How (not) to be a Mermaid - Eine H2O Plötzlich Meerjungfrau Fanfiktion

GeschichteRomanze, Fantasy / P16
Ash Cleo Sertori Emma Gilbert Lewis McCartney Rikki Chadwick Zane Bennett
12.01.2015
23.06.2015
15
29.677
1
Alle Kapitel
27 Reviews
Dieses Kapitel
6 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
12.01.2015 1.457
 
TRAILER: https://www.youtube.com/watch?v=QBas_g1Uv3o

~~~
Ich konnte es wirklich nicht glauben. Da stand ich hier nun. Gemeinsam mit meiner Stufe und der Abschlussklasse am Strand von Mako Island. Die Sonne blendet mich und ich spiele mit meinen Zehen im feuchten Sand herum. Gerade wurden die Zeltplätze verteilt. Verlegen schaute ich aufs Meer hinaus, da mir klar war, dass keiner Lust hatte sich mit mir ein Zelt zu teilen. Ich kann das schon verstehen, das keiner scharf drauf war sich mit der Neuen ein Zelt teilen zu müssen, aber ich hatte mir schon vorgestellt vielleicht ein paar Freunde hier zu finden, aber in dieser Stufe war das so ziemlich unmöglich, da sie zu einem Großteil aus asozialem Pack und Mitläufern bestand. Aber bleib ruhig Hannah, du musst sie nur ein Jahr lang ertragen.
Das Meer sah so ruhig aus. Die Berge, die die Insel zierten und die Sonne, die im Zenith stand, spiegelten sich in ihm. Ich schmeckte die salzige Luft, die meine Lippen benetzte und atmete tief ein. Stumm begann ich zu lächeln. Ich fuhr mir durch meine rosafarbenen Haare, als mich dieser Asiate, ich glaube sein Name war Haruto, antippte. Ich zuckte zusammen und er lächelte leicht und zeigte auf meine Lehrerin Frau McKenna.
„Miss David, wenn sie mir vielleicht auch nur einen Funken Aufmerksamkeit schenken könnten, wäre ich ihnen sehr dankbar. Ich weiß, dass sie neu sind und sich erstmal an die Umstände hier in Australien gewöhnen müssen, aber vielleicht sollten sie in Erwägung ziehen sich auch nur ein wenig zusammenzureißen.“
„Es tut mir leid“, stammelte ich und presste meine Lippen aufeinander. Ich vernahm Gelächter und auch wenn ich erst ein paar Tage mit dieser Klasse verbracht habe, konnte ich mir genau vorstellen, von wem dies kam.
„Miss David, könnten sie bitte zu mir kommen?“ Ich blickte meine Lehrerin hasserfüllt an und versuchte ganz cool zu ihr rüber zu gehen, jedoch wurde mir auf meinem Weg dahin, natürlich wie sollte es auch anders sein, ein Bein gestellt. Ich stolperte natürlich darüber, aber ich würdigte dem Übeltäter Joshua, dem 'Oberchef' dieser Stufe, nicht eines Blickes.
„Wie es aussieht sind alle Zelte in dieser Stufe schon voll belegt, Miss David“, fuhr McKenna in einem gereizten Ton fort. Sie sah von ihrem Klemmbrett auf und blickte mich eindringend an. Ihr Dutt, der ihr straßenköterblondes Haar viel zu stramm zusammenhielt, verlieh ihr das Sinnbild einer Fräulein Rottenmeier, wie sie im Bilderbuch stand. Sie blickte mich starr über ihre runde Brille, die auf ihrer viel zu kleinen Nase saß, mit einem strengen Blick an.
„Nun ja, vielleicht sollte ich einfach nachhause fahren?!“, schlug ich ihr vor. Natürlich würde sie dies nicht erlauben. Es wäre ja Pflicht hieran teilzunehmen.
„Ich werde meinen Kollegen fragen, ob er noch freie Plätze hat.“
Ich seufzte und schaute rüber zu der anderen Stufe, die wesendlich freundlicher wirkten und sogar lachten, was mit diesem Haufen hier niemals möglich wäre. McKenna sprach mit dem Lehrer der Stufe und wenig später verschwanden sie hinter der Gruppe.
„Ohhh und wieder bleibst du über. Armes Ding, du!“
Ally, ein blondes Mädchen stellte sich vor mich. „Was hast du anderes erwartet?“, hörte ich die Stimme von Joshua lachen. Ihre 'Clique' begann in schallendes Gelächter auszubrechen.
Joshua stellte sich vor mich und grinste mich an. Ich verschränkte meine Arme und würdigte ihm nicht eines Blickes. Er nickte jemandem hinter mir zu, als ich mich umblickte, sah ich James, der auf mich zukam. Er schnappte sich meine Hände und hielt sie hinter meinem Rücken fest.
„Was soll das?!“, rief ich panisch. „Lasst mich sofort los!!“
Nathalie, die Freundin von James, und Ally lachten sich kaputt, als Joshua mir immer näher kam und ich anfing panisch zu wimmern. Ein Tränenschleier bildete sich über meinen Augen. Ich wandte mich wie ein Fisch an Land und versuchte ihn mit meinen Beinen zu treten, jedoch scheiterte dieser Versuch kläglich, da ich vor Panik nahezu die Kontrolle über mich selbst verlor.
„Leute, das ist nicht mehr lustig“, sagte Haruto und versuchte Joshua von mir weg zu ziehen, jedoch hielt Ally ihn zurück, indem sie ihn zu sich zog. Ein anderes afroamerikanisches Mädchen, ich glaube sie heißt Mia, versuchte ihm dabei zu helfen.
Ich konnte nicht verhindern, dass mir eine Träne über meine Wange kullerte, als er an dem Bund meines Tops herumspielte. Ich kniff meine Augen fest zusammen und hoffte irgendetwas oder irgendwer könnte mich hier raushohlen. James konnte sich vor lachen kaum halten und Joshua grinste umso mehr, als er bemerkte, das sich immer mehr Tänen in meinen Augen bildeten. Ich war wie blockiert, weshalb ich nicht lautlosrufen oder mich gar wehren konnte. Ich zitterte am ganzen Leib. Ally und Nathalie und ein paar Andere konnten sich vor lachen kaum halten, während einige nur mit gesenktem Kopf da standen, als wäre gerade jemand gestorben.
Oder so.
Schließlich platzte Haruto der Kragen und er verpasste James und Joshua eine Schelle, sodass James mich loslies und ich mit meinen Knien in den heißen Sand fiel. Haruto wollte mich gerade hochziehen, als zwischen ihm Joshua, James, Ally und Nathalie der Streit des Jahrtausend ausbrach. Sie zogen ihn zu sich und schrien ihn an, was das den bitte solle.
Ich wischte mir die Tränen aus den Augen und bemerkte, dass ich nicht mehr allein war. Zwei Mädchen, die ich vorher noch nie gesehen hatte, hockten vor mir und sahen mich bemitleident an.
„Alles okay?“, fragte die Braunhaarge mich sanft.
Ich nickte vorsichtig, ohne die beiden anzuschauen.
„Was für Arschlöcher hast du denn in deiner Klasse?“ Das blonde Mädchen erhob sich, musterte meine Stufe und schüttelte den Kopf.
„Rikki!“, stieß das andere Mädchen entsetzt aus. Sie strich mir über die Schulter und lächelte mich sanft an.
„Nehmt es den Anderen nicht übel“, mischte sich Mia, die hinter den beiden stand ein, „Sie sind einfach nur verschüchtert. Ich bin mir sicher, ihr würdet euch auch nicht mit denen anlegen wollen.“
„Na da kennst du mich aber schlecht“, meinte die Blonde, deren Name scheinbar Rikki war, und stemmte ihre Arme in ihre Taille.
„Leute, ich hab die Lehrer gefunden!“, stieß ein blonder Junge hervor, der hinter der Blonden auftauchte und in etwa so keuchte, als wäre er gerade einen halben Marathon gelaufen.
„Das ist ja toll Lewis, und so sind sie?!“, keifte Rikki ihn an.
„Oh Rikki, sie sind gerade auf dem Weg! Leider können sie noch nicht fliegen oder sich gar beamen!“, grinste der Junge, dessen Name wohl Lewis war, sarkastisch.
„Nein. Leute, i-ich will nicht das ihr denen etwas sagt“, murmelte ich, ohne sie anzusehen.
„Was?!“, rief Rikki, „Du willst die doch nicht damit durchkommen lassen?!“ Sie starrte mich entsetzt an.
„Ich will ihnen den Erfolg nicht gönnen“, sagte ich leise und wischte mir die letzten Tränen aus den Augen. „Was denn für einen Erfolg?!“
Ich bemerkte, dass Joshua auf uns zukam. Ich wandte mein Gesicht von ihm ab und kniff meine Augen zusammen. Er kniete sich zu mir nieder und flüsterte mir ins Ohr, dass wenn ich den Lehrern gegenüber auch nur irgendwas erwähnte, ich mir wünschen würde, nie geboren geworden zu sein.
„Du perverses kleines Schwein!“, schrie Rikki ihn an. Sie sah so aus, als würde sie jeden Moment auf ihn losgehen wollen. Er jedoch lachte sie nur aus, machte einen Knicks vor ihr und bedankte sich für das 'Kompliment'.
„Lass gut sein Rikki!“, Lewis hielt sie zurück, „Er ist es nicht wert.“
Wenig später tauchte McKenna hinter Lewis und Rikki auf.
„Alles in Ordnung mit ihnen Miss David?“, fragte sie mich geschockt. Ihr Blick wunderte mich nicht, ich musste schrecklich aussehen.
„Ja, ich bin nur gefallen“, murmelte ich leise und mied ihren Blick. Wieder vernahm ich Gekichere.
„Miss Lauren, würden sie uns allen vielleicht mitteilen was so lustig ist, wir würden gerne mitlachen“, meinte McKenna streng und schaute Ally an.
„Oh nein, das brauche ich gar nicht, das wissen doch schon alle“, kicherte Ally stupste Nathalie an.
McKenna wandte sich wieder an mich.
„Schön, dass du Cleo und Rikki schon kennengelernt hast, du wirst dir nämlich ein Zelt mit den Beiden teilen. In der Stufe war noch ein Platz frei.“
„Super!“, meinte die Braunhaarige, deren Name dann wohl Cleo war, und zog mich gemeinsam mit Rikki hoch. Ich lächelte die Beiden verlegen an, presste meine Lippen aufeinander und athmete danach tief ein und aus. Ich muss einfach stark sein, dachte ich mir.
„Dann bis später“, meinte Rikki und die Drei schritten von dannen, zurück zu den Leuten aus ihrer Stufe.
Die Vier waren also mein erster 'netter' Kontakt hier in Australien. Vielleicht würde sich daraus ja sogar eine Freundschaft entwickeln?
„Perfektes Timing!“, meinte meine Lehrerin und wies auf ein Boot, das sich vollbepackt mit  Taschen und Rucksächen Mako näherte. „Das wird euer Gepäck sein!“
Review schreiben