Heirate mich

von Julirot
KurzgeschichteRomanze / P16
Kensi Blye Marty Deeks
05.01.2015
05.01.2015
1
619
3
Alle Kapitel
9 Reviews
Dieses Kapitel
8 Reviews
 
 Datenschutzinfo
 
 
 
Hallo,
damit ihr mich nicht vergesst, hier ein kleiner Mini - One-Shot, der so einfach aus meiner Feder geflossen ist. Ich hoffe er gefällt euch und überbrückt die Zeit bis meine nächste längere Geschichte fertig zum einstellen ist. Viel Spaß.
LG
Julirot

**********************

Heirate mich


Sie lag mit ihrem Kopf auf seiner Schulter und er hatte den Arm um sie herum gelegt, hielt sie fest. Das Zimmer war dunkel, lediglich eine kleine Kerze warf ihre Schatten an die Zimmerdecke und flackerte leicht. Sie hatte die Augen geschlossen und genoss es, wie er mit seinen Fingern ihren rechten Arm hinauf und wieder hinunter strich. Sie fühlte sich wohl, war von einer angenehmen Trägheit erfasst und wollte am liebsten für immer so liegen bleiben. Ihre Hand lag auf seiner nackten Brust und hinterließ dort ein Gefühl von Wärme und Sicherheit. Sie waren in ein weißes Laken gehüllt, das ihre Körper umspielte und sie aneinander band. Sie wussten nicht wie lange sie so dagelegen hatten, aber sie wussten, dass sich das, was sie hatten, wunderbar und richtig anfühlte. Sie begann ihre Hand zu bewegen und ihn zu streicheln, was ihm ein wohliges Knurren entlockte. Er drehte den Kopf ein wenig und schaute sie an. Sie öffnete ebenfalls die Augen und ihre Blicke trafen sich. Sie lächelten sich an. Dann erhob er sich langsam und stützte sich nun auf seinen rechten Unterarm. Sie rutschte ein wenig beiseite und er legte seine freie Hand auf ihren Bauch. Ihre Haare lagen in einem Meer aus Schwarz über das Kissen verteilt und ihre dunklen Augen glänzten. Es war nun exakt ein Jahr her seit sie sich auf der Eisbahn geküsst und dadurch zueinander gefunden hatten und es fühlte sich immer noch an wie damals. Es kribbelte wenn sie sich sahen und ließ in ihnen unbeschreibliche Gefühle entstehen. Er strich ihr mit dem Zeigefinger über den Bauch, zwischen den Brüsten hindurch und dann hinauf zu ihrer Kehle und sie schenkte ihm ein Lächeln, was sein Herz noch höher schlagen ließ.
„Heirate mich“, sagte er plötzlich ganz leise.
„Was?“ fragte sie und schaute ihn nun richtig an.
„Ich liebe dich“, sagte er und strich mit seinem Finger auf demselben Weg zurück.
„Ich liebe dich auch“, entgegnete sie und ihr Herz schlug ihr auf einmal bis zum Halse. Was war das nur, was er in ihr entfachen konnte, ohne dass sie etwas dagegen tun konnte und es auch nicht wollte.
„Dann heirate mich“, sagte er noch einmal und strich wieder mit den Fingern über ihren Körper. Dieses Mal berührten alle fünf Fingerspitzen ihre Haut und fegten wie ein Windhauch über ihren Bauch und ihre Brust hinauf zu ihrem Hals. Sie bekam eine Gänsehaut.
„OK“, sagte sie ebenso leise und richtete sich ein wenig auf, kam ihm entgegen und drückte ihm einen sanften Kuss auf die Lippen. Er spürte die Erregung, die ihn erfasste mit einem Mal wieder sehr intensiv und sein Herz pochte gegen seine Brust. Er hielt sie fest und sie fand sich in seinen Armen wieder, die sie leicht aber dennoch sicher umschlossen.
„Echt jetzt?“ fragte er und ein Grinsen erschien auf seinem Gesicht. Sie ließ sich zurückfallen in die weichen Kissen und legte eine Hand auf seine Wange, fühlte die Bartstoppeln und strich leicht darüber.
„Ganz echt jetzt.“ Er kam ihr hinterher und legte sich auf sie. Ihre Lippen fanden wieder zueinander und vereinigten sich zum wiederholten Male in dieser Nacht zu einem intensiven Kuss. Die Kerze flackerte und er nahm das weiße Laken, hob es hoch und legte es über ihre Körper, so dass sie in einer Art Höhle gefangen waren. Langsam sank es auf ihre nackte Haut hinab und bedeckte sie beide ganz sacht. Das hier war nicht geplant gewesen, aber es führte sie zusammen. Sie beide gegen den Rest der Welt. Für immer und ewig und darüber hinaus - in Sicherheit und Liebe. Genau das war es und sollte es immer sein. Es war ihr Ding.


ENDE
Review schreiben