Geschichte: Fanfiction / Prominente / Musik / Jedward / Halo

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Halo

Kurzbeschreibung
GeschichteLiebesgeschichte / P16 / MaleSlash
Edward Grimes John Grimes
10.01.2015
10.01.2015
1
1.426
 
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10.01.2015 1.426
 
Hallo ihr! :)
Ich habe mir gedacht, ich könnte ja auch mal wieder einen OS hochladen. Jedoch hat dieser hier vielleicht nicht wirklich einen tiefgründigeren Sinn, doch ich liebe erstens; das Lied und zweitens; die Vorstellung von Edward als Engel <3

Also einfach mal ein OS über die beiden, ohne Drama :)
Viel Spaß!
Jedhug <3

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Halo

Ich erinnere mich an den Moment, wo es passiert ist. Ich brauche nur in Edward's Augen zu sehen und den Schmerz darin spiegeln zu sehen und es spielt sich wie eine Endlosschleife in meinem Kopf ab. Ich spüre jedes Mal die Tränen auf meinen Augen, obwohl ich nicht wirklich weinte. Ich spürte jedes Mal wieder den brennenden Schmerz in meinem Körper, obwohl er nicht mehr vorhanden war. Damals war eine schlimme Zeit. Wir beide haben so sehr gelitten. Ich erinnere mich immer noch an die eisigen Mauern, die wir beide um uns erschaffen haben. Sie waren so massiv und stark, das ich geglaubt habe, das niemand sie je zerstören könnte. Woher hätte ich damals wissen sollen, das gerade Edward, der Schuld am Bau dieser starken Mauer war, sie wieder brechen konnte?
Doch er hat es geschafft und dafür bin ich ihm so unendlich dankbar. So sehr, wie ich ihm heute danke und liebe, so sehr habe ich ihn damals gehasst. So eine unendliche, tiefe, schwarze Leere – gefüllt mit feurigem Hass. Und all dies galt Edward – meinem Zwillingsbruder, meinem besten Freund, meinem Seelenverwandten. Der Junge, dem ich all meine Liebe schenken möchte.

Nun sehe ich ihn leicht lächelnd von den Seiten her an. Sein Mund bewegt sich, er beantwortet irgendwelche Fragen von der Interviewerin, die nur vor sich her lächelte und ab und an nickte. Doch ich hörte Edward's Worte nicht, ich sah nur, wie sich seine wundervollen, weichen Lippen bewegten. Ich erinnere mich an den Moment, wo ich es zugelassen habe, das er in mich hineinschaut. Damals konnte ich seine Nähe nicht zulassen, ich habe mich gehasst und geekelt vor dem, was ich gefühlt habe. Vor dem, was ich war. Wie hätte ich wissen können, dass Edward genau das selbe empfindet? Dass er genau die selben abstoßenden Gedanken und Hassgefühle in sich trägt? Das er mich für seine Gefühle verantwortlich gemacht hat, genauso wie ich ihn.
"Und, wann können wir mit einem neuen Album von Jedward rechen?" die Frau lächelte uns beide freundlich an, Edward lächelte ebenso zurück und antwortete.
"Wir schreiben gerade an unseren neuen Lieder und sehr bald wird..."
Doch wieder verfiel ich in einer Traumwelt.

Remember those walls I built?
Well, baby, they're tumbling down
And they didn't even put up a fight
They didn't even make a sound
I found a way to let you in
But I never really had a doubt
Standing in the light of your halo
I got my angel now  


Edward ist ein Engel, der vom Himmel geschickt wurde, um mich mit Glück und Liebe zu erfüllen. Ich sehe ihn wie durch ein strahlendes Licht. Manchmal sehe ich das Bild von Edward mit strahlenden, weiß-goldenen Flügeln vor mir stehen. Und dann bestädigt sich mein Verdacht noch mehr, das er ein Engel sein muss. Mein Engel.
"John, wird demnächst auch eine Tour anstehen? Und wenn ja, durch welche Städte und durch welchers Land?" nun wandte sich die Frau direkt an mich, also war es wohl vorbei mit der Träumerei und dem nachdenken von alten Erinnerungen.
"Es wird eine Tour geben. Aber wo und wann, das möchte ich noch nicht verraten."
Ich schenkte ihr ein charamtes Lächeln, was sie erröten ließ. Edward schmunzelte vor sich hin. Das Interview zog sich endlos lang hin. Als das Ende anstand, konnte ich es kaum erwarten Edward zu küssen. Ich konnte gar nicht anders, als die ganze Zeit in sein Gesicht zu starren und dann seine Lippen anzuschauen. Die Frau schien es jedenfalls nicht gemerkt zu haben, sie verabschiedete sich freundlich von uns und wir gingen.

Der Weg zum Wagen fühlte sich nochmal doppelt so lange an, wie das Interview. Ich seufzte leise und genoss kurz die kalte Briese, die uns entgegenwehte. Ich warf einen Blick nach links und rechts, schnappte mir Edward's Hand und zog ihn um das Gebäude herum in eine leere, kaum beleuchtete Ecke. Niemand schien uns gesehen zu haben, jedoch würde sich unser Manager wahrscheinlich ein wenig Sorgen machen, wo wir blieben.
Doch dies war mir im Moment egal, ich musste mit Edward sprechen.

It's like I've been awakened
Every rule I had you breakin'
It's the risk that I'm takin'
I ain't never gonna shut you out  


"Ich liebe dich", flüsterte ich leise, immer wieder huschte mein Blick zur Seite, um zu schauen, ob jemand kommen und uns sehen könnte.
Edward lächelte sanft, fuhr sanft mit seinen Fingerspitzen über meine Wange und zog die Hand dann aber wieder zurück, er fürchtete wohl ebenso, das jemand kommen würde.
"Ich liebe dich auch, das weißt du doch."
Natürlich weiß ich es, ich weiß es seit einigen Monaten und davor? Davor habe ich wirklich geglaubt, er könnte mich abgrundtief hassen. Überall habe ich mich gefühlt, als würde er mich mit seinen dünnen, zierlichen Armen umarmen. Das Gefühl, an ihn gezogen und fest gedrückt zu werden, hatte mich verfolgt wie eine panische Angst. Die Panik, erneut dieses beklemmende Gefühl in mir aufkommen zu spüren, hätte mich fast umgebracht. Doch dann hatte ich Edward gesehen und mir vorgestellt, wie schön es doch wäre, wenn er mich wirklich umarmen würde. Die Wirklichkeit wäre so viel schöner gewesen, als die Vorstellung. Ich habe ihn gesehen, den wunderschönsten Mensch der Welt. Ein Engel. Ich konnte seine Flügel und seinen Heiligenschein spüren und sehen.
"Ich wollte es dir nur sagen. Ich glaube, ich habe es dir heute noch nicht gesagt, oder?" ich klimperte unschuldig mit den Augen, Edward lachte leise.
"Nein, ich glaube nicht."
"Ich liebe dich."
Edward lachte erneut. Ich liebe sein Lachen, sein Lächeln... einfach alles an diesem Jungen. Beide schwiegen wir eine kleine Weile, jeder seinen Gedanken nachhängend, ich streichelte währenddessen abwesend über Edwards Haar und seinen Hals.

Everywhere I'm looking now
I'm surrounded by your embrace
Baby, I can see your halo
You know you're my saving grace
You're everything I need and more
It's written all over your face
Baby, I can feel your halo
Pray it won't fade away  


Ich öffnete leicht die Lippen und sah Edward direkt in die Augen. "Edward...", flüsterte ich leise, meine Stimme war kaum zu hören. Von den Straßen drang das laute dröhnen von Autos und Bahnen. Ich schluckte schwer und legte meine Hand in seinen Nacken. Zaghaft lehnte ich mich vor, meine Lippen streiften die seinen für den Bruchteil einer Sekunde, dann lehnte ich mich wieder zurück und flüsterte.
"Du bist Alles was ich brauche und liebe. Alles, hörst du?"
Edward lächelte sanft, legte ebenfalls eine Hand in meinen Nacken, zuvor schaute er noch einmal unauffällig nach links und rechts.
"Edward kannst du mir etwas versprechen?"

Meine Stimme war zwar immer noch leise und ruhig, dennoch klang sie fest und entschlossen. Ich sah ihm tief in die Augen, er neigte leicht den Kopf, sah mich aber dennoch an. Ein sanfter Lichtstrahl einer Laterne fiel in die dunkle Gasse und ließ sein Gestalt erstrahlen. Wieder schien es, als würden weiß-goldenen Flügel aus seinem Rücken sprießen und sich schwingend ausbreiten. Sie strahlten hell und leuchtend, standen in voller Pracht von seinem Rücken ab. Ich erkannte einen goldenen Heiligenschein über seinem Kopf, der heller leuchtete, als jedes Licht der Welt.
Ich schluckte schwer und wollte die Augen zusammenkneifen, um meine Träumerrein loszuwerden. Doch mir fiel auf, dass ich Edward wohl immer genauso sehen würde. Wie einen Engel. Mit Flügen und Heiligenschein und in einem strahlend, goldenem Licht.
"Was möchtest du, Jawn?" er sprach meinen Namen so sanft aus und lächelte dabei auf eine Art, die nur noch besser zu seiner Engelserscheinung passte.
"Ich möchte dich darum bitten", begann ich flüstern, lehnte meine Stirn gegen seine und küsste ihn noch einmal kurz. "Das du deinen Heiligenschein nie verlierst, immer du selbst bleibst und dich nie verstellst... Das du für immer mein Engel bist."

I can feel your halo (halo) halo
I can see your halo (halo) halo

...

Ende

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Lied: Beyonce - Halo
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