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Lege deine Maske ab

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12
Aomine Daiki Momoi Satsuki
21.12.2014
05.05.2016
47
65.958
41
Alle Kapitel
103 Reviews
Dieses Kapitel
3 Reviews
 
02.03.2016 1.308
 
Hat wirklich lange gedauert diese Kapitel zu schreiben… Sorry deswegen -.- Hatte eine Schreibblockade gehabt :/
Nunja, trotzdem wünsche ich euch viel Spaß beim Lesen dieses Kapitels :D Es ist aus Imayoshis Sicht geschrieben :))

Kapitel 42


Schulfest – Erster Teil

Es war recht kühl, als ich heute Morgen den Schulhof betrat. Hmmh… Das wird also mein letztes Schulfest an dieser Schule sein. Mal sehen, was dieser Tag mit sich bringen wird´, dachte ich leicht lächelnd, während ein Bild von einem gewissen silberhaarigen Kohai in meinem Kopf aufblitzte. Seit ich sie kenne, werden meine Schultage immer unberechenbarer…
Stirnrunzelnd blickte ich über den Schulhof und beobachtete einige Schüler dabei, wie sie ihre Stände aufbauten. Sie schienen in großer Eile zu sein, allerdings… Keiner von Fuyus Klassenkameraden war zu sehen – oder im Fall von Wakamatsu: zu hören.
Das mal Beiseite… Fuyu hatte mit keinem einzigen Wort erwähnt, was ihre Klasse genau macht, noch wo ich sie auffinden kann´, ging es mir durch den Kopf. Und sobald ich sie darauf angesprochen hatte, ist sie knallrot geworden und hat das Thema versucht zu wechseln. Allerdings… Wakamatsu hat auch nichts verlauten lassen; bevor er den Mund auch nur hatte öffnen können, hatte er sich immer wieder einen bösen Blick von Fuyu eingefangen. Was auch immer ihre Klasse vorhatte: Fuyu scheint es peinlich zu sein und will nicht, dass ich erfahre, was es ist. Hmm… Sie hat es auf jeden Fall geschafft, mein Interesse zu wecken´, dachte ich mit einem Lächeln.
„Morgen, Susa“, grüßte ich meinen Klassenkamerad, sobald ich ihn entdeckte. Seine Freundin Arisu hatte sich gerade von ihm verabschiedet und lief schon einmal vor zum Klassenzimmer.
„Imayoshi“, erwiderte er und wir liefen gemeinsam über den Schulhof.
„Hast du schon die Zweitklässler gesehen?“, wollte ich beiläufig wissen.
Yoshinori hob daraufhin nur eine Augenbraue. „Du meinst wohl eher: Hast du schon Fuyu gesehen?“ Er machte eine kurze Pause, ehe er fortfuhr: „Nein, habe ich nicht. Aber Wakamatsu… Er schien sehr gut gelaunt zu sein.“
Das klingt ja recht interessant´, schoss es mir lächelnd durch den Kopf und machte mich auf den Weg, um meinen Lieblingskohai zu suchen.

Es dauerte bis zur Mittagszeit, bis ich sie endlich gefunden hatte. Aber das Fuyu das peinlich fand, nun ja… Wohl eher lag es einfach nur daran, dass es nicht zu dem Stil meines sportlichen Kohais passte. Schließlich hielt sie sich auch nicht direkt an die Kleiderordnung. Sie mochte zwar die Schuluniform anhaben, jedoch hatte ich sie bisher kein einziges Mal gesehen, wo sie nicht die Krawatte etwas lockerer um den Hals gebunden hatte – besser gesagt: Sie hatte die besagte Krawatte manchmal auch gar nicht an, sondern hatte sie sich um den Träger ihrer Schultasche gebunden. Des Weiteren war es kein Geheimnis, dass sie lieber in Sportklamotten oder Jeans den ganzen Tag rumrennen würde, anstatt den Schulrock anzuziehen.
Somit ist es auch kein Wunder, dass sie diesen Aufzug als peinlich abtut´, schoss es mir durch den Kopf und prägte mir ihren Anblick genau ein. Ein recht knapper, schwarzer Rock brachte ihre Bein gut zu gelten und ließ sie etwas größer wirken, als sie wirklich war. Darüber trug sie eine weiße Bluse und einen dunklen Blazer. Wie konnte ich auch nicht sie genauer betrachten, wenn ich sie zum ersten, wahrscheinlich aber auch zum letzten Mal in einem Kellnerinnen Outfit rumlaufen sah? Und trotzdem… Warum hatte Fuyu es überhaupt so weit kommen lassen? Oder hatte sie nicht aufgepasst, als die Wahlen für das Klassenthema stattfanden? Nun ja... Es war kein Maid Outfit, wie es bei den vielen Cafés von anderen Schulen aus gezeigt werden... Das war bestimmt Fuyus zutun. Wenn auch der Rock wirklich ein wenig knapp ist´, dachte ich, während mein Blick nochmals an ihrer Figur auf- und abging.
Es muss schon einiges passieren, damit Fuyu bei so etwas Wichtigem nicht aufpasst… Hmmh… Die Wahlen für die Themengebiete des Schulfestes waren im Herbst gewesen´, schoss es mir durch den Kopf. Dies war ungefähr zu derselben Zeit, in der die Vorbereitungen und die ersten Spiele für den Winter Cup abgehalten wurden. Und eines der ersten Spiele von Fuyu war gegen Kirisaki Dai gewesen. Das erinnert mich an den Tag, an dem ich fälschlicherweise ihr gesagt hatte, nicht daran teilzunehmen…´, ich schob den Gedanken beiseite. Moment mal… Waren die Wahlen nicht ein paar Tage nach unserem Gespräch gewesen?!
Belustigt blickte ich zu Fuyu hinüber. Ich hatte gar nicht gewusst, dass ich schon so früh eine Wirkung auf sie hatte erzielen können…
„Hana-chan“, riss mich eine Stimme plötzlich aus den Gedanken und genau wie mein Kohai, sah ich auch in die Richtung, aus der gerufen wurde.
Unwillkürlich verfinsterte sich meine Miene. Schon wieder dieser Baseballspieler. Und warum saß er an einem Tisch, anstatt die Gäste zu bedienen? Wakamatsu bediente doch derzeit auch ein paar andere Schüler… Wobei das bestimmt nicht sein Beruf in Zukunft sein wird´, dachte ich mit einem amüsierten Grinsen. Ich schätze mal, er konnte es Fuyu verdanken, dass er bedienen darf.
Meine Aufmerksamkeit richtete sich jedoch sehr schnell wieder auf Fuyu und diesem Baseballspieler. Sie konnte ihn noch nicht einmal leiden… Warum lächelte sie ihn also an? Als sie mich noch nicht leiden konnte, hatte sie noch nicht einmal ein Grinsen übrig gehabt – nur bissige Kommentare. Wobei diese noch immer kommen…
Ich runzelte die Stirn und beobachtete, wie der Junge anfing mit ihr zu flirten. Ich konnte nicht verhindern mich zu fragen, ob sie den Satz in unserem Gespräch vor ein paar Tagen wirklich als Scherz gemeint hatte…
„Shoichi… Du weißt genauso gut wie ich, dass du noch nie eine Chance bei mir gehabt hattest.“
Sie hatte es nicht ernst gemeint… Oder? Ich wusste nun nicht mehr, wie lange ich nun schon hier stand und sie einfach beobachtete. Wieso ließ sie sich es überhaupt gefallen? Sie wusste doch genauso gut wie ich, dass sie mit ihr flirteten. Warum also?
Unwillkürlich ballte ich meine Hände. Okay, Shoichi bleib ganz ruhig´, ermahnte ich mich, während ich sah, wie der Junge ihr einen Arm um die Schultern legte und sich mit einem Lachen an seine Freunde wandte, die Fuyu von oben nach unten genau musterten.
Tss… Keiner hatte sich für sie interessiert, als sie noch nicht den Winter Cup gewonnen hatte… Manche Leute sind wirklich nur auf Ruhm aus.
Mit finsterer Miene beobachtete ich, wie Fuyu sich versteifte, als der Baseballspieler sie in die Richtung seiner Freunde zog, welche ein schmieriges Grinsen aufgesetzt hatten. Das alles erinnerte mich zu sehr an den Tag, an dem wir zu den heißen Quellen gegangen waren. Die drei fremden Kerle waren auch nicht anders als ihre Klassenkameraden hier… Auch sie wussten nicht, dass man eine Frau, die jemand anderem gehörte, nicht anfasste.
Vielleicht wird es an der Zeit, dass ich auch diese vier daran erinnere… ´, dachte ich, während ich automatisch mein Lippen zu einem Lächeln zwang.
„Imayoshi?“, hörte ich nur Susa hinter mir herrufen.
Ich erstarrte innerlich vor Überraschung, ehe ich mich zu meinem besten Freund umdrehte, welcher sein Gespräch mit seiner Freundin kurzzeitig unterbrach. Ich hatte ganz vergessen, dass die beiden mit mir hierhergekommen waren – besser gesagt: wir waren zu viert. Aomine hatte beschlossen aufzutauchen, sobald er gehört hatte, dass eine Klasse ein Café aufgemacht hatte… Und er kam nicht um des Cafés willens, sondern eher um deren Bedienungen.
„Tut mir Leid, Susa, ich habe noch etwas zu erledigen“, meinte ich und grinste ihn leicht an, woraufhin sich seine Augen leicht weiteten.
Danach setzte ich meinen Weg fort zu dem Tisch, an welchem Fuyu stand und noch immer war der Arm um ihre Schulter. Und Fuyu tat nichts… außer ihre hellgrünen Augen minimal zu verengen. Offenbar schien sie selbst nicht mit der Situation glücklich zu sein.
Warum machst du nicht einfach mal etwas, Fuyu?
„Oh, sieht so aus, als ob der Kapitän sich endlich in Bewegung setzt…“
Und das kommt von dir, Ahomine…

Ich verspreche... : Nächstes Kapitel
ist länger und es wird schneller
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Lg Kiri
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