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Asterix bei den Germanen

Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Humor / P12 / Gen
Asterix Julius Cäsar Obelix OC (Own Character)
16.01.2015
13.05.2017
9
5.604
1
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16.01.2015 669
 
Wir befinden uns im Jahre 50 v. Chr.  Ganz Gallien ist von den Römern besetzt. Ganz Gallien? NEIN! Ein von unbeugsamen Galliern bevölkertes Dorf hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten. Und das macht Cäsar sehr zu schaffen...

Wir befinden uns in Rom, im großen Palast Julius Cäsars. Dieser geht unruhig auf und ab. Vor ihm, auf einem Tisch liegt eine Weltkarte. Die römischen Provinzen wurden blau markiert, die Länder, in denen es Ärger gibt, sind rot gestrichelt. Und die noch nicht eroberten bleiben leer. Neben dieser Karte spielen Cäsars Großneffe Octavian und Brutus Quartett, sie sind sichtlich gelangweilt.
"Dieses Dorf... Wie soll ich es nur besiegen... Das ist nahezu unmöglich... Aber ich muss... Wie stehe ich sonst vor dem Senat da?" murmelt Cäsar ständig vor sich hin. Brutus schaut genervt auf. "Lass doch gut sein mit diesem Dorf. Ein Dorf mehr oder weniger, was ist daran denn schlimm?" "WAS DARAN SCHLIMM IST? ICH KANN DIR SAGEN, WAS DARAN SCHLIMM IST! SEIT JAHREN LEISTET DIESES DORF WIDERSTAND UND MEINE LEGIONÄRE SIND NICHT IN DER LAGE, DIESE UNTERZAHL ZU BESIEGEN! DAS IST SCHLIMM!" Brutus schaut entsetzt, fasst sich aber schnell wieder und spielt weiter. Cäsar läuft weiter unruhig auf und ab. Plötzlich legt Octavian seine Karten weg und fixiert das Weltbild. "Während du dir Gedanken darüber machst, wie du dieses Dorf erobern willst, wie wäre es, wenn du stattdessen ein ganzes Land eroberst?" Cäsar bleibt stehen und sieht auch zur Karte. "Welches meinst du?" "Ich meine dieses." erwidert  Octavian und zeigt mit langen Fingern auf Germanien.

Währenddessen herrscht in dem kleinen gallischen Dorf der normale Alltag. Wieder einmal wird sich mächtig geprügelt, als Asterix, Obelix und Idefix von der Wildschweinjagd kommen. Obelix lässt seine Wildschweine fallen und klatscht begeistert in die Hände, als er das Chaos sieht. "Eine Prügelei, wie toll!" Sofort stürzt er sich auf den Haufen. Asterix schüttelt nur ratlos den Kopf und bringt die Wildschweine in sein Haus. Als er wiederkommt, haben die Raufbolde schon mit der Prügelei aufgehört und tun so, als wäre nichts gewesen. Nur Verleihnix ist am Boden zerstört, denn all seine "frischen" Fische liegen in der Gegend verstreut und sind nun auch für ihn ungenießbar. Asterix geht zu ihm hin und fragt: "Wann kommt deine nächste Lieferung denn?" "Ach, erst in ein paar Tagen. Und bis dahin wird es wohl keinen Fisch geben." seufzt Verleihnix. Asterix runzelt die Stirn. "Aber wir wohnen doch direkt am Meer. Wir fischen ihn einfach selbst." Verleihnix grunzt nur verächtlich und wendet sich seinem kaputten Stand zu. Der lässt sich wohl nicht helfen, denkt Asterix seufzend und macht sich auf den Weg zu Obelix. Doch er ist nicht Zuhause. Also sucht Asterix im ganzen Dorf. Schließlich findet er ihn beim  Druiden sitzen. Dieser erzählt gerade eine Geschichte, während er eine Suppe kocht. "Ach hier bist du, Obelix." meint Asterix erstaunt. Obelix und Miraculix zucken erschrocken zusammen. Der Druide verteilt seine Kräuter, die eigentlich in die Suppe sollten, überall im Raum, und Obelix bekommt vor Schreck einen Schluckauf. "Oh Entschuldigung! Ich wollte euch nicht erschrecken, ich hab nur Obelix gesucht. Ich wollte nämlich gleich die Wildschweine machen und..." "Schon gut Asterix." erwidert Miraculix und versucht, die Kräuter aufzusammeln. Doch das Gehickse von Obelix stört ihn dabei sichtlich. Schließlich gibt er auf und kramt in seinen Phiolen nach einer Flüssigkeit, die er dem  Hinkelsteinlieferanten in die Hand drückt. Als dieser die Flüssigkeit schluckt, verschwindet der Schluckauf. Asterix grinst. "Ich bin immer wieder überrascht, was du für Zaubertränke bereithältst." erklärt er dem Druiden. Der erwidert nur: "Man muss auf alles vorbereitet sein, selbst auf einen Schluckauf." Damit aber scheucht er die beiden Freunde hinaus. Diese gehen zu Asterix und essen erstmal ein paar Wildschweine. Es scheint alles sehr ruhig, Doch sie können ja nicht ahnen, wozu sie in ein paar Tagen gebeten werden...
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