Was passierte dann?

von Kimms666
GeschichteAllgemein / P16 Slash
Lex
30.12.2014
22.08.2016
27
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Heyho ihr,
hier meine erste FF zu The Tribe. Ich habe die Geschichte bereits fast fertig auf meinem PC geschrieben, allerdings ohne Kapitelunterteilung, weswegen die Kapitel vermutlich unterschiedliche Länge haben werden. Ich versuche eine gute Unterteilung zu finden. Sagt einfach Bescheid, wenn euch ein Kapitel zu lang oder zu kurz ist.
So nun will euch gar nicht weiter aufhalten. Habt Spaß am Lesen XD
Euer Kimms666
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Fünf Tage waren sie bereits auf dem Boot. Sie sahen seit 5 Tagen nichts als Meer und Wasser.
„Ich hab Durst“, beklagte sich Lottie, die den letzten Tropfen aus ihrer Flasche leerte.
„Ja Süße, wir haben alle Durst“, versuchte Ruby sie zu beruhigen und nahm sie in den Arm. Ruby ging es von Stunde zu Stunde schlechter. Das Auto hatte sie doch härter getroffen, als ihr lieb war.
„Hier“, sagte Jay und hielt ihr eine Flasche mit einem Schluck Wasser hin. Dankend nahm Lottie das Wasser entgegen und trank gierig.
„Wir können nicht unser Wasser an die Schwachen verschwenden. Die gehen doch sowieso als erstes vor die Hunde“, erklärte Lex. „Am Besten wir befreien sie gleich von ihrem Leid und schmeißen sie über Bord.“
„Lex, du bist so ein Schwein. Wie kannst du sowas nur sagen“, warf Salene ihm vor.
„Ja Lex, fangen wir doch gleich mit dir an!“ Amber war wütend aufgestanden.
„Leute, hier wird niemand über Bord geworfen. Wir finden bestimmt bald Land“, mischte sich jetzt auch Slade ein. Er wandte sich ab und ging unter Deck.

„Wie kommt ihr voran“, fragte er Jack und Ram, die beide an einer Destillation arbeiteten.
„Es funktionert“, erklärte Jack. „Aber das, was wir an Trinkbarem herausbekommen reicht niemals für alle.“
„Wie viel habt ihr? Oben wird das Wasser langsam echt knapp.“
„Dann sollen sie halt ihren Urin trinken“, kommentierte Ram.
„Wieso..ach egal. Wie viel habt ich also?“
„Ein halben Liter. Und dafür haben wir einen Tag gebraucht. Wenn man das hochrechnet, haben wir in 20 Tagen genug, dass alle einen Tag ausreichend Wasser bekommen. Es ist also viel zu wenig.“
„Ram, wo befinden wir uns gerade?“
„Wenn ich das wüsste, würden wir doch Land finden, oder? Ich bin Softwareentwickler, kein Seemann.“
„Hat denn dieses Boot nicht mal eine verdammte Karte? Ich dachte, wir müssten nur zwei Tage gen Norden fahren und würden dann wieder an Land gehen können.“
Ram wischte sich ein Rinnsal Schweiß von der Stirn.
„Tja, wie du siehst, sind es eben nicht zwei Tage!“
Slade gab es auf mit Ram weiter zu diskutieren. Er nahm den halben Liter Wasser mit nach oben und versorgte die Durstigen.

„Ruby, alles ok mit dir“, fragte er besorgt, als diese über der Reling hin und sich übergab.
„Ja,“ entgegnete sie. „Wahrscheinlich nur ein wenig seekrank.“ Sie verschwieg ihm, dass es Blut war, welches sie gerade gespuckt hatte. Im Augenwinkel konnte sie den Blick von Ebony erkennen, welcher ihr mitteilte, dass sie sich von Slade fernhalten sollte. Deswegen stand sie auf und ging an ihm vorbei.
„Ich leg mich ein wenig schlafen.“
Lex stand auf und folgte ihr.
„Was willst du, Lex?“ Ruby schaute ihn an, nachdem sie sich auf eine der Matrazen unter Deck gelegt hatte.
„Du bist nicht seekrank. Ich habe das Blut gesehen.“
„So, hast du. Und jetzt?“ Die blonde Schönheit setzte sich auf und schaute ihn erwartungsvoll an.
„Es ist ernster als du zugibst. Lass doch mal sehen.“
„Ja klar, der große und ignorante Lex zeigt plötzlich Mitgefühl. Gerade wolltest du doch noch die Schwachen über Bord werfen. Da bin ich ja die erste, die springen darf.“
„Ich hab doch nur von den kleinen Bälgern gesprochen. Die, die am meisten brauchen und am nutzlosesten sind.“
„Lex wir sind hier gerade alle nutzlos. Abgesehen von Ram und Jack.“
Lex hatte genug von der Diskussion, drückte sie kurzerhand auf die Matte herunter und zog ihr Shirt etwas hoch.
„Da ist ja alles blau. Verdammt, Ruby, warum sagst du denn nichts?“
„Was soll ich denn sagen. Hier kann mir doch eh keiner helfen, oder kennst du jemanden, der Medizin studiert hat und sich im Moment auf dem Boot befindet?“
Lex musste Ruby Recht geben. Aber trotzdem hätte sie etwas sagen müssen, fand er. Einen kurzen Moment dachte er darüber nach, die Situation auszunutzen. Wie sie so dalag, zum Teil entblößt. Schnell schüttelte er den Gedanken aus dem Kopf, als von oben Schreie und Rufe kamen.
Lex rannte hoch.

„Schau mal, da hinten ist Land in Sicht“, lief ihm fröhlich Trudy entgegen. Lex drehte sich dahin, wo ihr Finger hinzeigte und tatsächlich: Am Horizont konnte er Berge ausmachen.
Sehnsüchtig schauten alle, wie die Berge langsam, Stück für Stück näher kamen.


Der Sand knirschte unter dem Boot. Fröhlich sprangen alle ins Wasser und wateten den Rest bis zum Land. Es war ein wunderschöner weißer Strand an dem sie angelegt hatten, der an einem dichten Wald grenze.
„OK“, fing Jay an. „Erst mal langsam mit der Freunde. Wir haben immer noch nichts zu essen oder trinken und keinen Unterschlupf. Deswegen würde ich vorschlagen, dass Salene, Amber und Lottie Feuerholz sammeln gehen. Trudy, du passt auf die Babies auf. Sammy, Gel, ihr geht mit Ram in diese Richtung auf Wassersuche, Jack, Ellie und May, ihr in diese. Lex und Ebony, ihr versucht dort etwas essbares zu finden, während ich mit Slade in der anderen Richtung suchen. Vielleicht bekommen wir auch etwas gejagt. Nehmt eure Rucksäcke mit und um Himmelswillen verlauft euch ja nicht. Keine Gruppe trennt sich, klar?“
„Was soll ich tun?“, fragte Ruby, die sich möglichst lässig an einen Baum gelehnt hatte, doch Lex konnte erkennen, dass dieser ihr nur zur Stütze galt.“
„Ich denke, Trudy könnte noch etwas Gesellschaft und Hilfe beim Babysitten brauchen“, schlug Lex vor, bevor Jay irgendetwas sagen konnte. Alle waren mit dem Plan einverstanden und machten sich auf den Weg.
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