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GΛMΞS

von Pacho
Kurzbeschreibung
MitmachgeschichteThriller, Angst / P18 / Het
Ashton Irwin Calum Hood Luke Hemmings Michael Clifford OC (Own Character)
27.12.2014
23.11.2021
22
26.355
5
Alle Kapitel
51 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
05.03.2015 1.363
 
Hey :D

Sorry dass ich so unendlich lange weg war, aber ich hatte ne fiese Schreibblockade. Es ging wirklich gar nichts, auch nicht bei meinen anderen FFs und Projekten. Ich hoffe ihr nehmt mir dass nicht übel.
Ich will jetzt aber auch nicht lange reden, immerhin musstet ihr schon lange genug warten.

Also wünsche ich euch jetzt viel spaß
LG

Noch ein großes Danke an:

Mrs Irwin  ♥♥♥
Destructioner  ♥♥♥
AnuschaG  ♥♥♥
Kitty Sunshine  ♥♥♥
elli 5sos  ♥♥♥
BloodyAngel00  ♥♥♥

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~Kathleens Sicht~





Das war bereits die zweite Nacht, die wir hier auf dieser kleinen Insel verbrachten. Bisher kamen wir nicht weit. Wir hatten ein kleines Lager aufgeschlagen, gebaut aus allem, was wir hier so fanden. Und meiner Meinung nach wurde es Zeit, dass wir mehr taten. Irgendwie mussten wir schließlich hier weg kommen. Keiner wusste weiter, dabei mussten wir doch irgendwie wieder nach Hause kommen. So durfte es nicht enden. Ich wollte nicht auf einer einsamen Insel sterben, ohne Aussicht und Hoffnung auf einen Ausweg. Doch das war nicht so leicht.

Freiwillige, darunter auch ich und meine beste Freundin Kat, hatten sich nun hier versammelt, um den Wald zu erkunden und nach etwas Essbarem zu suchen. Und natürlich um den Wald zu erkunden, was Zeit wurde.

Heute Nacht kamen merkwürdige Geräusche aus dem grünen Dickicht und sie kamen immer näher. Das bedeutete, irgendwelche Kreaturen treiben dort draußen ihr Unwesen. Wenn wir Glück hatten, würden wir sogar auf Nutztiere treffen, welche für uns sehr gut von Nutzen wären. Wenn es hier schon keinen Ausweg gab, konnten wir uns wenigstens am Leben halten, indem wir etwas zu Essen hatten. Wir könnten Bäume fällen, mit dem Holz Werkzeuge bauen und Häuser errichten. Wir könnten hier Leben, wenn es notwendig wird. Als letzten Ausweg.

Forschend ließ ich meinen Blick über die acht-Köpfige Gruppe gleiten, darunter 4 Jungen und 4 Mädchen. Einen davon kannte mittlerweile jeder – Dean. Natürlich hatte er den Vorschlag gebracht, den Wald zu erkunden und führte uns nun an. Und ich wusste – nein, ich konnte es spüren -, dass er ein Anführer war. Ein guter Anführer der alles daran setzte, dass wir überleben würden und uns nichts passierte.

„Dann wollen wir mal los“, befahl Dean und lief los. Wir anderen trotteten hinterher. Jeder suchte nach Beeren, die man essen konnte, Obstbäumen… Irgendetwas, doch diese Gegend war vollkommen leergefegt. Hier war absolut nichts.

„Habt ihr schon etwas gefunden?“, erkundigte sich Calum bei uns. Ich sah zu dem dunkelhaarigen Jungen, während er mich ebenfalls musterte. Seine braunen Augen durchbohrten mich beinahe. Man konnte ihm ansehen, dass er keine Lust hatte, hier zu sein, aber auch dass er sein bestes tat. Genauso wie wir. Wir alle versuchten das Beste daraus zu machen.

„Nein, leider nicht“, beichtete Kat und sah kurz auf den Boden, dann aber wieder in sein Gesicht. Calum nickte nur und schleifte sich wieder zu seinem Freund, der - wie ich vorher erfahren hatte – den Namen Luke trug.

„Was machen wir jetzt?“, erkundigte sich der blonde Sänger bei Dean. Er stand neben Luke und ließ seinen Blick einmal forschend durch den ganzen Wald gleiten. Er schien nachzudenken, wie man an seinem Gesichtsausdruck feststellen konnte. „Gehen wir zurück und suchen morgen ein anderes Gebiet ab. Es wird schon dunkel.“

Ich stimmte ihm da vollkommen zu. Die Dämmerung setzte bereits ein und es wäre bestimmt nicht sinnvoll gewesen, mitten in der Dunkelheit hier rum zu irren und nicht mehr zu wissen wo man war. Auch die anderen schienen Dean einer Meinung zu sein und bejahten dies.

Somit machten wir uns auf den Weg zurück. Trotz unserem Sinneswandel zu gehen, suchten meine Augen immer noch nach etwas Essbarem. Ich konnte einfach nicht glauben, dass wir hier nichts zu essen fanden. Etwas musste es doch immer geben.

„Hier ist es eigentlich ganz schön“, hörte ich die zarte Stimme eines Mädchens, das vor mir lief, direkt neben einem anderen Jungen. „Ja, irgendwie schon“, antwortete dieser und nickte, was man wegen seinen sehr kurzen Haaren sehr gut erkennen konnte. Das Mädchen sah sich um und blieb dann Urplötzlich stehen. Sie hatte den Ärmel des Jungen neben ihr ergriffen und zog ihn zu sich zurück.

Das alles bemerkte ich leider zu spät und lief genau gegen ihn, sodass ich wieder ein paar Schritte zurück taumelte. Ich konnte von Glück sagen, dass ich nicht hingefallen bin, doch so stark war mein Aufprall dann doch nicht.

„H-Hast du das g-gehört?“, wollte das Mädchen stotternd wissen und krallte sich noch mehr an dem Jungen fest. „Was denn?“, fragte dieser neugierig und sah sie besorgt an. Das Mädchen zeigte mit zitternden Fingern, zwischen zwei Bäumen, auf den dunklen Wald. Schnell sah ich hin, doch mehr als die Bäume und das dunkelgrüne Gestrüpp konnte ich nicht wahrnehmen. Hatte sie sich geirrt?

„Clary, was ist los?“, erkundigte sich der Junge bei dem Mädchen. „L-Liam, da war was. I-Ich bin mir ganz sicher dass da was war“, erklärte sie dem Jungen Panisch, der sofort seinen Blick durch die Gegend gleiten ließ.

„Bist du dir da ganz sicher, Clary?“, schaltete sich Dean ein und tat es Liam gleich. Clary nickte nur. Sie zitterte am ganzen Körper. Liam nahm sie in die Arme und ich sah, wie sie sich beruhigte, doch nicht für lange. Sie zuckte zusammen, als es im Gebüsch plötzlich raschelte. Ob da wohl jemand war?

„Ich gehe mal nachsehen“, meinte Luke und machte ein paar Schritte nach vorne. Da wirklich niemand etwas einzuwenden hatte, selbst Dean nicht, lief der Blonde weiter, bis er hinter einem Baum in der Dunkelheit verschwand. Mein Herz schlug mir vor Aufregung bis zum Hals und ich konnte es kaum noch aushalten. Das war ja schlimmer als ein Horrorfilm.

Wir warteten… eine Minute… Zwei Minuten… Drei Minuten… Nichts tat sich! Es war still! Zu Still! „Wo bleibt er denn?“, murmelte Calum zu sich und wippte mit dem Fuß. „Vielleicht sollte ich mal…“, begann Dean, wurde aber von Lukes ohrenbetäubendem Schrei unterbrochen. Ich riss meine Augen auf, als ich dies hörte und stürmte beinahe in die Richtung, aus der sein Schrei kam. Dean und Calum rannten neben mir und auch die anderen vier Verbliebenen folgten uns.

Ein erneuter Schrei erklang und mir gefror das Blut in den Adern. Was war da nur los? „HILFE!“, schrie Luke und wimmerte. „Nein, lass das! Verpiss dich!“, war alles was wir von ihm hörten, allerdings war seine Stimme leiser und heißer geworden. Dann konnte man ihn nicht mehr hören.

Geschockt blieb ich stehen und sah zu Calum, der den Atem angehalten hatte. Sein Freund war da draußen, hatte geschrieben und gefleht und jetzt war nichts mehr zu hören, bis… Da war doch was! Ganz leise nur, aber wenn keiner einen Ton von sich gab, konnte man es weit entfernt hören. Es war… ein Knurren?

„Hast du das Knurren auch gehört, Kati?“, erkundigte Kat sich bei mir. Zitternd nickte ich. Ich wollte hier weg und zwar jetzt sofort. Es war schon schlimm genug dass es dunkel war, aber jetzt auch noch das? Das war zu viel für mich.

Noch ein knurren ertönte, dann ein Schuss. Ich zog scharf die Luft ein. Das muss ein Mensch gewesen sein. Entweder das hier war keine verlassene Insel, oder jemand aus dem Flugzeug hatte eine Waffe dabei. Ein Terrorist? Sollte das Flugzeug vielleicht abstürzen? War alles geplant?

Ich sah, wie Calum plötzlich losrannte und auch hinter den Bäumen verschwand, Dean folgte ihm. Und wir anderen folgten Dean.

Als wir endlich bei Calum ankamen, sahen wir nur, wie er da stand und nichts tat. Beinahe versteinert war er. Langsam näherte ich mich. Ich konnte nicht sehen was sich weiter vorne befand, denn Calums Rücken versperrte die Sicht. Doch als ich ein paar Schritte um ihn ging, mein Herz dabei immer lauter schlagen hörte, sah ich es… Blut! Unmengen von Blut, verteilt auf dem Waldboden.

Von Luke war allerdings nichts zu sehen. Hatte er eine Waffe bei sich gehabt? Hatte er das Tier getötet und sich dann weggeschleift? Aber warum dann in die entgegengesetzte Richtung, wenn wir doch hier waren? Oder war es doch kein Tier? Hatten wir und verhört und es hatte doch ein Mensch Luke verschleppt?

Auf diese Antworten konnte ich wohl noch lange warten…
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