Plötzlich im Nimmernie

von Isi-
GeschichteFantasy / P12
Grimalkin Robin "Puck" Goodfellow
30.12.2014
01.01.2015
4
3397
 
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Hallo!:) Hier ist meine erste Fanfiction zu der Buchreihe 'Plötzlich Fee'!:D Ein paar Charaktere, die man schon von den normalen Büchern kannte, werden dabei sein. Aber ich fixiere mich hauptsächlich auf Ainé, die Protagonistin der Story. Über Reviews, Kritik und andere Dinge freue ich mich:)
Liebe Grüße und viel Spaß beim Lesen!

Prolog

Als ich zehn war, hatte ich meinen Vater verloren. Ich konnte mich noch daran erinnern, als wäre es gestern gewesen. Ich hatte mit meiner kleinen Schwester und meinem Dad am Waldrand verstecken gespielt. Mein Vater hatte gerade zählen müssen, als ein junger Mann auf einem Pferd aus dem Wald ritt. Er hatte blondes Haar und mir komisch vertraute, grüne Augen. Keiner von uns hatte einen Mucks gemacht, als der Reiter vor unserem Vater Halt machte und ihn spöttisch musterte. „Gib sie her. Ich weiß, dass sie hier ist“, hatte er mit bedrohlichem Grinsen gesagt und Dad einen schwarzen Dolch an die Kehle gehalten. „Oder du wirst sterben“ Dad war ganz still dagestanden und hatte den Jungen angestarrt. „Ich ziehe zweites vor“, hatte er schließlich erwidert. Der junge Mann lächelte. „Liebend gerne. Aber dir soll eines gesagt sein, Mensch“, hatte er gezischt. „Wir werden sie auch ohne dich finden und dann gibt es kein Zurück mehr. Dann kannst du sie nicht mehr vor ihrer wahren Bestimmung verstecken. Sie wird an den Mondhof kommen, mit oder ohne deine Hilfe“ Dad hatte geschluckt und nervös zu mir geguckt. Ich hatte damals überhaupt nichts verstanden. „Rennt!“, hatte mein Vater geschrien. „Rennt so schnell ihr könnt und kommt nicht zurück!“ Doch als der Reiter zugestochen hatte, als ich sah, wie mein Dad umgebracht wurde, konnte ich mich beim besten Willen nicht bewegen. Und selbst als der Reiter mich entdeckte und mit erhobenem Dolch langsam auf mich zukam, konnte ich nichts anderes tun, als ihn anzustarren, bis meine Schwester energisch an meiner Hand zog und wir endlich losrannten. Meine Schwester war damals erst vier und trotzdem schon so stark und klug gewesen. Eine Beerdigung hatte es nie gegeben, denn Dads Leiche war nichtmehr da, als wir das nächste Mal zu dem Wald gingen.
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