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Bring mir den Kopf von Gilbert Beilschmidt

GeschichteAbenteuer, Humor / P18 / Gen
Frankreich Italien Kuba Österreich Preussen Spanien
20.01.2015
25.05.2015
46
108.016
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21.01.2015 2.598
 
Noch schlagen die Wellen da wild und empört
wie damals, als sie die Marschen zerstört.
Die Maschine des Dampfers schütterte, stöhnte,
aus den Wassern rief es unheimlich und höhnte
(Trutz, Blanke Hans/ Detlev Liliencron)

Aus meinen vielfältigen Erfahrung muss ich sagen: So ziemlich ganz Europa ist von Ländern mit einer üblen Säufermentalität bevölkert und mit einem gewissen Stolz kann ich sagen: Auch auf diesem Schlachtfeld hab ich mich bestens geschlagen. Gut, vierzig Jahre üben mit Ivan machte sich an diesem Abend auch bemerkbar, aber auch Arthur hatte dazu gelernt. Offenbar färbte das enge rumhängen mit Schottland und Nordirland DOCH ein wenig ab. Ehrlich liebes Volk: Wenn ihr jemals versucht euch im trinken zu messen und gewinnen wollt: Niemals gegen Schotten und Iren antreten. Schlimmer Fehler.
Wir waren auf diese als Bier getarnte Kraftbrühe umgestiegen und hatten den Abend damit verbracht Erinnerungen und Lästereien auszutauschen, wobei mich erstaunte wieviel und zugleich wie wenig bis zu den anderen über mein Schicksal durchgedrungen war. Natürlich, die hatten sich kollektiv an dem Teil hochgezogen, den ich lieber verdränge … sensationlüsternes Gesocks, pffrt.
„Wir haben schlimme Sachen gehört.“ Erwartungsvoll auf einige saftige Details saß mir Mr-Ich-bin-völlig-diskret-und-les-ohnehin-nur-den-Gesellschaftsteil-der-Times-aber-heimlich-die-Sun gegenüber und wartete ab.
„Von wem?“ So schnell rück ich doch nicht mit den Einzelheiten meines Lebens raus! Soll er doch zappeln vor Neugierde, aber was da geschah befindet sich tief in dem Geht-dich-nichts-an Land.
„Verschiedene Leute,“ wand er sich, ehe er aufgab, „Okay Belrus hat sich überall wo sie nur konnte drüber ausgelassen das du ein mieser Bruder Ausspanner bist und -“
„Stopp!“ Ich hob die Hände und beschloss – sollte mir das Schicksal die Gelegenheit geben – der Dame mal meine Meinung zu geigen was das Thema „ungute Besessenheiten“ anging. „Wenn DAS deine Quelle sein sollte, dann kann ich mir ungefähr vorstellen was im Umlauf ist. Uh ...“ In dem Moment wo ich es aussprach wurde mir erst klar, welcher Natur vermutlich wirklich die Gerüchte waren die da im Umlauf waren und mir wurde etwas blümerant zumute. So wollte ich nun wirklich nicht dastehen.
„Nun – und wir haben dich alle erlebt bei der Unterzeichnung und …“
„Alter, das war 49, da ging es mir aus verschiedenen Gründen schlecht. Wobei da auch DU einigen Anteil daran hattest, ihr alle. So eine Umformung stecke auch ich nicht ganz ohne Nebenwirkungen weg.“ Na gut, aus mir die DDR zu machen war nicht der Grund gewesen warum ich damals ausgesehen hatte wie der Tod auf Latschen, aber ich muss eines gestehen: Auch ich kann ein nachtragender Mistkerl sein. Ich nahm Arthur und den anderen beiden Flachpfeifen ´52 übel. Da hätte das ganze enden können, aber nein, die Herrn Siegerstaaten mussten sich ja unbedingt endgültig in die Flocken bekommen. Nicht das man mich falsch versteht, ich war immer ein Soldat und ein Teil von mir wird das immer sein, aber ich hätte verdammt nochmal nach der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts nichts dagegen gehabt es einmal mit einer richtig langen Friedenszeit zu versuchen. Daher, Arthur konnte von mir aus alles trinken was er wollte, aber er musste ganz gewiss nicht alles wissen.
„Alfred hatte Einblick in gewisse Unterlagen … Berichte ...“ Da lief mir der steife Brite doch wirklich zartrosa an? „Krankenberichte von den Ärzten die dich versorgten ...“
„Na schön, wir hatten einen schlechten Start,“ räumte ich widerstrebend ein, „Einen ziemlich langen, wirklich ziemlich schlechten Start. Aber irgendwann war die Wut raus, Stalin einbalsamiert und Ivan kam wieder zu sich, vermutlich das erste mal in dem ganzen Jahrhundert. Und eine so lange Geschichte wie die unsere wischst du nicht so einfach vom Tisch.“
„Also dann sind die Gerüchte um – also – äh – ähm ...“ Toll, Briten sind so leicht aus dem Takt zu bringen. Zwinge sie offen über Sex zu sprechen und sie stürzen sich freiwillig ins spitze Ende ihres Regenschirms.
„Nein.“ Es sollte empört klingen, aber ich konnte es mir um keinen Preis der Welt verkneifen zu grinsen. Manche Dinge sind einfach stärker als ich. Ivan zum Beispiel, aber ich bin zäh und hatte schon immer so etwas wie einen Reststolz. Diese Master and Servant Nummer mag bei Arthur geheime Gelüste ansprechen (nein, wir pflegen gar keine Vorurteile, wir doch nicht), ich empfand die entsprechenden Versuche alles in allem eher unwürdig. Und da so etwas nur dann Spaß macht wenn der andere wenigstens ansatzweise mitzieht gab Ivan die Sache irgendwann sang und klanglos auf, verschwand für eine Woche nach Odessa und kam mit einem überaus entspannten Ausdruck im Gesicht und einer leeren Geldbörse wieder zurück. Ich hab nicht gefragt, er hat nichts gesagt, aber mir muss in so einer Lage niemand „House of Rising Sun“ ins Ohr summen damit ich verstehe was los war.
Danach tauchte er eines Abends in meiner Zelle auf und stellte eine Bierflasche vor mir ab. Es war kalt, aber russisches Bier? Ich fragte ihn ob das jetzt die nächste Stufe der Bestrafung sein, woraufhin er wegbrummelte und am anderen Tag mit einem anderen Bier ankam. Ich warf einen Blick auf die Schriftzeichen – chinesisches Bier? War aber erstaunlich gut. Vermutlich ein Überrest der östlichen Bemühungen meiner alten Chefs.
Einen halben Kasten später bekam ich ein anderes Zimmer zugewiesen, wurde endlich die Kette los und in einer lauen Sommernacht begossen wir uns so übel den Knorpel, das in seinem Land fast eine Rezession ausbrach, wobei wir uns schmutzige Witze erzählten, wobei ich ihm da natürlich weit überlegen war. Jeder der den dritten Kreuzzug mitgemacht hat – aber lassen wir das.
Über das andere haben wir nie geredet und ich seh auch keinen großen Sinn drinn es zu ändern. Was sollten wir uns auch da sagen? Tut mir leid das ich dich fast umgebracht hab? Ich ihn im Krieg, er mich danach? Die Betonung sollte wohl bei „fast“ liegen und der Rest ist, wie es so schön heißt: Klappe zu, Affe tot.
„Nein,“ wiederholte ich mich, diesmal etwas freundlicher, „Und ehe du fragst: Seine Chefs ließen mich nicht ziehen. Zu lukrativ soweit es meine Leute betrifft, zu unsicher soweit es mich betrifft. Aus irgendeinem mysteriösen Grund meinen die, man könne mir nicht so richtig trauen.“ Leise lachte ich vor mich hin, ich wusste ja selbst welche grandiosen Schwierigkeiten ich denen bereitet hatte. Denen, nicht Ivan. DER hatte nie versucht aus einem alten Preußen ein Mitglied der kommunistischen Partei zu machen …

Der Morgen nach einem Besäufnis ist immer von einem Gefühl geprägt: Nicht Reue, sondern die tiefe Gewissheit, das eines der dreißig Bier- ähm Ale gestern Abend wohl schlecht gewesen sein muss. Soweit es mich betraf bekämpfte ich die Dämonen die über Nacht durch meinen offenen Mund in den Magen gekrochen waren mit Rollmops und einem Guten Morgen Bierchen, weshalb es mir auch schnell besser ging, während der arme Arthur aussah, als habe er mal wieder einen Krieg verloren.
„Bismarck?“ fragte ich ihn und erntete einen Blick aus blutunterlaufenen, tief leidenden Augen.
„Musst du so früh mit ollen Kamellen anfangen?“ nuschelte mir das Empire der Kopfschmerzen entgegen. „Ich will eigentlich nur sterben ...“
„Ich dachte jetzt mehr an den Hering, aber wenn du unbedingt sterben willst ...“
„Fisch?“ Ja, ich wusste das ausgerechnet er, dessen Nationalgericht Fisch & Chips ist, auf Fisch nach einer durchzechen Nacht ganz schlecht reagiert. Höflich wie ich bin wartete ich ab bis die würgenden Geräusche aufhörten und er den zweckentfremdeten Papierkorb raus gebracht hatte.
„Ich werde nie wieder trinken,“ erklärte er bleich, aber gefasster. „Nie nie wieder.“
„Bekomm ich für jedesmal ein Pfund, wo du das schon gesagt hast? Und zwei wo du es bei irgendwelchen mystischen Kram geschworen hast?“
„Nein, soviel Geld kann ich unmöglich auftreiben. Ich nehme mal an du bist in guter Übung?“
Schöne Umschreibung für: Ihr schüttet euch vermutlich pausenlos zu in eurer Einöde, womit er (leider) nicht ganz Unrecht hatte. „Geht so,“ behauptete ich und wackelte etwas mit der flachen Hand hin und her. „Man hält sich halt fit, aber du weißt selbst: Auf Dauer ist Alkohol halt auch keine Lösung.“
Das schiefste Morning After Lächeln der Weltgeschichte sah mich an. „Verdammt, ich hab diese dummen Witze vermisst,“ schnaufte er, „Früher war irgendwie alles besser.“
„Nein mein Alter, früher war früher,“ widersprach ich ihm, ehe ich es mit einem morgendepressiven Ex-Empire zu tun bekam. „Die Zeiten sind immer das was wir draus machen.“
„Dein sonniges Gemüt hätt ich ja mal gerne, nur für einen Tag. Ganz nebenbei Herr Optimismus, wie soll es nun mit dir weitergehen? Hast du etwas wie einen Plan oder soll ich schonmal das Geschenkband hervorholen um dich angemessen abzuliefern?“
Möglichst würdevoll (was angesichts einer tückischer, Restalkohol bedingten Nachschwankungen im Bodenbereich sich etwas schwieriger gestaltete) stand ich auf und erwiderte: „Zum ersten habe ich natürlich einen Plan, zum anderen lasse ich mich von DIR garantiert nicht nochmal mit Schleifchen garniert beim Russen abliefern. Weiß bis heute nicht was ihr euch dabei gedacht habt ...“
„Ach komm,“ kicherte der keltische Kobold vor sich hin, „Die Reichsdeutsche Streusandbüchse zum Schneemann zu schicken, komm, es hat eine gewisse Komik in sich …“ Womit Arthur nach fast 1000 Jahren gemeinsamer Geschichte zum erstenmal erreichte, das es mir wirklich die Sprache verschlug.

Zugegeben, „Plan“ war ein wenig hoch gegriffen. Eine Idee. Eine Möglichkeit. Etwas das man versuchen konnte, ohne wirklich mit Erfolg zu rechnen. Besser als nichts? Besser als Geschenkschleifchen auf jedenfall. Zumal ich mir nicht so ganz sicher war wo dieser „humorvolle“ Brite es wohl anbringen würde.
Ich musste ein Weilchen untertauchen, weshalb wir sehr, sehr vorsichtig im Vorfeld bei einer Reihe alter Bekannter angeklopft hatten. Bei meiner Abreise hatten noch einige Antworten ausgestanden, doch da Ivan ja ohnehin der Adressat war konnte das egal sein. Wir hatten vorsichtshalber hier eine Codierung ausgemacht und als er mich aufforderte „Sonne zu tanken“ wusste ich, das Romano, die gute Seele zugesagt hat. Auf manches kann man sich einfach verlassen! Auch wenn es in dem Fall hieß, das ich in nächster Zeit Gast in einer wirklich ehrenhaften Gesellschaft sein würde, zu welcher ich aber auch erst einmal kommen musste. Aber wozu hatte ich mich bei einer alten Seemacht einquartiert? Ich kannte ihn doch, irgendeinen alten Fischkutter hatte der ganz bestimmt noch zur Hand, ganz ohne Meer kam er doch nicht aus.
„Sizilien, eh?“ Ein leichtes Schulterzucken unter dem Ölzeug, mehr war ihm das nicht wert. „Du musst selbst wissen was du tust, aber vermutlich ist die Auswahl eher beschränkt nehm ich an?“
„Überschaubar,“ quetschte ich hervor. Wir waren noch keine halbe Stunde auf dem Meer, schon war mir speiübel und Arthur pfiff fröhlich vor sich hin. Er hatte in der tat einen alten Fischkutter aus dem Ärmel gezogen, angeblich um „etwas auszuspannen, ein wenig rumzufahren“ …
„Alte Unarten wird man nicht so schnell los, hm?“ fragte ich und warf ein Blick in einige der wasserdicht verpackten Fässer. „Oder bist du unter die ganz starken Raucher gegangen?“
„Die? Die hab ich nur an Bord falls Francis mich besucht.“ Guter Versuch, nur das der niemals etwas anderes als eine Gauloise angerührt hätte. Schon gar nicht eine dänische Zigarette. Ich fragte mich was wohl passierte, wenn er beim Schmuggel erwischt wurde, ehe mir klar wurde, das niemand Arthur in seinen eigenen Gewässern erwischen würde, außer vielleicht Neptun selbst und das auch nur an einem Tag wo wirklich das ganze Universum ihm eine Zielscheibe auf die Stirn gemalt hatte, also in etwa mein Normalzustand.
„Sei über alte Unarten lieber froh, alte Unarten verschaffen dir einen Weg nach Sizilien ohne die Verlegenheit einen Pass zeigen zu müssen. Ganz nebenbei, du hast doch einen Pass?“
Was erwidert man in einer solchen Lage? Wenn man weiß das der andere genau weiß das man derzeit ein staatenloses Land war, welches auch noch aus einem Land abgehauen war, wo es sich ohnehin schwer gestaltet mit Pässen? Ich entschied mich für den Klassiker.
„Ach leck mich doch!“
„Nicht ohne romantische Musik und Kerzenschein mein Alter, nicht ohne das,“ tönte es mir vergnügt entgegen und wir tuckerten über die aufgewühlte Nordsee weiter unserem Ziel entgegen.

Überfahrt über die Nordsee, nun wie soll ich es sagen? Ich war nie eine ausgesprochene Seefahrernation, im Gegensatz zu Arthur, der sich erst auf See so richtig wohl zu fühlen schien. Nun rächte sich das ich am Morgen etwas wenig Mitleid gehabt hatte, denn während ich alles elend der Welt durch meinen Kopf gehen ließ, hörte ich von hinten die Frage, ob ich Ausschau nach der versunkenen Rungholt halten würde und schlagartig wurde mir klar, bei welcher Gelegenheit Lilienthal wohl auf „Die Nordsee, die Mordsee“ gekommen war. Ja, ich bin an diesem Tag auch über Rungholt gefahren und mein Frühstück ging unter, brauchte aber nicht sechshundert Jahre dazu, sondern nur – nun, zulange für meinen Geschmack. Aber das mit den wild und empört schlagenden Wellen kann ich nur bestätigen. Ich will ja nicht sagen das wir es mit wilden, langmähnigen Wogen zu tun bekamen, aber verdammt – zu mindestens etwas mit der Schwanzflosse gewackelt hat das Untier an jenem Tag.
„Wie lang noch?“ ächzte ich irgendwann, während ich mich selbst fragte ob der britische Giftling nicht Amerika auf der Nordroute nochmal entdecken wollte, das es immer nässer, kälter und fürchterlich wurde.
„Stell dich nicht so an, ist doch heute ruhige See,“ lautete die herzlose Antwort, „Im übrigen, hellgrün ist wirklich nicht deine Farbe.“ Und wieder fütterte ich die Fische …

Es ist ein langer Weg von England nach Sizilien und trotzdem war es zugleich der ruhigste Teil meiner Reise. Ich gewöhnte mich an den Wellengang, jedenfalls genug um meinen Magen nicht noch mehr zu beunruhigen und mich daran zu machen aus meiner vagen Idee einen Plan zu formen. Früher oder später würde ich einen Plan brauchen, denn ewig verstecken konnte ich mich bei Romano kaum, dazu war es einfach zu naheliegend. Außerdem traute ich seinen Verbindungen nicht zur Gänze, die waren mir etwas zu sehr mit Alfreds Reich verbunden und eines hatte ich in den letzten 40 Jahren gelernt, auch aus der Entfernung: Alfred war niemand, dem ich über den Weg laufen wollte.
Das hatte diesmal nichts mit alten Groll zu tun, in gewisser Weise war ich ihm dankbar – nicht für irgendwas das mich betraf, da war er ein Arsch gewesen – aber was er für Ludwig getan hatte. Zu gut erinnerte ich mich an die Jahre nach dem ersten großen Krieg und hatte in den ersten Jahren, als ich als isoliert gehalten wurde grauenvollen Angst gehabt, das genau dieses Schicksal ihm noch einmal drohte, doch nun ohne meine Hilfe. Er ist ein zäher Hund, mein kleiner Bruder, aber irgendwann fallen auch zähe Hunde tot um, wenn man sie zu sehr hetzt.
Als ich vom Marschallplan erfuhr und seinen Auswirkungen war ich erleichtert und verbuchte es unter die eine gute Tat von jemanden, der mir zutiefst suspekt war. Vermutlich hatte meine Umgebung auf mich abgefärbt, vermutlich lag es auch daran das ich es nicht mochte, das er den großen Bruder gab, ganz bestimmt hatte es mit dem Standpunkt zu tun. Helden können sehr unterschiedlich aussehen, je nachdem auf welcher Seite du dich grad befindest. Für Alfred gab es nur eine Seite, seine und die war per Definition gut. Ein klarer Fall von Regel Nummer 1. *
Ich hatte den Helden von der Seite aus gesehen, die in die Fresse bekommt und musste sagen: Ja, er war sehr heldenhaft. Das hatte er wirklich perfekt drauf. Nur – er verwechselte Held sein mit Recht haben. Und das machte ihn um einiges gefährlicher als selbst Ivan in seinen schlimmsten Zeiten gewesen war. Der hatte immerhin nicht von einem erwartet das man ihn für die Prügel die man bezog auch noch verehrte.

* (Für alle die es nicht kennen: Regel Nr. 1: Ich hab IMMER Recht. Regel Nr. 2: Sollte das mal nicht der Fall sein, tritt mit sofortiger Wirkung Regel Nummer 1 in Kraft)
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