Abschlussball

von fifilia
GeschichteRomanze / P16
Amanda "Amy" Fleming Jackson "Jack" Bartlett Samantha Louise "Lou" Fleming Ty Borden
29.12.2014
06.12.2018
2
3.660
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29.12.2014 2.468
 
Ich habe diese FF vor längerem mal angefangen und nun endlich zu Ende geschrieben. Eigentlich ist das hier ein in sich abgeschlossener OneShot, aber vielleicht habe ich ja irgendwann noch mal Ambitionen dazu meine Gedanken für ein zweites Kapitel zu Papier ähm... oder zu PC zu bringen^^

Naja, genug des Gequatsches. Viel Spaß!


Die Haustür wurde aufgestoßen und eilige Schritte verrieten einen nervösen Ty.
"Lou?", sprach er die dunkelhaarige Frau an während seine Finger verzweifelt an seinem Krawattenknoten herum nestelten. Ein bittender und verzweifelter Blick aus seinen grünen Augen ließen Lou lachen.
"Moment.", sagte sie sanft und trat auf Ty zu um ihm seine Krawatte zu binden. "Bevor du dich selbst erwürgst.", murmelte sie grinsend während sie den Knoten vollendete, gab ihm dann einen Klaps auf die Schulter und trat dann einen Schritt zurück. Prüfend ließ sie ihren Blick über ihn Schweifen. Der graue Anzug stand ihm wirklich ausgezeichnet und die Krawatte betonte die Farbe seiner Augen auch noch.
"Du siehst richtig schick aus.", stellte Lou fest. Ty jedoch hörte ihr gar nicht zu, sondern starrte mit offenem Mund über ihre Schulter.
Lou drehte sich um und da stand Amy im Türrahmen und blickte ein wenig schüchtern drein.
"Und wie findet ihr es?", wollte sie wissen und strich an dem Rock ihres Kleides entlang.
"Wow! Du bist wunderschön. Wo hast du dieses Kleid her?"
"Lisa hat es mir aus Paris mitgebracht.", erklärte Amy.
"Jetzt muss Tys Krawatte nur noch zu deinem grün passen.", meinte Lou, ganz die Perfektionistin und blickte kritisch zwischen Ty und Amy hin und her. "Aber das dürfte passen, wenn ihr nebeneinander steht."
"Keine Sorge, die Krawatte hat Lisa mir gegeben und gesagt ich solle sie heute tragen.", meinte Ty und blickte kurz auf seine Krawatte runter.
Amy begann zu grinsen. "Manchmal erinnert sie mich ein bisschen an dich, Lou."
"Ach was.", winkte Lou ab.
Ty streckte eine Hand nach Amy aus und sie kam seiner stillen Aufforderung nur zu gerne nach.
"Wir gehen dann jetzt.", verkündete Amy und wollte mit Ty durch die Haustür verschwinden.
"Mooooment!", hielt Lou die Beoden auf. "Erst muss ich noch ein Foto machen."
Ty legte einen Arm um Amy Taille und Amy legte ihren Arm um seine Taille. Beide strahlten glücklich in die Kamera. Ty konnte sich nicht beherrschen und drückte ihr einen Kuss auf die Wange, wovon Lou sofort einem Schnappschuss machte.
"Ach ja.", seufzte Lou während sie auf das Display der Digitalkamera schaute. "Sie werden so schnell erwachsen..."
"Jaja...", lachte Amy und wurde von Ty aus der Haustür gezogen.
Ganz der Gentleman hielt Ty Amy die Beifahrertür seines blauen Trucks auf.
"Vielen Dank.", lächelte Amy und machte einen kleinen Hofknicks bevor sie in das Innere des Wagens kletterte.

Die untergehende Sonne tauchte Hudson in ein warmes orangenes Licht. Ty setzte den Blinker seines Trucks und bog auf den Parkplatz des Festhauses des Städchens. Mit großen Augen bewunderte Amy die Dekoration an der Fassade.
Große weiße Leinenbahnen hingen an dieser hinunter und fingen das Rot der Abendsonne auf. Ein roter Teppich, auf welchem sich bereits einige von Amys Klassenkameraden tummelten, war vor den Eingang ausgelegt worden. Ungeduldig begann sie auf dem Beifahrersitz hin und her zu hibbeln als sie Soraya und Ashley entdeckte. Ty konnte sie ein Grinsen nicht verkneifen während er seinen Truck parkte und Amy, sobald das Auto stand, die Tür aufstoßen wollte. Er legte ihr eine Hand auf sie Schulter und hielt Amy so zurück.
"Sie werden dir nicht weg laufen.", versprach er zwinkernd und küsste sie bevor er ausstieg, um den Truck herum lief und Amy die Tür öffnete. Er reichte ihr eine Hand und half ihr hinaus. Strahlend blickte Amy ihn von unten herauf an. Mit seiner rechten Hand gab Ty der Beifahrertür einen Schubs, so dass diese zu fiel und seine linke Hand legte er auf Amys rechter Schulter ab.
"Du bist wunderschön.", sagte er und beugte sich ein Stück zu ihr runter um sie erneut zu küssen.
Dann verschränkten sie ihre Hände ineinander und liefen auf den Eingang zu. Soraya und Ashley winkten ihnen und sie begrüßten sie alle mit einer Umarmung.

"Ich habe gehört, dass Lars dafür gesorgt hat, dass die Bowle nicht ganz so alkholfrei ist wie sie sein sollte.", erzählt Ashley nach der Begrüßungsprozedur mit gesenkter Stimme.
"Na dann lasst und feiern gehen.", lachte Soraya und schob ihre Freunde Richtung Eingang. Der Beginn des Balls war noch ganz formell. Alles saßen gesittet an ihren Tischen oder zeigten was sie in der Tanzschule gelernt hatten. Nervös räusperte sich Ty nachdem er eine Weile Amys sehnsüchtigen Blick auf die tanzenden Paare beobachtet hatte. Er stand auf und bot Amy sein Hand dar.
"Möchtest du tanzen?", fragte er ein bisschen unsicher und Amy blickte ihn zu gleichermaßen erstaunt und erfreut an.
"Du kannst tanzen?"
"Naja..." er zuckte mit den Schultern. "Können... Lou und ich haben die letzten Tage ein bisschen geübt.", gestand er.
In Amys Augen blitzte die Erkenntnis aus. "Deshalb hattest du die ganze letzte Woche keine Zeit für mich." Ty nickte. "Also habe ich keinen Grund eifersüchtig zu sein.", stellte Amy fest und lächelte Ty glücklich an. Dieser nickte nur und zog Amy und zog sie mit sich auf die Tanzfläche.

"Die beiden sind aber auch zu süß.", seufzte Soraya und nippte an ihrer Bowle.
"Wenn du das Zeug in der Geschwindigkeit weiter trinkst bist du vor zehn Uhr sturz betrunken.", stellte Ashley nüchtern fest und zog Soraya das Glas aus den Händen. "Irgendeiner muss ja auf dich aufpassen.", murrte die Blonde.
"Jaja, Mama.", lachte Soraya und blickte wieder zu Amy und Ty. Die beiden waren in einer etwas ruhigeren und dunkleren Ecke der Tanzfläche zim Stehen gekommen. Ty griff sich grade in seine rechte Hosentasche und holte ein kleines graues Kästchen heraus während Amy die Hände vorm Mund zusammen schlug.
"Ashley!", keuchte Soraya und schlug ohne nach der Blonden zu sehen nah ihrer Schulter wobei sie Ashley beinahe ihr Glas aus der Hand fegte.
"Soraya, was...?", setzte Ashley fauchend an, doch Soraya wedelte nur mit der Hand mit der sie eben noch nach Ashley geschlagen hatte, dass die Blonde den Mund halten solle und deutet mit der andern Hand auf Amy und Ty.
"Oh...", entfuhr es Ashley überrascht.

Ty hatte inzwischen das kleine Kästchen geöffnet und sagte etwas zu Amy. Diese nickte wild und umarmte Ty dann heftig. Ty grinste wie ein Honigkuchenpferd und steckte Amy, als sie ihn endlich wieder losgelassen hatte, einen Ring an den Finger. Sie fiel ihm um den Hals, er verschränkte seine Hände auf ihrem Rücken und nach einem kurzen Kuss wiegten sie sich beide noch im Takt der Musik bis diese vom DJ unterbrochen wurde, der ankündigte, dass die Party num richtig los ginge. Die Musik wurde lauter und die Stimmung ausgelassener.

Amy zog Ty irgendwann völlig außer Atem von der Tanzfläche.
"Ich muss ganz dringend was trinken.", brüllte sie durch dem Lärm der Musik.
"Ich hole uns was.", bestimmte Ty und setzte Amy auf einem Stuhl an einen der mittlerweile leeren Tische ab. Kaum war Ty Richtung Bar verschwunden tauchten Soraya und Ashley neben Amy auf.
"Was war das den vorhin?", wollte Soraya mit leuchtenden Augen wissen.
"Habt ihr euch verlobt?", hakte Ashley direkt nach und griff nach Amys beringter Hand.
"Nein.", lachte Amy. "Aber wir haben uns was versprochen. Dass wir immer füreinander da sein werden."
"Ohh", seufzte Soraya. "Ihr seid ja so süß. Und der Ring ist wunderschön."
"Aber hallo.", pflichtete Ashley ihr bei.
"Das muss gefeiert werden.", bestimmte Soraya und zauberte irgendwie drei Gläser Bowle hervor. Die drei Freundinnen stießen an als Ty mit zwei Flaschen Cola zurück kam.
"Da hätte ich ja gar nicht los gemusst.", meinte Ty und stellte eine Flasche vor Amy ab. Eine ganze Weile lang quatschten die vier bis Ty von einem Jungen abgetippt wurde.
Ty wandte sich nach hinten. "Ah, hey Mike." Er blickte wieder zu den drei Freundinnen. "Mike, ein Klassenkamerad von mir, aus der Uni."
"Kommst du mit zu den Jungs?", fragte Mike und deute mit dem Daumen über die Schulter.
"So lange du wieder kommst.", sagte Amy grinsend. Ty beugte sich zu ihr und gab ihr einen Kuss auf die Wange.
"Bis nachher."
Die drei Mädels sahen sich an, prosteten sich zu und leerten ihre Bowle-Gläser.
"Lasst uns unseren Abschluss gebührend feiern.", riefen die drei unabgesprochen aus.

Ty fand Amy auf der Tanzfläche wieder. Sie tanzte ausgelassen mit ihren Klassenkameraden.
"Amy!", rief er durch die Musik, damit sie ihn wahrnahm. Amy wandte sich zu ihm und ihre Augen begannen noch ein bisschen mehr zu leuchten als sie ihn sah. Sie sprang ihm um den Hals.
"Da bischt du ja wiedder."
"Es war gar nicht so einfach dich wieder zu finden."

Es war halb zwei als Ty mit prüfenden Blick verfolgte wie Soraya und Ashley in ein Taxi stiegen.
"Tschüüüüss.", brüllte Amy über den Parkplatz und winkte dem Taxi.
"Na komm, lass uns auch fahren.", murmelte Ty zu Amy und schob sie in die Richtung seines Trucks. Vorsichtig verfrachtete er Amy auf seinem Beifahrersitz und fuhr dann vorsichtig vom Parkplatz. Er hatze sich selbst den ganzen Abend an Cola und Wasser gehalten während Amy wohl das ein oder andere Glas Bowle zu viel gehabt hatte. An die Fensterscheibe gelehnt war Amy eingedöst.

Als Ty seinen Truck auf der Ranch abstellte waren alle Fenster im Haus verloschen.
"Amy." Ty rüttelte vorsichtig an ihrer Schulter. "Wir sind da."
Amy grummelte kurz irgendetwas und setzte sich auf. Durch einen Vorhang aus ihren Haaren blickte sie ihn an.
"Du bist so gut zu mir.", murmelte sie während Ty ausstieg und die Fahrertür leise schloss. Er kam zu ihr auf die Beifahrerseite und zog diese Tür auf. Amy kletterte aus dem Truck und ließ sich in seime Arme fallen.
"Du passt auf mich auf...", begann Amy.
"Hmm Jack wird das anders sehen wenn er erfährt, dass du Alkohol getrunken hast.", murmelte er und vergrub sein Gesicht in ihren Haaren.
"Jack", kicherte Amy. "der tut doch nur so als ob er böse wäre."
"Erinne ihn morgen früh bitte daran.", meinte Ty und sah sich innerlich  schon wie er seine sieben Sachen packete.
Ein kühler Nachthauch strich über die Ranch und Amy begann zu frösteln.
"Lass uns rein gehen.", bestimmte Ty leise und schob Amy Richtung Haustür. So leise es ging durch querten die beiden das Haus in Richtung Amys Zimmer. Ty wollte sich grade von Amy verabschieden als sie ihn unterbrach.
"Bringst du mich noch ganz in Bett?", wollte sie leise wissen und sah ihm aus einem Wimpernaufschlag heraus von unten bittend an.
"Na schön.", brmmelte Ty zustimment und löste sich von dem Türrahmen ihrer Zimmertür, trat ein und schloss die Tür hinter sich. Amy griff in ihre Haare und hob diese aus ihrem Nacken damit Ty an den Reißverschluss ihres Kleides kam. Langsam ließ er den Reißverschluss auseinander gleiten und beobachtete dabei jedes Stück ihrer Haut, dass er frei legte. So nah war ihr noch nie gekommen. Er ließ seine rechte Hand auf ihrer Hüfte ruhen, gab ihr von hinten einen Kuss auf die rechte Wange und trat dann einen Schritt zurück. Noch bevor er sich höflicher Weise hatte von Amy weg drehen können hatte diese ihr Kleid von den Schultern auf den Boden rutschen lassen. Sie stieg aus dem Stoff haufen am Boden heraus und drehte sich zu ihm. Er blinzelte zwei mal. Eine nüchterne Amy hätte das niemals getan und wow. Er hatte ja gewusst das seine Freundin verdammt gut aus sah, aber das hier überstieg grade seine Vorstellungen. Er räusperte sich kurz und trat dann wieder einen Schritt auf Amy zu. Er legte ihr eine Hand an die Wange und zog sie zu einem kurzen Kuss zu sich.
"Ich suche dir was zum Anziehen.", murmelte er an ihrer Lippen, gab ihr noch einen Kuss und schritt dann an ihr vorbei zu ihrem Bett.

"A-aber...", begann sie verwirrt und Enttäuschung klang in ihrer Stimme mit. "Findes du mich den nicht begehrens wert, heiß?", wollte sie leise wissen. Ty tauchte mit einem T-Shirt und Shorts in der Hand wieder aus ihrem Kleiderschrank auf.
"Doch sehr sogar.", versicherte er ihr und drückte ihr gleichzeitig die Sachen in die Hand. "Aber nicht heute Nacht. Bei deinem ersten Mal will ich dich nüchtern unter mir haben.", bestimmte er mit ungewöhnlich tiefer Stimme und sah ihr dabei tief in die Augen.
Amy nickte verstehend und wurde gleichzeitig feuerrot im Gesicht. Schnell sprang sie in ihrer Schlafsachen und verkrümelte sich unter ihre Bettdecke. Ty stand leise vor sich hin grinsend an ihrem Bett.

"Bleibst du heute nacht bei mir?", wollte sie wissen und setzte dann eilig ein "Nur kuscheln." nach.
"Na gut.", willigte er ein. "Lass mich nur kurz meinen Anzug gegen etwas bequemeres tauschen." und schon wollte er sich auf den Weg in sein Zimmer über den Stallungen machen.
"Warte!" vernahm er Amys Stimme und als Ty sich umdrehte hielt sie ihm ein seiner schwarzen T-Shirts entgegen.
"Hier ist es also hin verschwunden. Das hab ich schon gesucht."
"Es hat so gut nach dir gerochen.", gestand Amy leise und beobachtete jede seiner Bewegungen als er sich das Jackett abstreifte und die Krawatte los band.
Ty rief sich selbst zur Ordnung nicht zu Amy zu sehen während er sich das Hemd aufknöpfte. Das würde nur wieder zu unnötigen Spannungen führen. Amy hingegen konnte es nicht lassen ihn anzustarren. Er war von der vielen Stallarbeit durchtrainiert und selbst im fahlen Mondlicht war zu erkennen, dass er braun gebrannt war. Er hängte sein Hemd zu seinem Jackett über Amys Schreibtischstuhl und nahm ihr dann das T-Shirt ab, um es sich über zu ziehen. Eilig schlüpfte er schließlich aus seinen Schuhen und warf seine Anzughose ebenfalls über den Stuhl. Dann krabbelte er über Amy rüber in ihr Bett. Sie drehte sich zu ihm und bevor er sie in die Arme schloss und halb auf seine Brust zog tauschten die beiden noch einen zärtlichen Kuss.
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