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,,Und dann hab ich mich halt in die Lebensretterin meines besten Freundes verliebt."

GeschichteAllgemein / P18
Bangtan Boys
04.01.2015
30.03.2015
14
17.708
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05.01.2015 994
 
,,Ich weiß nicht ob ich es heute noch schaffe. Ich... ich versuche es zu schaffen, aber ich kann nichts versprechen. Schick mir bitte die Adresse des Krankenhauses und die Zimmernummer“, ich ging in die Küche und wollte endlich etwas essen. ,,Er wird heute noch operiert. Wie lange es dauert weiß ich nicht, aber ich denke er würde sich freuen wenn er aufwacht und du hier bist. Lass dir Zeit“, er senkte die Stimme ein wenig. Das Gespräch war beendet.
Nachdem ich schnell ein Salat gegessen hatte föhnte ich mir die Haare zog mir einen Pullover und eine schwarze röhren Jeans an bevor ich schnell in meine Schuhe schlüpfte und meine Sachen aus dem dreckigen Rucksack in einen sauberen packte. Ich drückte mir die Kopfhörer in die Ohren und verließ die Wohnung. Während ich auf den Bus wartete schrieb ich dem wunderschönen Jungen eine SMS:
>Ich bin jetzt auf dem Weg. Ich brauche ungefähr eine halbe Stunde.<
Im Bus setzte ich mich ganz nach hinten ans Fenster. Ich fühlte mich wegen der Musik wie in einem Film, kitschig. Als es dann noch anfing zu regnen ekelte ich mich bevor ich mich ärgerte dass ich mein Regenschirm vergessen hatte. Ich ließ meinen Kopf gegen die Fensterscheibe fallen, anscheinend zu doll den bei dem Geräusch drehten sich einige Fahrgäste zu mir um. Ist es denn so schwer einfach mal Ruhe zu kriegen? Morgen werde ich einfach den ganzen Tag zuhause verbringen, oder ich fahre irgendwo in die Natur. Fast verpasste ich meine Haltestelle, doch genauso schnell wie ich aufsprang und den Bus verließ ging ich zum Krankenhaus. Ich ging zur Rezeption um mich nach der Zimmernummer zu erkundigen:,,Hallo ich würde gerne wissen wo...“, das fiel mir auf dass ich den vollen Namen des Jungen nicht kannte:,, Naja also ich kenne seinen vollen Namen nicht aber was ich weiß das er Jung Kook heißt und er wurde vor ungefähr zwei Stunden in der Notaufnahme mit einer Verletzung auf Brusthöhe eingeliefert.“ Die Frau vor mir sah mich skeptisch an:,, Ich welcher Beziehung stehen sie zu ihm?“ Genervt verdrehte ich die Augen:,,Ich hab den Jungen auf der Straße geholfen als ihm diese Verletzung zugefügt wurde. Sein Freund der hier ist sagt er will mich sehen, also bin ich her gekommen.“ Sie kniff ihre Augen zusammen während sie auf der alten Tastatur rum tippte:,,Er wird gerade operiert. Tut mir leid ich darf dir keine Informationen geben.“ Ich lächelte sie noch einmal hasserfüllt an bevor ich mich umdrehte und mein Handy aus der hinteren Hosentasche. Ich wählte die zuletzt gewählte Nummer und wartete darauf das sich jemand meldet. ,,Hallo?“, der wunderschöne Junge meldete sich. ,,Hey, ich bin jetzt in der Eingangshalle. Nur leider wird mir keine Auskunft gegeben wo ich hin muss“, ich rieb mir den Nacken. ,,Ich hol dich ab. Warte kurz ja?“, nachdem ich ihm kurz zustimmte legte er auf. Ich lief im Kreis bis der Junge auf mich zu kam und sein Makelloses Lächeln zeigte. Ich konnte nicht anderes als zurück lächeln. Komischerweise umarmte er mich zur Begrüßung:,,Er wird gerade operiert. Erst danach können wir etwas genaueres sagen.“ ,,Kann man hier irgendwo etwas essen? Ich hab bevor ich los gegangen bin nicht viel gegessen und würde mir gerne noch etwas kaufen“, ich sah mich um während wir schnell durch die Gänge gingen. Als wir einen Warteraum betraten sah ich die anderen Jungs. Der eine Junge weinte immer noch so schrecklich, klammerte sich aber mittlerweile an den kleinsten seiner Freunde. ,,Ich bin übrigens Seokjin“, freundlich lächelt der Junge wieder. ,,Felicia“, ich senkte den Kopf als der weinende Junge den Kopf hob und mir direkt in die Augen blickte. ,,Wer sind die anderen?“, ich deutete auf die anderen die jetzt nur noch wenige Meter von uns entfernt waren. Der weinende Junge hatte dies anscheinend gehört denn er erhob sich auf seine zitterigen Beine:,, Ich bin Kim Taehyung. Danke dass du ihm geholfen hast“, erneut umarmte er mich. ,,Ich bin Felicia und hör bitte auf dich zu bedanken, das ist eine Selbstverständlichkeit für mich“,  leicht klopfte ich ihm auf den Rücken. ,,Ich bin Jimin und den Hoodie den kannst du behalten, ich brauche ihn nicht mehr“, er kam lächelnd auf mich zu, auch er umarmte mich. Der kleinste kam auf mich zu:,, Hey, ich Yoongi. Auch von mir noch mal danke dass du ihm geholfen hast.“ ,,Ich bin mir sicher dass du ihm nicht nur das Leben gerettet hast sondern das er dich immer nerven wird wie er sich dafür bedanken kann. Ich bin Namjoon“, die weißen Haare des Jungen bildeten einen starken Kontrast zu seiner dunklen Haut. Der letzte der Gruppe hatte einen traurigen Gesichtsausdruck aufgelegt, dass passte nicht zu ihm. Ich ging auf ihn zu während ich sagte:,,Sei nicht traurig. Der wird schon wieder, bald schon kannst du wieder lächeln. Wenn nicht sogar heute“, ich grinste ihn an. Beschämt lächelte er:,,Ich bin Hoseok, dank-“ Ich fiel ihm ins Wort:,, Nein, bedanke dich nicht.“ Er senkte beschämt den Blick als Seokjin wieder neben mich trat:,,Sie sind alle ziemlich mitgenommen. Nicht das ich das nicht wäre, aber ich muss die Fassung bewahren und für sie da sein.“ Er sog stark die Luft ein:,,Ich weiß aber echt nicht was ich mit Taehyung machen soll. Ich habe ihn noch nie so gesehen, er und Jung Kook sind gut befreundet.“ Ich blickte ihn von unten an, sah wie er sich nachdenklich auf der Unterlippe kaute. ,,Ich kümmere mich um ihn“, er sah blitzschnell sehr geschockt auf mich hinab. Ich schmunzelte:,,Nein, nicht so wie du denkst. Ich werde mit ihm essen gehen, ihn dann mit zu mir nehmen, unter die Dusche schicken und ihn letztendlich zum schlafen bringen.“ Ich schenkte ihm ein zaghaftes Lächeln und er schenkte mir mir einem Nicken eins zurück. ,,Taehyung“, ich wandte mich wieder dem traurigen Jungen zu. ,,Ja?“, seine dunkeln Augen glitzerten von den Tränen. ,,Lass uns was essen gehen, ich lade dich ein“, ich lächelte liebevoll.
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