Grashalm im Wind

GeschichteDrama, Mystery / P16
Enma Ai/Hell Girl
12.01.2015
18.09.2015
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Kapitel 1 – Der Schein eines entfernten Sternes

Im späten 17.Jhd. wurde sie geboren, unter den Mandschu-Kaiser in der Qing-Dynastie. Es war der 12. Tag des 12. Monats, und dieser Zufall war der einzige Grund, wieso man sie nicht direkt umgebracht hat. Sie, als dritte Tochter einer wohlhabenden Familie.

Noch vor dem ersten Hahnenschrei erhob sich das Mädchen aus ihren Lager, die langen Haare wie Adern durch Marmor an den Seiten ihres Gesichtes. Das Zimmermädchen richtete ihre Frisur, die Haare mussten in einen bestimmten Stil hochgesteckt sein, gleich wie ein Filitiermesser durch Fisch schneidet, glitt der Kopfschmuck in ihre zusammengesteckten Haare. Rote Stoffschnüre, versetzt mit einem Hauch goldnen Edelmetalls, hingen an den Seiten ihres Kopfes hinab. Das traditionelle Gewand der Qing-Dynastie bestand aus einem einzigen Stück Stoff, über die Schultern gelegt, an der Taille durch eine Gürtelschnalle zusammengehalten, und trotzdem hässliche Kurven verhüllend. Die Armlänge bestimmte den sozialen Stand der Trägerin. Für die Nachfahrin reicher Salzhändler ziemte es sich nicht, Haut über dem Handgelenk zu zeigen. Dieses Kleidungsstück war ein besonderes Schmuckstück,  das Grün an den Körperseiten war inspiriert durch sonnengetränktes Gras, ein schmaler Streifen aus Goldfäden stand für die glänzende Spitze eben dieses Grashalms und leuchtendes Violett für eine schimmernde Orchidee. Um diese Aussage zu unterstützen, hatte sie vor all den Jahren Blumenranken in die Vorderseite des Gewandes gestickt. Nachdem dieser Teil der Garderobe fertig war, ging Drei, mit  leicht nach innen gedrehten Waden, rüber zu dem Hocker aus Walnussholz und ließ das Zimmermädchen die Bandagen um ihre wohlgeformten Lilien erneuern, und hellgrüne Schuhe mit Ledersohle darüber ziehen. Mehr Schutz war für die empfindlichen Füße nicht notwendig, Drei hat noch nie die Mauern des Anwesens der Familie verlassen und würde es bis zu ihrer Hochzeit auch nicht tun. Denn nur an diesen Ort würde sie nie mit einen fremden Mann in Kontakt treten.



Ihre Zofe führte sie über Flure aus hellen Holz und Papierwänden, zu dem Pavillon, wo die weiblichen Mitglieder der Familie sich zum Essen trafen. Außer sie selbst, waren hier ihre Mutter, ihre Tante (natürlich väterlicherseits), ihre beiden älteren Schwestern, und eine ältere Cousine. Mit einen leichten Nicken nahm sie die Abwesenheit ihrer jüngeren Cousine Windhauch zur Kenntnis. Nachdem sie die anderen Mitglieder (der Rangordnung entsprechend) begrüßt hat, begingen sie zu frühstücken. Dem Status ihrer Familie folglich gab es neben reichlichen Congree auch Reiskuchen, Beeren, Fisch und zum runterspülen weißen Tee. Zuerst aß die Mutter, dann die jüngere Tante, dann meine älteren Schwestern, dann ich, dann meine Cousinen. Das Übrige würden später die Konkubinen meines Vaters bekommen.

Zum ersten Sonnenstrahl gab es Zitherspiel, Drei war nicht sonderlich gut darin. Ihre Finger waren zu lang und trafen selten nur eine Seite des Instruments. Zwei stimmte ein altes Lied über die Tugenden einer guten Frau an, und ihre Stimme trug die Strophen weit in den Wind hinaus.



Sei im Handeln weich und nachgiebig

Schreite mit goldnen Lilien anmutig über den Boden deiner Gemächer

Verlasse weder im Handeln noch im Denken die inneren Gemächer

Willst du weiblich sein? Dann lächle lieblich, immer zu!



Der Tadamm-Tadamm Rhythmus des Liedes war eindringlich und verließ die tiefen Felder der Gedanken nicht mehr. Ihre Tante bewegte sich zart auf sie zu, und sprach dann leise mit Drei. „Leider sind nicht alle Mädchen so. Ich benötige deine Hilfe mit Windhauch, ihre Schwester ist noch zu unerfahren und deine Schwestern müssen ihre Hochzeitsgewänder nähen.“ Das muss es am Morgen gewesen sein. Windhauch war vier Jahre alt, daher nach dem Regeln dieser wohlhabenden Familie im Alter des Füßebindens. Allerdings zeigte sie sich höchst widerspenstig und machte dem Prozess für alle Beteiligten mühselig. Dabei stand es ihr als nutzloses Mädchen nicht zu, irgendjemanden zur Last zu fallen!

Ihr Zimmermädchen war gerade dabei, diese unverschämte Göre an einen schweren Sessel zu fesseln, damit sie sich nicht wehren könnte. „Sieh nur, wie es bei ihr aussieht, weil sie beim letzten Mal die Bandagen heimlich gelockert hat.“ Mit einem Ruck löste sie die Tücher. Drei schlug ein grauenhafter Geruch entgegen. In der Luft hing jetzt eindeutig die Ausdünstung eines Körpers, der sich mit aller Kraft gegen einen unnatürlichen Eingriff wehrte. Der ideale Lilienfuß ist 17 Zentimeter groß, zwischen Mittelfußknochen und Ferse muss ein Spalt liegen, der halb so groß ist, wie die Ferse hoch. Außerdem muss er vorne spitz zu laufen. Das erreichte man, indem man über Monate hinweg die Füße in enge Bandagen einwickelte, die die Blutzirkulation verhinderten, und zuerst Teile des Fußes absterben ließen. Die Zehen sind unter die Fußsohlen geknickt, mit Ausnahme der großen Zehe. Irgendwann würden sie unter dem Körpergewicht brechen und abgeknickt wieder zusammenwachsen. Der Mittelfußknochen konnte sich entweder verbiegen oder auch brechen, musste im letzten Fall aber mit Hand gerichtet werden, weil sonst Knochenteile die Hautoberfläche verletzen würden, was zu einer tödlichen Blutvergiftung führen konnte. Diesen Teil hatte Windhauch zwar schon hinter sich, aber da sie die Bandagen gelockert hatte, lagen die Knochen vier Tage lang lose in ihren Schuhen und haben sich so lange verschoben bis man kaum noch die ursprüngliche Form des Fußes erkennen konnte.

Drei beugte sich zu ihr runter. „Windhauch. Ich weiß, dass das nicht der angenehmste Teil deines Lebens ist. Aber es ist ein Teil, dem alle Frauen im chinesischen Kaiserreich, von Ansehen durchschreiten mussten. Und mit dem, was du getan hast, hast du es nur noch schlimmer gemacht.“ Die Tante nickte ihr zu. Drei ergriff die gebrochenen Zehen des Mädchens und zog sie nach vorne, bis sie die Bruchkante durch das Fleisch spüren konnte. Die Kleine presste sich die Hände vors Gesicht und gab ein ersticktes Stöhnen von sich. Danach machte Drei mit dem Mittelfußknochen weiter, und runzelte die Augenbrauen, als sie sah, was die losen Bandagen da gemacht haben: es muss wohl so gewesen sein, das er einmal in der Mitte durchgebrochen ist und die zweite Hälfte dann teilweise unter dem Fuß gerutscht ist, wo sie durch das Körpergewicht in viele Stücke zermalmt wurde. In den dadurch entstandenen Hohlraum hat sich in Gemisch aus Blut und Wasser angesammelt, um das rauszubekommen, packte sie die Ferse und die Vorderseite des Fußes und drehte die Hände in unterschiedliche Richtungen. Die Schreie des Kindes ließen ihr fast das Trommelfell reißen. Ihre Tante riss ihr an den Haaren und schrie zu ihr, dass das allein ihre Schuld wäre, und dass eine ordentliche Frau niemals so einen Lärm von sich geben sollte. Da konnte Drei nur zustimmen, sie hat die Schmerzen damals für sich behalten. Zum Schluss rollte sie die Knochenstücke unter die Fußsohle, als würde man eine Tischdecke zusammenrollen. Nachdem sie die Bandagen eng genug, mit Hilfe der Tante, gebunden hat, sollte das Mädchen zehn Runden durch das Zimmer laufen, um dem Knochen die endgültige Form zu geben. Das würde die Tante wohl alleine schaffen, dachte Drei und erhob sich, allerdings hatte sie die Rechnung ohne Windhauch gemacht. Diese lief gerade erst in Hochform auf. Sie klammerte die Hände so fest an die Sitzfläche des Sessel, das ihre Fingerknöchel weiß hervortraten. Nur mit einiger Mühe gelang es der Tante sie von dort aus wegzureißen. Drei empfand es als ziemliche Herausforderung selbst unter diesen Umständen ihr ewiges Lächeln zu behalten. Aber nachdem ihre Mutter sie als Kind zur Strafe mit kochendem Wasser übergossen hatte, weil sie es wagte gegen die Tugenden zu verstoßen, waren sie ihr oberstes Gesetz. Erst nachdem Tante damit drohte, ihr auch noch die Hand zu brechen, gehorchte Windhauch. Leichtes Mitgefühl überkam Drei, denn ihre Tante ging wirklich grob mit dem Mädchen um. Riss sie an einen Arm in die Höhe, schlug sie und ließ sie auf dem Boden liegen. „Unnützes Miststück. Nach allen, was ich für dich getan habe! Nichts als wertlose Mädchen hat mir das Schicksal gebracht, und wenn du keine schönen Füße bekommst, wirst du das für immer bleiben. Wäre mir auch ziemlich egal, wenn es nicht auf mich zurückgeführt wird.“ Sie verpasste ihr einen letzten Tritt, der ihren Brustkorb hässlich knacken ließ und schob Drei aus dem Zimmer.

Nähen und Sticken war noch nicht vorüber, deswegen ging Drei zusammen mit anderen Frauen in die inneren Gärten (welche von den Fluren des Anwesens eingerahmt werden) und suchte nach geeigneten Motiven. Dieses kleine Stück Natur war das Höchste was ihr an Freiheit zustand, und das auch nur solange, wie keine helle Sonne ihre Schönheit angreifen würde. Ohne weiße Haut „mit den Schimmer ferner Wolken und schäumender Wellen“, würde sie ihren Ehemann keine Freude bereiten – und das war die oberste Pflicht einer guten Frau.

Als Drei ihren blauen Basisstoff und roten Garn für das Muster aus ihrer Besitztruhe geholt hatte, setzte sie sich an eine unscheinbare, pinke Blume, inmitten von Schilfgras. Eigentlich war ihr Umfeld ruhig und ohne überflüssige Reize, aber nach wenigen Minuten war sie derartig vertieft in ihre Arbeit, dass sie empfänglicher war für sie. Gleich dem Fingern einer Seele, weit hinter vielen Horizonten verborgen, strich der Wind über dem Teich, drückte Wasser kurz zusammen und schob es wellenförmig über tiefere Schichten, zupfte spielerisch an den Rändern des Schilfes und legte sich dann wie eine Hand auf ihre Wangen und Lider. Der Wind schien sich in an den Ecken ihrer Gedanken zu stoßen, wie ein scharfer Keil schnitten sich ihre Vorstellungen durch die Luftschichten. Die Blume bewegte sich leicht. An der maximalen linksseitigen Auslenkung trafen ihre Blätter einen Grashalm, an der maximalen rechtsseitigen Auslenkung war es nichts als Leere, zwischen diesen kleinen Pflanzen. War es Veränderung, welche Schönheit erst zu dem verhalf, was es für sie war? Weiß an Geist, was Schönheit ist, wenn es keine Veränderung, keine Vergleiche gibt? Kann sich der Grashalm ohne Vergleich, ohne Veränderung überhaupt bewegen?

Nein. Das Mädchen presste Zähne und Lippen aufeinander und zwang ihr Bewusstsein mit aller Kraft, in dem ihn auferlegten Bahnen zu bleiben. Denn eine gute Frau, sollte weder in Taten, noch in Gedanken die inneren Gemächer verlassen. Und dann fiel ihr Blick auf die Wasseroberfläche. Verschwommen, unscharf wie ein Spiegel umhüllt mit feiner Seide, liegt des Himmels sein Abbild direkt vor meinen Füßen. Und gleich wie sie, ist auch mein Herz gebunden in enge Bandagen. Und gleich wie einst das Knochengerüst zerbrach, ist jeder Widerstand meines Geistes zerbrochen und in eine neue Form gezwungen worden. Eine Welt jenseits von Schmerzen und Blut, ist die Welt eines Verstandes.

Kaltes Metall grub sich mit sanfter Anmut in ihre Haut, als sie die Nähnadel unabsichtlich in ihren Zeigefinger bohrte. Ein feines Rinnsal Blut lief dem Finger hinab. Irgendeine ältere Cousine warf ihren Blick nun ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt auf sie. Sie kam auf sie zu, und bevor sie aufstehen konnte, riss die Frau sie an einen Arm hoch. Ein in höchsten Maßen unangenehmes Gefühl fiel über ihre Schulter her. „Träum nicht so sinnlos rum, Nummer Drei. Deine Gedanken dürfen nur bei deiner Arbeit sein.“ Stöhnend rieb sie sich dem Arm. „Jawohl, ich werde mein Bestes geben“ Wieso konnte sie ihre Stimme nicht dazu bringen, doch ein klein wenig enthusiastischer zu sein? „Und nun geh in das Anwesen und hol dir ein Tuch für die Verletzung, bevor sie noch dem Stoff beschmutzt.“ Nummer Drei zwang sich, die Frau nicht so anzusehen, wie sie über sie dachte. Bevor ihr noch jemand dem kompletten Arm abriss.

Tücher für ihren Bedarf lagen in der Küche, und die lag hinter der Gangkreuzung. Sind die hölzernen Wände nicht stark wie ein Gefängnis aus Metall? Sie befand sich nun genau in der Mitte der Kreuzung, zu dieser Tageszeit war niemand auf dem Fluren. Geradeaus ging es zu der Küche. Doch nach rechts ging es zum großen Garten. Der Garten, der nur für die Männer bestimmt war, er war nicht umgeben vom Anwesen, sondern auf einer Seite offen. Und doch würde ein Blick auf diesen Garten die Stäbe dieses Gefängnisses zersplittern lassen wie dem Mittelfußknochen von Windhauch. Auf diesen Weg gab es steinerne Treppe, die für alle anderen Mädchen ein Hindernis gewesen wäre, denn an den Stellen, an denen Knochenvorsprünge durch die Haut gestoßen sind, würde eine harte Unterlage nur für weitere Verletzungen sorgen. Doch selbst als sie spüren konnte, wie die Flüssigkeit in ihre Bandagen sickerte, konnte es sie nicht davon abhalten, sich der verbotenen Zone zu nähern.

Er war nicht wunderschön. Seinen Reiz erhielt dieser Teil des Anwesens wohl nur durch seine ungebrochene Aussicht auf die Besitztümer der Familie. Auch wenn Drei wusste, dass sie kein Teil dieser Familie war, denn ihre Eltern zogen sie nur für einen Ehemann auf und sie würde dann zu seiner Familie gehören, dieses Meer aus grünen Feldern, dass unter der Anhöhe des Anwesens lag, war ihr gesamtes Universum. Ein Rascheln neben ihr ließ sie erschrocken zusammenfahren. Wenn eine Frau ihrer Familie sie hier sehen würde… Doch es war keine Frau. Dort, vor dem Rosenbüschen hockend, saß ein Mann. Drei konnte nichts tun, als dieses Wesen mit offenem Mund anzustarren. Er sah so anders aus, als alle Männer, die sie bisher gesehen hatte. Nun, es waren nicht sonderlich viele. Eigentlich nur ihr Vater. „Entschuldigung, Mylady, ist ihnen nicht wohl? Sie schauen drein, als ob sie einen Höllendämon vor sich hätten.“ Ihr Körper begann leicht zu zittern. „Ich wollte nicht…ich habe doch nur ein wenig die Außenwelt betrachten wollen, es hätte niemals soweit kommen dürfen. Ich habe das nicht gewollt!“ Ihr unverständliches Gemurmel traf zwar auf seine Ohren, konnte aber von seinen Verstand nicht eingeordnet werden. Sie gehörte wohl zu den Frauen der Familie, und die hatten ihren eigenen Garten, dem die angestellten Männer unter Androhung der Todesstrafe nicht betreten durften. Also war das wunderschöne Mädchen vor ihm illegal hier, und würde man sie erwischen…

„Beruhige dich. Die Lage ist vollkommen unter Kontrolle. Du gehst jetzt einfach zurück in das Haus und nie wird einer erfahren, dass du jemals hier warst.“ Jetzt wo er länger sprach, konnte Drei raushören, dass er das Ende eines Satzes immer merkwürdig betonte. Sie holte tief Luft, ließ dem Strom durch ihre Nase gleiten und sah sich ihr Gegenüber genauer an. Seine Haare waren dunkler, als alle, die sie bisher gesehen hat, und seine Ohren waren leicht angewinkelt. „Woher kommst du, Angestellter der Familie?“ Der Mann ließ sich ein wenig Zeit mit seiner Antwort. „Meine Vorfahren kommen aus Nordchina.“ Es dauerte einen Moment, bis die Botschaft zu ihr durchsickerte. „Du bist…Mandschu? Genauso wie der Kaiser, der die Ming-Dynastie vernichtete und seine Soldaten die so viel Leid über uns gebracht haben?“ Man hatte ihr viele Legenden über diese Menschen erzählt, dass sie blutrünstige Bestien seinen und Blut trinken würden. Allerdings musste man vorsichtig sein, dass solche Erzählungen nicht an falsche Ohren gerieten…das war wohl eine gute Seite des abgeschotteten Frauenlebens: Nichts überschreitet die mächtige Grenze hinaus in die äußere Welt. Mit Ausnahme Lady Drei. „Genau das wirft mir deine Familie auch vor.“ In seiner Stimme schwang ein Hauch bitteren Schmerzes mit. „Ich bin niemand von ihnen. Meine Arbeit besteht darin, dass ich mich hier um die Pflanzen sorge.“ Dann schwiegen sie beide. Bis Drei seinen Geruch plötzlich wahrnehmen konnte, ein Duft, der sich stark von dem der Frauen unterschied. Langsam kam er auf sie zu, umschritt sie halb und kam mit seinen Mund nah an ihr Ohr. „Spürst du keinen Stolz ob deiner Überlegenheit gegenüber diesen Gefangenen?“ Als ihr ihre Tat so langsam bewusst wurde, schein es tatsächlich Stolz zu sein, der ihres Widerstandes, schwach wie ein Kerzenflämmchen, bewusst war.

Doch selbst ein Kerzenflämmchen konnte inmitten von Zündstoff vieles bewirken.