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Game Over

von Relina123
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Humor / P16 / Gen
Link OC (Own Character) Pit
22.01.2015
12.03.2016
36
81.748
7
Alle Kapitel
73 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
11.06.2015 1.054
 
Game Over

Kapitel 20

Am Tatort an¹gekommen!

=Pits Sicht=

„Wieso ist es hier so still?“ fragte ich mit zittriger Stimme. „Zu still.“ beendete Link den Satz. „Oh. Ganz im ernst?!“ Samus rollte entnervt mit den Augen. „Der ist schon MEGA-ULTRA alt.“ „Der ist aber immer noch geil.“ jammerte Link gespielt, drehte sich beleidigt zur Seite und verschränkte die Arme. „Was ist eigentlich mit der Brandwunden?“ hakte ich an Link gewandt nach. „Ach... Die... Ist verheilt. Lana hat sie gut versorgt.“ sagte er etwas geistesabwesend. Hmm... Wieso war er auf einmal so still? Wir standen mitten in der Wohnung von Relina, also am besten wir suchen jetzt erstmal die Gegend ab. Ich ging in der Richtung zu dieser komischen Holztreppe, die 5 Etagen hatte. Ich hörte hinter meinem Rücken, wie Hermine wieder anfing zu schluchzen. Während ich mich unter die Treppe stellte, versuchte Link mal wieder, Hermine zu beruhigen. Ich drehte mich zur Seite, um zu ihnen zu gucken, währenddessen fing Samus an, die Zimmer links zu untersuchen, da befand sich wahrscheinlich das Wohnzimmer. „Du brauchst dir keine Sorgen machen, sie ist bestimmt irgendwo.“ tröstete  Link Hermine, während er beide Hände auf ihre Schultern gebettet hatte und sich zu ihr runter gekniet hatte, da sie wahrscheinlich vor Verzweiflung auf die Knie gefallen war. Doch er klang so, als müsse er sich selber von den Worten überzeugen. Er sprach noch weiter aus sie ein, aber etwas anderes erregte meine Aufmerksamkeit. Auf einmal tropfte nämlich etwas auf mein Gesicht, über meiner Augenbraue. Ich schloss reflexartig das Auge, damit es nicht dort hinein fließt. Es lief sachte meine Wange runter, während mehrere Tropfen auf mein Gesicht landeten. Der erste Tropfen raste in meine Kinnrille, wo ich dies automatisch aufleckte. Es schmeckte metallisch... Mit meinem Daumen wischte ich die restliche Flüssigkeit Aus meinem Gesicht und begutachtete dann meinen Daumen. Dieser hatte sich rot gefärbt... Mit einer Vermutung folgend legte ich meinen Kopf langsa und bedacht in den Nacken. Und bei diesem Anblick lief mir eine fette Gänsehaut über den Rücken. Ich quitschte laut auf, was sich ein bisschen anhörte wie ein Mädchen. „Was los?!“ Link sprang alarmiert auf und gab Hermine dabei fast'n Flipkick. Aber nur fast. Ich war ausser sich vor Angst. Klar, das Vieh konnte uns wahrscheinlich nichts mehr antun, aber der Anblick war einfach nur... Blörk... Mit dem Finger zeigte ich, unfähig zu sprechen und zitternd, auf das etwas, was von der Treppe runterhing, als Link neben mir stand. Da Hang ein braunhaariger Junge, nicht viel älter als ich, die Treppe runter. Aufgespießt. Er trug ein schwarzes Oberteil und silber-glänzende Jeans. Von dort tropfte auch sein ganzes Blut runter. „Na lecker...“ sagte Link ironisch, als genau vor seinen Füßen der rote Lebenssaft landete. Auch wenn das sarkastisch gemeint war, musste ich würgen. Das war nämlich ALLES andere als lecker, das war widerlich. Als er das sagte, klang er nur ein Hauch angeekelt, ich hätte wahrscheinlich gekotzt. „Soll ich mal hochgehen?“ fragte Link, wohl eher in die Allgemeinheit, die nur aus mir bestand. Hermine hockte auf dem Boden und Samus befand sich irgendwo dahinten, obwohl sich hier das meiste abspielte. Vielleicht will sie sich auch nur vor der Arbeit drücken. „Und dann hängst du daneben, oder was?!!“ ich war etwas aufgebracht, weil ich mir wirklich Sorgen machte. „Pffft. Ich pass doch auf.“ triumphierte Link in seinem üblichen Heldenton. Bevor ich etwas erwidern konnte, stieg er die Treppe hoch und verschwand aus meinem Zimmer, übermütig wie immer. Er sprang über die Lücke von Treppe zur Treppe, also über die Leiche hinweg. Er kam aber nicht auf die andere Seite. Mit einem erschreckten Keuchen hielt er sich an der Kante der abgesplitterten Stufe fest. Seine Beine baumelten runter,so das sie nicht weit von meinem Gesicht waren. Ich dachte schon, das er nun auch aufgespießt wird, aber er schwang mit geübter Geschicklichkeit sein Bein über die abgebrochene Stufe, so, das er die splitterähnlichen Stacheln nicht mal berührte und hievte sich hoch. Man hörte an den scharren des Holzes, das er weiterging. Dann sagte er etwas in einem Singsang mit einem undefinierbaren Ton, was uns alle zusammen zucken ließ. „Leute, ich hab Relina gefunden...“ „Wirklich?“ fragte ich etwas ungläubig und wollte die Treppe hochrennen. „Pit, bleib da, wo du bist.“ befahl er mir. Alda, was soll das den jetzt?! „Und Hermine, du bleibst am besten auch da, wo du bist.“ Sie hockte in der Mitte des Raumes und nickte kaum erkennbar. Dann verfing sich etwas in meinen Haaren. „Argh!“ schrie ich und fuchtelte in meinen Haaren rum, doch es war nur ein Holzsplitter.  Maaa~n, ich dachte schon. „He, du Hühnchen!“ rief eine Stimme belustigt von oben. Zum zweiten mal an diesem Tag guckte ich nach oben. Die Treppe hat sich noch mehr gelöst, so das zwei Stufen weg sind und wie ein Todeskranz schlängelten sich schwarze Flammen drum herum. Und in der Lücke grinste Link herunter. „Alta, ernsthaft?!“ fauchte ich hoch. Er lachte nut kurz auf. „Erstens: Wieso wirfst du hier mit Holz wie ein Clown mit Konfetti?! Zweitens: WTF, Wieso Hühnchen?!“ fuhr ich dann fort. „Die erste Antwort: Sonst hättest du nichts gemerkt. Die zweite Antwort: Ja gut, ungenießbares Hühnchen. Deine Chicken-Wings bestehen nur aus Knochen und sonst schmeckst du bestimmt auch nicht.“ ratterte dann runter. „Und du schmeckst beschissen.“ Konterte ich dann. „Ich hoffe auch, das du mich nicht verspeisen wirst. Naja, egal, genau über dir hängt sie.“ erklärte er. Und tatsächlich! Als ich genauer hinsah, Hang Relina an einem Seil... Und zwar kopfüber! Und sie schien ohne Bewusstsein.  Oder im Schlimmsten Falle... „So, du stellt dich jetzt dort hin... Ich werde mit dem Bumerrang den Strick trennen und du fängst sie auf. Klar?“ „Äh...“ „Gut!“ antwortete er dann, ohne auf eine Antwort zu warten. Dann aber verschwand wieder dieser Gesichtsausdruck und ein eher besorgter bis gar trauriger machte sich breit. „Geh mal ein Stück nach links, damit du genau unter ihr stehst.“ protestierte er, gegenüber meiner Stellung. Ich tat, wie mir geheißen. „Na. Das war zu viel! Wieder etwas nach rechts.“ änderte er seine Meinung. Wieder tat ich es. „Noch ein Stück...“ „MEINE FRESSE! Ich seh doch, wo sie hinfällt! Dann kann ich mich immer noch anders hinstellen!“ meckerte ich dann. „soooo~rry, ich mach mir halt Sorgen!“ sagte er tonlos, ohne mich nochmal anzusehen. Dann holte er sein Sturm-Bumerrang raus.
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