Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

GΛMΞS

von Pacho
Kurzbeschreibung
MitmachgeschichteThriller, Angst / P18 / Het
Ashton Irwin Calum Hood Luke Hemmings Michael Clifford OC (Own Character)
27.12.2014
23.11.2021
22
26.355
5
Alle Kapitel
51 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
07.06.2015 1.004
 
Hey :)
Wie ihr euch bestimmt erhofft habt, ist damit meine kleine Pause auch schon vorbei. Ich will euch auch nicht lange warten lassen.

Noch vielen dank an:

MrsIrwin  ♥♥♥
Black devil  ♥♥♥
BebeBella  ♥♥♥
AnuschaG   ♥♥♥

Viel Spaß beim Lesen

_______________________________________________________


~Kates Sicht~





Hier sah es echt unglaublich aus. Diese Gebäude waren zwar noch unfertig, aber sie waren gigantisch. Man hatte uns bereits auf dem Weg hier her erzählt, was das ganze mal werden sollte. Ein riesiges Resort für Touristen und es soll einfach perfekt werden, meinte die Frau, die uns hier her brachte. Ihr Name war Ilayda Teanner. Sie erzählte uns von Finn Connor und Grace Marshall, Emmet Miller und Tabea Crown, die alle in dem Hotel arbeiten würden und auch jetzt schon helfen, die kleine Stadt auf Vordermann zu bringen.

Ebenso sprach sie von Jason Mathew und Tim Böring, die für uns extra ein Verletzten Lager aufgeschlagen hatten. Sie meinten, wir hätten es Caroline und Ashton zu verdanken, dass wir jetzt hier sind. Und ich bin auch ziemlich froh, dass es so gekommen ist, denn was wäre sonst aus uns geworden. Höchstwahrscheinlich wären wir alle qualvoll verhungert oder von wilden Tieren gefressen worden.

Jetzt waren wir jedenfalls alle auf den Weg in das Hotel … Naja, fast alle. Ich wurde, zusammen mit den anderen schwer verletzten, in genau dieses Lager gebracht, wo sie uns auf Liegen legten. Unsere mitgebrachten Ärzte wurden gleich in Beschlag genommen und nachdem sie sich schnell umgezogen und frisch gemacht hatten, wurden sie zu uns verletzten geschickt um sich um uns zu kümmern. Aber auch andere der Überlebenden helfen hier aus.

Nachdem die schwersten Verletzungen behandelt waren, waren Fälle wie ich dran und mir wurde mein Arm verbunden. Durch die Technik, die sie hier hatten, konnte Ian herausfinden, dass mein Arm gebrochen war. Das kam bestimmt vom Absturz. Aber laut ihm sollte das verheilen. Schließlich hatten wir jetzt auch die nötigen Salben und Materialien dazu.

„Wo ist er?!“, hörte ich plötzlich eine panische Stimme und sah, wie zwei Jungs in den Raum rannten. „Da“, hörte ich Moka sagen und sah, wie sie auf einen verletzten Jungen deutete. Sein Name ist Luke, wie ich erfahren hatte. Er lag genau neben meiner Liege und ich hatte die ganze Zeit zugesehen, als Ian, Anna und Shiera ihn verarztet hatten. Er sah schrecklich aus und er hatte die ganze Zeit geschrien. Jetzt sah Luke viel besser aus. Anna hatte ihm seine Wunden gewaschen und erst da konnte man richtig erkennen, was es für welche waren. Eindeutig bissspuren – nur von wem, war die Frage.

„Wie geht es ihm?“, wandte sich Michael an Moka, die ihn sofort über Lukes zustand aufklärte. „Ian meinte, es ist noch nicht sicher ob er wirklich überlebt.“ Während Michael in eine Art schockzustand fiel und Moka anstarrte, stand Calum neben Luke und betrachtete ihn.

Auf meiner Seite von Luke saß Ashton. Seit Stunden saß er nun da und wartete darauf, dass Luke aufwachte, denn solange er das nicht tun würde, war es nicht sicher wie es um ihn steht. So hatte man es Ashton auf jeden Fall erzählt. Seit einer Weile beobachtete ich jetzt den Lockenkopf, der vor einer halben Stunde etwa in Schlaf verfiel. Ihn zu beobachten war wirklich interessant, erst recht, wenn man sonst nichts hatte, auf das man seine Aufmerksamkeit lenken konnte. Mein Blick huschte mehrmals über seine Gesichtszüge. Er sah so sanft und friedlich aus, wenn er schlief.

Mehrere Stunden vergingen, in denen ich Ashton einfach nur betrachtete. Die Zeit ging dabei aus welchem Grund auch immer schneller vorbei und auch wenn ich ihn zum tausendsten Mal ansah, ich entdeckte immer ein neues Merkmal.

Calum war gleich nachdem er nach Luke gesehen hatte wieder verschwunden und auch Michael zog sich nach mehreren Minuten zusammen mit Moka zurück. Also blieb ich hier wieder alleine zurück – fast jedenfalls. Ich hatte ja jemanden in meinem Zimmer. Einen halb toten und einen total verpennten.

Plötzlich fiel Ashtons Körper vorn über und ohne groß darüber nachzudenken, stand ich schnell auf und lief zu ihm. „Ashton?“, fragte ich ganz leise und versuchte ihn wieder aufzurichten. Er schmatzte nur, was mich grinsen lies.

Vorsichtig rüttelte ich an ihm. „Ashton!“ Ich hatte ihm jetzt wohl zu laut gesprochen, denn er zuckte kurz zusammen und sah mich dann an. Ich hielt ihn dabei immer noch an den Schultern fest. Als ich das bemerkte ließ ich schnell los. Zu schnell, denn da Ashton ja an mich gelehnt war und jetzt keinen Halt mehr hatte, flog er direkt auf mich zu und landete auf mir.

In mein Gesicht schoss die Röte und Ashton sprang schnell von mir. „Sorry“, murmelte ich und senkte meinen Kopf leicht, damit er nicht sehen konnte wie Peinlich mir das Ganze war. „Nein, mir tut es leid. Immerhin bin ich auf dir gelandet, nicht anders rum. War wohl ein totaler Ashton-Absturz“, zum Schluss kicherte er leise, bis er bemerkte, dass ich nicht lachte sondern nur ihn ansah. „Naja weil wir doch einen Flugzeugabsturz hatten. Deswegen Ashton-Ab… Ach vergiss es. Wie du vielleicht schon mitbekommen hast bin ich Ashton, aber du kannst mich auch Ash nennen. Und wie heißt du?“

Der Junge schien viel zu reden, so kam es mir jedenfalls vor. Aber das war nicht sonderlich schlimm. Ich mochte seine Stimme und es hatte auch etwas Niedliches an sich. „Katelin“, lächelte ich ihn schüchtern an und er begann zu grinsen. „Freut mich di-“

Ein Ohrendbetäubender Schrei unterbrach Ash und wir sahen uns beiden geschockt an. Sofort begannen wir zu rennen. Und was wir dann sahen, war unbeschreiblich. Ich fühlte mich als müsste ich Kotzen. Es war ekelerregend.

Vor uns lagen ein Arm und ein Bein. Nur ein Arm und ein Bein. Inmitten einer Blutlache.

Auch andere kamen angerannt. „Ash!“ Ich drehte mich zu Calum, der Ashton gerufen hat. Calum starrte abwechselnd von den Armen zu Ash, dieser nur verwirrt zu seinem Freund. „Sieh dir den Arm an.“ Ich sah wieder auf die abgetrennten Gliedmaßen. Der Arm hatte schwarze Ringe um den Ellenbogen – Tattoos. Dann flüsterte Ash: „Michael.“
Review schreiben
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast