Eine Jungfrau zum verlieben

von Ratte1904
OneshotRomanze / P18 Slash
Kevin Richard Russell Stephan Weidner
09.01.2015
09.01.2015
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Huhu ihr Lieben :)

hier gibt es mal wieder etwas Neues von mir, ich hoffe es gefällt euch :)


Widmen möchte ich diesen OS meiner fabelhaften Beta - Leserin MissesDixon, die sich diesen OS nach einer verlorenen Wette gewünscht hat!!!! Ich hab dich ganz ganz ganz ganz doll lieb <3<3<3<3


Reviews sind wie immer gerne gesehen :)


Nun wünsche ich euch viel Spaß mit dem neuen OS :)


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Stephan Pov


Ich hatte es wirklich nicht leicht.
In guten Verhältnissen bin ich nicht gerade aufgewachsen.
Mein Vater hat ein Bordell und meine Mutter ist Hausfrau.
Ich bin (noch) Schüler, denn ich war ja auch erst 16.
Wirklich Bock auf die Schule hatte ich nicht mehr, aber das hatte mein Bester Freund Kevin auch nicht.
Kevin war ebenfalls 16 und mit einer meiner größten Bewunderer wenn ich mal wieder über die Puffstorys erzählte.
Ich erzählte immer in der Schule, dass ich schon alle Frauen aus dem Puff meines Vaters gevögelt hätte.
Die Jungs glaubten mir das alles natürlich auch gleich und bewunderten mich dafür.
Dummerweise war das aber nicht wahr, denn eigentlich war ich noch Jungfrau, aber das mussten die Jungs ja nicht wissen.
Passte mir das doch auch ganz gut in dem Kram das sie glaubten, dass ich die Weiber schon alle hatte.
Die passenden Storys dazu fielen mir immer wieder ein und es mir auch leicht diese zu verbreiten.
Denn man musste ja sehen, wo man blieb.
Bei Kevin war ich mir nie so sicher, ob er mir die Storys denn auch glaubte, denn er sagte im Gegensatz zu den anderen Kerlen nicht viel dazu.
Das er mich bewunderte wusste ich und das er genau wie die anderen Jungs mal gerne mitgehen würde, sah man ihm einfach an.
Ich hätte zwar nicht gedacht, dass Kevin jemand ist, der in den Puff geht, aber das es ihn reizt merkte man einfach.


,,Und Stephan? Gestern nach der Schule wieder einen flach gelegt?“, fragte einer meiner Jungs und ich nickte, stolz.
,,Klar, gestern Abend hatte ich Chantal zwischen. Die habe ich am liebsten. Die ist einfach verdammt gut. Die müsst ihr auch mal ausprobieren.“, sagte ich und log dann erneut wieder.
Aber das musste ich einfach, denn sonst würde ich zum Gespött von ganz Frankfurt werden und das wollte ich ganz sicher nicht.
Die Jungs die um uns rum standen klopften mir alle auf die Schulter und verabschiedeten sich dann auch schon mit und mit und machten sich auf den Weg nach Hause.
Alle außer Kevin, der noch bei mir blieb und mit dem ich meistens dann auch zusammen nach Hause ging.
,,Gehen wir auch nach Hause?“, fragte ich an Kevin gewandt und dieser nickte.
,,Was hältst du denn davon mich mal mitzunehmen? Ich meine du sprichst immer von deinen Errungenschaften bei deinem Dad im Bordell, ich will auch mal.“
Ich sah ihn schockiert an, denn jetzt musste ich aufpassen, dass ich mich nicht verriet.
,,Ich weiß nicht.... ob.... ob.... das geht wegen.... wegen.... meinem Vater....“, druckste ich rum und sah Kevin entschuldigend an.
,,Ach so wie ich deinen Vater kenne, hat der sicher nichts dagegen. Und wenn doch, dann besorge ich mir eben Geld und bezahle.“, zuckte Kevin mit den Schultern.
,,Aber da kommst du erst ab 18 rein.“
,,Du kommst doch auch rein. Außerdem kennt dein Dad mich doch.“


Ich dachte kurz darüber nach, denn da hatte Kevin auch wieder recht.
,,Ja, dann lass uns heute Abend zusammen gehen.“
,,Dann komme ich gleich direkt mit zu dir, bei mir zu Hause wartet keiner.“
Ich nickte und machte mich mit dem Blonden dann auch wirklich auf den Weg nach Hause.
Kevin´s Vater hatte er nie kennen gelernt und seine Mutter war mit den Kindern überfordert, die machte sich auch nicht wirklich viel aus Kevin und störte sich auch nicht daran, wenn der nach der Schule mal mit zu mir kam.
Gemeinsam machten wir uns dann auf den Weg zu mir nach Hause, wo meine Mutter auch gleich das Essen fertig hatte.
,,Stephan Schatz, willst du was essen?“, fragte sie und ich nickte, als wir die Küche betraten.
,,Kevin ist hier. Den habe ich mitgebracht.“
,,Der kann auch mit essen.“, sagte meine Mutter und deutete uns an, dass wir uns hinsetzen sollten.
Wir kamen ihrer Aufforderung nach und sie stellte uns einen Teller mit Würstchen und Fritten hin.
Ich drückte mir auch gleich noch Ketsch up und Mayonnaise auf den Teller und vermischte beides, bevor ich mir noch Röstzwiebeln aus dem Schrank holte und diese über die Fritten verteilte.
Kevin tat es mir gleich und gemeinsam aßen wir unsere Fritten und die Würstchen.
Während dem Essen sagte keiner mehr etwas von uns, was auch schwierig war, denn wir hatten ja den Mund voll.
Nachdem wir das Essen beendet hatten, räumte meine Mutter die Teller weg und spülte diese auch gleich ab.


Sie hatte warum auch immer so einen Reinigungsfaible.
,,Wir gehen dann nach oben Hausaufgaben machen.“, sagte ich und stand auf.
Kevin folgte mir auch gleich und gemeinsam verschwanden wir in meinem Zimmer.
,,Seit wann willst du denn freiwillig Hausaufgaben machen?“, fragte Kevin verwirrt und ich schüttelte lachend den Kopf.
,,Will ich nicht. Das habe ich doch nur wegen meiner Mutter gesagt. Damit die beruhigt ist und denkt wir würden die auch wirklich machen. Ich schreibe dir morgen früh noch irgendwo ab oder so.“, zuckte ich mit den Schultern und Kevin nickte zufrieden.
,,Wir gehen gleich mal zu meinem Dad und dann reden wir mal mit dem, dass wir zu den Mädels können.“, sagte ich dann und erneut nickte Kevin zufrieden.
Ich stellte meine Tasche ab und auch Kevin stellte seine daneben, bevor ich mich auf mein Bett sinken ließ.
Kevin hingegen setzte sich auf meinen Schreibtischstuhl und sah mich abwartend an.
,,Meinst du wirklich dein Dad lässt uns rein?“
,,Klar, ich bin schon fast sicher. Ich meine er lässt mich ja auch immer rein. Er weiß ja, dass ich mich mit den Frauen da vergnüge.
,,Dann ist ja gut. Ich freue mich auf jeden Fall schon.“, sagte Kevin und ich spürte, dass er es auch wirklich ernst meinte und sich auch wirklich freute.
Denn sonst würde er so was auch nicht sagen.
Blieb nur zu hoffen, dass mein Vater mich nicht verraten würde und uns auch wirklich zu dem Mädels lassen würde.


Ich würde dann wenn wir wirklich soweit kamen zu Chantal gehen, denn die hatte ich jetzt schon mehrfach erwähnt und hatte diese immer als meinen Liebling dargestellt, dann musste ich ja auch jetzt wieder zu ihr.
Aber damit hatte ich auch kein Problem, denn ich mochte die Damen alle.
Vor allem, weil man auch immer merkte, dass sie gerne bei meinem Vater arbeiteten, weil mein Vater einer der wenigen Bordellbesitzer ist, der sein Geschäft legal und angemeldet betrieb.
Er hatte ein seriöses Geschäft und keine Spielunke, wie man sie sonst so kannte, vor allem aus dem Fernseher.
Mit einem Schwung stand ich von meinem Bett auf und sah Kevin auffordernd an.
,,Ich bin soweit. Meinetwegen können wir gehen.“, sagte ich und der Blonde nickte, bevor er ebenfalls aufstand und mit mir gemeinsam nach unten ging.
,,Wir sind nochmal weg, Mum.“, rief ich in die Küche und verschwand mit Kevin auch schon nach draußen, bevor meine Mutter noch etwas sagen konnte.
Gemeinsam mit Kevin machte ich mich dann auf den Weg die Straße entlang und wusste, dass es jetzt zu spät war, um nochmal einen Rückzieher zu machen, denn wenn wir die Straße hinter uns gelassen hatte, dann waren wir da.
Ich spürte deutlich, dass ich nervös wurde und auch leicht begann zu zittern.
Kevin würde die Probleme nicht haben, denn er war keine Jungfrau mehr, zumindest hatte er das gesagt.
Er wusste nicht, dass ich noch eine war, aber das sollte er auch nicht erfahren, sonst würde ich mich bei ihm ja auch mehr als blamieren.
Als wir dann das Ende der Straße erreicht hatten, hielt ich Kevin die Türe des Bordells meines Vaters auf und gemeinsam machten wir uns dann auf den Weg nach drinnen.


Es dauerte nicht lange, da kam mein Vater auch schon zu uns.
,,Hallo ihr beiden.“, sagte er und ich nickte zur Begrüßung.
,,Hallo Tex.“, begrüßte Kevin meinen Dad und dieser nickte.
,,Was kann ich für euch tun?“, fragte er weiter und ich seufzte.
,,Ich wollte mal hören, ob wir zu den Mädels dürfen, uns ein bisschen vergnügen.“, fragte ich bemüht ruhig und mein Vater nickte auch gleich.
,,Klar, aber bitte nur bei den Mädels die nicht gebucht sind oder beschäftigt. Also alles was hier noch rum sitzt könnt ihr haben.“, sagte er und ließ uns nachdem wir nickten auch schon alleine.
,,Hier sind doch ein paar Leckerchen dabei.“, sagte Kevin und sah sich um.
Ich nickte nur und hatte keine Ahnung, was ich machen sollte.
Konnte ich doch nicht einfach jetzt zu einem der Mädels gehen und der sagen, dass ich mit ihr vögeln wollte.
,,Na los, Stephan.“, sagte Kevin und ich sah ihn nervös an.
,,Was denn?“, fragte ich unsicher und hoffte, das es nicht auffallen würde.
,,Willst du nicht mal hin machen? Ich meine du hast sie doch schon alle durch.“
,,Ja, habe ich ja auch.... Deswegen wollte ich dir den Vortritt lassen. Dann kannst du dir aussuchen mit wem du willst.“, sagte ich und fuhr mir mit der Hand durch die Haare.
,,Wen kannst du mir denn empfehlen?“, fragte Kevin mit einem breiten grinsen und ich zuckte mit den Schultern.
Hatte ich doch selber keine Ahnung, wie welche Frau war, denn ich hatte sie doch noch nie im Bett, auch wenn Kevin das glaubte.


,,Worauf stehst du denn?“, fragte ich und sah Kevin fragend an.
,,Keine Ahnung. Schlag mir mal was vor.“, sagte er und ich strich mir mit der Hand erneut durch die Haare.
,,Ich habe keine Ahnung. Wie ist es denn mit Jennifer?“, fragte ich und deutete auf diese.
,,Ja, gefällt mir.“, sagte Kevin und ich nickte zufrieden.
,,Aber das nützt ja nichts, denn du brauchst ja auch noch eine Frau. Wen nimmst du denn mit?“, fragte er weiter und ich seufzte.
,,Ich weiß es noch nicht. Du kannst mit Jennifer aber schon mal vor gehen. Ich gehe dann wenn ich mich entschieden habe auch.“, sagte ich und hoffte, dass Kevin sich darauf einlassen würde, denn dann hätte ich vielleicht noch die Möglichkeit dem ganzen zu entgehen.
,,Nein, dass ist doch auch blöd. Ich warte dann, bis du dir auch eine Frau gesucht hast.“, sagte Kevin und ich nickte nervös.
Warum musste er mir das denn jetzt antun?
Konnte er sich nicht einfach seine Jennifer schnappen und sich mit der vergnügen?
,,Wer ist denn deine Chantal?“, fragte Kevin und ich deutete auf eine große, schmale, Vollbusige Blondine, die sich gerade in ihrer Unterwäsche an der Theke räkelte.
,,Auf die stehst du?“, fragte Kevin und ich nickte.
Jennifer war nicht viel anders, denn diese war ebenfalls groß, schmal und vollbusig, allerdings war sie nicht blond sondern brünett.
,,Nicht mein Fall. Aber wenn die doch so gut ist, dann nimm die doch. Ich meine du hast die anderen doch immer. Du kannst doch immer her kommen.“


,,Ja, da hast du wohl auch wieder recht.“, sagte ich abwesend und hatte noch keine Ahnung, ob ich das schaffen würde.
,,Dann schnapp dir Chantal und ich gehe dann mit Jennifer.“, sagte Kevin und ich nickte, bevor ich dann aufstand und ziemlich unsicher zu Chantal ging.
Diese sah mich auch gleich fragend an und ich lächelte sie zögernd an.
,,Gehst du mit mir auf dein Zimmer?“, fragte ich immer noch unsicher, aber versuchte dennoch mir das nicht ansehen zu lassen.
,,Klar, willst du ne Nummer schieden, Junior?“, fragte sie mit einem Augenzwinkern und ich nickte.
Gemeinsam mit Chantal machte ich mich dann auf den Weg in ihr Zimmer und sah dabei zu, wie Kevin sich mit Jennifer unterhielt und dann auch mit ihr auf ihrem Zimmer verschwand.
Chantal schmiss mich sanft auf das Bett und beugte sich auch gleich über mich.
Sie küsste sich meinen Hals entlang und streichelte mit ihrer Hand über meinen Schwanz.
Dieser hatte sich bis dato immer noch nicht aufgestellt und ich hoffte, dass das noch kommen würde.
Sie küsste sich von meinem Hals weiter runter zu meiner Brust und wollte mich grade von meinem T – Shirt befreien, als ich ihre Hände festhielt und sie davon abhielt.
,,Was ist los? Hast du doch keine Lust mehr?“, fragte sie und setzte sich neben mich.
,,Ich habe keine Latte. Ich habe auch noch nie Sex gehabt und das alles ist sowieso eine scheiß Idee.“, sagte ich und fuhr mir mit der Hand durch die Haare.


,,Aber das ist doch kein Problem, Stephan. Ich meine das du noch Jungfrau bist. Wir haben alle irgendwann mal angefangen. Der eine früher und der andere später, aber ich bin sicher, dass auch für dich der richtige Augenblick noch kommt und dann wirst du auch ganz sicher ein tolles erstes Mal haben.“, sagte sie und ich nickte.
,,Aber das ist ja auch noch nicht alles.“
,,Was denn noch? Vielleicht kann ich dir ja noch weiter helfen.“
,,Ich habe mich in meinen besten Freund verliebt.“, sagte ich und streichelte mir erneut mit der Hand durch die Haare.
,,Aber das ist doch auch kein Problem.“, sagte sie mit einem Lächeln und ich schüttelte den Kopf.
,,Das wurde zu einem Problem. Ich habe in der Schule rum erzählt, dass ich schon mit jeder von euch gevögelt habe. Ich wollte doch Kevin imponieren, weil ich mich doch in ihn verliebt habe.“
,,Ich weiß nicht, ob das der richtige Weg ist, aber ich bin sicher, dass wir auch hier eine Lösung finden werden.“
,,Meinst du?“, fragte ich unsicher und sie nickte beruhigend.
,,Klar, ich könnte die Story doch bei deinem Kevin bestätigen und weihe dann noch die Mädels ein, dann können die das auch bestätigen, dann fällst du nicht auf.“
,,Das würdet ihr wirklich tun?“, fragte ich überrascht und Chantal nickte.
,,Das wäre wirklich mehr als toll. Danke.“
,,Nichts zu danken. Ich rede gleich mit den Mädels und dann bin ich sicher, dass sie dir auch helfen werden. Immerhin bist du der Junior Chef.“
Ich nickte, denn da hatte sie wohl recht.
Wenn mein Vater irgendwann nicht mehr wollte oder konnte, dann würde ich den Laden übernehmen, auch wenn ich keine Ahnung davon hatte.


,,Wir sollten deinem Vater aber nichts davon sagen.“, sagte sie dann und ich nickte.
,,Nein, dann würde ich auffallen, denn er weiß, dass es nicht die Wahrheit ist.“
,,Außerdem ist dein Vater was das betrifft ein richtiger Proll und ich weiß nicht, ob das in der Situation so gut ist.“
,,Nein, den lassen wir außen vor.“
,,Das denke ich auch.“, sagte ich und Chantal nickte einverstanden.
,,Lass uns wieder nach draußen gehen. Wenn wir zu lange weg sind, dann fällt es nachher auf, denn es soll ja auch noch authentisch sein.“, sagte sie und ich nickte zustimmend, bevor ich aufstand und meine Sachen wieder richtete.
Auch Chantal richtete ihre Sachen wieder und gemeinsam machten wir uns wieder auf den Weg nach draußen und ich blieb vor der Türe von ihr stehen.
Kevin war auch schon wieder zurück und saß noch keinen Meter von mir entfernt an der Theke.
,,War wirklich mehr als schön, dass du mal wieder da warst. Ich freue mich immer, wenn du da bist.“, sagte sie und ich grinste.
,,Immerhin bist du einer der besten, wenn nicht sogar der Beste Kunde von mir und da muss ich mich doch auch freuen, wenn du es mir nochmal so richtig besorgst.“, sagte sie und drückte mir links und rechts nochmal einen Kuss auf die Wange, während ich ihr ein “Danke“ ins Ohr hauchte.
Mit einem Klaps auf meinen Arsch ging sie zu den anderen Mädels und ich zurück zu Kevin.
,,Na, du bist ja auch wieder da.“, sagte ich und Kevin nickte.
,,Ja, ich bin auch wieder da. Schien bei dir ja echt gut gelaufen zu sein, was?“


,,Wieso?“, fragte ich verwirrt und Kevin zwinkerte mir zu.
,,Ich habe gehört, dass deine Chantal ziemlich beeindruckt von dir war und das wiederum hat mich beeindruckt. Ich hätte ja echt nicht gedacht, dass deine Story stimmt, aber jetzt habe ich da keine Zweifel mehr dran. Ich finde das wirklich toll. Ich bin wirklich beeindruckt.“, sagte er anerkennend und ich wurde leicht rot um die Nase.
,,Lass uns gehen. Meine Eltern sind in Urlaub gefahren und so bin ich alleine zu Hause. Dann kannst du bei mir bleiben.“, sagte ich und machte mich auch gleich auf den Weg nach draußen.
Kevin folgte mir und sah mich fragend an.
,,Warum hast du es denn so verdammt eilig?“, fragte er und ich schüttelte den Kopf.
,,Ich habe es nicht eilig. Ich möchte nur nach Hause. Da können wir doch auch noch reden.“
Kevin nickte einverstanden und folgte mir dann auch schon die Straße entlang.
Auf den Weg zu mir nach Hause sagte dann keiner mehr etwas, aber das war auch nicht nötig, denn so weit hatten wir es ja auch nicht.
Bei mir zu Hause ging ich auch gleich nach oben in mein Zimmer, denn es war ja sonst niemand mehr in dem Haus, wenn meine Eltern in Urlaub waren.
Mich störte das nicht, denn so hatte ich Ruhe vor denen und brauchte mich nicht auch noch von denen nerven lassen.
Ich schmiss mich erneut an diesem Tag auf das Bett und Kevin ließ sich wieder auf meinem Schreibtischstuhl nieder.
,,Was hältst du davon, wenn wir die Jungs anrufen und eine Hausparty schmeißen? Ich meine wenn deine Alten doch nicht da sind, dann trifft sich das doch prima, oder?“, fragte Kevin und wirkte auch gleich begeistert von der Idee.


So wirklich begeistert war ich von der Idee nicht, aber da Kevin sie vorgeschlagen hatte, wollte ich auch kein Spielverderber sein.
,,An wen hast du denn so gedacht?“, fragte ich und er grinste breit.
,,Na ja, die üblichen Verdächtigen eben. Gonzo, Pe und die Düsseldorfer.“, zuckte er mit den Schultern und ich nickte.
,,Dann lass uns die Jungs mal anrufen und mal schauen ob die überhaupt Zeit haben.“
Ich konnte nicht leugnen, dass ich mir still und heimlich wünschte, dass sie keine Zeit hätten.
Aber ich wurde einige Telefonate später eines besseren belehrt, denn natürlich hatten die Jungs Zeit und Bock und machten sich auch gleich auf den Weg zu uns.
Ich hatte eigentlich auch nichts anderes erwartet und da die Düsseldorfer gerade auch noch in der Nähe waren, würden die auch nicht so lange brauchen, bis sie bei mir waren, oh was freute ich mich doch schon.
,,Lass uns mal runter gehen und mal schauen ob ihr noch was zu knabbern habt.“, sagte Kevin und ich nickte einverstanden.
Hatte ich doch eh keine andere Wahl mehr.
So ging ich mit dem Blonden nach unten und suchte im Schrank noch nach Knabberzeug.
Als ich das auch tatsächlich fand, füllte ich das in Schüsseln und Gläser und stellte es auf den Tisch.
Eigentlich würde das nachher eh keinen mehr interessieren, aber es sah wohl einfach netter aus, dachte Kevin zumindest scheinbar.


Ich hatte gerade alles auf den Tisch gestellt, als es auch schon an der Türe klingelte.
Diese öffnete ich und es standen sieben verdammt gut gelaunte Jungs vor mir.
Sie begrüßten mich auch gleich grölend und kamen rein.
Sofort hatten sie sich im Wohnzimmer breit gemacht und ich sah dabei zu, wie sie sich über die Hausbar meines Vaters hermachten.
Als dann jeder eine Flasche gefunden hatte, wurde die auch nach Herzenslust getrunken und mit dem Nachbarn getauscht.
Das Knabberzeug diente dann irgendwann als Wurfgeschoss und wurde durch die Gegend geschmissen und scheinbar hatten alle verdammt großen Spaß, außer mir.
Ich hätte lieber mit Kevin einen ruhigen Abend alleine verbracht, statt mir hier diese besoffenen Idioten zu geben, die das Haus meiner Eltern auf den Kopf stellten.
Eine ganze Weile sah ich mir das noch an, ohne auch nur einen Schluck Alkohol zu trinken, denn darauf hatte ich wirklich keine Lust.
Als ich dann genug gesehen hatte, entschied ich mich, mich in mein Zimmer zu verkriechen, denn das würde eh keiner mitbekommen.
Es störte ja auch niemanden, dass ich keinen Spaß hatte und die ganze Zeit wie angewurzelt da saß und nichts trank.
Ich stand also auf und machte mich auf den Weg in mein Zimmer, als ich da auch schon die nächste Überraschung vor fand.
Campino und Vom hatten sich in mein Zimmer verzogen, um dort zu vögeln.
Angewidert sah ich mir das an und schüttelte den Kopf.
,,Hey, mein Zimmer ist Sperrgebiet. Hier wird nicht gevögelt.“, sagte ich dann und die beiden taten es mit einem Handwink ab.
,,Mach dir keine Sorgen, wir sind gleich fertig.“, sagte Campino und ich seufzte.


,,Ihr sollt hier gar nicht vögeln.“
,,Wir sind gleich fertig und dann tun wir das ja auch nicht mehr. Wäre als nett, wenn du uns noch zu Ende machen lassen würdest und die Türe von außen schließt.“, sagte nun Vom und ich schloss seufzend die Türe.
Mit einem Kopfschütteln war mir nun wirklich jede Lust auf Party vergangen, auch wenn ich die von Anfang an nicht wirklich gehabt hatte.
Daher entschied ich mich mit Kevin zu reden, vielleicht würde der mich ja verstehen und wer weiß, vielleicht ging es ihm ja auch nicht anders.
So ging ich wieder nach unten zu Kevin, der lachend mit Gonzo und Pe und einer Flasche Whisky am Tisch im Wohnzimmer saß und scheinbar auch eine Menge Spaß hatte.
,,Kevin, kann ich mal mit dir reden?“, fragte ich und er nickte.
,,Ich komme gleich wieder, Jungs.“, rief er in die Menge und bekam auch gleich ein Grölen zur Antwort.
,,Was kann ich für dich tun?“, fragte Kevin nachdem ich mit ihm in die Küche verschwunden war.
,,Ich habe keine Lust mehr auf Party. Das läuft doch jetzt schon alles aus dem Ruder.“, sagte ich und Kevin seufzte.
,,Hier läuft doch nichts aus dem Ruder. Ich bin sicher, dass die Lust noch kommen wird. Ich habe doch auch eine Menge Spaß. Komm mit ins Wohnzimmer und trink dir einen und dann kommt der Spaß von alleine.“, sagte er und ich nickte nur noch.
Ich hatte auch bei Kevin keine Chance durchzukommen und würde mir dann eben eine andere Möglichkeit einfallen lassen müssen.


Ich ging in den Flur, zog mir eine Jacke über, schnappte mir meinen Haustürschlüssel und machte mich auf den Weg in die Stadt.
Wahrscheinlich würde nicht mal auffallen, dass ich überhaupt weg war, denn die anderen hatten ja ihren Spaß und das auf meine Kosten.
Die Innenstadt hatte ich schnell erreicht, da diese nicht weit weg von unserem Haus war und setzte mich dort auf eine Mauer.
Hier war nicht mehr viel los, klar, es war mitten in der Nacht, aber hier und da waren immer noch ein paar Menschen auf der Straße unterwegs.
Ich hatte keine Ahnung, wie lange ich hier saß, aber es kam mir vor wie Stunden, in denen ich einfach die wenigen Menschen beobachtete, die die Straße entlang huschten.
,,Stephan? Was machst du denn hier?“, riss mich eine bekannte Stimme aus meinen Gedanken und ich sah mich um, bevor ich Chantal entdeckte.
,,Was machst du denn mitten in der Nacht in der Stadt?“, fragte ich und war mir nicht sicher, ob das so das richtige war, für eine Frau alleine in Frankfurt.
,,Es ist 6 Uhr. Ich habe Feierabend und wollte nach Hause und was machst du hier?“
Also hatte ich doch Stunden da gesessen ohne das es mir wirklich aufgefallen ist.
,,Warum bist du nicht zu Hause und sitzt alleine hier rum?“, fragte sie dann weiter und sah mich besorgt an.
,,Ach ich habe mal wieder Scheiße gebaut.“, sagte ich und fuhr mir mit der Hand durch die Haare.
,,Was hast du denn schon wieder gemacht?“, fragte sie und setzte sich neben mich.
,,Kevin ist nach dem Besuch bei euch noch mit zu mir gekommen und ich dachte ich könnte mit ihm einen ruhigen Abend verbringen, aber das war nicht so, denn er wollte eine Hausparty schmeißen mit unseren Freunden.“


,,Aber da spricht doch nichts gegen.“, sagte sie und zog mich in ihre Arme.
,,Nein, eigentlich nicht, aber Kevin hatte überhaupt keine Zeit mehr für mich. Er hat sich auch gleich mit den Jungs über die Hausbar meines Vaters gemacht und hat mit denen getrunken. Ich hätte die Zeit eben lieber mit ihm alleine verbracht.“
Erst jetzt merkte ich wie wehleidig das eigentlich klingen musste, aber es war nun mal die Wahrheit.
,,Willst du mit zu mir kommen? Bei mir können wir in Ruhe reden und vielleicht finden wir dann ja auch noch eine Lösung.“, fragte sie leise und ich schüttelte den Kopf, bevor ich mich aus ihrer Umarmung befreite.
,,Das ist wirklich nett von dir, aber ich denke ich mache mich lieber wieder auf den Weg nach Hause. Mal sehen was da noch so passiert ist, in der Zeit wo ich weg war.“
Sie nickte verständlich und ich tat es ihr gleich.
,,Soll ich dich noch nach Hause bringen? Dann brauchst du nicht alleine gehen.“, fragte ich Chantal, aber sie schüttelte den Kopf.
,,Nein, das brauchst du nicht. Ich wohne gleich dort drüben und dann kannst du auch nach Hause. Ich wünsche dir noch viel Erfolg mit deinem Kevin und hoffe, dass es nicht all zu schlimm ist.“
,,Danke, dir noch einen schönen Abend.“
,,Nichts zu danken. Danke.“
Ich nickte ihr nochmal zu und machte mich dann auch schon auf den Weg zurück nach Hause, ohne mich nochmal nach ihr umzudrehen, denn eigentlich war sie das ja auch schon gewöhnt, denn sie ging den Weg ja auch nicht zum ersten Mal.


Weit musste ich dann nicht gehen, bis ich das Haus in dem ich wohnte auch schon wieder erreicht hatte.
Nachdem ich die Türe aufgeschlossen hatte, hörte ich die Jungs auch schon aus dem Wohnzimmer und ich wusste, dass sie immer noch da waren und ihre Party scheinbar auch noch nicht zu Ende war.
Seufzend ging ich in die Küche, um mir dort etwas zu trinken zu holen, als mich dort das erste Mal der Schlag traf.
Die komplette Küche war verwüstet und durcheinander.
Ich stand mitten in einer gelblichen Flüssigkeit, die ich als Öl und nichts schlimmeres identifizierte.
Dieses war gemischt mit Schokoladensoße, die sich irgendwie im ganzen Raum verteilte und Eier hingen an jeder erdenklichen Ecke der Küche.
Natürlich rohe, kaputte Eier.
Auf dem Herd stand ein Topf, in den ich mich erst nicht traute rein zu schauen, dann aber doch hinein sah.
Ich konnte nicht erkennen, was es war, aber es war rötlich.
Wahrscheinlich würde den Fraß nicht mal eine schwangere Frau bei ihren schlimmsten Gelüsten essen.
Angewidert ließ ich den Deckel wieder auf den Topf sinken und ging zurück zur Türe.
Dort entledigte ich mich meiner Schuhe, um das Öl nicht durch das ganze Haus zu tragen und ging fassungslos in das Wohnzimmer, wo ich die Jungs erwartete.
Allerdings sah es dort nicht besser aus.
Das Knabberzeug lag im ganzen Raum verstreut und war teilweise platt getreten.


Auf dem Boden war eine riesige Pfütze, von was auch immer direkt neben einer zerbrochenen Whiskyflasche.
Ob die Flüssigkeit Whisky oder etwas anderes war wusste ich nicht, aber ich wollte es so genau auch gar nicht wissen.
Ein paar Schritte weiter entdeckte ich ein paar Linien mit milchiger Flüssigkeit und ich wollte mir erst recht nicht vorstellen, was das war und wieso das in Linien in unserem Wohnzimmer lag.
Fassungslos schüttelte ich den Kopf, als ich das Chaos sah, zumal auch noch überall leere Bierflaschen und andere Flaschen standen, die die Jungs getrunken hatten und dann einfach irgendwo abgestellt hatten.
,,Jungs, ich glaube das reicht jetzt. Wie ist es mit nach Hause gehen?“, fragte ich dann in die Runde und bekam keine wirklich positiven Antworten darauf.
,,Was bist du denn für eine Pussy? Ich meine es hat doch gerade erst angefangen Spaß zu machen, da kannst du uns doch nicht schon nach Hause schicken.“, sagte Campino und ich seufzte.
,,Doch Campino, es reicht. Ich will, dass ihr jetzt nach Hause geht.“, sagte ich mit Nachdruck und hoffte, dass sie meiner Aufforderung jetzt auch nachkamen.
,,Komm schon, du Mädchen, jetzt stell dich nicht so an. Campino hat recht. Es ist gerade so schön, da kannst du uns doch nicht raus werfen. Komm doch zu uns und trink einen mit.“, sagte Kuddel und hielt mir eine Flasche Whisky hin, die mit Schokoladensoße überzogen war und mich gleich erneut anwiderte.
,,Nein, danke. Ich will das ihr geht.“, sagte ich noch einmal und diesmal war es an Kevin, mir zu helfen, denn er stand auf und beförderte die Jungs einen nach dem anderen nach draußen.


Allerdings schaffte er das auch nicht ganz ohne Zwischenfälle, denn als er Pe an mir vorbei schob, kotzte der mir auch gleich vor und auf die Füße.
Angewidert sprang ich einen Schritt zurück, aber meine Socken trieften jetzt ebenfalls vor Kotze, die Pe nicht bei sich behalten konnte.
,,Musste das jetzt sein?“, fragte ich genervt und angeekelt und sah Pe vorwurfsvoll an.
,,Sssorryyyy.“, lallte dieser und ich seufzte erneut genervt.
Als Kevin ihn dann an mir vorbeigeschoben hatte, zog ich mit vor ekel verzogenem Gesicht meine Socken aus und legte diese neben die Pfütze, die Pe hinterlassen hatte.
Vollkommen fertig mit mir und der Welt strich ich mir durch die Haare und sah, dass Kevin wieder rein kam.
Ohne auch nur noch ein Wort zu verlieren, ging ich nach oben in mein Zimmer und begann dort das Bett zu abzuziehen.
Wollte ich da ganz sicher nicht mehr drin schlafen, wenn Vom und Campino hier drinnen gevögelt hatten.
,,Was ist dir denn für eine Laus über die Leber gelaufen?“, fragte Kevin, der mir offensichtlich gefolgt war.
Aber ich sagte nichts darauf, sondern zog das Kissen und die Decke ab.
,,Gibt es irgendein Problem, Stephan?“, fragte er weiter, als ich die dreckige Wäsche aus dem Raum in den Flur schmiss.
Statt zu antworten liefen mir stumme Tränen die Wangen hinab und ich suchte mir aus meinem Schrank neues Bettzeug.
,,Es ging um die Party oder?“, fragte Kevin, der meine Tränen scheinbar gesehen hatte und langsam auch zu verstehen begann.


,,Ich hätte halt lieber mit dir alleine den Abend verbracht. Einen Film geschaut oder so etwas.“, sagte ich dann und Kevin zog mich in seine Arme.
,,Wir können doch immer noch einen Film schauen wenn du möchtest. Komm, ich helfe dir jetzt erst einmal dein Bett frisch zu beziehen und dann schauen wir uns noch einen Film an, okay?“, fragte Kevin weiter und ich nickte.
Sogleich schnappte Kevin sich dann auch wirklich die Kissen und begann diese neu zu beziehen, während ich die Decken bezog.
Anschließend zogen wir noch gemeinsam ein frisches Spannbetttuch auf das Bett und waren fertig.
,,Lass uns jetzt ins Bett gehen und noch einen Film schauen.“, sagte Kevin und ich nickte einverstanden.
,,Was willst du denn schauen?“, fragte ich dann und öffnete meinen DVD Schrank.
,,Einen Horrorfilm. Welcher ist mir egal.“
ich nickte zustimmend und schmiss einen der Horrorfilme, die ich selber noch nicht kannte in den DVD Player.
Kevin war gerade dabei sich auszuziehen, wo ich ihn heimlich bei beobachtete, denn ich liebte es, wenn er sich auszog.
Ich hatte kein Problem damit, dass er nur in Boxershorts schlief, denn mehr hatte ich auch nicht an, wenn ich schlafen ging, da war es egal ob Kevin bei mir war oder nicht.
Außer im Sommer, wenn ich da alleine war, dann kam es auch schon mal vor das ich komplett nackt schlief, aber das war dann nicht, wenn ich Besuch hatte, dann riss ich mich doch zusammen.


Als Kevin sich dann in das Bett legte, befreite ich mich auch von meinen Kleidern und legte sie über meinen Schreibtischstuhl.
Nachdem ich dann ebenfalls nur noch Shorts an hatte, legte ich mich neben Kevin in das Bett und startete den Film.
Eine ganze Weile sahen wir uns diesen an, ohne das etwas passierte.
Der Film war auch wirklich mehr als gut und ich war froh, dass wir diesen ausgewählt hatten.
Nach einer Weile kuschelte ich mich dann leicht an Kevin, einfach weil mir gerade der Sinn danach stand, aber Kevin schien das auch nicht zu stören, denn er zog mich auch gleich in seine Arme und ich kuschelte mich auch enger.
So blieben wir dann auch liegen und sahen uns den Rest des Filmes noch an.
Zwischendurch rauchten wir dann noch eine und das Chaos im Wohnzimmer und in der Küche war schon wieder fast ganz vergessen.
Jetzt wollte ich es einfach genießen hier mit Kevin zu liegen und ihm nahe zu sein, wie ich es schon lange wollte, aber nie konnte.
Wieso ich das so unbedingt wollte, wusste ich selber nicht genau, aber ich genoss es in vollen Zügen.
Nachdem der Film dann zu Ende war, hörte ich auch schon das monotone schnarchen von Kevin und wusste, dass er eingeschlafen war.
Ich deckte ihn richtig zu und kuschelte mich dann enger in seine Arme, bevor ich ebenfalls meine Augen schloss.
Morgen würde ich mich dann noch um das Chaos in der Küche und im Wohnzimmer kümmern und dann war alles gut.
Auch ich schloss meine Augen und schlief kurze Zeit später auch schon ein und verfiel in einen ruhigen und mehr als erholsamen Schlaf.


Als ich am nächsten Morgen wach wurde, lag ich alleine in dem Bett und Kevin war nicht mehr da.
Ich sah mich nach einem Zettel um, konnte aber keinen finden, was mir eigentlich auch hätte klar sein müssen, denn Kevin war kein Mann der Zettel schrieb.
Dennoch wollte ich nach ihm sehen und musste ja auch noch das Haus aufräumen.
Konnte es ja auch sein, dass er unter der Dusche stand oder sich etwas zu essen gemacht hatte.
Ich entschied mich dagegen mich anzuziehen und machte mich stattdessen so auf den Weg nach unten, wo ich dann auch schon Kevin traf, der gerade von draußen wieder rein kam.
Er war schon komplett angezogen und lächelte mich an.
,,Ich habe aufgeräumt.“, sagte er und ich sah mich verwirrt in dem Raum um.
,,Ich sehe es. Danke.“, sagte ich überwältigt, denn damit hätte ich doch nicht gerechnet.
,,Nichts zu danken, habe ich gerne gemacht.“, sagte er mit einem Lächeln und ich nickte anerkennend.
War das doch wirklich eine mehr als nette Geste von ihm.
,,Die Küche ist auch wieder sauber.“, sagte er und ich nickte überrascht.
,,Es ist ja so, als hätte es die Party nie gegeben.“
,,So sollte es ja auch sein.“, grinste Kevin und ich nickte erneut.
Wusste ich einfach nicht, was ich sonst noch dazu sagen sollte.
,,Ich bin dir wirklich sehr dankbar dafür, dass du das gemacht hast.“, sagte ich ehrlich und fand das doch wirklich mehr als schön, dass Kevin das für mich machte


,,Was hältst du davon, wenn ich dir als Gegenleistung ein schönes ausgiebiges Frühstück mache?“, fragte ich und Kevin nickte zufrieden.
,,Das klingt wirklich gut und ich würde dein Angebot auch gerne annehmen. Ich lege mich dann noch etwas ins Bett und warte da auf dich. Ich bin doch noch etwas müde.“, sagte Kevin und ich nickte.
,,Dann leg du dich ins Bett und ich mache dir Frühstück. Ich komme dann hoch wenn ich fertig bin.“
Kevin nickte und verschwand dann auch nach oben, während ich in die Küche ging.
Ich ging in die Küche und schmiss dort auch gleich ein paar Eier in die Pfanne, zusammen mit etwas Bacon, um Kevin ein schönes Rührei zu machen.
Während das in der Pfanne briet heizte ich den Ofen an und backte ein paar Brötchen auf.
Zudem presste ich ihm noch ein paar frische Orangen aus und machte ihm einen frischen Kaffee.
Das Rührei verteilte ich auf einen Teller neben dem Bacon, nachdem das fertig war und stellte den Kaffee, den Saft und den Teller auf ein Tablett.
Die Brötchen packte ich in einen Korb und stellte diese ebenfalls auf das Tablett.
Aus dem Kühlschrank nahm ich noch Wurst, Käse und Margarine raus und stellte das ebenfalls auf das Tablett.
Kurz sah ich mir das an und überlegte, ob ich alles hatte, aber als ich dann der Meinung war, dass ich alles hatte, machte ich mich samt Tablett auf den Weg nach oben zu Kevin.
Als ich dann mit dem Tablett voller Frühstück in mein Zimmer kam, hatte Kevin sich wieder ins Bett gekuschelt und schien zu schlafen.


Er hatte die Augen geschlossen und atmete gleichmäßig, was mich dazu brachte zu glauben, dass er schlief.
Ich stellte das Tablett auf dem Tisch ab und kniete mich neben den Blonden vor das Bett.
,,Auch wenn du es nie erfahren wirst, so hat mir das gestern Abend mit dir sehr gefallen. Also den Film und das Kuscheln.“, sagte ich und als Kevin sich nicht rührte, wusste ich, dass er wirklich schlief.
,,Es gibt so viel, was ich dir nicht sagen kann und was du nie erfahren wirst, sonst würdest du auch wissen, dass ich mich in dich verliebt habe. Aber auch das wirst du nie erfahren.“
Gerade hatte ich den Satz ausgesprochen, da öffnete Kevin auch schon seine Augen.
Sofort wollte ich aufstehen und den Raum verlassen, aber Kevin hielt mich fest.
Er zog mich ohne das ich eine Wahl hatte zu sich ins Bett und streichelte mir eine Strähne aus dem Gesicht.
,,Ich habe mich auch in dich verliebt, aber ich hatte doch keine Chance bei dir, wenn du immer nur von deinen Weibern erzählst.“, sagte er und ich sah ihn überrascht an.
,,Du hast dich auch in mich verliebt?“, fragte ich unsicher nach und Kevin nickte.
,,Ja, aber ich habe doch eh keine Chance bei dir. Ich meine so viele Frauen wie du schon gevögelt hast, stehst du doch nicht auf mich geschweige dann auf Kerle.“
,,Das war gelogen, Kevin. Ich hatte nie etwas mit den Frauen.“, gab ich dann zu und Kevin schüttelte lächelnd den Kopf.
,,Du brauchst das nicht leugnen. Ich habe es doch mitbekommen, als wir da waren.“


,,Das war gelogen, Kevin.“
,,Nein, wieso sollte deine Chantal denn lügen?“
,,Weil sie mir helfen wollte. Ich habe nicht mit ihr geschlafen. Ich habe auch mit keiner anderen von denen geschlafen. Ich bin noch Jungfrau. Ich konnte nicht mit ihr schlafen und sie meinte sie würde mir helfen meine Geschichte zu decken. Ich wollte dir doch nur imponieren. Deswegen hat sie das gesagt. Ich habe sie in meinen Plan eingeweiht.“
Ich sah den Blonden an und konnte sehen, dass er deutlich überrascht war.
,,Wenn du möchtest, dann kann ich dir ein Versprechen geben.“, sagte er dann und ich nickte.
Hatte ich doch keine Ahnung, was er von mir wollte.
,,Ich verspreche dir, dass du mit mir das schönste erste Mal haben wirst, was es je gegeben hat.“
Jetzt war es an mir ihn überrascht anzusehen, aber Kevin legte seine Lippen nur sanft auf meine.
Zärtlich spielte er mit seiner Zunge an meinen Lippen und ich gewährte ihm auch gleich Einlass.
Unsere Zungen fochten einen sanften Kampf aus, der immer leidenschaftlicher wurde.
Kevin küsste sich weiter runter zu meinem Hals und ließ eine Hand unter mein T – Shirt und über meine Brust und meinen Bauch wandern.
Ich schloss genießerisch die Augen und drückte mich seiner Hand entgegen.
Er schob mein T – Shirt nach oben und zog es mir auch gleich über den Kopf, wobei ich ihm auch gleich half.


Kevin schmiss das Stück Stoff achtlos beiseite und küsste sich meinen Hals entlang.
Er biss sanft zu und ich stöhnte leise auf, bevor ich meine Hand in seine Haare krallte.
Sofort küsste Kevin sich weiter runter zu meiner Brust, wo er sanft mit seiner Zungenspitze meine Brustwarzen umspielte.
Ich drückte mich ihm auch gleich weiter entgegen und streichelte durch seine Haare.
Genoss ich doch wirklich, was er mit mir machte und ich war sicher, dass es wirklich so schön werden würde, wie er gesagt hatte.
Anschließend küsste Kevin sich weiter runter zu meinem Bauch und umkreiste dort ebenfalls mit seiner Zungenspitze meinen Bauchnabel.
Ich drückte mich ihm weiter entgegen und wollte es nie mehr als jetzt.
Chantal hatte recht, jetzt war der richtige Augenblick, für mein erstes Mal und ich wollte es jetzt und hier mit Kevin haben.
Denn nichts und niemanden liebte ich mehr als ihn.
Kevin küsste sich in der Zeit runter zu meinem Hosenbund und leckte und küsste sich daran entlang.
Ich seufzte immer wieder genüsslich vor mich hin und drückte mich dem Blonden entgegen, in der Hoffnung, dass er mich nicht noch mehr quälen würde.
Mit einem prüfenden Blick nach oben öffnete er, nachdem ich genickt hatte, meine Hose und zog sie mir auch gleich von der Hüfte.
Diese landete ebenfalls achtlos neben dem Bett und Kevin streichelte mit seiner Hand über meine Brust und meinen Bauch.


Vorsichtig küsste er sich über meine Shorts zu meinem Schwanz runter und über diesen drüber, der sich mittlerweile auch schon der vollen Länge nach aufgestellt hatte.
Sofort drückte ich mich ihm entgegen und hoffte, dass er mich bald erlösen würde.
Kevin schien das auch zu merken, denn er sah noch einmal prüfend zu mir, bevor er dann seine Finger in den Bund meiner Shorts krallte und mich ebenfalls von dieser befreite.
Auch das Stück Stoff landete achtlos neben dem Bett und Kevin kniete sich auch gleich zwischen meine Beine und nahm meinen Schwanz auch gleich der vollen Länge nach in den Mund.
Ich stöhnte heftig auf und hatte doch keine Ahnung, dass sich das so verdammt gut anfühlte.
Sofort kam ich ihm entgegen, als Kevin begann seinen Kopf zu bewegen und stetig sein Tempo beschleunigte.
Bereits nach kurzer Zeit spürte ich meinen Schwanz in seinem Mund zucken, aber das schien Kevin nicht sonderlich zu stören, denn er holte scheinbar nochmal alles aus sich heraus und noch eine Hand dazu, um mich im Takt seiner Bewegungen noch zu massieren.
Kurze Zeit später kam ich dann auch schon unter heftigem Stöhnen zu meinem ersehnten Höhepunkt und ergoss mich in seinem Mund.
Kevin schien liebend gerne zu schlucken, was ich ihm zu geben hatte und legte sich dann neben mich auf das Bett.
Er streichelte mit seiner Hand über meine Brust und meinen Bauch und lächelte mich selig an, während ich versuchte wieder zu Atem zu kommen.


,,Jetzt hattest du aber doch gar nichts davon.“, sagte ich dann, als ich wieder einigermaßen atmen konnte und Kevin zuckte die Schultern.
,,Macht doch nichts.“
,,Aber das will ich nicht. Lass uns das noch ändern. Du hast gesagt es wird mein erstes Mal. Ich meine ja, dass war das erste Mal, dass ich einen geblasen bekommen habe, aber gevögelt habe ich immer noch nicht.“
,,Willst du das denn noch?“, fragte Kevin und ich nickte eifrig.
,,Willst du hinhalten oder soll ich?“, fragte er weiter und ich drehte mich auch gleich um auf die Knie.
Ich war sicher, dass ich seine Frage so zu genüge beantwortet hatte.
Kevin streichelte mit seiner Hand über meinen Rücken und meinen Arsch und spielte mit einem Finger an meinem Eingang.
,,Wenn ich dir weh tue oder dir irgendetwas nicht gefällt, dann sag es mir sofort und ich höre auf, okay?“, fragte Kevin und ich nickte.
,,Entspann dich, damit ich dir nicht weh tue. Hast du Gleitgel hier?“
,,Nein, brauchst du das?“, fragte ich und sah ihn über die Schulter hinweg an.
,,Es wäre einfacherer, aber es geht auch ohne.“, sagte ich und drang vorsichtig mit der Hälfte meines Fingers in ihn ein.
Stephan bewegte sich nicht, spannte sich aber auch nicht an und ich entschied mich dazu zu warten, was er tat, denn irgendwann musste er ja mal reagieren.
,,Stephan, wenn du der Meinung bist, dass ich weiter machen kann, dann komm mir doch bitte entgegen.“, sagte Kevin und ich nickte, bevor ich ihm dann auch entgegen kam und er so mit dem kompletten Finger in mich eindrang, was ich mit einem Stöhnen quittierte.


Auch hier ließ ich mir noch etwas Zeit, bevor ich mich weiterhin Kevin entgegen bewegte.
Dieser erhöhte auf zwei Finger, mit denen er in mich eindrang, was ich erneut mit einem etwas heftigerem Stöhnen quittierte.
Diesmal ließ ich mir auch erst wieder etwas Zeit, bevor ich mich dann Kevin entgegen bewegte und dieser begann seine Finger zu bewegen.
Ich stöhnte auf und spürte, dass sich mein Schwanz auch wieder der vollen Länge nach aufgestellt hatte.
Nach einer Weile kam ich ihm auch bei den Bewegungen entgegen und Kevin erhöhte auf einen dritten Finger, mit dem er ebenfalls in mich eindrang.
Ich stöhnte noch etwas heftiger auf und bewegte mich ihm dann auch gleich entgegen, was mich schmerzerfüllt keuchen ließ.
,,Alles okay?“, fragte Kevin und zog seine Finger zurück.
,,Ja, ist alles okay, ich hätte mir nur etwas mehr Zeit nehmen sollen.“, sagte ich und sah Kevin nicken, als ich über meine Schulter zurück blickte.
,,Kann ich weiter machen?“, fragte er dann und ich nickte.
Kurze Zeit später spürte ich auch schon wieder, dass er mit zwei Fingern in mich eindrang.
Dabei kam ich ihm auch gleich entgegen und Kevin erhöhte nochmal auf drei Finger.
Diesmal ließ ich mir aber noch etwas mehr Zeit, bevor ich ihm entgegen kam und hatte, als ich es dann endlich tat, auch keine Schmerzen mehr.
Kevin begann seine Finger zu bewegen und auch da kam ich ihm nach einer Weile entgegen.
Er ließ sich noch etwas Zeit und bewegte einfach seine Finger in mir.


,,Meinst du ich kann austauschen?“, fragte er und ich nickte.
,,Ich denke schon. Fühlt sich jedenfalls so an, soweit ich das beurteilen kann.“
Kevin zog seine Finger zurück, was mich auch gleich enttäuscht seufzen ließ.
,,Gibt gleich was besseres.“, hauchte er und stand von meinem Bett auf.
Er befreite sich von seinen Kleidern und warf diese ebenfalls achtlos in die nächste Ecke.
Nun stand er nackt vor mir und ich hatte Kevin in all den Jahren noch nie nackt gesehen und wusste daher auch nicht, was er in der Hose hatte.
Nun war ich doch wirklich überrascht, dass es so viel war.
,,Kevin, dass.... ist.... ganz.... schön.... viel....“, stotterte ich vor mich hin und war mir langsam doch nicht mehr sicher, ob ich den wirklich noch in mir spüren wollte.
,,Hmh. Genau 20 Zentimeter. Bin ich verdammt stolz drauf. Aber du hast doch auch nicht viel weniger.“, sagte er stolz und kniete sich hinter mich.
,,Da hatte er recht, denn ich hatte nur einen halben Zentimeter weniger und dennoch hatte ich nun Angst, dass es weh tun könnte.
,,Darum geht es aber doch gar nicht.“, sagte ich dann und er sah mich fragend an.
,,Das tut doch bestimmt weh.“, sagte ich nun etwas sicherer, denn jetzt konnte ich ihn ja nicht mehr sehen.
,,Nein, dass tut nicht weh. Deswegen hattest du ja erst meine Finger. Vertrau mir und entspann dich.“, sagte er und ich nickte.
Kevin positionierte sich an meinem Eingang und drang dann auch schon mit der Spitze in mich ein, was mir ein leises Stöhnen entlockte.
,,Tut es weh?“, fragte er und ich schüttelte den Kopf.


Kevin begann vorsichtig sich in mir zu bewegen und drang so der Hälfte nach in mich ein.
Ich ließ mir noch etwas Zeit und kam ihm erst einmal nicht entgegen, aber das schien Kevin nicht zu stören, denn er wartete brav auf mich.
Erst als ich mich ihm dann entgegen bewegte, drang er der vollen Länge nach in mich ein, was wir beide mit einem heftigen Stöhnen quittierten.
Auch hier kam ich ihm nach einiger Zeit entgegen und Kevin begann sich zu bewegen.
Er beschleunigte stetig sein Tempo, bis er alles aus sich herauszuholen schien.
Als das der Fall war, nahm er noch eine Hand dazu, um mich noch zusätzlich im Takt seiner Stöße zu massieren.
Meine Atmung hatte sich schon deutlich beschleunigt und ging stoßweise.
Auch mein Stöhnen wurde immer lauter und abgehakter und ich wusste, dass ich nicht mehr lange brauchen würde.
Als ich dann meinen Schwanz auch noch in Kevin´s Hand zucken spürte, bestätigte sich meine Vermutung.
Aber ich wusste, dass es Kevin nicht anders ging, denn auch seine Atmung und sein stöhnen hatten sich schon deutlich beschleunigt.
Kurze Zeit später kam ich dann auch schon unter lautem Stöhnen zu meinem ersehnten Höhepunkt und ergoss mich in seiner Hand.
Auch Kevin kam zu seinem Höhepunkt und ergoss sich in mir.
Schwer atmend ließ er sich auf meinen Rücken sinken und streichelte mit seiner Hand über meine Brust und meinen Bauch.
Erst als er sich wieder beruhigt hatte, zog er sich aus mir zurück, was wir diesmal beide mit einem enttäuschten Seufzen quittierten.


Kevin legte sich neben mich und ich kuschelte mich auch gleich an seine Seite, bevor ich begann undefinierbare Zeichen auf seine Brust und seinen Bauch zu malen.
,,Du hattest Recht.“, sagte ich nach einer Weile und Kevin sah mich fragend an.
,,Was meinst du?“, fragte er dann als ich ihm keine Antwort gab.
,,Das werde ich ganz sicher nie wieder vergessen.“
,,So sollte es ja auch sein.“, sagte Kevin zufrieden und ich nickte ebenfalls zufrieden.
,,Wie geht es denn jetzt weiter?“, fragte er dann nach einer Weile und ich sah ihn an.
,,Ich würde gerne mit dir zusammen sein.“, sagte ich ehrlich und Kevin nickte.
,,Ich würde auch gerne mit dir zusammen sein.“, sagte er und drückte mir einen Kuss auf die Lippen.
,,Heißt das, das wir es mal versuchen?“, fragte ich unsicher und Kevin nickte.
,,Mehr als schief gehen kann es ja nicht.“, zuckte er mit den Schultern und ich legte überglücklich meine Lippen auf seine.
Sanft spielte ich mit meiner Zunge an seinen Lippen und Kevin gewährte mir auch gleich den gewünschten Einlass und unsere Zungen fochten einen sanften Kampf aus.
,,Ich liebe dich.“, sagte Kevin nachdem wir den Kuss gelöst hatten.
,,Ich liebe dich auch.“, hauchte ich gegen seine Lippen und drückte ihm einen weiteren Kuss auf diese.
,,Ich hätte nie gedacht das ich das mal sage oder tue, aber ich habe noch etwas für dich.“, sagte Kevin dann und ich sah ihn fragend an.


Er zog das Armband aus, was er trug und legte es mir um das Handgelenk bevor er es verschloss.
,,Ich möchte es dir schenken.“, sagte er dann zur Erklärung und ich schüttelte den Kopf.
,,Kevin, Schatz, das kann ich nicht annehmen. Es bedeutet dir doch so viel. Du nimmst es niemals ab.“
Wusste ich doch, dass das das Einzige war, was Kevin noch an seinen Vater erinnerte und das ihm das auch immer sehr wichtig war.
,,Du bedeutest mit mehr und ich möchte, dass du es trägst.“, sagte er und ich nickte ehrfürchtig.
,,Ich werde gut darauf aufpassen, versprochen.“
Kevin nickte zufrieden und drückte mir einen Kuss auf die Lippen.
Einen schöneren Liebesbeweis hätte er mir wirklich nicht machen können und das auch gleich am ersten Tag unserer Beziehung.
Ich sah das Armband an und lächelte denn ich wusste ganz genau, dass ich dort ganz gut drauf aufpassen würde.
Hatte ich doch noch nie etwas so wertvolles besessen, zumal das für Kevin ja auch noch einen sehr emotional hohen Stellenwert hatte.
Aber ich würde ihn da nicht enttäuschen, genauso wenig, wie ich ihn mit meiner Liebe und in der Beziehung enttäuschen würde.
Ich liebte ihn wirklich und da war es doch scheißegal was die anderen sagten und ob ich noch Jungfrau war oder nicht, was ich ja jetzt dank Kevin auch nicht mehr war.
Denn jetzt hatte ich alles was zählte, was mir etwas bedeutete und was ich liebte und ich wusste, dass das mit Abstand der schönste Tag in meinem Leben war und ich mich nicht nur wegen meinem ersten Mal noch gerne daran zurück erinnern würde.
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