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Dunkelrote Begierde

GeschichteFamilie, Horror / P18 Slash
Seishin Muroi Sunako Kirishiki Tatsumi Toshio Ozaki
31.12.2014
14.04.2015
2
1.705
 
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31.12.2014 1.007
 
"Ayleen,  Ayleen wach auf!"
Langsam und viel zu früh schlage ich meine Augen auf. Über mir gebeugt ist Seishin der mir mit seinen schwarzen Augen direkt anblickt. Ich will nicht aufstehen. Erstrecht nicht wenn er über mir gebeugt ist.  Ich lege meine Arme um seinen Hals. Und schließe wieder meine Augen.
„Ich werde aber ungerne so geweckt. Sonst weckst du mich auch liebevoller und anders.“
Er beugt sich zu mir runter bevor er leicht seine Lippen auf meine Legt.
„Sonst, schläft Sunako auch noch um diese Zeit meine liebste. Und dann würde ich ganz andere Sachen mit dir machen.“
„Wo ist denn plötzlich der Priester hin in den ich mich verliebt habe?“
„Gerade etwas verbannt.“
„Rawr…“
Ich ziehe Seishin wieder zu mir runter damit ich erneut meine Lippen auf sein Legen kann. Die Nacht ist erst vor knapp einer Stunde angebrochen. Aber dennoch würde ein normaler Mensch jetzt schon nichts mehr sehen. Gerade als ich mich von ihn löse kommt Sunako rein und springt zwischen mir und Seishin. Ich fange laut an zu lachen und drücke sie an mich. Seishin steht nur auf und seufzt bevor er sich umdreht und aus dem Zimmer geht. Sunako liegt immer noch auf mir.
„Sunako ich müsste mich anziehen damit wir von hier verschwinden können. Den einige Dorfbewohner haben überlebt.“
„Ja.“
Sie nickt nur und lässt mich dann aufstehen, damit ich mir ein Kleid was ich mir noch Geklaut habe anziehen kann. Ich werde später immerhin noch genug Geld ausgeben für neue Kleidung. Also was soll es. Außerdem bin ich eh schon tot. Als ich angezogen bin und wir das Bett gerichtet haben kommt auch Seishin wieder in den Raum. Er nimmt den Koffer wo wir Sunako reinlegen wenn der Tag anbricht. Er selbst legt sich dann in den Kofferraum. Es ist wirklich ätzend am Tage wach zu bleiben. Unten angekommen gibt Seishin den Schlüssel ab, Sunako und ich sind schon nach draußen gegangen. Gerade als Seishin kommt sehe ich einige Dorfbewohner.
„Scheiße. Wir müssen verschwinden!“
Ich packe mir Sunako an der Hand und  hebe sie auf meinen Arm. Dann rennen wir  zusammen zu den  Auto welches wir uns ‚ausgeliehen‘ haben. Ich setze mich mit Sunako auf die Rückbank währen Seishin schon voll Gas gibt und mit einen viel zu hohen Tempo aus der kleinen Stadt raus fährt. Ich drücke Sunako fester an mich die angefangen hat zu zittern. Scheiß Menschen!
„Ayleen? Wohin sollen wir?“
„Das ist egal Seishin! Fahr einfach!“
Er nickt nur bevor er weiter auf das Gaspedal drückt. Erst als wir einige Kilometer entfernt sind kann ich mich etwas entspannen und in den Rücksitz fallen lassen. Verdammt. Ich hoffe dass das jetzt nicht für immer so weiter geht. Das will ich Sunako nämlich nicht zumuten.

2 Monate Später:

Ich lebe jetzt seit 2 Monaten mit meine kleinen Familie in einer Großstadt. Es war ein einziger Kampf so schnell eine Bleibe zu finden. Gerade eins wo niemand merkt was wir wirklich sind. Das einzige was mich immer nur verwirrt hat, war das Seishin bis in den späten Tag wach bleiben konnte. Obwohl ja eigentlich alle bei Sonnenaufgang in einen Komma artigen Schlaf fallen. Ich konnte nicht anders als auszutesten ob Seishin vielleicht auch gegen die Sonne Immun ist weshalb wir als Sunako schlief einfach die Vorhänge in unserem Schlafzimmer wegezogen habe. Ich habe mich auf ein sehr lautes Geschrei eingestellt, doch dies blieb aus. Denn Seishin passierte nichts. Und das obwohl er ein Shiki ist. Ich konnte es kaum glauben das er genauso ist wie ich, weshalb ich direkt über ihn hergefallen bin. Und mit hergefallen meine ich natürlich dass ich zu laut war im Bett. Ich hatte nämlich abends an meiner Haustür eine Beschwerde dass ich zu laut sei und bitte beim Sex etwas leiser stöhnen sollte. Nun ja. Etwas peinlich war das ja schon. Schließlich sind wir neu da eingezogen und dann. Naja eben Typisch ich. Nachdem wir noch einige Male umgezogen sind haben wir nun eine 4 Raum Wohnung gezogen. Warum wir nochmal umgezogen sind? Ganz einfach. Wir müssen uns ja weiterhin ernähren. Und die Morde fanden einige schon ziemlich seltsam. Auch wenn es hauptsächlich Menschen waren, die eh bald gestorben wären. Aber dies tut ja wie immer nichts zur Sache. In meinen Augen war die Nacht viel zu kurz, warum? Ratet mal. Ganz genau. Seishin und ich haben nur am Tage Sex, wegen Sunako und der Jagt. Das will ich ihr nicht wirklich antun. Das mitzubekommen was wir beide treiben. Schließlich hat es ja auch irgendwo grenzen oder? Ich spitze meine Ohren als sich meine Schlafzimmer Tür öffnet lasse meine Augen aber geschlossen da es nur Sunako sein kann. Seishin liegt nämlich schlafend hinten an mich ran gekuschelt.
„Ayleen?“
Verschlafen und viel zu müde öffne ich meine Augen und sehe Sunako an. Sie ist noch in ihren Schlafsachen. Seltsam. Das macht sie eigentlich nie.
„Ja, mein Schatz?“
„Kann ich bei dir noch im Bett mit bleiben?“
„Natürlich.“
Ich hebe die Decke an, die mein Zukünftiger Mann nicht belagert und lasse Sunako sich an mich kuscheln. Ja genau mein Zukünftiger Mann. Seishin hat mir vor einigen Tagen einen Heirat Antrag gemacht. Und wie könnte ich diesen bitte ablehnen? Natürlich haben wir zwar angeben das wir eine Familie sind. Also, Mutter, Vater und Tochter aber offiziell werden wir dies nun auch noch. Sunako die sich weiter an mich gekuschelt hat, hat auch wieder die Augen geschlossen obwohl sie nicht mehr schlafen kann. Aber sie weiß ganz genau dass ich immer noch Müde bin wenn sie wach wird. Sie beschäftigt sich sonst alleine mit Lesen oder anderen Sachen. Nur selten kommt sie zu uns. So wie eben heute. Aber nun gut. So ist das neunmal. Ich habe nichts dagegen da sie ja sowas wie meine Tochter ist. Als ich dann auch langsam richtig wach werde stehe ich leise mit Sunako zusammen auf und gehe ins Wohnzimmer um Seishin weiter schlafen zu lassen. Dort schalte ich den Fernseher an und bekomme fast einen Herzinfarkt als ich die Nachrichten sehe.
„Toshio…“
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