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Eine völlig neue Welt

von RebiCH
GeschichteAbenteuer, Drama / P18 / Gen
Ares Ephiny Gabrielle Joxer Najara Xena
21.01.2015
09.12.2015
51
108.989
 
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12 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
12.04.2015 2.018
 
Hallo zusammen.
Es geht endlich weiter. Ich möchte mich besonders bei User und angi bedanken. Eure Reviews haben mich sehr motiviert! Vielen Dank nochmals dafür und viel Spass beim Lesen.


Was ist nur los?



„Ich habe einen Bärenhunger. Wer kommt mit Frühstücken?“ Fragte Gabrielle als wir das Bett wieder zurück in die Hütte getragen hatten. „Ich bin dabei.“ Antwortete ich fröhlich. Mein Magen gab ein zustimmendes Knurren von sich. „Oh ja, ich habe auch einen riesen Hunger!“ Rief Amarice, die sich gerade ihre verwuschelten Haare richtete. „Na dann, ich könnte auch etwas vertragen.“ Sagte nun Xena. „Folgt mir. Ich zeige euch wo es das Frühstück gibt.“ Sagte Ephiny und wandte sich zum gehen. „Wartet noch schnell, ich brauche noch eine Minute.“ Rief Amarice uns ein bisschen gestresst zu. Wir warteten deshalb bis Amarice ihre Haare einigermassen gebändigt hatte. Danach führte uns Ephiny durch das Lager.

Wir setzten uns an einen der Tische und ich stürzte mich sofort hastig auf das Essen. Ich war zwar nicht gerade ein Früchte & Gemüse Fan aber ich hatte mich in der Zwischenzeit ein wenig daran gewöhnt. Ich griff hastig nach einem Apfel, Käse und Brot. Es dauerte nur ein paar Sekunden und ich hatte den Apfel, den Käse und das Brot gegessen. Die anderen starrten mich an. Ich griff mir erneut ein Stück Brot und biss hinein. Ich bemerkte das mich die anderen immer noch anstarrten. „Was ist denn los?“ Fragte ich mit Essen im Mund. „Nichts, du scheinst nur sehr hungrig zu sein.“ Antwortete Gabrielle lächelnd. „Ja stimmt, normalerweise isst du nichts am Morgen. So kennen wir dich doch gar nicht.“ Stimmte Xena Gabrielle zu. „Und seit wann isst du Käse? Du hasst doch Käse. Bist du sicher das alles in Ordnung ist?“ Mischte sich auch Amarice ein. - Ich habe Käse gegessen? Komisch, weshalb habe ich plötzlich Lust auf Käse? Naja, mein Geschmack muss wohl eine Verstimmung durch die Zeit erlitten haben. - Ich bemerkte erneut das mich die anderen immer noch anstarrten. - Anscheinend erwarten sie eine Antwort. - „Naja, ich hatte einfach Lust auf diesen Käse. Die Zeitverschiebung verstimmt anscheinend meinen Magen. Ausserdem werde ich ja sonst kaum satt. Die Auswahl ist ja nicht sonderlich riesig.“ Antwortete ich ein bisschen genervt. Xena zog nur eine Augenbraue hoch, richtete ihre Aufmerksamkeit allerdings wieder dem Essen zu. Gabrielle und Amarice starrten mich noch eine Weile an, ehe sie sich wieder dem Essen zuwandten. - So richtig überzeugt scheinen sie ja nicht zu sein. -  Ich wandte mich ebenfalls wieder dem Essen zu. Ich verschlang einfach alles was auf dem Tisch lag. Mein Hunger schien nicht enden zu wollen. Die anderen waren längst satt, doch ich verschlang immer noch hastig alles was auf dem Tisch zu finden war. Irgendwann hatte ich alles aufgegessen, was auf dem Tisch war. Die anderen starrten mich erneut an. Sogar Ephiny starrte mich nun auch an. „Was ist denn jetzt schon wieder ?“ Fragte ich erneut, es nervte mich langsam so richtig. „Du hast gerade mehr gegessen als die ganze letzte Woche zusammen!“ Platzte es aus Gabrielle hinaus. „Beobachtet doch jemand anderen beim Essen! Was soll das? Ich hatte Hunger und ein Nachtisch wäre jetzt schön.“ Antwortete ich sichtlich aufgebracht. „An was hättest du denn als Nachtisch gedacht?“ Fragte Ephiny, anscheinend wollte sie die Situation Beruhigen. Ich liess mich auf den Themenwechsel ein. - Hm, was wäre ein guter Nachtisch? - „Wie wäre es mit etwas fleischigem? Rohe Wildschweineleber! Habt ihr das?“  Sagte ich Begeistert, mir lief das Wasser im Mund zusammen. Den anderen klappten die Kiefer hinunter. Sie starrten mich entgeistert an. „Habe ich das richtig verstanden? Rohe Wildschweineleber?“ Fragte Ephiny schockiert nach. „Jap, ist mir spontan eingefallen, das wäre bestimmt köstlich.“ Antwortete ich. „Igitttt! Spinnst du jetzt komplett? Mit dir stimmt etwas nicht!“ Rief Amarice angeekelt und Entsetzt. Ich wurde wütend. „Wisst ihr was? Ich gehe jetzt. Es reicht mir. Ihr geht mir gewaltig auf die nerven!“ Sagte ich wütend und stand auf. Anscheinend stand ich ein bisschen zu schnell auf. Mir wurde sofort schwindlig und für eine Hundertstelsekunde wurde es Schwarz. Doch ich hatte mich schnell wieder gefangen. Ich wankte einmal, stand dann aber wieder gerade. Xena war schon aufgesprungen und musterte mich nun besorgt. „Alles in Ordnung? Es sah so aus, als würdest du gleich umkippen!“ Sagte Xena besorgt. „Lasst mich in Ruhe. Ich bin nur zu schnell aufgestanden. Es ist alles Tip Top. Ich möchte meine Ruhe vor euch haben.“ Sagte ich immer noch wütend und lief zurück Richtung Hütte. Mir entging nicht, das Xena mir folgte. Doch ich liess mir nichts anmerken und setzte meinen Weg zur Hütte fort. - Was mache ich nun? Ein Verdauungsschläfchen wäre jetzt toll! - Ich ging in die Hütte und legte mich hin.

Ich erwachte und mir war Kotzübel. Ich sprang sofort auf und eilte aus der Hütte. Ich kam im letzten Moment aus der Hütte. Kaum war ich draussen musste ich mich auch schon übergeben. Ich kniete am Boden die Übelkeit wollte nicht enden. Jemand kam und hielt mir die Haare nach hinten. „Schon gut, lass es nur raus, danach wird's dir bestimmt besser gehen.“ Ich erkannte Ephiny’s Stimme. Ich übergab mich erneut. Ephiny streichelte mir behutsam den Rücken um mich zu Beruhigen. - Der Käse war anscheinend doch nicht so gut. Weshalb musste ich auch so viel Essen. Selber Schuld. - Ich musste mich bestimmt noch 5 mal Übergeben. Ich hatte aufgehört mitzuzählen. Die Situation war mir sehr peinlich. Ephiny blieb die ganze Zeit über bei mir und redete mir gut zu. Nach einer gefühlten Ewigkeit ging es mir wieder besser. Ich stand auf und sah mich um. Leider erblickte ich Xena hinter mir. - Na Toll, war ja klar das Xena hier sein würde. - Ich drehte mich um und bedankte mich bei Ephiny. „Danke, das hättest du nicht tun müssen.“ Sagte ich peinlich Berührt. „Das war doch selbstverständlich! Das macht man unter Freunden so.“ Antwortete Ephiny und musterte mich nun. Sie streckte mir ein Tuch entgegen, damit ich meinen Mund abwischen konnte. Ich nahm es Dankbar entgegen und wischte mir meinen Mund damit ab. Xena trat nun näher an uns heran. „Bist du sicher das alles in Ordnung ist?“ Fragte Xena nun erneut. „Ja bestimmt war das der Käse! Der ist Schuld. Das war das letzte mal das ich Käse gegessen habe!“ Sagte ich überzeugt. Xena schien die Antwort nicht zu überzeugen. „Wir sollten zu einem Heiler gehen, Ephiny habt ihr eine Schamanin hier?“ Fragte Xena. „Na klar haben wir eine Schamanin! Es ist gleich die Hütte am anderen Ende des Lagers die letzte auf der linken Seite.“ Antwortete Ephiny und zeigte in die Richtung. „Rebi was hältst du davon wenn wir dich mal untersuchen lassen? Nur um sicherzugehen das alles in Ordnung ist.“ Fragte nun Xena. „Nein danke, es ist alles gut! Ich bin überzeugt es war der Käse! Es geht mir wieder Tip Top.“ Antwortete ich rasch. „Na gut wenn du meinst, aber wenn es in der nächsten Zeit wieder vorkommt, schleppe ich dich wenn es sein muss dorthin.“ Sagte Xena ein bisschen verärgert über meinen Wiederstand. - Ich muss das Thema wechseln! - „Wo sind eigentlich Gabrielle und Amarice?“ Fragte ich nun. „Die zwei sind mit einer Gruppe Amazonen auf die Jagd gegangen.“ Sagte Ephiny. „Na toll und was soll ich jetzt tun?“ Fragte ich gelangweilt. „Also ich wüsste da immer noch was, du kannst deine Meinung immer noch ändern.“ Sagte Xena und zeigte in die Richtung der Schamanin. „Nein.“ Gab ich Entschlossen zurück. „Ephiny führst du mich zum Übungsplatz? Ich würde gerne ein bisschen Schwertkampf üben.“ „Ja gerne. Folge mir einfach.“ Antwortete Ephiny und ich liess Xena einfach stehen.

Am Übungsplatz angekommen bot sich Ephiny an um einen Übungskampf zu machen. Ich nahm ihr Angebot Begeistert an. Xena war am Rand des Platzes und beobachtete mich. „Na Toll, habe ich jetzt einen Hund oder was? Xena läuft mir auf Schritt und Tritt hinterher seit dem Frühstück.“ Flüsterte ich genervt zu Ephiny, die sich gerade in Kampfstellung bringen wollte. „Sie macht sich doch nur Sorgen. Sie hat immer noch ein schlechtes Gewissen, dass dich die Römer erwischt hatten und ich muss zugeben ich mache mir auch Sorgen. Dein Verhalten Heute Morgen am Tisch war einfach abnormal. Es passt nicht zu dir.“ - Alle machen sich Sorgen wir Rührend das doch ist! - Dachte ich sarkastisch und beschloss mich Ephiny anzugreifen. Ich Hob mein Schwert und Schlug mit einem heftigen Schlag zu. Ephiny blockte den Schlag jedoch gekonnt ab und konterte meinen Angriff. Ich musste ein paar Schritte zurück, um die Schläge parieren zu können. Ephiny war wirklich sehr gut. Ephiny drehte sich geschickt von der einen Seite zur anderen, ich hatte Mühe das Temp mitzuhalten. Ich hatte keine Chance auch nur einen Angriff starten zu können. Ephiny hatte mich total zurückgedrängt und ich konnte nur noch Abwehren und Parieren. Lange würde der Kampf so nicht mehr dauern. Ephiny drehte sich erneut hinter mich, ich drehte mich schnell um. Allerdings überkam mich in diesem Moment ein heftiger Schwindel und ich stolperte fast in Ephiny’s Schwert. Sie musste mir regelrecht ausweichen, damit ich nicht in ihr Schwert stolperte. Ich knallte auf den Boden. Es drehte sich alles, dadurch wurde mir nur noch mehr schlecht und ich übergab mich erneut. Allerdings war mein Magen zum Glück schon leer. Mehr als Galle kam nicht mehr. Ephiny kniete sich zu mir und Xena kam hergerannt. „So nun reicht es, Ephiny wir bringen sie zur Schamanin.“ Befahl Xena, als sie bei uns angekommen war. „Nein! Ich habe mich nur ein mal zu viel gedreht!“ Protestierte ich dagegen. „Ich gebe Xena Recht. Wir bringen dich jetzt zur Schamanin. Kannst du aufstehen?“ Fragte Ephiny. Ich stand schwankend auf. Xena und Ephiny stützten mich, da mir immer noch schwindlig war. Ich hatte keine Chance gegen die beiden. Sie hatten mich in die Mitte genommen und zogen mich regelrecht Richtung Schamanin.

Nach kurzer Zeit standen wir vor der Hütte der Schamanin. Ephiny klopfte an die Türe und eine alte Frau erschien. „Hast du Zeit für eine Untersuchung?“ Fragte Ephiny an die Schamanin. „Ja das habe ich. Ich nehme an es geht um diese junge Frau?“ Fragte die Schamanin zurück. „Ja genau.“ Antwortete Xena und zerrte mich in die Hütte. In der Hütte angekommen musste ich mich auf einen Art Holztisch legen. Da ich der Aufforderung nicht freiwillig nachkam, drückten mich Ephiny und Xena auf den Holztisch. „Ok. Ich gebe nach, ihr könnt loslassen ich bleibe freiwillig liegen.“ Sagte ich genervt und sie liessen mich los. „Was fehlt dir denn mein Kind?“ Fragte die Schamanin nun. „Also erstens bin ich nicht dein Kind! Ich bin Erwachsen und zweitens mir fehlt nichts, du kannst deine Untersuchung abschliessen.“ Antwortete ich trotzig. „Sie hat einen absolut veränderten Essgeschmack! Ihr wird andauernd Schlecht und Schwindlig und sie hat sich Heute schon mehrere Male übergeben.“ Antwortete Xena nun Sachgemäss auf die Frage, die eigentlich an mich gerichtet gewesen wäre. „Aha", sagte die Schamanin nur.  Die Schamanin tastete meinen Bauch ab. „Mein Kind, wann hattest du zuletzt deine Blutung?“ Fragte mich nun die Schamanin. „ICH BIN NICHT DEIN KIND! UND DAS GEHT DICH ÜBERHAUPT NICHTS AN!“ Mir platzte der Kragen. Ich sprang auf und wollte aus der Hütte laufen. Mir gefiel die ganze Sache gar nicht. Allerdings kam ich nicht weit. Ephiny und Xena packten mich und hielten mich fest. „Wann hattest du denn zuletzt Geschlechtsverkehr?“ Fragte die Schamanin nun, die sich nicht abschrecken liess. „Das geht dich genau so wenig an!“ Antwortete ich trotzig. „Die Römer hatten sie gefangen genommen. Das ist ein paar Wochen her.“ Erklärte Xena der Schamanin die nun wissend nickte. „Mein Kind, ich gratuliere du bist Schwanger.“ Sagte die Schamanin. - Schwanger?! Scheisse nein! - Ich riss mich los und stürmte auf die Schamanin los. Ich war in Rage. - Das kann nicht sein! Die erzählt Scheisse! Ich will kein Kind und schon gar nicht eines von einem dieser Schweine! Das kann nicht sein. Es darf nicht sein.- Ich riss die alte Frau zu Boden. Danach spürte ich einen Schlag auf meinen Hinterkopf. Dunkelheit umkam mich. Ich liess mich in die Dunkelheit fallen. Xena hatte Rebi KO gehauen. Ephiny und Xena trugen Rebi zurück zu der Hütte. Xena’s Befürchtung von Heute Morgen stimmte leider.
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