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Destiny - Das Glück findet einen Weg!

von alegna70
Kurzbeschreibung
KurzgeschichteLiebesgeschichte / P18 / Het
Samu Haber
17.01.2015
14.02.2015
11
15.793
11
Alle Kapitel
22 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
17.01.2015 947
 
Hallo zusammen! :)

Hier kommt, wie im Dezember bereits angekündigt, eine weitere Kurzgeschichte von mir.

Wie immer gehören die Jungs sich selber, der Rest ist mein geistiges Eigentum!

Ich hoffe sie gefällt euch und ich freue mich wie immer und überall über Kommis, Einträge und Empfehlungen :)

Viel Spaß beim lesen, auch wenn der Anfang vielleicht nicht ganz so lustig ist...


****


Destiny - Das Glück findet einen Weg!

 
Prolog


Fr. Dr. Forsman verließ das Zimmer.
Gerade hatte sie ihnen gesagt, dass das, was sie schon vermutet hatten, sich bei der OP  bestätigt hatte. Sonja würde keine Kinder kriegen können.
Zwei Jahre hatten sie nun schon versucht, ein Kind zu bekommen. Sonja hatte sogar schon  Medikamente eingenommen, aber nichts hatte geholfen. Nun hatten sie sich entschieden gehabt, bevor sie weitere Therapien machten, sich untersuchen zulassen. Bei ihm war alles in Ordnung gewesen, aber jetzt wussten sie es genau, es lag an Sonja.
Zärtlich nahm Samu sie in den Arm, als sie anfing leise zu weinen: „Süße, wir haben es doch schon geahnt, es soll anscheinend nicht sein!“
Mit Tränen in den Augen sah sie ihn an: „Aber es jetzt zu wissen... Du hast es dir doch auch gewünscht und nun werden wir wohl nie ein Kind zusammen haben können...“
Liebevoll wischte er ihre Tränen ab, beugte sich zu ihr runter und küsste sie: „Was traurig ist, wir aber nicht ändern können! Wir haben doch uns und wir werden auch so glücklich sein, dass waren wir bis jetzt doch auch!“
Leise schniefte sie: „Aber...“
Samu unterbrach sie, indem er ihr eine Kuss auf ihre trockenen Lippen hauchte: „Nichts aber, ich liebe dich, mit oder ohne Kind, das ändert nichts daran! Schlaf noch was Süße und dann können wir nach Hause!“
Sonja fielen die Augen schon zu, die Narkose hatte noch ihre Nachwirkungen. Es dauerte nicht lange und Samu spürte die regelmäßigen Atemzüge von ihr.

1

Euphorisch kam Samu von der Bühne, sie hatten mal wieder Helsinki gerockt! Übermütig schloss er  Sonja in seine Arme, wirbelte sie einmal rum und küsste sie zärtlich.
Die Bühne war sein Leben und wenn sie dabei war, war es perfekt! Es tat so gut sie lachen zu sehen, endlich wieder!
Sie hatten eine harte Zeit hinter sich gebracht. Sonja hatte die Diagnose, dass sie wohl nie eigene Kinder kriegen könnte buchstäblich den Boden unter den Füssen weggezogen.
Samu hatte um ihre Liebe gekämpft, hatte sie doch auf einmal mit gepackten Taschen, weinend vor ihm gestanden und hatte ihn verlassen wollen. Er war aus allen Wolken gefallen, dass sie sich vor ihm zurückgezogen hatte, war ihm bewusst gewesen, aber er wollte ihr Zeit geben, sich an den Gedanken zu gewöhnen, schließlich war es vorher fast  nur noch um ihren Kinderwunsch gegangen, so sehr hatte sie sich ein Kind von ihm gewünscht.
Als sie so weinend vor ihm gestanden hatte, ihm schluchzend gesagt hatte, dass sie ihn freigeben würde, damit er sich eine komplette Frau suchen könnte, war für ihn eine Welt zusammen gebrochen.
Er hatte nicht einen Augenblick daran gedacht, sich deswegen von Sonja zu trennen. Viel zu groß war seine Liebe zu ihr, als das er die von einem Kind abhängig machen würde. Das war die schlimmste Nacht seines Lebens gewesen. Sofort hatte er ihre Taschen genommen und sie zurück in ihr gemeinsames Schlafzimmer getragen, Sonja war ihm hinterher, hat sie ihm wieder aus den Händen gerissen, wollte damit zur Haustür raus, hatte ihren Wohnungstürschlüssel schon von ihrem Schlüsselbund abgemacht, ihn auf das kleine Schränkchen im Flur gelegt. Samu hatte ihr den Weg zur Tür versperrt, wollte sie nicht gehen lassen. Immer wieder hatte er versucht sie in seine Arme zu ziehen, immer wieder hatte sie ihn zurück gestoßen, bis sie irgendwann weinend in seinem Arm zusammengebrochen war....
Heute konnte er sich nicht mehr daran erinnern, wie viele Stunden sie beide weinend auf dem Boden im Flur gesessen hatten. Alles war aus ihnen raus gebrochen, die Tränen hatten nicht mehr aufgehört zu laufen, sie hatten sich gegenseitig gehalten.
Wie tief Sonja in die Depressionen gerutscht war damals, hatte er nicht mitbekommen, zu viel hatte er um die Ohren gehabt. Nach dieser Nacht hatte Samu sie überzeugen können, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, und sie hatten die Termine teilweise zusammen wahrgenommen.
In dieser Zeit hatte er „Somebody help me“ geschrieben und seine Stütze in dieser Zeit war Riku gewesen, der hatte immer ein offenes Ohr für ihn gehabt.
Es hatte bestimmt ein weiteres halbes Jahr gedauert, bis sie die Tatsache, dass sie nie schwanger werden würde, akzeptiert hatte. Inzwischen hatten sie das Zimmer, welches sie in ihrem Haus als Kinderzimmer geplant hatten, als sie es gekauft hatten, als Studio für sie umgebaut. Dort hin zog sie sich zurück, wenn sie malte oder sich anderweitig kreativ beschäftigte.
Auch hatten sie wieder körperlich zu einander gefunden. War es vor der Diagnose nur noch darum gegangen, ihren Kinderwunsch zu erfüllen, genossen sie jetzt wieder ihre Liebe zueinander. Es war verspielt, leidenschaftlich und sehnsuchtsvoll, wie am Anfang ihrer Beziehung. Es gab Tage, da reichte es aus, wenn Sonja ihn auf ihre besondere Art anlächelte und er hatte das Gefühl, sich nicht zurück halten zu können.
Glücklich zog er sie nochmals an sich ran, atmete ihren Duft ein und küsste Sonja leidenschaftlich.
Grinsend kam Riku an ihnen vorbei, schlug ihm leicht auf die Schulter: „Komm, duschen, deine Frau ist auch lieber im Arm, eines  nicht klebrigen, stinkenden Mannes oder hab ich kein Recht, Sonja?“
Sonja lachte auf: „Da muss ich dir unbedingt zustimmen, Riku! Ab unter die Dusche, mein Schatz!“
Lachend löste sich Samu von ihr, klaute sich noch einen  Kuss, holte seine frischen Sachen aus der Garderobe und verschwand dann in der Dusche.
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