Vereint bis zum Ende

GeschichteFantasy, Freundschaft / P12
Ashallayn "Ash" Darkmyr Tallyn der große böse Wolf Grimalkin Meghan Chase Robin "Puck" Goodfellow
10.01.2015
13.01.2015
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Er hatte in diesem Teil des Waldes noch nie eine Menschenseele getroffen und gerade deshalb musste diese Begegnung vom Schicksal bestimmt gewesen sein.
Ein Mädchen stand, mit dem Rücken zu ihm, ganz allein im Wald. Sie musste überirdisch schön sein, auch wenn sein Schönheitsempfinden etwas "spezieller" war. Sie drehte sich zu ihm um und ihr langes, hellblondes Haar wehte im Wind.
Mit leuchtenden Augen sah sie ihn an und er wusste nicht wie ihm geschah. Diese klaren, blauen Augen musterten ihn als gäbe es nichts besseres auf der Welt, als hier zu sein, dabei war er es doch der plötzlich so empfand.
Ihre vollen Lippen bewegten sich und er wusste nicht was passierte als dieses Mädchen mit engelsgleicher Stimme sprach: "Hey, Entschuldigung, ich war schon seit Ewigkeiten nicht mehr hier. Kennst du zufällig den Weg zum Lichten Hof? Ich müsste dringend mit König Oberon sprechen."
Er hatte seine angeborene Skepsis gegenüber Versprechungen und Einwilligungen plötzlich verloren und antwortete sofort, ohne nachzudenken.
"Natürlich kenne ich den Weg zum Erlkönig. Ich bringe dich dorthin. Selbstverständlich nur wenn du möchtest."
"Oh es wäre mir eine Freude wenn du mich begleiten würdest…ääähhm…"
"Puck, meine Name ist Puck."
"Sehr erfreut, Puck. Ich bin Alysia.", lächelnd gab sie ihm ihre Hand und schüttelte sie sanft.
So hatte alles angefangen, ein reiner Zufall hatte sie zusammen gebracht und zu den besten Freunden gemacht.
Er hatte sie immer angehimmelt und beschützt wie man es vom einem jungen Mann erwartet, der mit einer jungen Frau verkehrte. Allerdings hatte sie seinen Schutz nie gebraucht, da sie -im Gegensatz zu Meghan- hervorragend kämpfen konnte. Wahrscheinlich hatte er es immer gewusst  doch es war ihm egal gewesen, denn es war seine Aufgabe sie zu beschützen.
Sie war immer so schön gewesen, das sie ihm gebrechlich vorgekommen ist. Jetzt wo sie wieder einmal vor ihm stand, wurde ihm klar, wie stark sie doch war.
Sie hätte seinen Schutz in keiner einzigen Situation gebraucht und doch hatte sie ihn immer dankbar angenommen. Sie hatte nie darauf bestanden das sie sich alleine Verteidigen kann, es war wohl eine gute Taktik, dachte er, wenn die Leute denken sie muss beschützt werden, sehen sie keine Gefahr in ihr. Etwas in ihm hoffte, dass sie gewusst hatte, das er nicht anders gekonnt hatte, als den Beschützer zu spielen und das sie deshalb nichts gesagt hatte.
Aly stand also wieder vor ihm, strahlend schön wie immer und lächelte ihr umwerfendes Lächeln.
"Hey, Goodfellow, was machst du denn hier? Ich dachte das mit den Sterblichen hat sich für dich erledigt.", fragte sie fast singend. Sie schien den seltsamen Ausdruck von Freude, Überraschung und Sorge auf seinem Gesicht, nicht zu bemerken.
"Nun, ich war auf der Suche nach dir, Blondie. Es gibt ein Problem im Nimmernie."
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