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Mad Max: Desert Love

Kurzbeschreibung
GeschichteDrama, Liebesgeschichte / P12 / Gen
21.12.2014
21.12.2014
2
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2.
Es vergingen ein paar Tage in denen Ironbar mindestens zweimal nach der Frau sah. Sie sah von Tag zu Tag besser aus.
Als er eine Woche später abends an ihrem Bett saß konnte er nicht anders. Er nahm vorsichtig ihre Hand in seine. Er merkte wie ihn ein Gefühl des Glücks durchströmte. So etwas hatte er noch nie gespürt. Langsam lehnte er sich nach vorn und flüsterte ihr leise ins Ohr. „Ich möchte deine wunderschönen Augen sehen.“
Er fand es selber merkwürdig was er da gerade gesagt hatte. Doch sie zeigte eine Regung. Ironbar sah wie sie langsam ihre Augen öffnete. Ironbar lächelte sie verträumt an als er in ihre Augen sah, doch sie sah ihn erschrocken an und rutschte auf der Pritsche zurück. Damit hätte er rechnen können. „W… wo bin ich?“ fragte sie und blickte sich panisch um. Ironbar wollte gerade anfangen zu reden als er unterbrochen wurde. „Du bist in Barter Town.“ Ironbar und die junge Frau wandten ihre Köpfe zur Tür. Eine Frau mit einem silbernen Kettenkleid und weißblondem Haar stand in der Tür und lächelte der Frau entgegen. Neben ihr stand ein dicker Mann der eine Art Fleischerschürze trug. Die zwei kamen langsam näher und Ironbar stand nun auf. „Ironbar du hättest mir ruhig erzählen können was mit dem armen Mädchen passiert ist.“ Ironbar Entschuldigte sich leise mit einer Verneigung. Die Frau setzte sich neben der jungen Frau auf die Pritsche. „Wie heißt du mein Kind?“ fragte Sie und musterte Ihre Stahlblauen Augen. „Mein Name ist Kayleigh.“ „Ein schöner Name, passend für eine hübsche Frau.“ Meinte Sie und blickte bei den letzten Wörtern zu Ironbar. „Mein Name ist Aunty Entity. Ich habe hier das Sagen in Barter Town.“ Sie zeigte auf die zwei Männer hinter sich. „Das ist Ironbar Bassey, mein Hauptwachmann und dies ist der Kollektor.“ „Wie bin ich rein gekommen?“ fragte Kayleigh plötzlich. Aunty lächelte. „Du bist Ohnmächtig geworden bevor dich der Mann hier reinbringen konnte. Und wie ich sehe sind deine Wunden halbwegs verheilt. Er hat dich schwer geschlagen.“ Nun erinnerte sich Kayleigh wieder. „Wenn du magst kannst du hier in Barter Town bleiben. Ich würde sagen du nimmst ein Bad und ziehst dir neue Sachen an. Und dann sehen wir weiter.“ „Danke sehr.“ Sagte Kayleigh. Kayleigh wollte aufstehen, doch ihre Beine sackten bei dem versuch zu laufen weg, Ironbar reagierte schnell und griff nach ihrem Arm um sie zu stützen. Aunty lächelte als sie dies sah. Ironbar blickte Kayleigh an und drückte sie enger an sich.
Kayleigh saß in einer alten Badewanne und seufzte entspannt. Nun war sie also in Barter Town. Doch wie sollte es nun weiter gehen? Wo sollte sie Schlafen? Kayleigh sank tiefer in die Wanne.
Als sie fertig war betrachtete sie die Kleidung die ihr Aunty hingelegt hatte. Es war ein schwarzes Kleid welches an einer Seite Schulterfrei war. Dazu lagen dort Ohrringe, Armreifen, ein Stirnband, eine Schulterklappe und schwarze Overknee Stiefel.
Sie zog sich an und begutachtete sich dann im Spiegel. Das Kleid schmeichelte ihrer Figur und das Geschmeide sah wunderschön aus.
Kayleigh war so vertieft in ihr Spiegelbild, das sie nicht mitbekam das Ironbar hinter ihr stand. „Aunty fragt ob du fertig bist?“ fragte er vorsichtig. Kayleigh drehte sich um und sah wie Ironbar sie von oben bis unten anstarrte. Auch war ihr als würde er leise „wow“ sagen und sie lächelte. „Ja ich bin fertig.“ Sie ging zu ihm rüber.
„Kayleigh du siehst fantastisch aus.“ Sagte Aunty als Kayleigh und Ironbar zu ihr gingen. „Danke für die Kleidung.“ Sagte sie. Aunty lächelte. „Nun meine liebe möchtest du hier in Barter Town bleiben?“ „Ich würde gerne bleiben.“ Aunty strahlte glücklich. „Das freute mich zu hören. Ironbar wird sich um dich Kümmern und dir die Stadt zeigen.“ Die beiden sahen sich an. „Danke.“ „Du kannst mich jederzeit besuchen kommen.“ Fügte Aunty hinzu und Ironbar und Kayleigh gingen.
Die Sonne blendete Kayleigh einen Augenblick. Doch mehr war sie erschlagen von den ganzen Eindrücken die nun auf sie nieder schlugen. Barter Town war gerammelt voll. Jeder wollte Tauschen. Die Händler priesen lautstark ihre „Ware“ an. Kayleigh wusste nicht wo sie zu erst hingucken sollte. Doch dann merkte sie wie sie die Menge an Menschen um sich geschlossen hatte und sie hin und her trieb.
Sie guckte sich nach Ironbar um, doch sie sah ihn nirgends. Plötzlich spürte sie eine Hand die ihre fest umschloss. „Geh mir nicht verloren.“ Lächelte Ironbar sie an. Er führte sie gekonnt durch die Menge bis sie zu einer halbrunden Lehmhütte kamen, sie war dicht an dem Fels gebaut, der sich um Barter Town schloss. Etwas abgelegen von der ganzen Menschenmenge und den anderen „Behausungen“.
Ironbar öffnete die Tür. Seine Behausung sah auf den ersten Blick spartanisch Eingerichtet aus, doch Kayleigh fühlte sich wohl.
In der Mitte des Raumes stand ein großer Klobiger Holztisch mit sechs Stühlen, ein Kamin der gleichzeitig als Kochplatz diente, lag gegenüber dem Tisch. Auf einer Erhöhung stand ein großes Bett, eine Holztür, die in der Wand gegenüber war musste wohl zur Toilette führen.
„Fürs erste musst du wohl eine Weile bei mir bleiben wenn es dich nicht stört.“ Sagte Ironbar verlegen. Kayleigh blickte ihn an. „Du kannst das Bett haben, ich nehme mit dem Boden vorlieb.“ „Nein du musst nicht … ich kann auch auf dem Boden schlafen.“ Sagte sie schnell. Ironbar lächelte sie an. „Nein ich möchte dass du dich hier wohlfühlst.“ Kayleigh sah verlegen zu Boden. „Danke.“ „Kein Problem. Ich werde jetzt wieder gehen. Du findest dich hier ja zu Recht. Und falls du rausgehen solltest verlauf dich nicht.“ Er lächelte und ging zur Tür. „Bis später.“ Flüsterte er noch und dann schwang die Tür zu.
Nun stand Kayleigh hier alleine. Sie ging etwas umher und machte sich dann etwas zu Essen. Nachdem sie gegessen hatte überlegte sie ob sie noch etwas raus gehen sollte. Doch sie wollte es nicht riskieren sich zu verlaufen, so ging sie zum Bett und legte sich hin. Es fühlte sich merkwürdig an in einem fremden Bett zu liegen doch es war tausendmal besser als in der Wüste umher zu Irren oder an jemand merkwürdiges getauscht worden zu sein. Und es war alles besser als bei Ihm zu sein. So schnell wie der Gedanke an ihre Vergangenheit gekommen war, so schnell versuchte sie diese wieder zu verdrängen. Barter Town sollte ein Neu Anfang sein für Sie. Mit diesem Wissen und den Gedanken an Ironbar schlief sie ein.

Ironbar hatte schon lange Feierabend, doch irgendwie wollte er nicht nach Hause. Er wusste selbst nicht wieso. Er hatte sich lange eine Frau an seiner Seite gewünscht, doch irgendwie ging das zu schnell. Oder war er nur mit der Situation überfordert? Ach was wusste er es. Er saß, zusammen mit dem Kollektor, beim Atomic Café. „Sag mal Ironbar, wo ist den deine Mitbewohnerin?“ fragte er belustigt. „Zu Hause.“ Antworte Ironbar knapp und wurde rot. „Warum hast du sie nicht mitgebracht?“ „Ich wusste nicht ob sie mitkommen würde oder nicht.“ „Gib es zu du hast ihr gesagt das du zu deinem Posten zurück musst und hast dich nicht mehr blicken lassen.“ Ironbar schwieg peinlich berührt. Der Kollektor lachte und verschüttete dabei etwas Bier. „Jetzt hör mir mal zu, dass du dich so für dieses Mädchen eingesetzt hast, hat etwas zu bedeuten. Sonst hast du dich nie darum geschert wie die Sklaven behandelt wurden. Vielleicht sollten sich eure Wege treffen.“ Ironbar starrte auf seinen Bierkrug und ließ die gesprochenen Worte auf sich wirken. Vielleicht hatte er ja Recht. Vielleicht sollte Sie die eine sein die für Ihn bestimmt war. Mit einem schluck trank er sein Bier aus, stand auf und ging. Der Kollektor sah ihm nach und lächelte. Ironbar zwängte sich durch die Menschen. Eine Frau stellte sich ihm in den Weg. Es war eine von Dr. Dealgoods Assistentin. „Ironbar komm trink mit mir ich bin so alleine.“ „Nein.“ Er wand sich aus ihrer Umarmung und lief weiter. Sie wollte was von ihm doch er konnte sich jedes Mal heimlich verdrücken bevor sie ihn zur Theke schleppen konnte. Er lief so schnell er konnte nach Hause. Als er vor seiner Tür stand hielt er nochmals inne.
Langsam öffnete er die Tür und ging hinein. Auf dem Tisch standen zahlreiche Kerzen die seinen Raum schwach erhellten. Er ging auf den Tisch zu. In einer Holzschale fand er was zu Essen. Sie hatte für ihn mitgekocht. Er lächelte glücklich, dann sah er zu seinem Bett. Kayleigh wälzte sich von einer auf die andere Seite. Er ging zu ihr und setzte sich auf die Bettkante. Man konnte sehen das Sie Alpträume hatte. Vorsichtig legte er seine Hand auf ihre Wange und streichelte diese. „Shhh Kayleigh wach auf.“ Kayleigh riss die Augen auf und sah sich panisch um. „Es ist alles ok du hast nur schlecht geträumt.“
 
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