The Blacklist- FLAWS

KurzgeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P12
31.12.2014
31.12.2014
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Hallöle das ist meine allererste Fanfiktion, nagut es gab schon mehr aber die sind alle im Müll gelandet. Die hier war annehmbar und ich extra nochmal meinen Kumpel gefragt wie er die findet und er meinte ich kann sie hochladen.

So aber bevor das hier zu lang wird sag ich mal viel Spaß und bitte seid net sooo streng :)

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FLAWS

Er schaute zu ihr rüber, versuchte ihre Gefühle irgendwie zu deuten. Sie saß still an ihrem Schreibtisch und bearbeitete die restlichen Akten bevor sie nach Hause gehen würde. Als sie aufstand um Aram etwas zu fragen würdigte sie ihm keines Blickes. Er hatte Mist gebaut, großen Mist. Ressler hatte die Frau verletzt die er liebte und das alles nur weil er sich von seiner hinterhältigen ex-Verlobten wieder um deinen kleinen Finger hatte wickeln lassen.

Er musste die Sache irgendwie wieder gerade biegen, nur wie? Ressler überlegte wie er sie davon überzeugen konnte wie leid es ihm tat. In dem Moment als Liz wieder ihr gemeinsames Büro betrat schloss er schnell die Tür und stellte sich so davor  dass sie nicht raus konnte. Sie schaute ihn nicht an und setzte sich seelenruhig auf ihren Stuhl um weiter zu arbeiten. „Liz, wir müssen reden“ sie wendete ihren Blick nicht von ihrer Akte, „Ach, müssen wir das?“ „Ich will dass du weißt wie leid mir das alles tut ich liebe dich und hatte nie vor dich zu verletzten. Gott, Liz ich kann nicht ohne dich leben.“ Sie stand auf, ging auf ihn zu und blieb einen Schritt vor ihm stehen „Hör mal zu Ressler, was fällt dir eigentlich ein? Du knutschst mit deiner ex-Verlobten rum obwohl du mit mir zusammen bist-“ „Liz ich wo-“, sie funkelte ihn wütend an „Unterbrich mich nicht!“, er musste schlucken aber nickte, sie fuhr fort „Weißt du eigentlich wie ich mich gefühlt habe als ich nichtsahnend in deine Wohnung gekommen bin und euch gesehen hab? Du und diese, diese Schlampe! Aber jetzt, jetzt wo du deinen Spaß hattest meinst du, du könntest angekrochen kommen `Entschuldigung` und `Ich liebe dich Liz` sagen und alles ist wieder in Ordnung? So läuft das nicht mein Lieber.“ Langsam begannen sich die ersten Tränen ihren Weg über ihre Wange zu bahnen und als sie das merkte wollte sie so schnell wie nur möglich raus, irgendwohin wo Er nicht war. Don hielt sie fest als sie versuchte an ihm vorbei aus dem Raum gehen. Sie riss sich los und stürmte in die Damentoilette, wo sie direkt in die letzte Kabine rannte. Liz ließ sich an der Kabinenwand entlang auf den Boden gleiten und fing an gequält zu schluchzen, sie hörte gar nicht mehr auf zu weinen und je stärker sie versuchte die Tränen zu unterdrückten desto mehr Tränen bahnten sich ihren Weg. Ihr Brustkorb fühlte sich wie unter Brand gesetzt an, sie bekam kaum noch Luft. Als ihr Atem immer unregelmäßiger und das Bedürfnis nach mehr Luft immer größer wurde, machte sich Panik in ihr breit. Währenddessen machte sich Don Gedanken darüber wo sie hingegangen sein könnte. Er rannte zu Aram „Hey Aram hast du zufälligerweise gesehen wo Liz hingerannt ist?“ „Ja, auf die Toilette. Sie sah total verstört aus, Samar ist gerade hinterher gegangen“ „Danke!“ dann rannte er weiter bis er vor der Tür angekommen war. Langsam öffnete er sie und schaute sich in Raum um. Ganz hinten in der letzten Kabine stand die Tür offen. Aus der Kabine waren ein leises Schluchzen und die beruhigenden Worte von Samar zu hören. Samar schien ihn bemerkt zu haben denn sie stand langsam auf und ging auf ihn zu. Als sie so auf ihn zu kam rechnete er schon mit der Ohrfeige die er verdiente, doch sie blitzte ihn nur böse an. Als sie einen Schritt vor ihm stehen blieb wurde ihr Blick auf einmal sanft „Sie ist ganz schön durch den Wind, als ich sie gefunden hab hyperventilierte sie. Was hast du mit ihr gemacht verdammt?!“ er musste nachdem was er da gerade gehört hatte erstmal schlucken. „E-erklär ich dir später, Danke“ sie nickte und ließ ihn mit Liz alleine. Ressler ging auf die Kabine zu und Atmete noch einmal tief durch bevor er die Tür öffnete und sie ansah. Ihre Augen waren durch das Weinen knallrot geworden und das Blau in ihren Augen schimmerte nun noch intensiver. Er setzte sich neben sie und fuhr mit seiner Hand in Kreisbewegungen über ihren Rücken. Dann befreite er ihr Gesicht von den Stränen, legte seinen Arm um sie und drückte sie an sich. Und sie ließ es einfach zu, denn es tat ihr gut seine Nähe zu spüren, welche sie in den letzten zwei Tagen so sehr vermisste. Er strich mit einer Hand über ihre Wange und dreht ihr Gesicht zu ihm sodass sie ihm in die Augen schauen konnte, wischte ihr sanft die Tränen von ihren Wangen und flüsterte „ Du weißt gar nicht wie wunderschön du bist. Ich hab diese Tränen gar nicht verdient. Oh Gott, ich war so dumm aber Liz bitte glaub mir Audrey war es die angefangen hat, sie hörte die Tür und ahnte dass du es sein musst, sie wollte dich nur gegen mich aufhetzen. Ich liebe sie nicht, ich liebe dich, nur dich. Bitte, bitte verzeih mir,  ich mach alles nur bitte, verzeih mir.“ Er musste sich selbst die Tränen unterdrücken als er an das dachte was er ihr damit angetan hatte, beziehungsweise was Audrey ihr damit angetan hatte. Sie schaute ihm tief in die Augen „Don, ich weiß dass du sowas nie machen würdest, aber ich war einfach so sauer und wusste gar nicht was ich machen sollte. Ich hatte Angst dass ich mich doch in dir getäuscht hab und du doch noch Gefühle für Audrey hast oder mich nur als Weg gesehen hast Audrey eifersüchtig zu machen. Das ist zwar alles totaler Quatsch, aber nach der Sache die mit Tom passiert ist bin ich sehr empfindlich was das Thema Liebe angeht. Aber wer hätte auch damit rechnen können dass dieses Biest  auftaucht und-. Moment, warum war sie eigentlich in deiner Wohnung?“ er seufzte „Ich habe meine Wohnung aufgeräumt als mir ihre alte Goldkette in die Hände fiel und da hab ich sie angerufen und gesagt sie solle vorbei kommen und ihre Kette abholen und dass ich nicht weg kann weil du ja schon auf dem Weg zu mir warst. Ja, wenn ich mir das alles jetzt überleg hätte ich das blöde Ding besser mit der Post geschickt oder schnell vorbei gebracht aber in dem  Moment hab ich gar nicht damit gerechnet dass sie Sowas abziehen würde. Liz, ich würde niemals die Beziehung mit dir aufs Spiel setzen, eher würde ich mich erschießen lassen. Ich möchte jeden Morgen aufwachen und dein Gesicht sehen, ich will der sein der dich beschützt, dich im Arm hält und dem du vertrauen kannst. Ich liebe dich so sehr Elizabeth Keen“ nach diesem Satz küsste er ihre Stirn und drückte sie fester an sich. Als er sie ihm Arm hielt bemerkte er auf einmal dass sie zitterte „Ist dir kalt?“ sie sah ihn an „Merkt man das?“ er schmunzelte und zog gleich sein Jackett aus und legte es ihr über die Schultern „Hier“ er gab ihr einen sanften Kuss in ihre Haare. Sie legte ihren Kopf auf seine Schultern und murmelte ein sanftes „Danke“. Beide saßen ein Zeit lang so; den blick auf die gegenüberliegende Kabinenwand gerichtet ohne ein Wort zu sprechen. Sie genossen die Nähe des anderen. Irgendwann meldete sich Liz zu Wort „Willst du die Schlampe kalt machen oder darf ich das machen?“ er lachte „Das liebe ich so an dir“ sie grinste frech „Ich liebe dich auch“ und gab ihm einen sanften Kuss auf die Lippen.  

Wie war´s?

Würde mich über en paar Reviews freuen :D
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