Parselmund

GeschichteHumor / P18 Slash
Harry Potter Severus Snape
16.01.2015
16.01.2015
1
2.988
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Dieses Kapitel
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16.01.2015 2.988
 
Titel: Parselmund

Autorin: KrissyNightwish

Disclaimer: Charaktere gehören JKR.

Pairing: Harry/Severus (Was auch sonst?! :-))

Zusammenfassung: Harry spricht Parsel im Unterricht und weckt damit schlafende Drachen. (Humorvolle Story rund um die Schlangensprache und ihre Auswirkung auf Slytherins. *ggg*)

Warnung: Slash! AU und OOC. Sexuelle Handlungen zwischen Lehrer und Schüler. *ggg*

Anmerkung: Hallo zusammen! Wer hätte das gedacht? Ich bin mal wieder bei Snarry gelandet. :-) (Wie in der guten alten Zeit.) Mir kam eine Idee, die ich einfach niederschreiben musste. Eine kleine harmlose Geschichte, die euch einfach nur erfreuen soll.

(UPDATE am 29.09.2019: Weitere Infos gibt es am Ende der Geschichte.)

Zeitraum: Nach dem siebten Buch. Harry und Hermine sind nach Hogwarts zurückgekehrt, um ihr siebtes Jahr nachzuholen. Gestorben ist niemand. ;-) Die alten Rivalitäten gibt es nicht mehr. Alle gehen "zivil" miteinander um. Harry und Draco mögen sich. Zwischen Harry und Snape ist es erträglich. :-)
Und nun viel Spaß!


Es war kalt geworden. Der Herbst war endgültig vorüber und der Winter kam schnell mit einer vollen Ladung Schnee. Es war Freitag. Die letzte Doppelstunde bevor es ins Wochenende ging: Verteidigung gegen die Dunklen Künste bei Professor Snape.

"Wir beschäftigen uns heute mit Schlangen. Thema sind ihre Herkunft, ihre Kräfte und natürlich die Verteidigung gegen Schlangen. Zu Übungszwecken habe ich diese Exemplar mitgebracht." Snape deutete auf den Käfig neben sich. Eine große schwarze Schlange mit einem leichten Blaustich sah die Schüler aufmerksam an. //Welch ein verängstigter Haufen//, zischte sie.

//Geht es dir gut?//, fragte Harry. Die Schlange wandte sich ihm zu. //Du sprichst unsere Sprache//, stellte sie überrascht fest.

Harry lächelte. //Das tue ich.//

//Eine ungewöhnliche Gabe//, zischelte die Schlange. //Wie darf ich Euch nennen, ehrenwerter Herr?//

//Einfach Harry. Und du?"//

//Mein Name ist Cléo.//

//Schön dich kennenzulernen//, erwiderte Harry höflich. //Geht es dir denn wirklich gut?//

//Ja. Ich habe Spaß bei der Sache. Diese Kinder sind ja so leicht zu erschrecken.// Harry grinste.

"Was sagt sie?", fragte Luna neugierig. "Ihr Name ist Cléo. Sie ist eine reizende Schlangendame."
Harry spürte die Blicke der Mitschüler auf sich und sah sich um. Sogar die Slytherins musterten ihn neugierig. "Wie ist es Parsel zu sprechen?", fragte Blaise interessiert. Harry lächelte und wollte zum Sprechen ansetzen.

"Wir sind nicht hier, um Mister Potters zufällige Fähigkeiten zu besprechen", schnarrte Snape. Sofort war Ruhe eingekehrt.

"Welche Möglichkeiten haben Sie, sich gegen eine Schlange zu verteidigen?", fragte der Professor stattdessen. Hermines Hand schoss in die Höhe. Harry lächelte. Manche Dinge änderten sich nie.

"Haben Sie vielleicht eine andere Antwort als dämlich zu grinsen, Mister Potter?"

"Das Sprechen mit Schlangen hält diese in den meisten Fällen davon ab, jemanden anzugreifen", gab Harry frech zurück.

Snape funkelte ihn dunkel an. "Wir brauchen hier keinen Klugscheißer, Potter. Diese Rolle gehört bereits jemand anderem. Miss Granger", nahm Snape Hermine dran, was ihm einige Lacher einbrachte.

Die weitere Stunde verlief ähnlich. Sie mussten erst etwas über Schlangen lesen, dann wurden verschiedene Zauber geübt. Hin und wieder wechselte Harry einige Worte mit Cléo, wenn Snape gerade nicht guckte. Dennoch nutzte Snape jede Gelegenheit Harry verbal niederzumachen. Als endlich die Klingel ertönte, stürmte Harry, dicht gefolgt von Hermine aus dem Klassenraum.

"Was war denn mit Snape los?", fragte sie flüsternd, als sie das Klassenzimmer weit genug hinter sich hatten. "Er war heute besonders fies zu dir. Das war er schon lange nicht mehr." Harry zuckte nichtsahnend mit den Schultern.

"Parsel", sagte plötzlich jemand hinter ihnen und die zwei Freunde wandten sich zu um. Draco stand dort.

"Was meinst du damit?", fragte Hermine verwirrt.

"Könnte ich dich alleine sprechen, Harry?" Der Angesprochene blickte zu Hermine, die nur nickte.

"Na klar", sagte er dann und folgte Draco den Gang entlang, bis sie in einer verlasseneren Nische standen.

"Jeder Slytherin hätte gerne die Fähigkeit, die du besitzt", begann Draco langsam.

"Das ist mir klar, denn-", begann Harry, doch Draco unterbrach ihn, indem er die Hand hob. Harry beobachtete fasziniert, wie sich Draco auf die Unterlippe biss und umherschaute; ganz so, als wolle er sichergehen nicht belauscht zu werden.

"Es gibt da noch etwas." Draco schwieg noch einen Moment. Harry wollte schon mit den Augen rollen. Was konnte denn so schwierig sein? "Parsel hat einen gewissen Einfluss auf Slytherins."

Harry runzelte die Stirn. "Was meinst du damit?"

Draco seufzte. "Einige finden den Klang besonders angenehm, andere können dabei gut einschlafen. Für die meisten klingt es jedoch sehr…" Draco schluckte. "sexy." Hätte Draco in diesem Moment nicht mit leicht geröteten Wangen den Blick gesenkt, hätte Harry gedacht, er würden ihn verarschen. Trotzdem konnte er das Gefühl nicht loswerden.

"Machst du Witze?" fragte er verwirrt. "Es kann doch nicht dein Ernst sein, dass, wenn ich //Hallo, ich spreche Parsel// sage, Slytherins einer abgeht." Draco sah ihn mit weit geöffneten Augen an. Seine Pupillen waren geweiteten und Harry hörte ihn etwas heftiger atmen. Nun weiteten sich auch Harrys Augen.

"Bei Merlin!", stieß er überrascht aus. "Wirklich?" Draco nickte leicht mit dem Kopf. Harry schüttelte vor Unglauben den Kopf. Dann fiel ihm plötzlich ein, warum Draco ihm das erzählt hatte. "Du meinst, Snape war-" Er hielt abrupt inne. "erregt?", flüsterte er. Es laut auszusprechen, brachte Harry sofort wieder zum Lachen. Das war doch lächerlich. Nie im Leben hatte er Snape erregt.

"Doch" sagte Draco leise; dann grinste auch er.

"Warum hat er das Thema dann überhaupt behandelt? Er musste doch damit rechnen, dass die Schlange mit mir spricht und ich ihr antworte."

"Zum einen ist es im Lehrplan vorgesehen." Als Harry ungläubig schaute, fügte Draco hinzu: "Ja, auch Snape befolgt einen Lehrplan. Zum anderen ist es eine Tatsache, dass es heiß ist, wenn du Parsel sprichst. Jeder Slytherin würde sich das gerne anhören."

Nun wusste Harry nicht, ob er lachen oder weinen sollte. "Du meinst, Snape wollte von mir erregt werden?"

Draco lachte. "Das bezweifle ich. Aber wer weiß das schon genau."

Harry riss die Augen auf. "Du verarschst mich, oder?"

Draco grinste weiter, woraufhin sich Harry Kopfschüttelnd abwandte. "Das kriegst du zurück, Slytherin."

"Das hoffe ich, Gryffindor", gab Draco schlagfertig zurück und wandte sich ab.

Harry ging langsam den Gang entlang, während er immer noch grinste. Da hatte Draco ihn aber ganz schön reingelegt. Kopfschüttelnd ging Harry weiter, sah den Mitschülern dabei zu, wie sie munter schwatzend durchs Schloss gingen und ihre Pläne fürs Wochenende besprachen. Sein Weg führte ihn in die Bibliothek. Er wollte seine Hausaufgaben so schnell es ging erledigen.

Doch ganz konzentrieren konnte er sich nicht. Immer wieder kehrten seine Gedanken zu den Dingen zurück, die Draco gesagt hatte. Hatte er ihn wirklich nur verarscht? Oder war etwas Wahres dran? Schließlich hatte sich Snape ihm gegenüber schon lange nicht mehr so abwertend geäußert. Harry würde nicht soweit gehen, es eine Freundschaft zu nennen, aber sie verstanden sich seit dem Ende des Krieges zumindest ganz gut. Da war Respekt, Anerkennung und Wertschätzung dem anderen gegenüber.

Harry wollte es wissen. Und so brachte er seine Sachen zurück in den Turm und machte sich dann auf den Weg in den Kerker. Er klopfte an der Tür von Snapes Räumlichkeiten.

"Herein", ertönte die dunkle Stimme. Harry spürte sein Herz schneller schlagen, als er eintrat. Er war selten in Snapes Privaträumen gewesen. "Was verschafft mir diese zweifelhafte Ehre"?, fragte Snape ätzend, als er sah, wer da in seinem Wohnzimmer stand.

"Gibt es einen Grund, warum Sie mich heute so behandelt haben?", fragte Harry direkt heraus.

"War ich in irgendeiner Form etwa anders zu Ihnen, Potter? Habe ich Ihr sanftes Herz gebrochen?"
Harry runzelte die Stirn. Was war mit Snape los? So feindselig war er schon sehr lange nicht mehr. "Sie verhalten sich anders mir gegenüber. Habe ich Ihnen etwas getan, Sir?"

"Bilden Sie sich bloß nicht ein, dass Sie das könnten, Potter!"

Harry war noch immer verwirrt. Snapes Ton war deutlich aggressiver. Sollte er alles auf eine Karte setzen? "Hat es etwas mit meiner Fähigkeit Parsel zu sprechen zu tun?" Er wusste, dass Snape es, egal, was die Wahrheit war, verneinen würde. Er musste es direkt versuchen.

//Liegt es an dieser Fähigkeit?//, fragte er auf Parsel und beobachtete Snape dabei genau. Dessen Augen weiteten sich und für einen Augenblick hatte Harry den Eindruck, er wäre am liebsten einen Schritt zurückgewichen, doch die jahrelange Tätigkeit als Spion hielt ihn davon an.

Harry sah Snape offen an. "Ich wüsste es gerne. Gefällt es Ihnen, wenn ich Parsel rede?"

"Was reden Sie da?", fragte Snape unwirsch, doch seine Stimme schien nicht so fest wie sonst.

Harry wusste nicht genau, was ihn dazu trieb, nun weiter zu machen. Er wusste nur, dass ihn die Möglichkeit, er könne Snape mit Parsel erregen, erfreute; und die Vorstellung, er könnte diesen dunklen Mann in Erregung versetzen, erregte ihn ebenfalls. Harry ließ Snape keinen Moment aus den Augen.

//Ich wüsste er gerne. Gefällt es Ihnen?// Harry ging einige Schritte auf Snape zu, der ihn unentwegt ansah; beinahe schien es so, als sei Snape festgewachsen.

"Es ist eine einfach Frage, Professor", sagte Harry leise und kam Snape immer näher. "Mögen Sie es, wenn ich Parsel spreche?" Harry stand nun direkt vor Snape, ungefähr eine Armlänge entfernt und sah ihm direkt in die dunklen Augen. "Soll ich es weiterhin tun?" //Soll ich es-?//

Plötzlich bedeckte eine Hand seinen Mund. Snape war nun direkt vor ihm, hatte seine eine Hand über Harrys Mund gelegt, während die andere grob an seinem Oberarm zerrte.
"Verschwinden Sie."

Hätte Snape nicht seinen Mund bedeckt, hätte Harry der Aufforderung vielleicht Folge geleistet, aber nun wusste er, dass es mit Parsel zu tun hatte. Er streckte seine Zunge raus und ließ sie über Snape Handfläche gleiten, der wie von einer Schlange gebissen, zurückzuckte und Harry fassungslos anstarrte.

"Wagen Sie es ja nicht!", grollte der dunkle Professor.

"Was soll ich nicht wagen?" //Was sollte mir Angst machen?//

Snape starrte ihn verbissen an. "Ich warne Sie", presste Snape zwischen zusammengebissen Zähnen heraus.

"Wovor?"

"Vor mir."

Harrys Augen weiteten sich. Er hatte recht. Die Versuchung war zu groß. "Darauf lasse ich es ankommen." //Sehr gerne lasse ich es darauf ankommen//, wieder holte er in Parsel.

Es war in diesem Moment, als sich Snape auf Harry stürzte, ihn hart bei den Oberarmen fasste und gegen die nächste Wand presste. Harry entwich ein überraschtes Keuchen und sein Rücken krachte schmerzhaft gegen den kalten Stein. Doch es war ihm egal. Inzwischen war er mindestens genauso erregt wie Snape. Der andere Körper presste sich gegen seinen und im nächsten Moment küsste Snape Harry mit einer solchen Leidenschaft, dass es diesem die Luft zum Atmen nahm. Er hatte beinahe den Eindruck, als sei dieser Kuss etwas, das schon lange hätte stattfinden müssen. Er war voller Verlangen, Verzweiflung und Begehren. Unglaublich heiß. Harrys Arme hatten sich wie von selbst um Snape geschlungen und pressten ihn an sich.

Snapes Lippen lösten sich von seinen. Mit feurigen Augen sah er Harry an. "Sie haben noch eine Chance zu entkommen", flüsterte Snape.

//Ich lehne ab//, erwiderte Harry.

Und obwohl Snape die Worte nicht verstand, begriff er doch ihre Bedeutung.

Wieder war Snape direkt bei ihm, schlang seine Arme um ihn und küsste ihn mit einer Leidenschaft, die Harry unglaublich erregte. Snapes Hände wanderte über den jugendlichen Körper, doch Harrys Hände blieben nicht untätig; auch sie versuchten so viel von dem anderen zu fassen zu kriegen wie möglich.

"Dieser verfluchte Mund", murmelte Snape zwischen Küssen. "wenn er diese wunderbaren Laute formt."

"Welche Laute?", fragte Harry unschuldig und rückte ein Stückchen von Snape ab. "Etwa so etwas wie //Ich finde Sie unglaublich heiß, Professor.//" Harry kam gar nicht dazu, es zu übersetzen, denn Snape küsste ihn erneut stürmisch.

Harry stöhnte in den Kuss, als Snape ihre Körper so eng zusammenpresste, dass ihre erregten Glieder aneinander stießen. Niemals hätte Harry es für möglich gehalten, dass Snape ihn so erregen würde. Er ließ seine Hände über Snapes Rücken wandern, brachte dann etwas Abstand zwischen sie und griff ohne lange zu zögern zwischen Snapes Beine; streichelte das harte Glied. Snape stöhnte und nahm Harrys Mund wieder in einem Kuss gefangen. Harry öffnete derweil Snapes Hose und streichelte weiter die inzwischen nackte Männlichkeit. Ein Umstand, der ihn in Erregung versetzte.

Er hatte Snapes hartes Glied in seiner Hand und rieb daran; begann derweil in sein Ohr zu flüstern. //Sie sind unglaublich heiß. Ich hätte nie gedacht, dass solch ein Vulkan in Ihnen steckt.// Snape stöhnte auf. //Sie machen mich an//, gestand Harry, nun ebenfalls stöhnend. Er presste seine eigene harte Männlichkeit gegen Snapes Hüfte, der einen Arm um Harry geschlungen hatte und ihn noch näher an sich heran drückte, ihm so gleichzeitig Qualen und Freude bereitete.

//Severus//, hauchte Harry auf Parsel gegen Snapes Nacken, der erschauerte.

Harry grinste. "Das war dein Vorname" flüsterte er.

//Severus//, sagte er erneut und Snape zitterte. //Severus.//

"Verflucht", keuchte Snape zurück. "Was machst du nur, Potter?"

"Ich hole Ihnen einen runter, Sir."

Dunkle Augen blickte in seine, dann schlich sich ein raubtierartiges Lächeln auf das lustverzerrte Gesicht. "Zeit zu überprüfen, ob dieser sinnliche Parselmund auch für andere Aktivitäten zu gebrauchen ist." Und während Harry allein bei diesen Worten beinahe gekommen wäre, presste Snape seine Schultern nach unten und nur zu gerne ging Harry auf die Knie, nahm Snapes Erektion in seinen Mund.

Der Kopf seines Lehrers schlug gegen den Stein, das Gesicht stöhnend zur Decke gerichtet. Harry lächelte spitzbübisch. //Welch ein heißer Anblick//, zischte er so gut es ging mit einem Glied in seinem Mund. Snape entwich doch tatsächlich ein lautes Stöhnen und er starrte nach unten, wo ihn strahlend grüne Augen anstrahlten. Welch ein Anblick.

//Severus.//

"Harry", entkam es Snape unkontrolliert und im nächsten Moment kam er in Harrys Mund, der vor lauter Erregung selbst nicht mehr wusste, wo ihm der Kopf stand. Er griff sich in den Schritt. Es waren nur wenige Berührungen nötig, dann kam auch er in seiner Hose; konnte kaum ertragen, wie erregt er war von dem Gefühl Snapes Glied in seinem Mund zu haben und gleichzeitig zu kommen.

Snape zitterte und sank an der Wand hinab, bevor er auf dem Teppich zum Sitzen kam. Er atmete heftig.

Dann sah er auf. Harry kniete vor ihm, keuchte leicht und sah ihn mit einem großen Lächeln an. Snape sah Harry intensiv an; schien sich dieses Bild genau einzuprägen; blieb dann mit seinem Blick an Harrys geröteten, feuchten Lippen hängen. Er hob eine Hand, legte sie an Harrys Wange und strich sanft über dessen Lippen. Harry schmiegte sich und die Berührung und schloss für einen Moment die Augen.

"Was mache ich nur mit dir?", fragte Snape flüsternd.

"Vögeln?", schlug Harry vor und blickte Snape gespielt unschuldig an.

Dieser lächelte maliziös. "So jung und schon so dreist."

"Als würdest du es anders wollen."

Snapes Lächeln vergrößerte sich. "In der Tat. Aber sei gewarnt. Ich bin besitzergreifend, ordnungsliebend und intelligent."

"Klingt gut. Wäre denn dann heute Nacht noch ein Platz in deinem Bett frei?"

"Übertreibst du es nicht ein bisschen?"

"Bitte?", versuchte es Harry. //Ich bin auch ganz brav.//

Sofort fingen Snapes Augen an zu glänzen. "Ich werde dich einkerkern", raunte Snape dunkel. "Für den Moment schlage ich allerdings vor, dass du in deinen Turm zurückkehrst."

Harry sah ihn grinsend an. "Es könnte sein, dass ich wiederkommen möchte", flüsterte er, während er sich erhob. Snape schüttelte leicht lächelnd den Kopf, stand dann jedoch auch auf und ordnete ein wenig seine Kleidung.

Harry war auf dem Weg zur Tür, als ihn Snapes Stimme zurückhielt. "Es könnte sein, dass ich Ihre Fähigkeit demnächst wieder beanspruchen möchte."

Lächelnd wandte sich Harry um, blickte Snape an, der entspannt gegen das Sofa lehnte. Er sah gut aus, wie er da nur mit einer Hose und einem Hemd bekleidet dastand, dessen oberste Knöpfe geöffnet waren.

"Ich nehme an, Sie meinen meine Fähigkeit, Parsel zu sprechen?", fragte Harry grinsend zurück.

"Von welcher anderen Fähigkeit könnte ich sonst sprechen, Mister Potter, da doch die Anzahl Ihrer Fähigkeiten so stark begrenzt ist." Snapes Augen funkelten, während er dies sagte. Harry lächelte.

"Jederzeit dürfen Sie von all meinen Fähigkeiten profitieren, Professor."

//Jederzeit//, zischte er dann. Snapes Blick wurde feurig und schien gleichzeitig Blitze zu schießen. "Reißen Sie sich zusammen, Mister Potter." Nach einer kurzen Pause fügte er hinzu: "Zumindest für den Moment."

"Das gleiche empfehle ich Ihnen auch, Sir." Harry lachte, blickte einen leicht schmunzelnden Snape noch einmal entgegen und schloss dann die Kerkertür hinter sich.

***

ENDE :-)
Ich hoffe, ihr hattet Spaß mit dieser kleinen Geschichte.
Bis demnächst!
Krissy

PS: An alle Leser von "Die Saat des Bösen": Ihr dürft hoffen. Ich habe die Geschichte noch nicht aufgegeben. :-)

UPDATE am 29.09.2019: Meine geschätzten Leser! Nachdem ich in den letzten Jahren immer wieder wunderbares Feedback von euch zu dieser Geschichte bekommen habe, habe ich euren Wunsch in die Tat umgesetzt: Ich habe aus der Ausgangsidee eine lange Geschichte "gezaubert". ;-) Es ist KEINE Fortsetzung. Ich nehme lediglich die Prämisse, dass Parsel auf Slytherins "wirkt" und Snarry erneut auf, und mische es zu einer neuen Geschichte: "Die Armee der Lustsklaven".
Ich würde mich sehr freuen, euch auch bei dieser Geschichte wieder als Leser willkommen zu heißen. :-)
Wir lesen uns!
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