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Don't say a word - do it!

OneshotLiebesgeschichte / P12 / Gen
Olivia White Wen Gifford
04.01.2015
04.01.2015
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Wir liefen von unserer durchaus erfolgreichen Probe nach Hause. Richtig: WIR. Wir bedeutet Wen und ich, Olivia. Wen hatte nämlich darauf bestanden, dass kein Mädchen nach zwölf Uhr nachts alleine nach Hause ging. Da Scott Mo nach Hause begleitete und Charlie Stella, die übrigens seit neustem zusammen sind, was ich total süß fand, hatte es Wen getroffen, mich nach Hause zu begleiten.
Ich frage mich, ob er mich genauso mag wie ich ihn. Bei diesem Interview, bei dem wir beide Mo irgendwie gerettet haben, hatte es zwar so ausgesehen, aber seitdem hatte es keinen weiteren Annäherungsversuch gegeben, also wusste ich überhaupt nicht, wo ich bei ihm stand. Er hatte zwar nichts gegen die Begleitung von mir gesagt, aber das war nicht schwer. Seit wir mit der Probe fertig waren, war er schweigsam wie... ein Fisch. Ja, das traf es doch ganz gut.

Wir bogen gerade in die Straße ein, in der das Haus meiner Oma und mir stand, als Wen plötzlich stehen blieb. Was sollte das denn jetzt schon wieder, dachte ich genervt und setzte grade zu einer Frage an, als Wen schon einen Finger an meine Lippen legte, ganz sanft und zärtlich. Ich schmolz fast dahin, ehe ich mich ermahnte: Bleib stehen, verdammt nochmal!
Ich sah ihn fragend an, bevor er tief Luft holte und anfing zu sprechen, was ja schon an an ein Wunder grenzte, obwohl er sonst immer so gesprächig war:

"Hör mal, Olivia. Ich wollte dir jetzt mal etwas sagen. Versprichst du mir, dass du nichts, absolut NICHTS, sagst, ehe ich fertig bin?"

Als ich nickte, fuhr er fort: "Gut, dann - ähm - fang ich mal an." Er holte nochmal tief Luft, was mich fast zum Lachen gebracht hätte, wenn ich mich nicht nochmals ermahnt hätte. "Du, ähm, du bedeutest mir echt viel und - ähm - ich, also, ich - ähm", stotterte er, woraufhin ich die Luft anhalten musste, um nicht zu lachen, denn das wäre SEHR unpassend. Wen hingegen holte nochmals tief Luft, fuhr sich mit der Hand durch die Haare und meinte dann verärgert: "Ach, verdammt, ich krieg das nicht hin."

Er überlegte eine Weile, dann erhellte ein Lächeln sein Gesicht.

"Ich zeige dir einfach, was ich dir eigentlich sagen wollte, in Ordnung?"

Ich nickte, da mir das Sprechen ja mehr oder weniger verboten wurde.

Schließlich murmelte er irgendetwas wie "Oh Gott, steh mir bei!", dann kam er auf mich zu und legte seine Lippen auf meine. Zuerst war ich überrascht, aber ehe ich selbst begriff, was ich tat, erwiderte ich den Kuss. Zum Glück zog er mich dann näher an sich, sonst wäre ich wegen weichen Knien umgefallen. Nach ein paar Sekunden - oder Minuten, es könnten auch Stunden gewesen sein - beendete er den Kuss, lächelte mich an und meinte dann: "Ich wollte dir eigentlich sagen, dass ich mich in dich verliebt habe."

Ich lachte auf und meinte, da es mir ja jetzt erlaubt war zu sprechen, so gelassen wie es ging: "Ich glaube, das habe ich bemerkt. Ich habe mich auch in dich verliebt."

Wir sahen uns in die Augen und dann küssten wir uns erneut.

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Soso, das habe ich mal so zwischendurch geschrieben und ich dacht, das poste ich jetzt mal hier und sehe, wie es ankommt.
Ein klitzekleines Ding noch: Ich liebe Kommis! ;)
LG KarateChaotenforever <3
 
 
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