So perfect..

von Rielie
GeschichteAllgemein / P12
10.01.2015
04.12.2015
8
4270
 
Alle Kapitel
10 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 Datenschutzinfo
 
 
Schweigen herrscht im Taxi, Dominik starrt zu seinem Fenster hinaus und beobachtet die vorbeiziehende Landschaft. Zwischen ihm und Constanze ist eine hohe Wand aus Taschen, Schulsachen und anderem Krempel aufgebaut, die droht bei jeder Bodenwelle umzukippen. Constanzes Blickt verharrt immerwieder auf dieser SMS, die groß auf ihrem Handy eingeblendet wird, von ihrem Vater:"Ich wünsche euch viel Spaß im neuen Halbjahr und denkt immer dran: Von Blumenbergs verlieren nicht!", dass war die herzlichste SMS die sie von ihrem Vater seit der Trennung erhalten hatte. Sie hatte die Ferien bei ihrer Mutter verbracht und Dominik bei seinem Vater. Sie vermisste Dominiks schrein:"WIR SIND DAA!", als sie in den Hof des Internates bogen. Betreten steckte sie ihre Handy in die Hosentasche und stieg aus dem Taxi aus. Dominik hatte sich schon längst seinen Sachen geschnappt und war in sein Zimmer gegangen. Sie würde versuchen nochmal mit ihm zu reden... hoffentlich würde es klappen und er würde sie wieder akzeptieren, als Schwester. "Constanze!", schrie Roxy hinter ihr, "Wie gehts dir und wie waren deinen Ferien? Du musst mir alles erzählen!", "Ja, mach ich Roxy.", antwortete Constanze mit leiser Stimme. Sie hoffte man konnte ihr ihre Traurigkeit nicht ansehen. Langsam gingen sie den Mädchenflur entlang. Irgendwie war sie froh Tommy noch nicht gesehen zu haben, denn nochmehr Probleme und Entscheidungen konnte sie zur Zeit nicht vertragen. " Dominik und ich haben die Ferien getrennt verbracht! Unsere Eltern haben uns verkündet,dass sie sich getrennt haben und Dominik denkt jetzt ich wäre Schuld. Seitdem redet er kein Wort mehr mit mir.", betreten schaute sie auf ihre Zimmertür.Roxy begann ihre Sachen auszuräumen, als Constanze reinkam:" Frau Rottbach hält jetzt ihre Rede.", sagte sie mit einem spöttischen Grinsen. Als endlich alle in der Pulverhalle standen fing Frau Rottbach an:" Willkommen wieder zurück auf Einstein! Wie immer..", mehr bekam Constanze nicht mit. Sie beobachtete Dominik wie gespannt er Frau Rottbach zuhörte. "Constanze?", fragte Roxy und stupste sie an, "W-Was?", fragte sie verwirrt. "Frau Rottbach ist fertig und wir können wieder gehen." Constanze drehte sich während des Gehens nochmal um, aber Domi war weg, wie in Luft aufgelöst. Völlig in Gedanken rannte sie in jemanden rein:"Sorry!", sie wusste nicht wen sie über den Haufen gerannt hatte und lief im Stechschritt zu ihrem Zimmer. Zurück blieb ein völlig verwirrter Tommy, der gerade etwas sagen wollte, aber Constanze war weg.

Schon im Schlafanzug stand sie vor einem der Spiegel im Waschraum. Sie verstand nicht was Dominik von ihre verlangte. Sie hatte doch gar nichts gemacht. Verduzt starrte sie in den Spiegel und sah Domis Lachen, als sie in den letzten Ferien Steinmännchen gebaut hatten. Langsam stiegen ihr Trähnen in die Augen.

Mit rot unterlaufenen Augen betrat sie ihr Zimmer. "Constanze was ist denn imit dir passiert?", "Nix. Alles in Ordnung. Ich werde erstmal ins Bett gehen.". " Constanze, du musst mit Dominik reden. Tommy hat mich auch schon gefragt was mit dir los ist!", "Häh?! Tommy? Den hab ich doch noch gar nicht gesehen? Ich hab zwei Stunden lang versucht mit Dominik, während der Taxifahrt zu reden. Er hat einfach seine Musik aufgedreht und mich ignoriert. Gute NAcht Roxy.", sagt sie unter Trähnen mit einem verkrampften Lächeln. Ihre Familie war kaputt... ein riesiger Trümmerhaufen mit diesem Gedanken schlief sie in ihrer Trauer ein.
Review schreiben