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Eine völlig neue Welt

von RebiCH
GeschichteAbenteuer, Drama / P18 / Gen
Ares Ephiny Gabrielle Joxer Najara Xena
21.01.2015
09.12.2015
51
108.989
 
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12 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
10.06.2015 1.434
 
Hallo zusammen!
Ich wollte mich bei euch bedanken für die 800 Aufrufe. Ihr seid echt toll. Danke für das lesen meiner Geschichte. Ich hoffe natürlich das sie immer noch spannend ist. Liebe Grüsse.
Rebi


Willkommen im Tartaros



Wir tauchten immer weiter Richtung Grund. Es schien, als kämen wir keinen Meter näher. Xena zog mich hinterher. Mein Luftvorrat war schon am Ende angekommen. - Ich war noch nie gut im Tauchen! Scheisse das schaffe ich nie bis zum Grund. Ich muss wieder zurück zum Boot! Ich ertrinke hier noch. - Panik ergriff mich. Ich versuchte mich von Xena loszureissen, damit ich wieder an die Oberfläche kam. Ich zerrte an meinem Arm und versuchte nach Oben zu tauchen. Xena drehte sich entsetzt um, liess meinen Arm allerdings nicht los. Mir wurde allmählich schwindlig. Ich hatte keine Luft mehr. Ich wollte Xena klarmachen, dass sie mich loslassen sollte. Deshalb zerrte ich erneut an meinem Arm und versuchte Xena weg zu treten. Es klappte allerdings nicht. Wir drehten uns und sanken nur noch tiefer. Verzweifelt schnappte ich nach Luft. Dabei verschluckte ich Wasser. - Nun ertrinke ich also. - War mein letzter Gedanke, danach wurde es schwarz.

Ich erwachte hustend. Ich hustete das Wasser das ich geschluckt hatte wieder aus. „Da bist du ja wieder! Habe mir schon Sorgen gemacht. Du hast sehr viel Wasser geschluckt. Danach bist du mir weg gekippt.“ Ich erblickte Xena die genau über mir war. Ihr nasses Haar fiel über mein Gesicht. Mein Brustbereich schmerzte ein bisschen. Ich hustete immer noch Wasser. „Kannst du bitte “Hust“ von mir runtergehen? Ich “Hust“ bekomm kaum noch Luft!“ Quetschte ich hervor. Xena sprang von mir hinunter. Langsam hatte ich mich erholt. Ich schnappte regelrecht nach Luft. - Herrlich, Luft! Ich hasse Wasser. - „Du darfst nicht so schnell nach Luft schnappen! Ansonsten haben wir gleich das nächste Problem.“ Kommentierte Xena lächelnd mein Verhalten. - Stimmt. Ich darf nicht Hyperventilieren. - Ich beschränkte mich darauf, wieder normal zu atmen. „Xena, hast du mir auf die Brust gehauen oder was? Vorhin hatte ich jedenfalls noch keine Schmerzen im Brustbereich.“  Frustriert begutachtete ich den Bereich und erblickte eine Prellung. „Entschuldigung, ging leider nicht anders. Ich musste dafür sorgen dass du das Wasser wieder hinaus spuckst. Hat ja zum Glück geklappt!“ Antwortete Xena froh. „Naja, musst dich nicht Entschuldigen. Danke für die Rettung. Wie bin ich eigentlich hier her gekommen?“ Fragte ich nach. „Nachdem du weg gekippt warst, musste ich mich erstmal neu orientieren. Dank dir waren wir vom Kurs abgekommen. Mir ging die Luft allmählich auch aus. Doch habe ich es irgendwie zur Mitte des Sees geschafft und habe dich mitgezogen. War ziemlich knapp! Das nächste mal darfst du keine Panik bekommen.“ Erklärte Xena. „Ok. Ich werde versuchen das nächste Mal keine Panik zu bekommen. Aber Wasser ist nicht mein Element.“ Versuchte ich mich zu Entschuldigen. „Kein Problem. Ich wusste ja, das du Wasser nicht magst. Ich hätte damit rechnen müssen.“ Sagte Xena lächelnd und stand auf.

Ich erhob mich langsam. Dabei schwankte ich ein bisschen, allerdings ging es schon recht gut. Ich blickte mich um. Wir befanden uns in einer Art Höhle. Hinter uns befand sich ein kleiner See, der anscheinend unterirdisch mit dem anderen See verbunden war. Es roch sehr eigenartig. Es stank nach toten und schweiss. Ein beklemmendes Gefühl der Verzweiflung machte sich in mir breit. Vor uns erstreckte sich ein enger Gang, der voller Stalaktiten war. „Xena es ist unheimlich hier!“ Sagte ich angewidert von diesem Ort. Der Gestank war kaum erträglich. Am liebsten wäre ich zurück getaucht. - Also dann wähle ich lieber das Wasser! Dieser Ort ist ja schlimm. Es muss unerträglich sein hier unten festzusitzen. - „Ich weiss. Du darfst nicht dem Ruf der Verzweiflung folgen! Erinnere dich an alles gute, was du bisher erlebt hast. An die positiven Dinge. Bleib immer bei mir, dies ist ein gefährlicher Ort. Wir werden so schnell wie möglich wieder von hier verschwinden. Versprochen.“ Versicherte mir Xena und wir folgten dem engen Höhlengang. Dieser schien kein Ende nehmen zu wollen.

Nach mehreren Kilometern erreichten wir wieder einen grösseren Teil der Höhle. Ich erblickte einen grossen See. Über dem See hingen Meterlange Stalaktiten von denen grosse Wassertropfen in denn See fielen. Eine Art Steg war in den See gebaut worden. Der Steg bestand aus Holz. Am Steg befand sich ein  kleines Holzboot. Am hinteren Teil des Holzbootes war eine kleine Laterne angebracht, die Licht spendete. Ein sehr alter Mann kam uns entgegen. Er wirkte nicht gerade freundlich. „Ah Xena! Willkommen im Tartaros. Endlich bist du tot. Da wird sich Hades aber freuen, dich wiederzusehen. Die Überfahrt kostet allerdings. Wen hast du denn mitgebracht?“ „Hallo. Die Freude ist ganz meinerseits. Allerdings muss ich dich enttäuschen, wir sind nicht tot. Wir müssen unbedingt mit Hades sprechen! Es ist wichtig. Die Überfahrt wird uns nichts kosten! Wir sind ja schliesslich lebendig und nicht tot! Ausserdem wird dir Hades den Kopf abreissen, wenn er hört, das du mich nicht rüber gebracht hast. Das neben mir ist eine Freundin.“ Gab Xena zurück. „Schade, schade, irgendwann kommt der Zeitpunkt und dann wirst du für die Überfahrt bezahlen müssen. Dann macht es euch mal auf meinem Boot bequem und geniesst die Überfahrt.“ Sagte der alte Mann und gab den Weg frei. Xena und ich liefen zum Boot und setzten uns hin. Der alte Mann stand hinten auf das Boot an die Lenkstange und das Boot setzte sich in Bewegung. Wir verschwanden in der Dunkelheit des Sees.

„Weshalb fliehen die Leute nicht einfach aus dem Tartaros?“ Fragte ich während der Überfahrt. „Weil keiner ohne meine Erlaubnis über diesen See kommt.“ Antwortete der alte Mann. Wir erreichten das andere Ende des Sees. Der alte Mann steuerte das Holzboot zum Steg und band es an. Wir stiegen aus. Hier stank es noch viel extremer als im vorherigen Teil der Höhle. Das Gefühl der Verzweiflung nahm noch mehr zu. Die Temperatur war bestimmt 35 Grad. „Xena du kennst den Weg zu Hades noch? Er erwartet euch hinter der nächsten Biegung des Weges.“ Sagte der alte Mann. Xena nickte nur, danach folgten wir dem schmalen Pfad durch die Höhle. Nach der ersten Biegung wartete wirklich ein grosser, kräftiger Mann auf uns. Er trug ein rotes Gewand und eine goldene Krone thronte auf seinem glattgeschorenem Kopf.

„Xena was willst du hier? Du bist noch nicht tot, ich rieche das Leben in dir! Wer ist deine kleine Freundin?“ Fragte der Mann. „Hallo. Wer bist du denn überhaupt?“ Rutschte mir heraus. - Upps, das ich auch immer laut denken muss. - Xena blickte mich böse an und trat mir ihren Ellenbogen in die Rippen. „Du wagst es das Wort zu ergreifen? ICH HABE DICH NICHTS GEFRAGT! DANN HAST DU AUCH STILL ZU SEIN! ICH BIN HADES! MIR GEHÖRT DAS ALLES HIER!“ Schrie mich Hades an. „Entschuldigung. Wird nicht wieder vorkommen.“ Antwortete ich um die Stimmung zu beruhigen. „Also gut, Xena du schuldest mir noch Antworten!“ Antwortete Hades und Xena und er starrten sich regelrecht an. „Hallo Hades. Ich bin gekommen, weil ich deine Hilfe benötige. Das neben mir ist Rebi, sie ist eine gute Freundin von mir.“ Antwortete Xena. „Du benötigst Hilfe, das ist ja interessant. Was kann ich denn für dich tun?“ Sagte Hades mit einem fiesen lächeln im Gesicht. „Ares will Herrscher über ganz Griechenland werden! Er hat  mit den Römern und den Kriegsherren ein Bündnis geschlossen. Das Gleichgewicht ist nicht mehr da, das dürfen wir nicht zulassen. Ich benötige die besten Krieger! Das wären Najara und Callisto. Du musst ihnen das Leben wiederschenken.“ Erklärte Xena die Lage. „Soso, Ares schon wieder! Er überschreitet ständig seine Kompetenzen.“ Hades begann hin und her zu laufen. Anscheinend war er nervös. „Das können wir Ares nicht durchgehen lassen! Er muss aufgehalten werden. Der Tartaros platzt jetzt schon aus allen Nähten. Aber Callisto und Najara sind meine Prachtexemplare. Die sind nicht zu haben.“ Antwortete Hades und blieb wieder stehen.

„Bitte Hades! Dafür stehe ich dann in deiner Schuld! Callisto und Najara werden irgendwann bestimmt wieder kommen. Du kennst die zwei doch.“ Versuchte Xena Hades zu Überzeugen. „Naja, einen Gefallen bei dir einfordern zu können ist schon nützlich da hast du Recht. Ares muss Bestraft werden. Wir machen es so: Falls du Najara und Callisto von deiner Sache überzeugen kannst, dann schenke ich ihnen das Leben. Aber glaube mir, die Zwei hassen sich. Sie bekämpfen sich ständig. Das wird ja lustig zum zusehen, wie du die zwei dazu bringen willst zusammen zu Arbeiten. Dann gibt es da noch die Tatsache, dass Callisto dich hasst. Sie wird dir nie helfen. Wenn du es schaffst, kannst du sie haben.“ Antwortete Hades lachend. „Gut, einverstanden.“ Sagte Xena und die zwei reichten sich die Hand. „Auf gehts!“
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