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Eine völlig neue Welt

von RebiCH
GeschichteAbenteuer, Drama / P18 / Gen
Ares Ephiny Gabrielle Joxer Najara Xena
21.01.2015
09.12.2015
51
108.989
 
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18.04.2015 2.363
 
Schwanger



Ich erwachte, in meinem Kopf hämmerte es mächtig. - Was ist nochmals passiert? - Langsam kam die Erinnerung zurück. - Xena und Ephiny haben mich zu dieser Schamanin geschleppt. Diese behauptete ich sei Schwanger. Xena muss mich KO geschlagen haben. Ein mal mehr na Toll. Aber ich will kein Kind, das kann doch nicht sein. Was mache ich jetzt nur? Ich muss das Kind irgendwie los werden. Es sollte gar nicht existieren, ich sollte nicht in dieser Zeit sein! Was ist wenn das die Zukunft ändern wird? - Fragen über Fragen schwirrten in meinem Kopf umher. Jemand betrat die Hütte. Ich musste nicht aufblicken um zu wissen wer es war. Ich stellte mich schlafend. „Ich weiss das du wach bist. Du kannst aufhören mir was vorzumachen. Ephiny und ich haben dich bis nach draussen gehört.“ Sagte Xena. - Scheisse, das die auch immer alles hören müssen. - Ich öffnete meine Augen und setzte mich auf. „Na gut, ich bin wach. Was willst du?“ Nun trat auch Ephiny in die Hütte. „Also nochmals, was wollt ihr?“ Fragte ich ein bisschen genervt. Xena und Ephiny starrten mich an. „Wie geht es dir? Kommst du damit klar? Es muss schlimm sein, ein Kind von einem dieser Römer zu erwarten. Wir wollen für dich da sein und wir werden dich bei deiner Entscheidung die du treffen musst unterstützen, egal wie sie lauten möge.“ Antwortete Xena liebevoll und setzte sich zu mir auf das Bett. „Ich möchte das Kind nicht. Ich sollte nicht hier sein, ich gehöre nicht in diese Zeit. Was ist wenn das Kind die Zukunft verändern wird? Allerdings habe ich auch ein schlechtes Gewissen dabei, denn das Kind kann ja eigentlich nichts dafür. Ich weiss nicht was ich tun soll. Ich wollte nie Kinder. Ich wäre keine gute Mutter. Ich bin nicht bereit dafür.“ Stammelte ich vor mich hin. Ich war ziemlich durch den Wind. - Heute Morgen dachte ich noch das es ein toller Tag wird. Wie Recht ich doch immer habe! - Dachte ich sarkastisch. „Falls du das Kind bekommen möchtest werden wir eine Lösung finden. Nur weil du aus der Zukunft bist, heisst das nicht, das du etwas tun musst, das du eigentlich nicht willst. Das Kind könnte auch bei den Amazonen aufwachsen. Ich bin sicher Ephiny hätte nichts dagegen. Damit wäre das Kind sicher. Allerdings verstehe ich es auch, wenn du es nicht willst. Ich kenne Möglichkeiten mit denen wir eine Geburt verhindern könnten. Ich könnte ein Elixier herstellen, das den Fötus abtötet. Allerdings müsstest du dich schnell Entscheiden, denn wenn die Schwangerschaft schon lange anhält wirkt es nicht mehr. Es muss schwer sein, du wolltest das Kind nicht, also musst du kein schlechtes Gewissen haben wenn du es nicht willst.“ Sagte Xena nachdenklich. Sie schien meine Lage gut verstehen zu können. Ephiny räusperte sich. „Meiner Meinung nach darfst du das Kind nicht bekommen! Es könnte die ganze Welt gefährden. Es gehört hier nicht hin! Nimm dieses Elixier von dem Xena sprach und werde den Balg los. Es kann nicht dein Ernst sein, ein Kind das von diesen Römern gezeugt wurde bekommen zu wollen.“ Sagte Ephiny ziemlich aufgebracht. „Was ist los mit dir? Draussen hast du noch ganz anders gesprochen.“ Xena hatte sich umgedreht und funkelte Ephiny böse an. „Dieses Kind muss sterben!“ Schrie Ephiny regelrecht. Auf einmal rannte noch eine Person in die Hütte. Ich erblickte Ephiny, Blut lief ihr über die Stirn. „Achtung Xena! Das ist Ares!“ Schrie die zweite Ephiny, die nun im Türrahmen stand. „Wusste ich doch das mit dir etwas nicht stimmt! Ares zeige dich!“ Xena zog ihr Schwert und stellte sich vor Ares, der immer noch aussah wie Ephiny. Plötzlich verschwand Ephiny und Ares stand vor Xena. Nun gab es nur noch eine Ephiny. Ares begann zu lachen. „Danke Xena dank euch weiss ich jetzt von dem Kind. Dieses Kind wird nicht auf die Welt kommen, dafür werde ich höchstpersönlich sorgen. Es stellt eine Gefahr für alle Götter dar. Es gehört hier nicht hin. Wir werden nicht zulassen das es geboren wird. Wenn ihr klug seid, dann schaut ihr zu das es möglichst bald tot ist. Ansonsten kann ich nicht für die Sicherheit dieser Rebi garantieren!“ Ares verschwand in einer weissen Wolke. „Dieser Ares ist eine Plage! Dem werde ich das nächste mal den Hals umdrehen!“ Sagte Ephiny, die sich nun auf das Bett gegenüber setzte. Xena eilte zu ihr hinüber und verband die Platzwunde an ihrem Kopf. „Ares hat mich von hinten KO geschlagen und dann meine Gestalt angenommen. Es tut mir leid, das hätte nicht passieren dürfen.“  Entschuldigte sich Ephiny. „Schon gut. Ares treibt gerne falsche Spiele. Immerhin wissen wir nun was er will.“ Sagte Xena verärgert. „Er ist wie eine Kakerlake, Ungeziefer kommt immer wieder.“ Fügte sie hinzu. Plötzlich standen Gabrielle und Amarice ebenfalls in der Hütte. „Was ist denn hier los? Warum blutest du Ephiny?“ Fragte nun Gabrielle, die schockiert in der Mitte der Hütte stand. „Das war Ares. Er hat mich KO geschlagen um nachher meine Gestalt anzunehmen.“ Antwortete Ephiny knapp. „Weshalb war Ares hier Xena?“ Wollte Gabrielle nun wissen, die sichtlich ungeduldig wurde. „Er wollte uns mitteilen was seine Meinung zu einer Sache ist.“ Antwortete Xena. „Welche Sache?“ Fragten nun Gabrielle und Amarice gleichzeitig. „Ich bin Schwanger. Er will das ich das Kind nicht bekomme. Er hält es für eine Bedrohung.“ Mischte ich mich nun mit ein. Mir reichte es langsam. „Was? Schwanger? Von wem?“ Gabrielle war sichtlich schockiert. „Ja, Xena und Ephiny haben mich zu der Schamanin geschleppt. Diese sagt, ich sei Schwanger, was die Erklärung für meinen komischen Essgeschmack ist und für die Übelkeit und den Schwindel. Einer dieser Römer ist Schuld daran.“ Antwortete ich verbittert. Tränen rannen über meine Wangen. Es war Still. Niemand wusste was er sagen sollte. „Rebi braucht Ruhe! Amarice und Gabrielle kommt mit ich erkläre euch alles in Ruhe. Rebi du solltest ein bisschen schlafen.“ Unterbrach Xena die Stille. Danach verliessen Xena, Amarice und Gabrielle die Hütte.

Ich bemerkte das Ephiny nicht zur Türe ging sondern sich zu mir auf das Bett setzte. „Weisst du ich verstehe das es schlimm sein muss. Doch das Kind kann ja nichts dafür. Ich möchte dir nicht reinreden, doch falls du Fragen hast darfst du mich gerne Fragen, ich habe selber ein Kind. Ich weiss daher wie es etwa ist, auch wenn ich nicht in deiner Lage war.“ „Du hast ein Kind? Weshalb habe ich es noch nie gesehen?“ Fragte ich nach. „Es ist ein Junge ja. Er lebt bei seinem Vater den Zentauren. Er ist nämlich halb Mensch und halb Zentaur. Es war ebenfalls eine schwere Entscheidung, ob ich ihn bekommen will oder nicht. Doch jetzt bin ich sehr froh habe ich mich für das richtige Entschieden. Er hat ein gutes Leben bei den Zentauren und darf mich jederzeit besuchen kommen. Es ist sehr schön ein Kind zu haben. Das kannst du mir glauben. Ich hatte auch Angst doch du bist nicht alleine. Wir würden dir alle helfen. Das Kind könnte auch bei uns bleiben wenn du dies wünschen würdest. Damit wäre es sicher.“ „Danke Ephiny!“ Sagte ich dankbar, das Ephiny für mich da war. Ich schlief nachdenklich ein. Ephiny blieb da, damit Ares keine Möglichkeit hatte an Rebi heranzukommen. Diesmal war sie wachsam, Ares würde es nicht nochmals schaffen an ihr vorbeizukommen. Rebi schlief den Rest des Tages.

Die nächsten Tage vergingen wie im Flug. Ich war jeden Tag ziemlich erschöpft. Die Übelkeit fing an mich gewaltig zu nerven. Deshalb verbrachte ich den größtenteil der Tage in meinem Bett. Wenn ich nicht in meinem Bett war, war ich am Essen. Gabrielle wollte unbedingt das ich das Kind behalte. Amarice hingegen riet mir es zu töten. Sie konnte nicht verstehen, weshalb ich mich noch nicht entschieden hatte. Xena und Ephiny blieben relativ neutral. Diese waren mir daher im Moment die grösste Hilfe. Ich wurde rund um die Uhr bewacht. Alle hatten Angst das Ares nochmals einen Angriff starten würde. 3 Amazonen bewachten die Hütte von Aussen. Eine Woche war vorüber nachdem ich für mich eine Entscheidung getroffen hatte. Ich folgte meinem Herzen und nicht meinen Gefühlen oder Emotionen. Ich wusste das es nur eine richtige Entscheidung gab, mit der ich schlussendlich leben konnte. Ich ruf deshalb alle zu mir in die Hütte um meine Entscheidung verkünden zu können. Kurze Zeit später trafen auch alle ein. Gabrielle kam zuerst, danach traf Xena ein und Amarice und Ephiny kamen zusammen. Alle warteten Gebannt auf meine Entscheidung.
„Hallo zusammen. Es freut mich das ihr alle gekommen seid. Wie ihr wisst war ich in letzter Zeit eher mit mir selbst beschäftigt, da ich eine Entscheidung fällen muss. Ich danke euch allen für eure tollen Ratschläge und das ihr für mich da wart. Ihr wart mir eine sehr grosse Hilfe und eine grosse Stütze. Ich habe mich nun Entschlossen und eine Entscheidung gefällt. Ich folge meinem Herzen und vertraue darauf das es mir den richtigen Weg weist. Auch wenn ich immer noch bedenken habe. Mein Herz sagt mir ich soll das Kind behalten. Allerdings werde ich es hier bei den Amazonen lassen Ephiny. Wie du es mir Angeboten hast. Damit wäre es in Sicherheit. Es darf nicht erfahren das es aus der Zukunft ist. Es soll aufwachsen wie jedes andere Kind und ein normales Leben führen.“ Verkündete ich nun. „Spinnst du? Nicht dein Ernst! Das Kind muss weg.“ Sagte Amarice verständnislos. „Also ich finde deine Entscheidung toll! Alles andere wäre falsch gewesen. Die Liebe siegt immer. Du musst der Liebe folgen.“ Mischte sich Gabrielle ein, die freudig von einem Fuss auf den anderen trat. „Gratuliere! Ich werde dich dabei unterstützen.“ Sagte Xena mit einem lächeln. „Klar kann das Kind bei uns bleiben. Ich werde darauf aufpassen als wäre es mein Kind.“ Sagte Ephiny und umarmte mich. „Bleibt nur noch das Problem mit Ares.“ Sagte Gabrielle. „Wir werden eine Lösung finden. Ich werde mir etwas überlegen.“ Antwortete Xena. „Amarice wirf mir mal den Wasserschlauch rüber, ich bin durstig!“ Rief ich Amarice zu, die immer noch wütend dastand. Allerdings gehorchte sie und warf mir den Wasserschlauch rüber. Ich hatte einen riesen Durst. Ich trank den halben Schlauch leer. „Ich habe Hunger. Wer kommt mit?“ Fragte ich, nachdem ich den Wasserschlauch zugemacht hatte und zurück legte. Alle begannen zu lachen. „Na dann lasst uns gehen.“ Sagte Xena. Wir standen alle auf und ich marschierte Freudig Richtung Dorfplatz. Ich war richtig Hungrig.

Am Dorfplatz angekommen nahm ich mir eine grosse Portion vom grillierten Wildschwein. - Endlich was anständiges zu Essen! Gebratenes Wildschwein ist einfach super. - Ich verschlang die Portion wie in den letzten Tagen üblich in einem Rekordtempo. Xena, Gabrielle, Amarice und Ephiny lachten immer wieder. Sie konnten kaum fassen in welcher Geschwindigkeit ich die Sachen verschlang. „Amarice, komm wir nehmen ein Bier!“ Rief ich zu Amarice. Ich wollte sie ein bisschen ermuntern. Sie war immer noch recht geknickt wegen meiner Entscheidung. „Ok. Ich hole zwei!“ Rief Amarice begeistert zurück. Als sie zurück kam und mir das Bier hinstellte nahm es mir Xena einfach weg. „Du darfst keinen Alkohol trinken! Das schadet deinem Kind.“ Sagte Xena dazu und kippte das Bier auf den Boden. „Ach komm schon! Eines wird nicht schaden. Bitte.“ Flehte ich Xena an, doch diese blieb stur. Amarice trank in der Zwischenzeit ihr Bier und genoss es richtig. Ihre Laune wurde allmählich besser. Plötzlich durchzuckte mich ein grosser Schmerz im Bauch. „Ahhh, scheisse.“ Ich krümmte mich vor Schmerzen. Es war kaum auszuhalten. „Was ist los?“ Amarice war in Panik. „Mein Bauch schmerzt!“ Weiter kam ich nicht, eine neue Welle Schmerz durchbrach meinen Bauch. Xena eilte zu mir. „Wo tut es genau weh?“ Fragte mich Xena. Eine neue Welle Schmerz durchbrach mich. Diese war noch heftiger als die andere zuvor. Ich wurde Bewusstlos.

Rebi kippte nach hinten. Xena fing sie auf. „Rebi, kannst du mich hören?“ Fragte Xena panisch. Keine Antwort Rebi war Bewusstlos. „Schnell in die Hütte mir ihr!“ Rief Xena. Amarice und Gabrielle trugen Rebi schnell Richtung Hütte. Xena und Ephiny eilten voraus. Amarice und Gabrielle legten Rebi auf das Bett. Diese war immer noch Bewusstlos. „Xena schau, sie verliert Blut!“ Schrie Gabrielle und deutete auf Rebi’s Hose. Diese hatte sich Rot gefärbt. „Scheisse, das ist nicht gut! Ephiny kannst du die Schamanin holen?“ „Ja, geht klar.“ Ephiny eilte davon. „Gabrielle bring mir den Wasserschlauch!“ Befahl Xena. Gabrielle holte ihn und brachte ihn Xena. Xena öffnete den Wasserschlauch und roch dran. „Ares! Der Wasserschlauch war vergiftet! Dem Geruch nach, war das Elixier drin, mit dem man den Fötus abtötet. Allerdings muss die Dosis viel zu hoch gewesen sein. Gabrielle geh zur Schamanin und sage ihr sie solle ein Gegengift mitnehmen.“ Befahl Xena besorgt.

Nach 30 Minuten kamen Gabrielle und Ephiny mit der Schamanin zurück. Die Schamanin hatte das Gegengift dabei. Sie gab es Rebi zu trinken. „Mehr kann ich nicht tun. Für das Baby gibt es keine Hoffnung mehr. Tut mir leid. Sie hat das Kind verloren. Sie braucht jetzt Ruhe. In ein paar Stunden wird sie zu sich kommen.“ Danach verliess die Schamanin die Hütte wieder. „Ares! Dafür wirst du büssen!“ Schrie Xena wutentbrannt. „Xena das bringt uns jetzt nicht weiter. Rebi braucht jetzt Ruhe. Wir werden später besprechen was wir mit Ares machen.“ Sagte Gabrielle und versuchte Xena zu beschwichtigen. „Du hast Recht.“ Antwortete Xena und Beruhigte sich wider.

Ich erwachte mitten in der Nacht. Die Schmerzen waren weg. Ich beschloss mich weiterzuschlafen, bis zum Morgen. Am Morgen erwachte ich als die Sonne schon fast den Mittagsstand erreicht hatte. „Hallo Rebi. Fühlst du dich besser?“ Fragte Xena von der anderen Seite der Hütte. „Ja, ich fühle mich viel besser. Was ist Gestern passiert?“ Wollte ich wissen. Xena setzte sich nun zu mir auf das Bett. „Ares hat dich vergiftet. Im Wasserschlauch war das Elixier, von dem ich gesprochen hatte.“ Antwortete Xena und starrte auf den Boden. „Was ist mit dem Kind?“ Fragte ich geschockt nach. „Tut mir leid. Es ist tot. Es hat aber bestimmt nicht gelitten.“ - Tot. Ares dafür wirst du büssen! - „Bitte lass mich alleine. Ich brauche Zeit um nachzudenken und alles zu verdauen.“ Bat ich Xena. „Ok. Wenn du etwas brauchst rufe einfach. Wir warten alle vor der Hütte.“ Xena stand auf und verschwand eilig aus der Hütte. Ich war dankbar das sie meiner Bitte nachkam und mich alleine liess.
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