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Zwillingsliebe

GeschichteAllgemein / P16 Slash
Asahina Azusa Asahina Tsubaki
23.12.2014
23.12.2014
5
3.278
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23.12.2014 523
 
Azusa's Pov:

Manchmal dachte ich, das Zsubaki nicht mein Zwilling sein konnte. Zumindest nicht beim trinken. Ich war wirklich froh, nicht so viel Alkohol vertragen zu können. Tsubaki hingegen kannte seine Grenze immer noch nicht. Selbst ich konnte ihn dann nicht aufhalten. Er trank meist so lange, bis der Barkeeper ihm die Flasche wegnahm.

Ein Glück tranken wir nicht oft, Vielleicht ein oder zwei Mal im Monat. Oder eben, wenn es etwas zu feiern gab. Tsubakis Wangen waren schon stark gerötet, sein Blick trüb. Er war total betrunken. ,,Tsubaki... lass uns gehen. Es ist schon  spät“, sagte ich nach dem bezahlen.

,,Jaaa jaaaa“, lallte mein Zwillingsbruder. Als er jedoch stand, kippte er mir sofort in die Arme. Noch nicht einmal richtig stehen konnte er. Ich legte seinen Arm in meinen Nacken, hielt ihn fest und legte meinen anderen Arm um seine Hüfte, damit er nicht wegrutschte.

Mit Mühe schleppte ich ihn zum Bahnhof, damit wir den letzten Zug noch bekamen. Wie man nicht Maßen, wie ich, sondern in Massen, wie Tsubaki trinken konnte, war mir echt ein Rätsel. In der Bahn schlief er sogar ein. Doch dieser war nur von kurzer Dauer, bis ich ihn wecken musste, um ihn weiter nach Hause zu schleifen.

Nach insgesamt 25 Minuten erreichten wir unsere Wohnung. Im Vorraum zog ich mir die Schuhe aus, achtete dabei darauf, dass ich Tsubaki weiterhin festhielt. Dieser schleuderte seine Schuhe gegen die Eingangstür und rief ganz begeistert: Toooor!!“

Danach brachte ich ihn in sein Zimmer und ließ ihn langsam aufs Bett sinken. ,,Azusaa, haben wir noch Alkohol zu Hausee?“, fragte Tsubaki. ,,Nein, wir haben doch nie Alkohol zu Hause. Das weißt du doch. Und außerdem reicht es für heute. Du bist sturzbetrunken“, antwortete ich. ,,Mir ist kaalt“, moserte mein Zwilling. ,,Dann deck dich zu“ ,,Ich weiß aaber nicht, welches von den dreien die richtige iiist“ Ich drückte Tsubaki an den Schultern ins Bett, deckte ihn liebevoll zu.

Er war immerhin mein Zwillingsbruder. Ich liebte ihn, auch wenn er noch so betrunken war. Ich vermutete, dass er sich vielleicht doch etwas eingefangen hatte, weshalb ich ihm leicht die Hand auf die Stirn legte. Nein, Fieber hatte er nicht. Diese Röte kam einzig und allein vom Alkohol. ,,So. Und jetzt schlaf“, sagte ich, während ich ihm die Haare zerzauste.

,,Hmmm.“ ,,Ich werde heute Nacht auch hierbleiben. Ich hol nur eben meinen Futon“, ergänzte ich. Tsubaki nickte schwach. Es war nicht so, dass ich ihm nicht vertraute. Ich hatte einfach Angst, dass irgendwas passierte, wenn er in diesem Zustand war. Wieder zurück in Tsubakis Zimmer musste ich feststellen, dass er schon eingeschlafen war.

Kein Wunder bei der Menge Alkohol, die er getrunken hatte. Wenigstens schlief er jetzt seinen Rausch aus. Es war ein Wunder, dass er in diesem Zustand noch so vernünftig war. Morgen würde er einen schlimmen Kater haben. Dann würde ich mich um ihn kümmern, damit es ihm wieder besser ging.

Lange dauerte es nicht, bis ich Tsubaki in den Schlaf folgte. Immerhin hatte ich ebenfalls ein bis zwei Gläschen getrunken hatte. Doch das letzte, was ich vernahm, waren die Worte meines schlafenden Zwillingsbruders:,, Azusa... Ich will dich...“
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