Einfache Freuden.

GeschichteRomanze, Freundschaft / P12 Slash
22.12.2014
22.12.2014
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Hallu.
Ich hoffe wirklich dir sagt dein Wichtelgeschenk zu liebe Nanami Mizuki.
Und nun viel Freude.
Liebe Grüße
Brina.


„Ein Weihnachtsmarkt? Was ist das?“, interessiert sieht Castiel zu Sam und legt seinen Kopf schief. Dean könnte seinen Bruder umbringen, musste er so etwas genau dann erwähnen, wenn Cas hier war? Er würde sicher nicht auf einen Weihnachtsmarkt gehen. Allein schon von dem Gedanken an Weihnachtsliedern und Zuckerstangen wurde ihm schlecht.
„Du warst noch nie auf einem Weihnachtsmarkt? Es gibt überall Süßigkeiten, Glühwein und kitschigen Schmuck.“, Sam verzog etwas das Gesicht und sah zu seinem Bruder hinüber. Das hatten sie auf jeden Fall gemeinsam, nichts und niemand würde sie freiwillig dorthin bekommen.
„Wirklich? Können wir dort hin?“ Castiel drehte sich mit großen Augen zu Dean und sah ihn bittend an. Oh Gott, warum sah er ihn denn jetzt an? Das war alles Sams Schuld.
„Cas, sieh mal.. wir müssen noch über die Jagd recherchieren und..-“, Dean unterbrach sich als er Cas' Ausdruck sah und seufzt leise. Wie könnte er auch nein sagen zu ihm? Nicht wenn er ihn so ansah.
„Okay, aber nur das eine Mal. Und wehe du gehst verloren.“ Cas lächelte glücklich, sprang sofort von seinem Stuhl und lief in den Flur um sich anzuziehen. Stöhnend verdrehte Dean seine Augen und schüttelte seinen Kopf. Der Engel hatte einen größeren Einfluss auf ihn als erwartet. Sam richtete sich ebenfalls etwas genervt auf und sah seinem Bruder an.
„Du passt auf ihn auf, er ist dein Engel.“ Damit drehte er sich grinsend um und folgte Cas in den Flur. Dean sah ihm verwirrt und gleichermaßen empört hinterher. Sein Engel? Cas war doch nicht sein Engel, das war doch Schwachsinn.

Nachdem Dean alle in den Impala verfrachtet hatte, fuhren sie los zum besagten Weihnachtsmarkt. Gott musste ihn wirklich hassen, denn kaum nachdem sie den Bunker verließen, fing es auch schon an zu schneien. Na wunderbar, das hatte ihm gerade noch gefehlt.
Die Autofahrt ging schnell vorüber und wenn Dean Cas im Rückspiegel vielleicht mehr Blicke als nötig zuwarf, dann war das purer Zufall.
Sobald sie anhielten sprang Cas auch schon aufgeregt aus dem Wagen und sah sich fasziniert um. Dean beobachtete ihn grinsend und schüttelte seinen Kopf. Was war so toll an einem Weihnachtsmarkt?
Kaum waren sie ein paar Meter gelaufen, verabschiedete sich Sam auch schon, da er einen alten Freund traf. Dean würde seinen Bruder umbringen. Da ließ er ihn einfach allein. Auf einem Weihnachtsmarkt. Mit einem Engel. Sein schlimmster Albtraum.
Cas schien das jedoch weniger zu stören, da er einfach weiterlief und sich glücklich umsah. Dean holte ihn schnell wieder ein und trottete neben ihm her. Das würde er niemals überleben. Nie.
„Und.. wie gefällts dir hier?“, Dean sah ihn von der Seite an, in einem schwachen Versuch die Stille zu brechen.
„Es ist wirklich toll, Danke. Was ist mit dir? Wir müssen auch nicht hier bleiben, nur wegen mir..-“ Cas sah ihn lächelnd an und.. Gott, wie konnte Dean auch nur einen Moment lang genervt hiervon sein, wenn es Cas so sehr gefiel?
„Nein, nein, Cas. Schon okay, solange es dir gefällt.“, lächelt ihn schief an und steckt dann seine Hände in seine Taschen. „Willst du irgendwas?“
Der Engel sah sich um und zog Dean dann etwas hinter sich her und deutete auf einen Stand mit Kakao. Natürlich, Kakao. Was auch sonst?
Nachdem er seinen Kakao hatte stellten sie sich an einen Tisch und Dean beobachtete Cas lächelnd. Er hatte noch immer nicht bemerkt das er Schokolade an seinem Mundwinkel hatte und langsam tat er Dean leid. Ohne groß nachzudenken streckte er daher auch seinen Finger aus und wischte ihm die Schokolade ab um sie danach von seinem Finger zu lecken. Danach erstarrte er erschrocken und ließ seine Hand wieder auf den Tisch fallen. Was war das denn bitte gerade? Er.. Er hatte doch nicht..- oder?
Schnell schüttelte Dean seinen Kopf und grinste Cas an, welcher ihn aus seinen viel zu blauen Augen ansah. Gott, was war nur los mit ihm? Woher kamen diese Gedanken?
Nach diesem.. Vorfall gingen sie weiter durch die Stände. Cas sah sich mit glitzernden Augen um und wusste überhaupt nicht wo er zuerst hinsollte. Dean beobachtete ihn lächelnd, ehe seine Gedanken wieder zu seinen Augen schwankten. Und seinen Haaren, seinen Lippen..-
Cas schien ihn wohl etwas gefragt zu haben, denn er sah ihn aus großen Augen an und legte seinen Kopf schief.
„W-Was? Tut mir Leid, ich war etwas in Gedanken versunken.“ An dich, du Idiot. Und er schien nicht einmal zu bemerken was er mit Dean anstellte.
Dean fuhr sich nervös über den Nacken und lächelte unsicher, was Cas dazu veranlasste ihn noch verwirrter anzusehen.
„Ich hab nur gefragt ob wir wieder zurück wollen? Es wird recht kalt und..-“ Cas schlang seine Arme um sich selbst und Dean bemerkte zum ersten mal auch, dass es wirklich etwas kalt geworden ist. Seufzend beobachtete er den Engel ehe er groß zu überlegen seine Jacke auszog und über die Schultern des Engels legte.
Was..-? Nicht schlimm genug das er sich kaum konzerntrieren konnte und dauerhaft an Cas' Lippen denken musste, nein. Jetzt benahm er sich auch schon wie in irgendeiner Schnulze und gab seinem Date seine Jacke.
Nicht das er auf einem Date mit Cas wäre, nein. Sie waren nur Freunde, die zusammen in der Stadt waren, genau. Kein Date.
Doch wieso machte der Gedanke Dean dann nichts aus? Um ehrlich zu sein, Cas sah wirklich süß in seiner Jacke aus, da sie ihm viel zu groß war und..- Hatte er Cas gerade als süß bezeichnet? Gott, was war nur los?
„J-Ja, klar. Lass uns zurück.“ Dean lächelte ihn so normal wie möglich an und zog ihn dann zum Impala. Er wollte nur noch so schnell wie möglich zurück in den Bunker und soweit weg von Cas wie überhaupt möglich. Um ehrlich zu sein, log er sich gerade selbst an.
Nachdem sie im Impala saßen, Cas auf dem Beifahrersitz, schrieb Dean Sam schnell das er anders nach Hause kommen muss, da sie schon fahren. Und das einzige das sein Bruder als Antwort schrieb war:

„Natürlich, Dean. Aber bitte, lasst die Einrichtung heile und wehe ihr treibt es in der Küche, ew.“

Was ein Idiot, Dean würde ihn umbringen. Doppelt.
Als er seinen Blick hob und zu Cas sah, bemerkte er das eben dieser ihn nervös beobachtete und auf seine Lippe biss.
„Alles okay, Cas?“ Dean drehte sich etwas mehr zu ihm und konzentrierte sich darauf, nicht auf seine Lippe zu starren.
„Ich..- Das war wirklich schön. Danke, Dean.“ Cas sah ihn immernoch aus diesen viel zu blauen Augen an und beugte sich kaum merklich näher zu Dean.
„Gern, Cas.“ Dean wusste nicht was er tat, aber er konnte sich nicht bewegen. Konnte nichts dagegen tun und nur zusehen wie Cas Blick langsam auf seine Lippen fiel und dann wieder hoch zu seinen Augen. Nein, nein, nein..- Was sollte er tun? Er konnte doch nicht..-
Trotz allem fand sich Dean nur noch Zentimeter von Cas entfernt und er konnte an nichts anderes denken als an Cas. Cas' Lippen. Seine Augen, seine Haare, sein Geruch, selbst seine Wimpern, fuck. Er kam in die Hölle. Erneut.
Und selbst jetzt starrte ihn Cas unsicher an. Dieser Idiot. Woher auch immer Dean den Funken Mut nahm, um Cas schließlich näher zu ziehen und ihn zu küssen, er war dankbar dafür.
Warum hatte Dean so lange gewartet? Er hätte den Engel schon vor Monaten küssen sollen. Vor Jahren.
Er küsste Cas. Er küsste ihn und verdammt, seine Gedanken drehten sich nur noch um ihn. Um seine Lippen die sich, wie er vermutet hatte, verdammt gut an seinen anfühlten.
Er konnte nicht sagen wer sich zuerst von beiden löste. Er konnte nur Cas ansehen, dessen Augen noch blauer als sonst schienen, wenn überhaupt möglich.
Dean musste sich bei Sam bedanken, verdammt. Er hatte den besten Bruder der Welt.
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