen, da der rechte Arm den linken eingeschränkte, und er, auch, wenn er ihn voll ausstrecken würde, nicht mal in meine Reichweite kommen würde. Er grummelte wütend. Wie, als wolle ich ihn für den Laut bestrafen, schlug ich mit ihn mit meiner freien Faust mit voller Kraft und Gesicht. Als ich ihn los ließ tänzelte der Fastblonde einige Schritte zurück und hielt sich die Nase, da aus dieser sofort Blut entfloh. Der wollte erst mich schlagen, da ist es nur fair, wenn ich ihn zurück schlage. Außerdem musste er
dafür bezahlen, was er Relina angetan hat. Apropo Relina... Mir kam bei den Gedanken wieder die Wut hoch. Dieser verdammte Mistkerl...!  Endlich wollte ich erfahren, was er ihr angetan hat. Ich packte den H*rensohn am Kragen und streckte ihn in die Höhe. Sofort zappelte er dagegen stimmend, aber ich hielt stand. Mein Arm war in voller Länge, da er um einiges größer war als ich. Ich war nur so 1.75. Ich hasste es, wenn man mich wegen meiner Größe provozierte. 'Ne richtige Krawatte krieg ich dann. „He, Link! Guck mal!“ tief Pit auf einmal strahlend. Ich drehte mich in diese Richtung. Man, Pit, das ist jetzt echt ungünstig. Ihn ignorieren tat ich trotzdem nicht und nahm ihn wahr, dich im Blickwinkel fixierte ich den Mistkerl, damit er mich nicht irgendwie überrascht. Pit hielt komischerweise eine Bratpfanne in die Höhe. Was zum-?! Warum zeigte er mir jetzt eine Bratpfanne? Wenn wir in der Öffentlichkeit gewesen wären, hätte ich mich wohl für meinen besten Kumpel geschämt. Zwar mochte ich ihn, aber manchmal war Er echt... Argh! Unbeschreiblich!! „Pit, wieso...“ fing ich an, stellte dann aber um und überzeugte ihn dann aber mit: „Jaja, das ist toll! Wirklich toll!! Klasse!!! Willst du jetzt Eier braten oder was?“ Hoffentlich nervte er jetzt nicht mehr. Dennoch wollte er widersprechen, aber ich brachte ihn mit einem ›shhht!‹ zum schweigen. Vielleicht wollte er auch nur auf deren Muster aufmerksam machen. Außen war sie komplett schwarz, wie der Griff, doch im Innenraum war sie silbern, mit vielen vielen schwarzen, dicken Schnörkel verziert. Nur wenn interessierte das jetzt? Grade wollte ich noch wieder diesem A*schl*ch zuwenden, als ich Samus etwas grummeln hörte, die immer noch auf dem Boden kauerte, was sich anhörte wie: „Mach doch jetzt endlich!“ Die will mich doch verarschen, oder?! Erst streitet sie mit mir ab, wer ihn erledigt, dann will sie ihn unbedingt erledigen, und jetzt mault sie rum, das ich ihn erledigen soll! 'Fühlte mich grade total verarscht, wie in einen falschen Film und ich... Könnte platzen! Ich könnte echt platzen. Jetzt bemerkte ich sogar, das ich ganze Zeit unbewusst und aggressiv knurrte. Jedenfalls versuchte ich, mich wieder einzukriegen, aber mein Blut brodelte immer noch. Mein Arm war schon taub, doch ich ließ nicht locker. Niemals würde ich daran denken, ihn los zulassen, damit er fliehen konnte. Niemals. Ich linste zu dem Spargeldünnen-etwas empor. Er hatte sich nicht mal geregt, als ich mit Pit Kontakt aufgenommen habe. Also entweder, er hatte es sich zweimal überlegt, sich mit mit anzulegen, oder er war einfach nur strohdumm. Ich schätzte letzteres. „Was hast du mit Relina zutun...?“ ich zwang mich, erstmal ruhig zu bleiben. „Hä, wer ist das? “ fragte dieser ziemlich plump. Nicht sein ernst?! Grrr... Meine Finger schlossen sich etwas fester um seinen Kragen. „Das Mädchen, das bewusstlos von der Decke gehangen hat. Pummelig, lange, braune Haare, Strickjacke. Klingelt's?!“ meine Stimme drehte sich langsam auf. „Hä? Vom der Decke? Davon weiß ich nichts.“ „Dann sag mir, was du über ihren zustand wei-“ „ACHSOOOO~ Der Köter!“ Jetzt... Jetzt reicht's! „WIESO NENNST DU SIE KÖTER?!!!“ Am liebsten würde ich diesen Bastard gegen die Wand klatschen. Ich schüttelte ihn bis zum Anschlag. „Weil... Weil sie doch...-“ „AHHHH! OH MEIN GOOOOOTT!!“ kreischte Pit auf einmal so laut, das ich mit meinen sowieso schon empfindlichen Ohren fast einen Hörsturz bekam. Mein linkes Ohr fing wirklich an zu piepen. Der »Paar-Sekunden-Tinnitus«. Reflexartig hielt ich dieses Ohr zu. „Ah...Pit... Wieso...?“ wimmerte ich, konnte aber nicht mehr weiterfragen, da mir 'ne Bratpfanne entgegen flog. Paar Schritte ging ich zurück, um auszuweichen. Zum Glück traf es den Mistkerl an der Schläfe. Der Nachteil: Nun konnte ich ihn nicht mehr ausfragen, da er nach einem erstickten Geräusch schlaff an meiner Hand herabhing. Die Pfanne fiel scheppernd zu Boden. Ich seufzte und guckte Pit tadelnd an. „Da... Da war eine Spinne!“ rief er zu seiner Verteidigung. Ich luckte zu der Pfanne. und Tatsächlich. Da kam eine, nicht gerade kleine Spinne, aus der Öffnung am Griff. Aber ich war schon etwas empört, das Pit sich so etwas gegenüber so kindisch verhält. Den Achtbeiner könnte ich jetzt sich als Haustier in einer Flasche halten, ich würde mich nicht ekeln. Ich liebe alle Art von Tieren. Ein sadistischer Gedanke schlich sich in mein Unterbewusstsein. Vielleicht sollte ich die wirklich fangen, und dann immer, wenn Pit scheiße machte, ihm diese unter seine Nase halten. Grins... Ne, das wäre zu gemein, obwohl seine Reaktion lustig wäre. Den Mistkerl ließ ich achtlos los und ließ diesen hart auf den Boden knallen. Da er ja ohnmächtig war, hatten wir keine Nutzen mehr für ihn. „Komm, lass uns gehen.“ kündigte ich an. Ich wollte sehen, wie es Relina und Hermine erging. „Nein, warte.“ hielt mich Samus zurück und raffte sich auch mal vom Boden auf. „Wir könnten ihn ja irgendwie festbinden, warten, bis er aufwacht und ihn DANN ausfragen.“ schlug die Blonde vor und strich sich die Haare aus dem Gesicht. „Das wäre eine Option, dahinten steht ja ein Tisch. “ behauptete Pit und zeigte in genannte Richtung. „Seid ihr sicher? Da würde ziemlich viel Zeit schwinden...“ zweifelte ich und legte den Kopf schief. „Wenn wir es nicht tun, könnten uns wichtige Informationen entgehen.“ „Da hast du recht, Samus. Na gut, dann machen wir das.“ Somit gab ich mich geschlagen. Was sollten wir sonst tun? Dann könnten wir vielleicht endlich herausfinden, was hier los ist. Endlich... Meinen Greifhaken holte ich aus meiner Gürteltasche. Nein, der Greifhaken ist nicht das gleiche wie mein Enterhaken. Mein Greifhaken besteht nur aus einem Seil und der Haken, der am Ende befestigt wurde. Diesen streckte ich Samus entgegen. „Fesselst du ihn?“ fragte ich freundlich. „Hm... Nein.“ sagte sie, ohne zu zögern. „Biiiiiiitte“ flehte ich und guckte mit großen Augen zu ihr hinauf. „Meine Finger sind eingeschlafen…“ Meine großen Augen verwandelte ich zu einen Hundeblick. „Grrr... Na gut.“ grummelte sie und riss erbost den Strick aus meinen ermüdeten Händen. Ich grinste in mich hinein. Bis jetzt konnte noch niemand diesen Blick widerstehen.
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