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Game Over

von Relina123
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Humor / P16 / Gen
Link OC (Own Character) Pit
22.01.2015
12.03.2016
36
81.748
7
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73 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
18.06.2015 1.537
 
Game Over

Kapitel 21

›Relina gefunden‹: erledigt √, aber...

=Pits Sicht=

Der Griff war golden und reichlich mit Formen verziert. Doch in der Mitte pragte ein perfekt in einer Raute geformter Smaragd. Das eine Ende erinnert mich sehr stark an einen meiner Flügel. Das andere Ende jedoch ging spitz zu. Und an dessen Ende wiederum, war eine goldene Spitze. Sehr wohl konnte der Bumerrang auch Windböen erzeugen, da in dessen inneren ein Waldgeist lebte, so hatte mich Link mal belehrt. Er warf den gebogenen Kunststock gen Seil, an den Relina hing. Mit einem graden, eleganten Schnitt durchtrennte er den Strick. Die reglose Relina flog kopfüber nach unten, genau zu mir! Ohne groß nachzudenken streckte ich meine Arme lang aus um sie aufzufangen. Mit einer graden noch zu akzeptierenden Geschwindigkeit fiel sie waagerecht in meine Arme, da sie sich im Flur gedreht hatte, doch von ihrem Gewicht knickten mir die Knie ein. Ich hätte nie gedacht, das sie so schwer ist! ››So geschah es, dass ich auf meinen Engelsgleichen Hintern fiel~‹‹. Aber ich schrie sofort auf, weil ich nicht auf eine Stufe aufkam, sondern auf eine Kante. Ich rutschte sofort wieder ein Stück zurück, um bequem zu sitzen, aber der Schmerz pochte immer hoch in meinen Backen, und ich vertrieb mir den Drang, diese zu reiben. Link sprang stattdessen vom Gelände, hielt sich an der Treppe im unteren Stockwerk fest, bevor er sich auf dem Gelände von dem Stockwerk, wo ich mich befand, niederließ und dieser vom Haltedings absichtlich abrutschte. Nun stand er also neben mir, und da er so sportlich war  hatte ich nur drei Sekunden für diese Aktivität gezählt. „Alles okay?“ fagte Link und sah mich an, während er sich neben mich kniete. „Ja, geht schon.“ flüsterte ich fast. Nach der Antwort nahm Link den Arm von Relina, zog den Ärmel von ihrer Strickjacke etwas hoch, tat Zeigefinger von seiner behandschuhten, rechten Hand aus den nur die obersten Fingerkuppen aus seinem braunen Handschuh hervorlugten, auf die Innenseite ihres Handgelenks und befühlte ihren Puls. „Bei den vier Göttinnen Hyrules, sie lebt!“ Erleichtert seufzt er auf und sah sanft lächelnd auf sie herab. Irgendwie fand ich sein Verhalten etwas... Unheimlich. Hatte es eine besondere Begründung, dass er sich so um sie sorgte? Quatsch! In so einem kleinen Zeitraum doch nicht! Aber was ich mich viel eher Frage...Wieso vier? Ich dachte immer, das wären drei.“ „Nein, wenn man Hylia dazu zählt, dann sind es vier.“ protestierte Link und tadelte mit den Zeigefinger. „Das is' mega unnötig und bescheuert, wie kann man an soviele Götter gleichzeitig glauben?!“ „Also erstens, sind es Göttinnen.“ begann er. „zweitens:  Die Griechen glauben an viel mehr Götter als ich, also sag nicht, das mein Glaube bescheuert ist!“ nörgelte Link. „Ich hab nicht gesagt, dass es bescheuert ist, aber egal. Relina ist voll schwer.“ protestierte ich. „Doch, das hast'e gesagt, ich hab doch nichts mit den Ohren! Und so schwer ist sie doch nicht.“ „Dann nimm du sie doch!“ keifte ich gereizt. „Weißt du noch im Wald, wo ich sie bis zur Basis schleppen musste, weil du fast geheilt hast, weil sie zu schwer war?“ Link grinste schelmisch. „Das... Ich war müde!“ „Klar. Das liegt einfach nur daran, das du so süüüüüße kleine, schmächtige Arme hast.“ sagte er und packte mich an meinen Armen. „Pff, wenigstens nicht so ein übertriebener Breitling wie du!“ „Übertreib doch nicht! So breit bin ich doch gar nicht!“ „Guck doch mal in Spiegel!“ „Pff.“ „Du gibst immer voll an!“ „Tu ich doch gar nicht!!!“ Link brüllte fast. „Dooooch~“ „Alta...“ Bevor noch etwas ausarten konnte, wimmerte Hermine, die immer noch in der Mitte des Raumes hockte: „Könnt ihr auch mal auskommen, ohne zu streiten?!“ „Sorry!!“riefen wir gleichzeitig und sprangen auf. Link musste natürlich mal wieder übertreiben, setzte noch ein ’Sir‘ dahinter und salutierte. Doch ich war so blöd und vergaß Relina, die in meinen Armen lag, als ich auf sprang. Logischerweise also rollte sie die Treppe runter, aber Link, mit seinen Reflexen, schnellte seinen Arm nach vorn und packte sie hinten am Kragen, damit sie sich nicht weiter verletzten konnte. Kommentarlos zog er sie auf eine Stufe, um ihre Verletztungen zu begutachten. Er drehte sie auf den Bauch und pfeifte zwischen den Zähnen, da sich auf den Rücken ein langer Blutstreifen zog. Ohne zu überlegen zog Link ihre Strickjacke und ihr Short hoch. „Sieht schlimm aus, ist aber nicht tief.“ versicherte er besorgt. „Ich kann es nicht verarzten, aber-“ er brach mitten im Satz ab, wühlte in seiner Gürteltasche und holte eine weiße Rolle Verband raus. Mit traurigen Blick hob er ihren Körper an und wickelte mit voller Vorsicht, wie, als wolle er ein Baby beschützen, das Verband um den Rücken. Da das Verband aber nicht lang genug war, für die ganze Wunde, weswegen er das dort verband, wo die Wunde am tiefsten war. Auf einmal waren seine Augen etwas rot gerändert. Musste er etwa gegen den Tränen ankämpfen?! Verdammt, was war nur los mit ihm?! Ich wollte grad fragen, was los war, aber er schniefte nur kurz, warf seinen Kopf hoch und rollte Relina auf den Rücken. Aber mit voller Ehrfurcht, so, als wolle er aufpassen, das die Wunde nicht aufplatzte, was natürlich der Fall war. So wie ich es sah, hatte sie keine Verletztungen mehr, aber Link belehrte mich dann eines besseren. Er zog eine Hand von Relina zu sich. Er öffnete die Handfläche von ihr, indem er ihren Mittelfinger wegdrückte, also in die entgegengesetzte Richtung der Handfläche. Die Handfläche war bis zu den mittleren Fingerkuppen vollgerußt, sah aber keine Brandwunden. Auch als Link, voller Zärtlichkeit, das schwarze Pulver wegwischte, war ihre Haut rein von Wunden. Den Vorgang wiederholte der Hylianer auch bei ihrer anderen Hand. Da war auch nichts, was einem Sorgen bereiten müsste. Dort waren nur klitzekkeine Kratzer. Es waren zwar nicht tiefe und große, aber es waren einige. „Diese Kratzer werden ohne Arznei verheilen, schätze ich. Die gehen nicht mal ganz durch die erste Hautschicht.“ versicherte Link, während er mit dem Zeigefinger an einen der Schnitte kratzte. „Nur ich Frage mich, wo diese unnatürlichen Flammen herkommen. Er guckte misstrauisch zu der schwarzen Stichflamme, die immer noch auf dem Gelände züngelte. Auf einmal kam von irgendwo in der Nähe ein metallisches Schleppern. Es hörte sich an, als würde mehrere Sachen auf einander fallen. Das erschreckte mich so dermaßen, das ich wie eine rauchende, aufgeschreckte Katze nach obenn sprang. Aber senkrecht. Ich merkte erst nicht, dass Link auch aufgeschreckt war, doch er stand schon aufrecht auf der Stufe. Im senkrechten Flug sah ich noch Hermine die wie ein Reh im Scheinwerfer Licht dort saß. Kein Wunder. Wenn ihre beste Freundin erst Bungee-Jumping ohne Seil macht und es sich dann so anhört, als oh jemand Stahl fressen würde. Als ich dann ungefähr auf Brusthöhe von Link war, krallte ich mich an seine Tunika und zog meine Beine unter Link's Arm. Dann tat er seine kräftigen Arme unter meinen Nacken und Kniekehlen. Das sah grad aus wie im Film, wenn jemand sich erschreckt, hochspringt und dann in den Armen des anderen liegt. Ihr wisst, was ich meine? Es war natürlich peinlich, aber ich machte mir ein Spaß drauß, schnurrte und rieb meinen Kopf an seine Brust. Mega Homo<3 Aber er beachtete mich nicht, sondern guckte wie ein Hund dem seine Beute weggenommen wurde, in die Richtung, wo das Geräusch kam. Hastig stellte er mich auf einer der Stufen, zückte sein Schwert und machte sich auf zum Abstieg. Samus kam gerade wieder, wo auch immer sie war. „Was war das?“ fragte sie, seltsam emotionslos. „Das wollte ich gerade herausfinden.“ murmelte Link, auch ziemlich gefühlsleer. Verdammt, was war los mit denen? Aber ich glaub nicht, dass das irgendwie an der Situation lag. Ich hätte mir zuschreiben können, das ich angesichts des Geräuschs zu 99,9% in die Hose geschissen hätte. Zum Glück hatten die 0,1% gesiegt. Als dieses Scheppern erneut ertönte, stürmten Link und Samus ohne zu zögern in die Richtung, woher es kam. Aber nicht ohne ein: „Bleib da und pass auf Relina auf!“ das von Link kam und an Hermine gerichtet war. Da ich mich nicht angesprochen fühlte, folgte ich ihnen einfach auf Schritt und Tritt, naja, verlaufen konnte man sich hier nicht, aber es hatte hier einfach alles in allem eine düstere Atmosphäre, wobei ich nicht scharf darauf war, allein zu bleiben, da wahrscheinlich dann doch die Prozentzahl auf volle 100% aufrundete, obwohl ich bewaffnet war...

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Also, ich hab jz drei Sachen.
Erstens, es wird KEINE kurzen Kaps mehr geben, weil ich das auch etwas kacke findem würde, wenn da am Ende 1000 Kaps sind, aber alle nur so kurze, ne. Wenn es interessiert. Also kommen sie erst raus, wenn es auch WIRKLICH fertig ist! Schwarzleser no go.
Und die nächsten 3-4 Kaps werden nur mit Links Sicht, ihr werdet schon sehen, warum~ also sorry an alle Link-Hater, aber Link steht hier halt ganz oben ;))

Ich hab jz FSK doch lieber auf 16 gemacht, nur zur sicherheit ;\ also meine unter 16 jährigen Leser können es ja auch noch ''lesen" achtet eh nie einer auf FSK.

Und der Kapitelname ist ja mal sehr kreativ, oder ^^°

Relina
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