Ein neues Abenteuer

GeschichteAllgemein / P12
Domenico Manuel di Loreno Maya Fischer
08.01.2015
08.01.2015
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Vorgeschichte:
Zwei Monate ist es schon her, dass ich meinen Traummann Domenico geheiratet habe. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass dieser wundervolle Mann, mein Nicki, für immer Mein sein wird. Nach der Hochzeit war natürlich die Frage: Wo wollten wir wohnen? Ich wusste Nicki würde mit mir überallhin ziehen, Hauptsache wir waren zusammen. Aber wie ich schon früher merkte, schlug sein Herz, wie es schon immer  war für Sizilien. Und hier fehlte es an medizinischem Fachpersonal an allen Ecken und Enden. Ich wollte ja schon immer mit meinem medizinischem Wissen möglichst vielen Menschen helfe, und ich glaube hier in Sizilien braucht es Ärzte wie mich. So entschied ich mich zusammen mit Nicki noch eine Weile bei seinem Onkel Zio zu wohnen, und uns dann eine eigene Bleibe zu suchen, die wir dann auch fanden....

Nicki war schon mal vorgefahren, um alles vorzubereiten. Er plante eine Überraschung für mich, dass wusste ich. Also liess ich ihn gehen. Ich packe noch unsere restlichen Sachen zusammen. Wenige Kleidungsstücke, meine Medizinbücher und auch das kleine Holzkreuz über unserem Bett. Ich nahm es in meine Hände und strich mit den Fingern über die etwas abgenutzte Schrift. "Michele Domingo di Loreno". Mich überkam eine Welle von Traurigkeit und ich schickte einen kurzen Gruss in den Himmel, wissend dass Mingo mich genau hörte. Ich packte das Holzkreuz vorsichtig in die letzte Kiste. Zio war schon zum Fischen gefahren und er nahm Manuel wie fast immer mit, darum haben wir uns schon früher verabschiedet. Ich entschied mich, dass Nicki jetzt genug Zeit hatte alles vorzubereiten. Ich schloss die Haustüre ab, nahm die Kiste und machte mich auf den Weg. Glücklicherweise konnte ich zu Fuss gehen, denn wir wohnten nicht weit vom Zio entfernt. Es war Domenico und natürlich mir sehr wichtig, dass wir den Kontakt zu ihnen nicht verlieren.
Nach wenigen Minuten erblickte ich in der Ferne dass kleine Strandhaus. Es war dämmerig, so dass ich nur noch die Umrisse meines neuen zu Hauses erkennte. Ich schreite ehrwürdig die kleine Steintreppe zur Haustür hoch und hielt einen Moment inne. Ich erinnere mich kurz an die Zeit zurück, in der ich und Nicki getrennt waren. Ich schauderte. Das wird nie mehr passieren. Das werde ich nie mehr zulassen. In guten wie in schlechten Zeiten, erinnerte ich mich.
Ich öffnet die Haustüre und bin wie vom Donner gerührt. Vor mir liegt ein Meer aus Kerzen, die sich durch den Flur schlängeln. Ich stellt die Kisten neben der Haustüre ab und gehe dem Weg aus Kerzenschein nach. Er führt mich durch den Flur neben der Küche vorbei ins Schlafzimmer. Ich macht den letzten Schritt ins Schlafzimmer. Das ganze Zimmer ist hell erleuchtet vom Kerzenschein. Ich bin so überwältigt, dass ich einen Moment vergessen hab zu atmen. in der Mitte steht unser Himmelbett, dass mit Rosen bedeckt ist. Ich merke erst jetzt, dass der Weg noch weitergeht und zwar zu unserm kleinen Balkon. Die Türe ist offen und das seh ich ihn. Er hat eine Rose in der Hand und blickt mich voller Liebe an.