Mad Max: Desert Love

GeschichteDrama, Romanze / P12
21.12.2014
21.12.2014
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Hier nun das erste Kapitel zu meiner Mad Max Story
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1.
Die Sonne brannte erbarmungslos auf das Ödland nieder. Ein Mann überquerte eine Sanddüne. In seiner Hand hielt er eine Metallkette an dessen Ende eine junge Frau angekettet war.
„Beweg dich endlich!“ Der Mann zog an der Kette und die Frau stolperte nach vorne. Sie wusste nicht mehr wie lange er sie durch die Wüste schliff. Sie verlor langsam ihre Kräfte und die Handschellen an ihren Handgelenken scheuerten. Der Mann hatte sie in einer Berghöhle aufgegriffen. Sie hätte es eigentlich wissen müssen dass man niemandem mehr trauen kann. Doch sie hatte gehofft dieser Mann könnte ihr helfen. Und nun sollte sie in einer Stadt namens Barter Town als Sklavin getauscht werden.
Der Mann zog erneut an der Kette. Sie hatte Hunger und Durst, es waren schon ein paar Tage vergangen in dem sie nix mehr zu sich genommen hatte. Ihre letzten Wasservorräte hatte Er an sich genommen.
Es fing langsam an zu Dämmern und in der Ferne konnte man einen riesigen Berg erkennen aus dessen innerem Licht schien. Sie hatten also bald Barter Town erreicht. Insgeheim hoffte die junge Frau dass es ihr dort besser ergehen würde als jetzt. Auch wenn es ihr unmöglich erschien und ihr in den letzten Tagen die Sonne zu schaffen gemacht hatte, so hatte sie diesen letzten funken Hoffnung in sich.
Die letzten Schritte zum Eingang nach Barter Town waren die schwersten. Sie mussten eine kleine Gruppe an Wachtruppen passieren. „Verhalte dich normal.“ Zischte der Mann drohend und riss erneut an der Kette. Er wollte sich schnell zwischen ein paar Kamelen drängen um nicht gesehen zu werden. Doch die junge Frau stolperte über ihre kraftlosen Beine und schlug nieder. Sie wollte und konnte sich nicht mehr aufrichten. Der Mann sah sich zu ihr um und sah dass ihn die Wachen anstarrten. Ein kleiner Mann, allem Anschein nach war er hier der Hauptwachmann, sah von der am Boden liegenden Frau zu ihm. Schnell ging er zurück zu ihr. „Reiß dich zusammen und steh auf.“ Zischte er böse. Die Frau versuchte aufzustehen, doch es klappte nicht. Der Mann wurde nervös als er sah dass der Hauptwachmann ihn nun genauer beobachtete. „Nun komm.“ Er ruckte an den Handschellen. „Zwing mich nicht dich den Rest des Weges an den Haaren zu schleifen.“ Mit einem gezielten Hieb schlug er das Ende der Metallkette auf ihren Rücken. Doch selbst um vor Schmerz aufzuschreien hatte sie keine Kraft mehr. Dem Mann reichte es. Er wollte ihre Haare ergreifen doch jemand packte sein Handgelenk. Er sah auf und blickte in das Gesicht des Hauptwachmannes. Er war ungefähr so groß wie die junge Frau. Hatte eine Glatze und tätowierte Arme. An seinem Rücken ragte eine Metallstange empor auf dessen Spitze eine Asiatische Maske thronte.
„Gibt es hier ein Problem?“ fragte er und sah in das Erschöpfte Gesicht der Frau, die sich langsam und mit letzter Kraft aufrichtete. „Ähm nein … alles in Ordnung.“ Sagte der Mann nervös. Der Mann sah zu seiner Gefangen, diese stand mit leicht wackelnden Beinen wieder aufrecht. „Wenn weiter nix ist würde ich gerne weiter mit ihr.“ Sagte er nun Bestimmend und machte sich vor dem Hauptwachmann groß. Er überragte ihn um vier Köpfe. Der Hauptwachmann blickte zu der Frau. Und auch sie sah zu ihm. Er konnte erkennen wie sie mit den Lippen das Wort „Hilfe“ formte. Dann wurde sie auch schon weiter gezogen.

Hatte Ironbar sich das nur eingebildet. Hatte die Frau wirklich „Hilfe“ gesagt. Er blickte ihr hinterher. Ihm war die Sache nicht geheuer. „Ihr riegelt ab und folgt mir dann.“ Sagte er kurzentschlossen und folgte der Masse.
Als er im Eingang von Barter Town stand sah er den Mann schon kurz vor dem Kollektor stehen.

Nun war der Mann dran. „Was möchtest du Tauschen?“ fragte ein dicker Mann hinter einem kleinen Tisch. Er stieß die junge Frau nach vorne. „Diese Frau möchte ich Tauschen.“ Der Kollektor sah sie sich an. Dann bemerkte er im Augenwinkel Ironbar. „Was hast du mit ihr angestellt? Sie sieht ja schrecklich aus.“ Sagte der Kollektor und hob vorsichtig das Kinn der Frau an. Er blickte in ihre stahlblauen Augen die sie vor Erschöpfung kaum noch aufhalten konnte. „Ich musste sie nur etwas antreiben mehr nicht.“ Der Kollektor lehnte sich zurück und winkte Ironbar zu sich. Dieser stand mit zwei weiteren Wachen neben dem Mann. Die beiden Wachen packten den Mann. „Was soll das?“ rief er wütend. „Ironbar. Was hast du gesehen.“ Fragte der Kollektor. Ironbar blickte zu der Frau. „Er hat sie geschlagen … und so wie sie aussieht nicht nur einmal.“ „NEIN!!!“ schrie der Mann und wehrte sich. „ICH HABE NIX GEMACHT DIESE GÖRE WOLLTE NICHT SPUREN!!!“ er zog an der Kette, die er immer noch in der Hand hielt und die junge Frau viel zu Boden. „DIESE GÖRE HAT ES NICHT ANDERS VERDIENT!!“ er wollte gerade mit der Metallkette auf ihren Rücken niederschlagen, als Ironbar sich vor sie stellte und mit seinem Arm die Kette abwehrte. „DAS REICHT!!“ rief der Kollektor. Er blickte zu Ironbar der seinen Männern mit einem Kopfnicken zu verstehen gab das sie ihn wegbringen sollten. Er löste die Handschellen von der Frau. Sie lächelte ihn schwach an. Doch dann konnte Ironbar sehen wie sie ihre Augen schloss.
Der Mann wurde weggeschafft. „Was ist mit ihr?“ fragte der Kollektor und sah nach der Frau. Er hockte sich zu Ironbar. „Sie ist Ohnmächtig geworden.“ Sagte er knapp und strich ihr ein paar Haare aus dem Gesicht. Dann packte er sie vorsichtig und schulterte sie. „Ich bring sie zum Arzt.“ Meinte er dann. Der Kollektor sah ihm hinterher.
In Barter Town war es voll. Die Leute drängten von einem Stand zum anderen. Ironbar steuerte mit der jungen Frau auf seiner Schulter in ein Zelt.
„Ich werde mich so gut es geht um sie kümmern.“ Sagte der Arzt zu Ironbar. Dieser nickte nur und starrte weiter zu der Frau. Er wusste nicht wieso, doch irgendwas war an ihr außergewöhnlich.
Er verließ das Zelt wieder.