Sudden Pain

GeschichteRomanze, Schmerz/Trost / P16 Slash
 Noiz Aoba Seragaki
30.12.2014
06.01.2015
2
1.881
 
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Dieses Kapitel
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30.12.2014 530
 
Hallo~
Dies ist meine erste Fanfiction zu dem Pairing, ist also vielleicht nicht ganz perfekt, aber die Idee kam mir einfach sofort ich wollte sie direkt umsetzen (ノ≧∀≦)ノ
Noiz hat es mir einfach total angetan! *~* Ich hoffe ich versteht was ich meine (´ ▽`).。o♡
Viel Spaß beim lesen, auch wenn das erste Kapitel noch recht kurz ist
über Reviews freu ich mich immer (=^-ω-^=)


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I can not...


Seine Augen aufgerissen und die Haare schweißverklebt schreckte er aus seinem Bett hoch. Erneut hatte ihn ein Albtraum heimgesucht, seinen gerade erst gereinigten Verstand mit Schatten zu verschmutzen versucht. Er hielt es nicht aus...

Mit einer Hand wusch er sich die Schweißperlen von der Stirn und setzte sich danach auf, starrte ausdruckslos an seinen Beinen vorbei auf den Boden. Seit er wieder Schmerzen fühlen konnte, nicht nur körperliche, sondern auch psychische, ging es ihm einfach nur hundeelend.
Den Körper gezeichnet von tausenden Narben, welche von seinen damaligen Kämpfen zeugten, Kämpfen mit sich selbst, seinen Eltern, oder wem auch immer...

Früher hatte ihn das nicht gestört, er hatte es ja selbst gewählt. Sein Körper war ihm nichts wert gewesen und durch den fehlenden Schmerz hatte er auch kein Recht auf Glück.
Sein Leben bestand aus Tagen die vorüberzogen, ohne das er es wirklich merkte. Genau. Bis zu diesem Tag.
Es war alles seine Schuld.

Wütend fuhr er sich durch die blonden, verstrubbelten Haare und seufzte leise. Wie hatte er ihn bloß so auf den Kopf stellen können, wo er ihn doch eigentlich repariert hatte? Ihm seine Menschlichkeit zurückgegeben hatte?

Der junge Mann stand auf und zog sich ein paar provisorische Kleider an, ehe er mit seinem Handy eine Salamipizza bestellte und seinen Laptop vor sich aufklappte. Schlafen könnte er heute eh nicht mehr, dann könnte er sich zumindest nützlich machen und ein paar Informationen sammeln.

Während er auf den Tasten tippte fiel sein Blick auf seine Arme, die, da er nur ein T-Shirt trug, ausnahmsweise nicht von Stoff bedeckt waren. Viele wulstige Narben hoben sich von der blassweißen, zarten Haut ab und Noiz Herz schmerzte bei diesem Anblick. Ein Anblick, der für immer ein Beweis sein würde, was für ein Monster er doch war.
Wie als würde sich ein Dolch in seiner Brust drehen und die einzelnen Arterien auftrennen, die ihn am Leben hielten, kam ihm eine einzige Erkenntnis in den Sinn: 'Niemand wird dich jemals lieben können, mit dieser hässlichen Haut und dieser schrecklichen Vergangenheit'

Er wusste es doch selbst. Seitdem Aoba ihn gerettet hatte wusste er es...
Dass seine Gefühle einseitig waren.

In diesem Moment klingelte es an der Tür.
„Tze“ Genervt stand der Blonde wieder auf und ging an die Tür, um seine Pizza zu holen. Vielleicht konnte ihn ja etwas Essen auf andere Gedanken bringen. Er musste schließlich nur lernen, mit diesen plötzlichen Gefühlen umzugehen, irgendwann würden sie schon wieder verschwinden, oder?
So wie seine trüben Gedanken, die er seit seiner Kindheit gepflegt hatte und die Aoba mit einer einzigen Umarmung und seiner unglaublich angenehmen Wärme, einfach hatte verschwinden lassen.

Aber genau der war ja das Problem, von dem er seit Tagen den Kopf nicht frei bekam. Wirklich verzwickt diese Situation...

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