Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Für immer wild...

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Charlotte Slättberg /Sprotte Frieda Goldmann Friedrich Baldwein / Fred Wilhelm Blödorn / Willi
10.01.2015
25.06.2015
12
8.237
 
Alle Kapitel
16 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
 
10.01.2015 542
 
Das ist meine erste ff also seid nicht so streng zu mir :D ich habe mir vor kurzem die Filme nich einmal angschaut und musste unbedingt etwas dazu schreiben :) Dieses Kapitel ist aus Sprottes Sicht! Viel Spaß :)
-------

2 Monate waren seit der Klassenfahrt vergangen. Seit Fred mich mit dieser Sabrina betrogen hatte. Seit mein Leben keinen Sinn mehr ergab. Seit mein Herz einen Riss hatte.
Ich war nicht über Fred hinweg. Nein, ganz im Gegenteil, jeden Abend, wenn ich keine Möglichkeit mehr hatte mich irgendwie abzulenken, musste ich an ihn denken. An ihn und an die Zeit die wir gemeinsam hatten. Jedes Mal spürte ich aufs Neue den Stich ins Herz, genauso wie damals als ich ihn mit Sabrina beobachtet hatte. Ich begann schon wieder zu Weinen. Die Tränen liefen einfach, ohne dass ich irgendetwas dagegen tun konnte.
Ich musste raus. Ich wusste, dass ich mich, wenn ich noch länger in meinem Zimmer sitzen bliebe, nur noch mehr in meine Trauer um Fred stürzen würde. Ich beschloss raus zu gehen. Ich wusste nicht wohin und es war mir auch egal, Hauptsache ich war nicht mehr in meinem Zimmer, an dem so viele Erinnerungen hingen. An ihn. Ich lief und lief und lief, ich sah kaum den Weg vor mir aber meine Füße trugen mich wie von selbst und plötzlich bemerkte ich, dass ich vor Friedas Haus stand. Frieda, meine immer noch und für immer und ewig allerbeste Freundin. Bevor ich wusste was ich tat, hatte ich schon auf die Klingel gedrückt und kurze Zeit später öffnete sich die Tür und Titus, Friedas nerviger großer Bruder, stand im Rahmen. Im Inneren machte ich mich schon auf einen blöden Kommentar über mein Aussehen oder meine verheulten  Augen gefasst, doch überraschender Weise, sagte Titus gar nichts, sondern schob mich einfach in die Wohnung der Goldmanns und rief Friedas Namen, welche auch schon aus ihrem Zimmer schaute. Als sie mich sah, lief sie mit ein paar Schritten auf mich zu und nahm mich einfach in den Arm und ich begann zu schluchzen. Dass nicht ihre ganze Familie mich in meinem momentanen Zustand sah, zog sie mich in ihr Zimmer und drückte mich auf ihr Bett. Sie gab mir ein Packung Taschentücher in die Hand und setzte sich neben mich.
„Sprotte, was ist denn passiert?“ fragte Frieda mich, doch ich konnte kaum ein erneutes Schluchzen verhindern also schüttelte ich einfach nur den Kopf und Frieda wäre nicht Frieda wenn sie mich nicht verstehen würde. „Immer noch wegen ihm?“. Dann konnte ich es nicht mehr verhindern und schluchzte von neuem los. Frieda nahm mich in den Arm und murmelte mir etwas ins Ohr was ich nicht verstand aber das war mir in dem Moment egal.
„Möchtest du einen Tee?“ fragte Frieda, ich nickte und kurze Zeit später saßen wir in Decken gehüllt mit je einer dampfenden Tasse Tee vor dem Fernseher bei einem romantischen Liebesfilm und heulten um die Wette. Frieda wegen des Films und ich wegen meinem ganz persönlichen Liebesdrama.
Dieser Nachmittag machte mir mal wieder klar wie verloren ich ohne meine Frieda wäre, sie ist immer für mich da egal ob sie selbst gerade Probleme hat. Sie würde sogar ihre Treffen mit Willi für mich absagen, wenn ich mal wieder ihre Hilfe benötigen würde.
Review schreiben
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast