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Eine völlig neue Welt

von RebiCH
GeschichteAbenteuer, Drama / P18 / Gen
Ares Ephiny Gabrielle Joxer Najara Xena
21.01.2015
09.12.2015
51
108.989
 
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12 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
04.07.2015 1.957
 
Hallo zusammen.

Ich dachte mir, dass ich aus verschiedenen Sichtweisen Schreibe, da dies die Gefühle der Charaktere verdeutlichen sollte.  Gefällt es euch, wenn ich dies tue? Oder sollte ich eher nur aus Rebi's Sichtweise Schreiben? Was meint ihr dazu?

Liebe Grüsse.


Endlich Gewissheit


Xena’s Sicht

Ich ritt so schnell ich konnte, den Weg zur Festung von Cycnus.  - Irgendwo hier müssen sie doch sein! - Die Dunkelheit der Nacht, war keine Hilfe. Ich konnte kaum etwas erkennen. Als ich in einen Wald ritt, musste ich das Tempo drosseln, da die Sicht einfach zu schlecht war. Ich war verzweifelt. - Bitte nicht Gabrielle! Ihr Götter tut mir das nicht an. Ich brauche sie. Ohne sie ergibt mein Leben keinen Sinn. Ich liebe sie doch! - Ich beschloss mich von Argo abzusteigen, zu gross war die Gefahr in der Dunkelheit den Wald zu durchqueren. Ich wollte nicht, das sich Argo durch einen Fehltritt verletzen könnte. Ich lief nun schon seit Stunden durch den Wald. Keine Anzeichen von Rebi, Gabrielle, Joxer oder Najara. - Nicht mehr lange und die Sonne geht wieder auf. -

In der Ferne erblickte ich plötzlich ein Feuer. - Das müssen sie sein! - Ich erhöhe mein Schritttempo. - Bitte Gabrielle muss am Leben sein! - Die Gruppe kam in mein Sichtfeld. Ich erkannte Najara und Gabrielle, die neben einer Person auf dem Waldboden am Feuer sassen. - Gabrielle! Sie Lebt! - „Gabrielle! Du Lebst!“ Rief ich erleichtert. Ich liess Argo los und rannte zu Gabrielle. Ich umarmte sie sofort. „Gabrielle, ich liebe dich! Ich dachte du wärst Tot!“ Flüsterte ich in ihr Ohr. Danach küsste ich sie innig. Gabrielle gewährte mir den Zugang und erwiderte meinen Kuss. Langsam lösten sich unsere Lippen wieder voneinander. In Gabrielle’s Augen erkannte ich grosse Traurigkeit. „Was ist geschehen? Callisto erzählte ihr hättet einen Verlust erlitten?“ Fragte ich panisch und blickte mich um. Najara sass neben mir, unter den Fellen erkannte ich Rebi. „Wo ist Joxer?“ Fragte ich schockiert in die Runde. „Xena,... Joxer,... er ist........ Tot.“ Murmelte Gabrielle. Gabrielle legte mir eine Hand auf die Schulter. „Was, Joxer ist Tot? Wie konnte das passieren? Was ist passiert?“ Traurigkeit breitete sich in mir aus. Gabrielle gab mir keine Antwort, zu schwer musste der Verlust schmerzen. „Wir wurden wie geplant in den Kerker geworfen. Allerdings befreite uns Callisto nicht in der folgenden Nacht. Am nächsten Morgen sollten wir alle Hingerichtet werden. Rebi befreite sich und ein Tumult brach aus. Es war ein riesen Chaos. Rebi wollte Cycnus töten, hatte es aber nicht geschafft. Cycnus wollte Rebi töten, da hat sich Joxer eingemischt. Er hat Rebi das Leben gerettet, wurde allerdings von Cycnus tödlich Verwundet. Danach hat Callisto Cycnus mit einem Blitz getötet. Gabrielle und ich bekamen von dem allem nichts mit. Es waren einfach zu viele Soldaten. Rebi hat uns erzählt was passiert war, bevor sie dann zusammengebrochen ist.“ Erzählte Najara Traurig die Geschehnisse.

- Ich hätte sie nicht gehen lassen dürfen! Verdammt! Auf Callisto war noch nie Verlass. - „Was hat Rebi? Wie geht es ihr?“ Fragte ich nach. Durch die Dunkelheit konnte ich nicht viel erkennen. „Xena, es geht ihr nicht gut. Sie hat den Willen zu Leben aufgegeben. Sie hat gemurmelt, das wir sie Sterben lassen sollen.“ Flüsterte Gabrielle, ihr entsetzen darüber war ihr ins Gesicht geschrieben. -Das darf doch alles nicht wahr sein! Das ist alles eine riesen Katastrophe. Alles läuft schief.  - „Aber Rebi lebt?“ Fragte ich besorgt. „Ja, sie Lebt. Allerdings ist der Puls und ihre Atmung noch sehr schwach. Das ist der Grund, weshalb wir hier sind. In diesem Zustand können wir sie nicht transportieren. Sie muss  schon ein bisschen mit Helfen. Ihre Gehirnerschütterung ist besorgniserregend. Sie hat sich noch ein paar mal den Kopf gestossen. Sie übergibt sich ständig. Ausserdem befürchte ich, das die Wunde entzündet sein könnte. Sie hat im Kerker den Verband abgenommen. Da sie Wütend auf mich ist. Vorhin wäre sie fast erstickt. Ich kümmerte mich um Gabrielle, da sie keine Luft mehr bekam. Ich hatte sie in die Seitenlage gelegt. Anscheinend war sie aufgewacht und hat sich auf den Bauch gedreht. Danach übergab sie sich. Ich konnte sie gerade noch so vor dem Ersticken retten.“ Erklärte Najara Traurig. „Weshalb ist die Wütend auf dich?“ Fragte ich skeptisch nach. „Ich war damals nicht ganz ehrlich zu ihr. Das habe ich ihr gestanden. Ich hatte die 2. Hälfte des Amulettes gefunden. Darauf stand: “Der Träger muss sich selbst finden. Wenn ihm dies gelingt und er seine Aufgabe erfüllt hat, hat er die Möglichkeit zurückzukehren.“ Daraufhin ist Rebi wütend geworden. Sie spricht nicht mehr mit mir.“ Erklärte Najara mit einem schlechten Gewissen.

„DU HAST WAS?! Einen besseren Zeitpunkt dafür ist dir nicht eingefallen? Ich hätte dir sagen können das Rebi wütend wird. Was auch verständlich ist. Scheisse.“ Wütend schrie ich Najara regelrecht an. „Es tut mir leid. Ich war Dumm.“ Entschuldigte sich Najara stammelnd. „Das können wir jetzt eh nicht ändern. Es bringt nichts, sich aufzuregen. Wichtig ist, dass Rebi überlebt. Ein Toter reicht.“ Die Sonne erschien langsam auf dem Horizont, was die Sicht schon deutlich verbesserte. - Das wird ein ganzes Stück Arbeit. Rebi wurde von den Römern gefoltert und misshandelt, danach hat ihr Ares das Kind genommen. Najara hat sie verletzt mit ihrem Geständnis und Joxer hat sein Leben für ihres gegeben. Mist. - „Wir müssen Rebi wach kriegen, damit wir in die Taverne können. Werdet ihr verfolgt von Cycnus Leuten?“ Fragte ich nach, damit ich mir etwas überlegen konnte. „Nein, alle Soldaten von Cycnus sind Tot. Die die überlebt hatten, hat Callisto auf Rebi’s Befehl hin getötet. Es verfolgt uns niemand.“ Antwortete Najara. „Gut, das verschafft uns Zeit. Auch wen ich damit nicht einverstanden bin, das Callisto die überlebenden alle getötet hat.“ „Wo ist Joxer’s Leiche?“ Fragte ich Traurig nach. „Auf dem schwarzen Pferd.“ Antwortete Gabrielle den Tränen nahe.

Ich lief zu dem Pferd hinüber und nahm die Decke von Joxer’s Leiche. Es war ein grässlicher Anblick. Joxer wurde aufgeschlitzt. Sein Darm hing noch hinaus. Allerdings hatte er ein lächeln im Gesicht. - Das muss ein schmerzhafter Tot gewesen sein! Das hat er einfach nicht verdient! Joxer ich war nicht immer nett zu dir. Das tut mir Leid. Du bist als Held gestorben! - Traurig gab ich ihm ein Kuss auf die Stirn und bedeckte seinen Körper wieder. - Sobald wir bei der Taverne sind, geben wir ihm ein würdiges Begräbnis. - Ich lief zurück zur Gruppe. „Ihr solltet beide schlafen. Ich kümmere mich um Rebi.“ Befahl ich. Gabrielle und Najara legten sich neben das Feuer und schliefen auf der Stelle ein.

Ich hockte mich neben Rebi hin. Unterdessen war es Hell genug, damit ich sie untersuchen konnte. Rebi sah sehr Traurig aus. Ich begann damit, ihr Gesicht und Körper zu waschen. Sie war voller Schmutz und Blut. Ich musste sehen, ob sie noch andere Wunden erlitten hatte. Ich konnte allerdings keine anderen Wunden erkennen. Sie hatte am Hinterkopf eine Platzwunde erlitten, die aber nicht mehr Blutete. Der Schnitt an der Schulter sah nicht schön aus. Um die Naht hatte sich Eiter gebildet. - Verdammt, definitiv entzündet. Ich muss die Naht aufschneiden und die Entzündeten Stellen Herausschneiden. Nicht das sie noch eine Blutvergiftung erleidet. Das wäre das Todesurteil. - Ich desinfizierte ein Messer mit dem Alkohol, denn ich zum Glück immer mit dabei hatte. - Zum Glück habe ich Argo’s Satteltaschen immer mit dem wichtigsten gefüllt. - Danach schnitt ich die Naht auf. Blut floss mir in Strömen entgegen. So gut ich konnte, schnitt ich die Eiter Stellen aus der Schulter. Es war schon recht Entzündet. Ich musste sehr tief hinein schneiden. Rebi stöhnte unter mir auf. -Verdammt Mädel, jetzt wach bloss nicht auf! Ich kann dich nicht KO schlagen, wegen deiner Gehirnerschütterung bleib ja Bewusstlos. - Rebi schrie plötzlich auf und schlug die Augen auf. „Shhhh, nicht bewegen, bin gleich fertig!“ Versuchte ich sie zu beruhigen. Rebi fing an zu zappeln. „Nicht, bleib ruhig liegen! Ich kann dir nicht Helfen wenn du nicht still bist!“ Durch Rebi’s Schreie waren Gabrielle und Najara wieder aufgewacht. „Los, kommt her und haltet sie fest!“ Rief ich. Sofort eilten beide zu mir und drückten Rebi wieder runter auf den Boden. Diese schrie und zappelte vor schmerzen.

Rebi’s Sicht

Schmerz zerrte mich aus der Dunkelheit. „Ahh,“ stöhnte ich auf. „Shhhh, nicht bewegen, bin gleich fertig.“ Sagte jemand. Erneut durchzuckte mich Schmerz. Ich öffnete panisch meine Augen und versuchte mich zu Befreien. „Nicht, bleib ruhig liegen! Ich kann dir nicht Helfen wenn du nicht still bist!“ Sagte die Stimme wieder. „Ahhhh, Ahhhh!“ Ich schrie den Schmerz laut hinaus. Plötzlich drückten mich zwei Personen zurück auf den Boden. Meine Sicht wurde klarer. Ich erkannte Xena, Gabrielle und Najara. Xena zog gerade ein Messer aus meiner Schulter. Danach übergoss sie meine Schulter mit Alkohol. Es brannte. Erneut versuchte ich mich zu befreien. Der Schmerz war einfach zu gross. „Bleib still!“ Schrie mich Xena an. „Lasst mich endlich sterben!“ Schrie ich zurück und versuchte mich zu befreien. Allerdings erfolglos. Najara und Gabrielle hielten mich stur fest. Xena entfernte sich und kam mit ihrem glühenden Schwert zurück. „Tut mir Leid. Das wird jetzt sehr wehtun.“ Entschuldigte sie sich. „Nein! Ich will nicht!“ Schrie ich wütend und versuchte mich erneut zu befreien. Doch ich hatte keine Chance. Xena drückte das glühende Schwert auf meine Schulter. Der Schmerz war zu viel, langsam vielen meine Augen zu. „Nicht einschlafen!“ Gabrielle rüttelte an meinem Gesicht, was mich wach hielt. Xena war gerade dabei eine Paste auf die Wunde aufzutragen. Danach verband sie die Wunde.

„Nicht einschlafen!“ Gabrielle rüttelte erneut an meinem Gesicht herum. Ich erwachte wieder. „Rebi du musst jetzt wach bleiben. Wir reiten zurück zur Taverne. Du musst allerdings wach bleiben. Du musst Leben. Joxer ist für dich gestorben!“ Erklärte Gabrielle verzweifelt. „Ich will nicht!“ Schrie ich sie an. Argo erschien neben mir und Xena stieg ab. Xena hob mich hoch auf Argo und stieg danach selber auf. Ich versuchte wieder abzusteigen, doch Xena’s Griff liess nicht locker. „Du bleibst jetzt wach und wir werden jetzt zur Taverne reiten.“ Flüsterte Xena mir ins Ohr. „Nein, lasst mich hier! Ich will nicht mehr Leben!“ Gab ich erschöpft zurück. Die Müdigkeit nagte an mir. Xena rüttelte erneut an mir. „Ich lasse nicht zu, das du einschläfst.“ Xena verabreichte mir Alkohol, was mich Augenblicklich wacher machte. Danach ritten wir los. Najara und Gabrielle folgten uns auf ihren Pferden. Jedes mal wenn ich gerade dabei war einzuschlafen, weckte mich Xena wieder auf. „Rebi du darfst dich nicht so gehen lassen. Ansonsten wäre Joxer’s Opfer umsonst gewesen. Du musst Leben.“ Flüsterte Xena erneut. „Nein, alles meine Schuld. Ich will nicht mehr. Keine Kraft mehr. Zu viel Schmerz. Nur Schmerz. Ich will Sterben. Lasst mich gehen.“ Antwortete ich entkräftet und schwach. Xena rüttelte erneut an mir und verabreichte mir wieder Alkohol. Ich konnte es nicht hinaus spucken, sie hielt mir den Mund zu. Als ich den Alkohol nicht schluckte hielt sie mir noch die Nase zu. Als ich versuchte nach Luft zu schnappen, schluckte ich den Alkohol. Zufrieden liess Xena meine Nase wieder los. „Wenn du denkst, das wir dich sterben lassen, dann irrst du dich gewaltig. Das wird nicht passieren.“ Ich war in der Zwischenzeit schon ordentlich beschwipst. Was mich allerdings nur wacher machte. „Ischt doch alls schisse!... Hicks! Zuvie Traur in mir.... Älles vershissen. Keen Bock mer... Hicks. Alköhöl, libe Alköhöl. Kann ich meh habe Alköhöl? Sena? Hicks!" „Du bist betrunken! Es gibt bestimmt keinen Alkohol mehr. Das reicht, bis zur Taverne. Das sollte dich ordentlich wach halten."  Ein paar Stunden später erreichten wir die Taverne. Xena trug mich in ein Zimmer und legte mich in ein bequemes Bett. „Jetzt darfst du dich ausruhen. Ich werde aber hier bleiben und dich überwachen. Nicht das du mir noch auf dumme Ideen kommst." „Wenn du meinscht. Gut Nächt! Hicks." Ich schlief auf der Stelle ein.
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