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How to save a life - Teil 2

Kurzbeschreibung
GeschichteFamilie, Sci-Fi / P16 / Gen
Ashley Magnus BigFoot Dr. Helen Magnus Dr. Will Zimmerman Henry Foss Nikola Tesla
12.01.2015
24.02.2015
27
52.676
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12.01.2015 1.299
 
Sanctuary - How to save a life - Teil 2

Kapitel 1- A new dawn

Die 178-Jahre alte, mit besonderen Führungsqualitäten und einem enorm hohen IQ ausgestattetete Sanctuary-Leiterin, lag friedlich schlummernd in ihrem exorbitanten Himmelbett.
Es dauerte eine geschlagene Ewigkeit, bis sie schließlich in einen entspannten Schlaf abgedriftet war.
Zu lange schon, beschäftigte sich die Brünette wieder einmal mit ihrer Arbeit.
Sie widmete sich seit jeher, leidenschaftlich ihrem Lebenswerk.
Dem Beschützen, Studieren und Erforschen von einzigartigen, sagenhaften und faszinierenden Kreaturen, welche über die ganze Welt verteilt waren oder in der Zufluchtsstätte, ihrem extravaganten Heim, hausten:
Den Abnormen.

Die im 18 Jahrhundert geborene, durch eine Injektion mit reinem Vampirblut und dadurch unsterblich gewordene, alterlose Britin, welche mit einem makellos-schönen, gebräunten Teint, rosigen, ausgeprägten Wangen und smaragdgrünen Augen gesegnet war, hatte die Stellung des Oberhauptes, des zentralen, weltweit vertretenen, im Geheimen agierenden Netzwerkes sicher.
Helen Magnus, musste jeden Tag aufs Neue das Unmögliche vollbringen.
Unzählige, wichtige Entscheidungen, galt es im Sinne der Gemeinschaft und den seltenen, teilweise ausgestorbenen und bedrohten Spezies zu treffen und Missionen, welche oftmals für alle Beteiligten sehr gefährlich waren und sie zu den entlegensten Orten der Welt führte, zu organisieren.
Mal abgesehen von den Bergen an Schreibkram, dem Einteilen ihres altvertrauten, wenigen aber dafür auch familiär und freundschaftlich-engen Personals und dem reibungslosen, erfolgreichen Führen ihres eigenen, in Old City befindlichen Sanctuarys, gab es auch hin und wieder globale Meetings zu leiten, an Universitäten Vorträge über die neuesten Erkenntnisse und den über Jahre angesammelten und inzwischen perfektionierten Abnormenwissen, sowie der fachrichtigen Kreaturenpflege zu halten.
Das Aufgabenspektrum war in diesem "Beruf" breit gefächert und erforderte stets eine ruhige, weise, geduldige, einfühlsame  und manches Mal auch strenge Hand.
Doch nichts desto trotz, war das das Lebenswerk der gebildeten,  braunhaarigen Wissenschaftlerin, welche mehr als nur ein Jahrhundert dafür gekämpft und sich der Sache selbstlos, sowie mit hundertprozentiger Überzeugung,  verschrieben hatte.

Stets an ihrer Seite, befand sich ihr treuer Freund, Nikola Tesla.      
Der gutaussehende, freche Serbe mit dem kurzen, pechschwarzen Haar und den faszinierenden, silbrig-funkelnden, aschgrauen Augen, fungierte als Physiker und gleichsam brillianter Erfinder.      
Die beiden prägte eine über 100 Jahre lang anhaltende, innige Freundschaft, welche jedoch auch mehrmals in eine romantische Richtung tendiert war.
Ausserdem teilten sie mehr Gemeinsamkeiten, als sich Außenstehende je vorstellen konnten.
Einer der ausschlaggebenden Faktoren, war hierbei die Tatsache, dass er ebenfalls das Ursprungsblut in seinen Adern hatte und sich dadurch seine Zellen mit denen eines waschechten Vampirs verband.
Zudem hatten sie eine gemeinsame Tochter.

Erin Magnus, hatte keinen einfachen Lebensweg hinter sich.
Die junge Erwachsene war in eine schwierige Zeit hineingeboren, bzw. noch vor dem eigentlichen Geburtstermin, aus dem Mutterleib geholt und in einer Art Stase-Kammer aufgezogen worden.
Mittels hochentwickelter, beeindruckender Technik, wurde der sich schnell in dem künstlichen Behältnis aufwachsende Embryo, dort solange aufbewahrt, bis er sicher vor den damaligen Todfeinden, einer Organisation, welche sich "Verbindung" nannte, war.
Diese hatten es sich zum Ziel gesetzt, das mühsam errichtete, abermals neu aufgebaute Lebenswerk der Xenobiologin zu zerstören, sowie die raren, in den einzelnen Zufluchtsstätten untergebrachten Abnormen zu kidnappen und grauenvolle, skrupellose Experimente an ihnen durchzuführen.
Schon einmal, war der außergewöhnlichen Lady die Tochter geraubt und später auf morbide, menschenunwürdige Weise, manipuliert, gefoltert und für die kriminellen, größenwahnsinnigen Ziele der Verbindung missbraucht worden.
Bis diese letztlich einen heldenhaften Tod starb.
Das wollte die Brünette ihrem zweiten Kind ersparen und hielt sie deswegen, unsichtbar vor ihren Widersachern, in einem unterirdischen Bunker versteckt.
Doch der raffiniert-geglaubte, ausgeklügelte Plan scheiterte. Denn der Ex-Soldat, Geheimagent und Verbindungsspion, Harold Stone, fand das Baby und nahm es schließlich rettend an sich.
Den Tod des Säuglings glaubhaft inszenierend, sowie den beauftragten Befehl der Exekution des "Subjekt-Zeros" missachtend, zog er es im Verborgenen, mit seiner Frau Moira groß.
Doch diese war ein loyales Mitglied der fragwürdigen Sekte und verriet  ihren Mann insgeheim, sodass der Adamssohn fliehen musste.
Nun selbst mit der wichtigen Aufgabe, der Eliminierung des Kindes beauftragt, nahm sich die Blondine der Sache an.
Doch auch sie, entschied sich anders.
Jedoch waren ihre Absichten keineswegs edel oder so altruistisch wie die seinen.
Die fassadenscheinige Anwältin und zugleich Ex-Superwissenschaftlerin der zwielichtigen, nun von Magnus zerschlagenen Organisation, entdeckte abnorme Eigenschaften, bei der damals Zweijährigen.
Da ihre früheren Arbeitgeber mittlerweile allesamt so gut wie tot, untergetaucht oder auf der Flucht waren, hatte sie somit alle Zeit der Welt.
Die Verbindungssympathisantin entschloss sich daher, ihren eigenen Machenschaften nachzugehen.
Sie nahm dem Kleinkind Blut ab und verabreichte es sich selbst.
Es dauerte nicht lange, da stellte die Anhängerin einen berauschenden, einzigartigen Effekt, welcher ihren menschlichen, normalen Organismus befiel, fest:        
Sie alterte nicht mehr. Ihre Haut erstrahlte in einer fast jugendlichen Schönheit, Falten glätteten sich automatisch, ihr Leib wurde fitter, durchtrainierter, die blonde Haarpracht wuchs gesund und glänzte, zudem  steigerte die Flüssigkeit ihre Leistungsfähigkeit.
Es war bald wie eine Droge und veranlasste die Dame dazu, es sich täglich zu injizieren.
Des Weiteren, entwickelten sich bei ihr telepathische Kräfte.  Die Erwachsene hielt sich das Mädchen als ihr persönlicher Jungbrunnen und unterdrückte gleichsam, mit Hilfe einer von ihr angefertigten, teuflischen Substanz, die abnormen, von ihren Eltern geerbten Fähigkeiten.

Moira hasste Erin und ließ sie das immer wieder verbal oder mit eindeutigen, gewaltvollen Gesten spüren.
Später fand sie Gefallen daran, das Mädchen sadistisch zu quälen und zu foltern oder sie psychisch, auch weil sie mit der Telepathie in ihren Kopf vordringen konnte, so fertig zu machen, dass diese nur noch sterben und diesem wahr gewordenen Alptraum  damit entfliehen wollte.
Im Alter von sechzehn Jahren dann, gelang ihr, wie durch ein Wunder, die Flucht.
Sie zog in eine eigene Wohnung, schloss die Schule mit sehr gutem Abschluss ab und hielt sich aus finanziellen Gründen, mit Gelegenheitsjobs über Wasser.
Doch die Spuren des Erlebten, hingen wie ein Damoklesschwert über ihr und nagten an ihrem zerrütteten, instabilen Gemüt.
Zwei Jahre danach, hielt es die Schönheit mit dem Porzellanteint schließlich nicht mehr aus und wollte sich auf dramatische Weise das Leben nehmen.
Durch eine mehr als nur glückliche Fügung jedoch, begegneten sich das totgeglaubte Kind und ihre tatsächliche, leibliche Mutter, in jener unheilvollen, dunklen Nacht.
Helen hielt ihr Mündel vom Selbstmord ab und nahm sie mit zu sich, in die Zufluchtsstätte.
Dort offenbarte sie ihr die bittere, durch medizinische Fakten und verschiedene Tests belegte Wahrheit.
Gemeinsam brachten sie Licht ins Dunkle und forschten in ihrer miteinander verbundenen Vergangenheit.
Durch eine Reihe von Ereignissen, gesellte sich auch der bis dahin ahnungslose Vater, Nikola Tesla, zu den beiden.
Als die 18-Jährige pikante Details ihrer Geschichte durchsickern ließ  und die beiden Unsterblichen das leibhaftige Grauen, welches die blonde "Adoptivmutter" ihrem eigen Fleisch und Blut zugefügt hatte, mit Hilfe eines visuell übertragbaren Apparates, gezeigt bekamen, handelten sie umgehend.
Die Engländerin und der Serbe suchten Moira auf.
Doch die ausgefuchste, abnorme Psychopathin, nahm die Zwei in ihre Gewalt und machte sie handlungsunfähig.
Dank eines mutigen, riskanten Plans, von Seiten des jungen Mädchens und ihren, durch das Blut ihrer Mutter ausgelösten und nun nicht mehr durch die eingeflößte Substanz unterdrückten Kräften, gelang es ihr schließlich, die Verbindungswissenschaftlerin unschädlich zu machen und ihre Eltern zu befreien.    

Erin Magnus, die Tochter der beiden charakterstarken Ursprungsblut-Träger, war mittlerweile ein geschätztes Mitglied des Old-City Sanctuary-Teams.
Sie wohnte dort, integrierte sich schnell, lernte mit Hilfe ihres vampirischen Vaters, wie sie ihre "Gaben" (Telekinese und Elektromagnetismus) besser unter Kontrolle hatte und arbeitete tatkräftig mit, wo sie gebraucht wurde.
Und doch sollte es an jenem Abend geschehen, dass sie ihre Vergangenheit wieder einmal erbarmungslos einholen würde...

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Wer's verpasst hat oder sein Gedächtnis, trotz der kleinen und mir hoffentlich gut gelungenen Zusammenfassung, noch ein wenig auffrischen möchte, hier der Link zum ersten Teil: http://www.fanfiktion.de/s/544313ba0003b97915ac2606/1/How-to-save-a-life-A-Sanctuary-Fanfiktion-

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