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Zwischen Leben und Tod

von Shaydanna
Kurzbeschreibung
GeschichteAbenteuer, Liebesgeschichte / P18 / Gen
12.01.2015
21.02.2015
28
36.536
3
Alle Kapitel
28 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
12.01.2015 928
 
Hallö ^^  ich wage einmal den Versuch und starte meine eigene WoW FF. Ich möchte euch ein wenig die Geschichte über meinen Todesritter näher bringen bzw das was sich mein Gehirn zusammen gesponnen hat :D
Ich halte mich nicht unbedingt an die Originalstory und ich werde wohl etwas abweichen ^^
sollten die Npc´s zu ooc werden, dann nehmt mir das bitte nicht böse.

Alle Orte und bekannten NPCs gehören natürlich dem Blizzard Entertainment und ich verdiene keinerlei Geld damit

Somit viel Spaß :)
Eure Alia
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Ich stehe an der Seite von Hochlord Darion Mograine. Gleich würde die Schlacht der Geißel gegen die Argentumdämmerung beginnen. Ritter des Lichts gegen Ritter der Schwarzen Klinge. Paladin gegen Todesritter. „Carylia, es ist so weit“ Der schrille Schrei meines Todesstreitross ertönt. Ein eisiger Wind zieht auf und die Armee der Geißel schreitet voran. Mit meinem Todesgriff zog ich die Feinde aus der Masse. Mit einer eisigen Böe lasse ich ihre Körper gefrieren, mein siedendes Blut lässt ihr Blut aufkochen und jeder Todesstoß gibt mir die Kraft um weiter zu machen. Zwischen den Leichen schwinge ich mein Schwert, immer mit dem Gedanken meinen Befehl auszuführen. Doch da ertönt Morgraines Stimme „Todesritter gebt auf. Wir sind geschlagen!“ Ich kann meinen Ohren kaum trauen. Langsam sehe ich mich um, wir sind klar in der Überzahl. Mein Blick schweift weiter zu Morgraine der gerade vor dem Paladin Hochlord Tirion Fordring kniet. Ich verstehe. Wir stehen auf heiligem Boden, wir hätten nie gewinnen können. Das Licht steht auf ihrer Seite. So stark wir als Todesritter auch sind, auf geweihtem Boden haben wir keine Chance. Halt! Wer ist das? Meine Augen weiten sich. Der Geist von Hochlord Alexandros Morgraine. Der Vater von Darion. Wie ist dies möglich? Wann ist er erschienen? Wie habe ich das nicht mitbekommen können? „Mein Sohn, der Tag wird kommen, an dem du Aschenbringer führen und mit ihm für Gerechtigkeit im Land sorgen wirst. Ich zweifle nicht daran, dass du an diesem Tag unser Volk mit Stolz erfüllen wirst und dass dank dir Lordaeron zu einem besseren Ort wird. Aber, mein Sohn, noch ist dieser Tag nicht gekommen. Denke stets daran...“ Weise Worte des ehemaligen Paladins. „Rührend!“, schreit der Lichkönig in der Ferne. „Er gehört jetzt mir.“ Mit diesen Worten erscheint er. Der Führer der Untotenarmee. Sein Schwert, Frostgram hält er erhoben. Es sieht aus als würde es mit einer Schicht aus Eis überzogen sein. Der Lichkönig, einst war er ein Paladin und Prinz von Lordaeron, Arthas Menethil. Doch er fiel und wurde ein Todesritter. Ein Diener des ehemaligen Lichkönigs und seine rechte Hand. Bis er selbst die Macht erlangte und zum Anführer wurde. „Ihr...habt mich betrogen. Ihr habt uns alle betrogen, Monster! Nun spürt die Macht von Morgraine!“ Mit erhobener Klinge stürmt Darion auf den Lichkönig zu. Arthas lacht und schlägt den Todesritter zurück. „Erbärmlich.“ „Ihr seid ein verdammtes Monster, Arthas!“, ruft ihm Fordring zu. „Ihr hattet Recht, Fordring. Ich habe sie in den Tod geschickt. Ihre Leben, waren wertlos. Eures hingegen...Wie leicht es war, den großen Tirion Fordring aus dem Versteck zu locken. Nun seid Ihr schutzlos, Paladin. Nichts wird Euch retten..“ Der Lichkönig erhebt sein Schwert und der Paladin schnappte nach Luft. „Dieser Tag ist nicht heute!“, schreit Darion und stürmt erneut auf Arthas zu und wurde sogleich vom Lichkönig überwältigt. Tirion kommt dank Darions Hilfe frei. Ich lief zu dem Gefallenen um ihm zu helfen. „Aschenbringer“, keucht er in meine Richtung. Ich verstehe was er meint und greife nach dem Schwert. Im nächsten Moment werfe ich es zu Tirion. Durch die Hand des Paladins wurde die verderbte Klinge gereinigt und es strahlt im alten Glanz. Arthas erkennt die Gefahr die nun von dem Paladin ausgeht. „Es...ist nicht...vorbei...Unser nächstes Treffen wird nicht auf heiligem Boden stattfinden, Paladin!“ Mit diesen Worten verschwindet er. Mit erhobenem Haupt kommt Tirion auf uns zu. Ehrfürchtig blicke ich nach oben, nicht das ich Angst vor ihm habe aber er besitzt diese Macht, für die ich keine Worte finde.
„Erhebt Euch, Darion, und hört zu. Wir alle sind Zeugen einer schrecklichen Tragödie geworden. Das Blut guter Krieger ist auf diesem Boden vergossen worden! Ehrenhafte Ritter, erschlagen, während sie ihr Leben verteidigten...unsere Leben! Auch wenn wir dies niemals vergessen werden können, so müssen wir in unserer Sache standhaft bleiben. Der Lichkönig muss für das, was er getan hat, zur Rechenschaft gezogen werden. Er darf unserer Welt keinen weiteren Schaden zufügen. Ich gebe Euch jetzt ein Versprechen, Brüder und Schwestern! Der Lichkönig wird fallen! Heute fordere ich die Gründung eines Bunds. Die Argentumdämmerung und der Orden der Silbernen Hand werden zusammenstehen. Wir werden obsiegen, wo so viele vor uns versagt haben. Wir werden Arthas bekämpfen und wir werden die Mauer der Eiskrone niederreißen!“ So eine Rede habe ich noch nie zuvor gehört. Sie war voller Leidenschaft, kein Wort das aus seinem Mund kommt ist gelogen. Er hat mich mitgerissen. Darion erhebt sich und ich tue es ihm gleich. Seite an Seite stehen wir da. „Ebenso die Ritter der Schwarzen Klinge...Obwohl unsere Art kein Platz in Eurer Welt hat, werden wir dafür kämpfen, den Lichkönig zu Fall zu bringen. Das schwöre ich!“ Es geht wohl nicht nur mir so. Auch Darion ist von den Worten Tirions inspiriert worden. „Carylia“ Darion wendet sich an mich. „Ihr wart stets ein treuer Diener des Lichkönigs. Ich hoffe das ich auf Euch zählen kann und ihr Euch für die richtige Seite entscheidet.“ Aber was ist die richtige Seite? Soll ich mich wirklich dem neuen Bündnis anschließen oder weiter dem Mann dienen der mir die Macht gab?
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