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GΛMΞS

von Pacho
Kurzbeschreibung
MitmachgeschichteThriller, Angst / P18 / Het
Ashton Irwin Calum Hood Luke Hemmings Michael Clifford OC (Own Character)
27.12.2014
23.11.2021
22
26.355
5
Alle Kapitel
51 Reviews
Dieses Kapitel
7 Reviews
 
16.01.2015 1.782
 
Hey, hier bin ich schon wieder!

Gewöhnt euch nicht an zu schnelle Uploads, denn ich weiß nie genau, wann ich schreibe. Ich muss für diese FF einfach in guter (oder schlechter) Stimmung sein.

Wieder ein großes Danke an die Reviewer zu dem letzten Kapitel:

BloodyAngel00  ♥♥♥
Mrs Irwin  ♥♥♥
Kitty Sunshine  ♥♥♥
Destructioner  ♥♥♥
Supersoso  ♥♥♥
WhisperofDreams  ♥♥♥

IHR SEIT DER HAMMER UND ICH LIEBE EUCH! (sorry, aber das musste jetzt raus xD)

Aber jetzt bekommt ihr ein neues Kapitel mit zwei neuen Steckis.
Viel Spaß ♥
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~James‘ Sicht~




„James, würdest du bitte mal helfen?“ „Nein!“ Idiot! „Das solltest du aber. Hier liegen lauter verletzte und brauchen Hilfe. Wir können das nicht alleine.“ „Hör auf mich herum zu Kommandieren!“, fauche ich ihn an und setzte mich auf einem umgekippten Baumstamm, in der Nähe des Flugzeugwracks. Ich hasste es wenn man mich herum kommandierte, also sollte dieser Typ mich in Ruhe lassen.

Er wusste es vielleicht nicht – schließlich war ich für ihn ein Fremder -, aber ich konnte ihn eh nicht sonderlich Leiden. Er war mit seiner Band, 5 Seconds of Summer, anscheinend ebenfalls hier abgestürzt. Leider! Wenn man schon mal das Pech hatte und mit einem Flugzeug auf einer einsamen Insel landete, wieso dann auch noch mit solchen überhobenen Mädchenschwärme, die eh nichts anderes im Kopf hatten als Musik und Mädchen. Da wäre mir ein Troll ja lieber gewesen.

Hemmings – Ich wusste durch meine kleine Schwester sofort wer er war - zuckte mit den Schultern und drehte sich, um zu gehen, allerdings kam dann überhobener Mädchenschwarm Nummer 2. Der Idiot mit der Ähnlichkeit eines Feuerwehrautos.

„Gott sei Dank bist du hier, Michael. Dieser Typ regt mich langsam auf“, wandte Blondie sich an seinen Freund. „Lass ihn doch hier sterben wenn er will. Gehen wir zu den Anderen.“ Der Rotschopf zog Hemmings an seinem Arm von mir weg, als wäre ich die Pest höchst persönlich. „Ist ja nicht so als ob ich alles gehört hätte, vielen Dank!“, schrie ich den Beiden noch hinterher, doch machte sich die Mühe sich noch einmal umzudrehen und mich eines Blickes zu würdigen. Ich sagte ja, Idioten ohne Hirn.

Als sie endlich weg waren und mich in Ruhe ließen, schaute ich mir meine Wunden an, die ich beim Aufprall erlitten hatte. Im Gegensatz zu anderen hatte ich noch Glück und kam mit ein paar Kratzern und einer kleinen, blutenden Wunde an meiner Schläfe davon. Die Leichen, die gleich in der Nähe von mir lagen, konnten das allerdings nicht mehr sagen.

Warum ich neben all diesen Leichen saß? Ich war zurückgezogen. Ich konnte es noch nie ausstehen, wenn zu viele Menschen um mich rum waren und das konnte ich vermeiden, indem ich in der Nähe dieses schon halb vergammelten Fleisches lag.

Es war kein schöner Anblick und mir war jedes Mal zu Kotzen zumute, wenn ich die halb verstümmelten Menschen sah. Aber es war nun mal mein Zufluchtsort und diesen nahm ich, auch unter diesen Bedingungen, an.

Ich hörte hinter mir ein paar Schritte und drehte mich sofort um, um gleich darauf ein mittelgroßes Mädchen zu entdecken. Sofort stachen mir die dunkelbraunen Haare mit den blonden Strähnen in mein Blickfeld, die noch mehr durch die cremefarbene Haut zur Geltung kamen.

Sie wollte gerade an mir vorbei gehen, da sah sie mich an und blieb – Leider -  stehen. Da wollte man einmal alleine sein und schon kamen mehr Menschen auf einen zu als sonst wo. Und dass obwohl die Hälfte tot war.

„Du bist Verletzt“, wies sie mich auf meine Kopfwunde hin, was natürlich total unnötig war. „Ach nein, hätte ich nicht gedacht!“, sagte ich genervt und hoffte, dass sie auch wie Hemmings gehen würde, leider hatte ich jetzt etwas mehr Pech.

„Ich kann das behandeln. Ich habe eine Medizinische Ausbildung und wir haben im Flugzeug ein paar Medikamente und erste Hilfe Kästen gefunden. Wenn du das nicht behandelst könnte es sich entzünden und…“ Dieses Mädchen hörte auch nie auf zu reden. Das war ja unerträglich. Ich blendete sie aus und nickte gelegentlich, als würde ich ihr aufmerksam zuhören, dabei sah ich sie an.

Sie redete ununterbrochen weiter, lauter Dinge die mich nicht interessierten, doch als sie sagte, ich solle mitkommen, da wurde ich wieder aufmerksam. „Wohin?“, fragte ich verwirrt und sie deutete zu der Gruppe Überlebender, die sich gesammelt hatte. Da sie eh nicht zu reden aufhörte, konnte ich sie vielleicht abschütteln, wenn sie jemanden anderes hatte den sie nerven konnte. Somit entschied ich mich dazu einfach mit ihr mitzukommen.

Bei der kleinen Gruppe angekommen, erkannte ich auch wieder meine ´Lieblingsband´, die zusammen an der Seite standen. Zwei Mädchen (Anna und Aurora) standen neben ihnen und sie schienen sich zu unterhalten. Schulterzuckend wandte ich meine Aufmerksamkeit an den Typ, der wie ein Anführer auf einem Stein stand und seinen Blick über uns schweifen ließ.



~Auroras Sicht~




Ich hatte mich etwas abseits von allen gesetzt um etwas über das Geschehen dieses Tages nachzudenken. Ich fühlte mich immer noch wie in einem Traum. Gerade war ich auf dem Weg nach Canada um zu meiner Heimatstadt Victoria zu fliegen und wenige Stunden später sitze ich nun hier und hatte einen Flugzeugabsturz überlebt. Was das Schicksal manchmal für merkwürdige Richtungen einschlug und wie es in Sekunden das ganze Leben eines Menschen umkrempeln konnte…

Gerade wollte ich wieder aufstehen um zu Anna zu gehen, da stieß ich gegen jemanden und flog wieder nach hinten in den Sand. „Oh, das tut mir Leid. Ich habe nicht aufgepasst wo ich hingelaufen bin“, entschuldigte der Typ sich vor mir und ich stand schnell wieder auf, meinen Blick auf den Boden gesenkt. Man sollte ja nicht sehen, wie Peinlich mir das gerade war.

„Kein Problem. Das kann jedem Mal passieren“, lächelte ich, aber als ich ihn dann zum ersten Mal ansah, gefror mir das Blut in den Adern. Ich kannte diesen Jungen, ihn und seine Freunde und ich liebte sie.

Der Rothaarige lächelte mich leicht an und reichte mir die Hand. „Michael.“ Natürlich wusste ich schon längst dass er Michael Clifford war, denn ich war ein riesiger Fan von seiner Band. Lächelnd schüttelte ich seine Hand und stellte mich ebenfalls vor. „Aurora.“

Sein Blick änderte sich nach kurzer Zeit und er sah mich teils verwirrt, teils verängstigt an. „Warum grinst du so?“ „Oh, sorry… dass… naja, ich hätte einfach nie gedacht dass ich mal einem aus meiner Lieblingsband persönlich begegnen würde, schon gar nicht unter diesen Umständen“, lachte ich. Es war doch immer so. Wenn man dachte, es konnte nicht noch verrückter werden, dann wurde es das meistens, als wäre das ganze Leben verhext.

Michael lachte: „Ich wollte gerade fragen, was du hier machst, aber ich glaube das kann ich mir sparen.“ „Ja, das glaube ich auch“, stimmte ich in sein Lachen mit ein.

„Denkst du, wir werden hier je wieder weg kommen?“, wollte er nach einiger Zeit stillen Schweigens von mir wissen, was mich zu überlegen brachte. Ich hatte noch nicht darüber nachgedacht, ob ich je wieder nach Hause konnte. Zurück zu meiner Mum, meiner Schwester May und meinem Stiefbruder Josh und zu den zwei Menschen die ich hasste, nämlich meine Oma und mein Stiefdad. Trotzdem würde ich gerne wieder nach Hause, aber seien wir ehrlich, das bleibt wahrscheinlich ein Wunsch.

Ich sah traurig zu Boden und schüttelte den Kopf, sagte aber noch mit leiser Stimme: „Nein, ich glaube nicht. Wie wahrscheinlich ist es, dass man und hier findet? Wir sollten realistische sein und das Beste daraus machen.“ „Natürlich wird man uns finden. Bestimmt suchen schon alle“, meinte Michael und nahm mich in den Arm.

Ich lächelte leicht, als er meinte: „Willst du die anderen Jungs kennen lernen? Schließlich sollten wir das Beste darauf machen.“ Es brauchte nur ein Nicken, da ließ Michael mich los und brachte mich zu seinen 3 Freunden, die abseits einer Gruppe standen.

Auf dem Weg gabelten wir Anna auf, die uns zu 5 Seconds of Summer begleitete. Ich hatte Anna vor ein paar Stunden kennen gelernt. Sie hatte einen Stein rumgekickt und ihn mir an mein Bein geschossen. Und als sie sich bei mir entschuldigt hatte, kamen wir miteinander ins Gespräch.

„Leute, das sind Anna und Aurora“, wurden wir von Michael der Band vorgestellt und ich spürte, wie mein Herz vor Aufregung immer schneller klopfte. Es war einfach so unfassbar, es war unrealistisch und ich freute mich riesig.

„Das sind Calum, Ashton und Luke“, meinte er und zeigte auf den jeweiligen Jungen. Bei letzterem schien mein Herz beinahe zu explodieren, denn Luke mochte ich schon immer am meisten aus der Band.

„Das weiß ich. Ich bin ein Fan von euch“, grinste Anna und sah sie mit großen Augen und einem breiten Grinsen an. „Ist etwas?“, wollte sie auf meinen Gesichtsausdruck wissen und ich lachte los. „Ich auch!“ Die Jungs sahen uns verdutzt an, stimmten dann aber mit ein.

„Könntet ihr bitte mal her hören?!“, ertönte eine Laute Stimme und unser Lachen verstummte. Wir drehten uns und sahen Dean, wie er auf einem großen Stein stand und uns alle ansah.

Dean war im Flugzeug neben mir gesessen und hatte meine Bilder bewundert, die ich dort gezeichnet hatte. Ich liebte es schon immer Autos zu zeichnen, weswegen ich auch auf dem Flug nicht darauf verzichten konnte und einfach drauf los zeichnete. Ich musste! Wenn ich eine Idee hatte, dann musste ich zeichnen, egal wo ich mich befand.

Jedenfalls hatte er mir erzählt, dass er auch gerne Zeichnete und wie der Zufall es wollte, arbeitete er in einem Autohaus. Er meinte, er fand Autos schon immer so faszinierend und er würde sich auch gut mit ihnen auskommen, also half er mir beim Zeichnen und gab mir Tipps, wie ich mein Auto noch schöner gestalten könnte.

„Ich habe die überlebenden gezählt. 18 sind wohlauf, 7 sind schwer verletzt und 3 sind noch in Lebensgefahr. 74 Leichen haben wir gefunden…“ 74 Tote? Mich schockte die Zahl. Ich wusste nicht, dass es tatsächlich so viele waren.

„Ich würde vorschlagen, dass wir uns alle zusammen tun und uns von jetzt an Gegenseitig helfen, denn wir werden uns noch brauchen Ich will nicht euer Boss spielen und euch herum kommandieren, aber nur wenn wir zusammen halten, werden wir auch überleben. Ich bitte euch, nur zu euerm Wohl, macht keine Alleingänge und entfernt euch nicht zu weit vom Flugzeugwrack. Und seit wieder hier, bevor es dunkel wird.“

Das nannte ich einen Plan. Dean hatte Recht. Nur so kamen wir über die Runden, indem wir uns gegenseitig halfen und auf uns Acht gaben.

Ich hörte ein Einstimmiges „Ja“ und sah viele Nicken, als ich meinen Blick über die Leute schweifen ließ. Anscheinend waren viele gleicher Meinung mit Dean, doch da fiel mir ein Junge auf, der sich umdrehte und in den Wald flüchtete. Was er wohl vorhatte?
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