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Forever And Always ♥

GeschichteFantasy, Liebesgeschichte / P18 Slash
Yuki Sakurai Zess (Luka Crosszeria)
27.12.2014
17.04.2015
6
7.229
2
Alle Kapitel
22 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
27.12.2014 1.084
 
Hallo, du, Leser ôô
Willkommen zu meiner ersten Fanfiction überhaupt.
Über Kritik würde ich mich sehr freuen, aber bitte seid nicht zu hart zu mir, ich bin schließlich blutiger Anfänger >o<

Hauptsächlich geht es in dieser FF um die Liebe zwischen Yuki und Luka, die trotz Yukis Wiedergeburt noch immer besteht und die Beiden fest aneinander bindet ^_^ Deswegen bin ich mir auch noch nicht sicher, ob ich überhaupt detaillierte Sexszenen einbauen werde, falls nicht, ändere ich die Altersempfehlung nochmal.
(Als kleine Anmerkung: Ich habe den Manga zwar angefangen, aber nur den Anime zu Ende gesehen, hin und wieder wird man das wahrscheinlich merken!)

Und einen Beta-Leser suche ich ebenfalls noch, sofern sich überhaupt wer dafür interessiert~
Jetzt aber erstmal viel Spaß mit dem ersten Kapitel!

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Yuki stand auf der großen Terrasse der Twilight Mansion, schaute über den großen Innenhof hinweg in den strahlend blauen Himmel. Sodom lag vor ihm auf dem breiten Steingeländer, hatte sich friedlich schlafend dort zusammengerollt, während in dem Hellhaarigen noch immer intensive Gefühle wüteten.
Reiga war vernichtet worden, und trotzdem stellte er sich noch immer die Frage, ob tief in dessen Innerem nicht vielleicht doch noch der Kanata gewesen war, den er immer geliebt hatte. Und Yuki war sich so sicher gewesen, dass der Dunkelhaarige ihn ebenfalls geliebt hatte... und dennoch hatte er ihn verraten, der Hass auf die Menschheit hatte den Zwiespalt in Reiga gewonnen.
Es gab so viele Fragen, die Yuki ihm gerne noch gestellt hätte, aber stattdessen war doch bei jedem Aufeinandertreffen mit dem Älteren nur eine Frage über seine Lippen gekommen: "War alles in unserer Kindheit nur eine Lüge gewesen?"

Auch jetzt murmelte der Hellhaarige diese Frage kaum hörbar, so leise, dass sie sogar der leichte Wind, der für ein sanftes Rascheln der Blätter in den Bäumen sorgte, übertönte. Er ließ den Kopf auf seine auf dem Geländer verschränkten Arme sinken, schaute noch immer über den Innenhof hinweg.
Und dann war da noch Luka.
Über ihn dachte er nahezu noch öfter nach als über Reiga... doch im Gegensatz zu den Gedanken über den Nekromanten, waren jene, die ihm immer wieder über Luka in den Sinn kamen, sehr viel weicher, gar liebevoll. Diese Gedanken waren nicht gefüllt von endloser Trauer und Verzweiflung, oder Verrat.
Toko und Tsukumo hatten Yuki nun schon so oft davon erzählt, dass er Luka in seinem früheren Leben sehr nahe gestanden hatte, als er eine Frau gewesen war, aber keiner wollte ihm so recht verraten, was damit gemeint war.
Wie nahe hatte er dem Duras gestanden?

Gerade, als Yuki über eine Antwort zu dieser Frage nachdachte, bewegte sich Sodom neben ihm etwas, der Blick des kleinen Drachen richtete sich auf etwas, das sich hinter Yuki zu befinden schien. Sofort folgte dieser den Augen Sodoms, erblickte Luka, über den er zuvor noch so intensiv nachgedacht hatte, wie er den Hellhaarigen eindringlich musterte und dabei gegen eine Steinmauer lehnte. "Stimmt etwas nicht, Yuki?"
Die dunkle und doch samtene Stimme des Duras beruhigte ihn sofort, er wand seinen Blick wieder dem Himmel zu, während Luka sich ihm näherte, sich neben ihm über das Geländer lehnte.
"Nein, es ist alles in Ordnung", lächelte der Hellhaarige nach kurzem Zögern auf diese Frage, erntete damit nur einen weiteren, prüfenden Blick aus den schönen, grauen Augen des Älteren. Bevor Yuki noch einmal hätte beteuern können, dass es ihm gut ging und ihn nichts bedrückte, legte sich Lukas große Hand auf seine Wange und drehte seinen Kopf etwas in die Richtung des Schwarzhaarigen, bis er dessen Blick erwidern musste.
Das Lächeln auf Yukis Lippen wurde unwillkürlich etwas breiter. "Wirklich", beteuerte er und erst jetzt schien es ihm der Duras zu glauben. Oder zumindest gab er auf, weiter zu drängen, dass der Hellhaarige es ihm erzählte.

Für einige Minuten standen die Beiden schweigend am Geländer, beide hatten den Blick auf den angrenzenden Wald gerichtet. Yuki brauchte diese Zeit, diese Ruhe, um den Mut zu sammeln, die folgende Frage zu stellen.
"Was warst du für mich... damals?"
Die braunen Augen des Jüngeren schimmerten unsicher, als er seinen Blick anhob und mit ihm Lukas Gesicht fixierte, ihn fragend anschaute, auf eine Antwort wartend. Allerdings schien er noch zu überlegen, welche Antwort er Yuki nun geben sollte. Wenn er ihm die Wahrheit sagte, würde seine frühere Geliebte sich vielleicht von ihm abwenden - aber das war nicht seine größte Angst.
Luka hatte Angst davor, dass Yuki ihn abwies, ihm sagte, dass er nicht mehr das selbe empfand wie damals.
Und er wusste nicht, wie er darauf reagieren würde.
Also entschied sich der Schwarzhaarige, erst einmal zu schweigen. Er wusste selbst, dass er irgendwann daran kaputt gehen würde, wenn er es Yuki noch länger verschwieg, aber noch genügte es ihm, ihn glücklich zu sehen und zu wissen, dass er hier in der Twilight Mansion und bei den Zweilts gut aufgehoben war. Wie lange das jedoch noch so bleiben konnte, wusste der Duras selbst nicht. Er musste es dem Hellhaarigen irgendwann gestehen... dass sie vor vielen Jahren, in einem früheren Leben, ein Liebespaar gewesen waren.

"Luka?" Yukis Stimme holte ihn aus seinen Gedanken, er erwiderte den sichtlich nervösen Blick des Jüngeren ruhig und möglichst gelassen, obwohl er merkte, dass er ihn mit seinem Schweigen noch mehr verunsichert hatte.
"Ich möchte nur verstehen... wieso du das für mich tust. Ist es, weil du mir einen Gefallen schuldest?"
Der plötzlich noch trauriger wirkende Blick in den braunen Augen, die ihn weiterhin anschauten, schmerzte den Duras, und er schüttelte augenblicklich den Kopf, wusste jedoch nichts darauf zu erwidern. Dass sie sich nahe gestanden hatten, hatte Yuki nun schon oft genug von anderen gehört, wenn Luka auf diese Frage antwortete, wäre es nur die Wahrheit - keine Ausreden, keine Umschreibungen. Irgendwann hätte er vielleicht den Mut, dem Hellhaarigen seine Liebe noch einmal zu gestehen, egal, ob dieser nun ein Mann war oder nicht.
Luka wollte Yuki zurück, auch ihn quälte es, sich tagtäglich zurückhalten zu müssen. Er durfte diesen Menschen, der die Seele seiner Geliebten in sich trug, nicht berühren, ihn nicht trösten und nicht küssen. Aber er wollte ihn auch nicht verletzen, und das tat er letztlich am meisten, indem er es Yuki verschwieg.

Was sollte er also tun? Sollte er riskieren, dass Yuki ihn abwies und ihm sein Herz brach, oder sollte er weiterhin schweigen, bis er sich sicher sein konnte, dass der Hellhaarige noch immer das für Luka empfand, was er auch in seinem früheren Leben für ihn empfunden hatte?
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