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Lege deine Maske ab

GeschichteFreundschaft, Liebesgeschichte / P12 / Gen
Aomine Daiki Momoi Satsuki
21.12.2014
05.05.2016
47
65.958
42
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103 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
03.05.2015 1.133
 
Weiter geht es mit Imayoshis Sicht, allerdings wechselt es gegen Ende hin in die altbekannte Sichtweise von Fuyu. Viel Spaß!

Kapitel 22


Neue Erfolge, altbekannte Gegner

Imayoshis POV:

Die Pause war endlich vorüber und das dritte Viertel würde beginnen. Die Mädchen hatte das letzte Viertel mit einem gesamten Punktestand von 92 zu 53 abgeschlossen. Um einen Gleichstand zu erzielen müsste Fuyus Mannschaft also zwanzig Punkte werfen – und das nur in beiden Vierteln.
Dennoch wird es nicht so leicht sein´, dachte ich, als ich mit schmalen Augen die Kirisaki Dai beobachtete. Die Mädchen waren wütend… Und diese Wut war Besorgnis erregend. Es würde auch nicht mehr lange dauern, bis sie sich wieder an das normale Tempo von Fuyus Mannschaft gewöhnt haben… Also müsste Fuyu zwangsläufig noch einen anderen Plan in der Hinterhand haben.
„Ist das Hanamiya?“, wollte Momoi entsetzt wissen. Ich folgte ihrem Blick, auf die Bank, wo normalerweise der Coach und die Reservespieler sitzen würden… Tatsächlich, Hanamiya saß dort.
Er fing meinem Blick auf und begann zu lächeln, während sich mein Gesicht minimal verdunkelte.
Er hatte definitiv Anweisungen gegeben, die mir nicht gefallen würden – Anweisungen, die dazu führen konnten, dass Wakamatsu und Aomine ihre Hand gegen ihn erheben würden. Und das wäre ein Grund für eine Disqualifikation im Winter Cup.
„Los Emi!“, schrie auf einmal Wakamatsu und riss mich somit aus dem Blickduell.
Der Shooting Guard der weiblichen Mannschaft hatte den Ball in den Händen, bereit für einen weiteren Dreier. Zwei der Gegenspielerinnen hatten sie umzingelt… Wenn sie den Wurf machen würde, konnte man sich definitiv darauf einstellen, dass von denen gefoult würde.
Emi passte jedoch den Ball zurück zu Fuyu, die auch an der Drei-Punkte-Linie stand.
Ich kannte Fuyus Treffsicherheit bei Dreiern, aber…
„Der wird nicht reingehen“, sagte jetzt auch Sakurai.
„Häh? Was meinst du damit?“, wollte Wakamatsu überrascht wissen.
Alle sahen zu dem Shooting Guard hinüber, jedoch schaltete sich Satsuki ein: „Sieh doch: Sie wird von einer Person gedeckt, die mindestens 20 Zentimeter größer ist. Den Dreier wird ihr Gegner auf jeden Fall berühren können.“
„Das hatte Fuyu bisher auch nicht aufhalten können“, erwiderte Wakamatsu aufgebracht. Warum musste der Kerl so laut sein?
„Das ist wahr“, stimmte ich ihm zu. „Allerdings gehören ihre Gegner der Kirisaki Dai an… Wenn sie es also versucht, wird sie sich dabei verletzen…“
Fuyu lehnte sich leicht nach links.
„Huh, ist das nicht Hana-san?“, hörte ich auf einmal eine weibliche, unbekannte Stimme sagen.
„Ich habe es euch doch gesagt“, fügte eine andere Stimme hinzu, die jedoch… Minoru gehörte.
Überrascht sah ich auf und erblickte vier Mädchen, welche am Rand der Tribüne standen. Eine von ihnen hatte kurze, grüne Haare und wirkte recht klein. Allerdings schien sie nach den Muskeln ihrer Waden eher auf der Position des Small Forward zu sein.
Neben dem Small Forward stand das Center der Mannschaft, welches wie Arisu rotes Haar hatte…
„Ich hätte gedacht, dass sie nie wieder spielen wollte nach dem Unfall“, erklärte ein hellbraunhaariges Mädchen und musterte die Silberhaarige mit schmalen Augen.
Zu meinem Erstaunen musste ich feststellen, dass die Mädchen alle auf ein- und dieselbe Schule gingen – bloß warum waren sie mir nicht bei unserem Trainingscamp aufgefallen?
„Nun ja, euch ist es auf jeden Fall nicht zu verdanken, dass sie wieder spielt“, ertönte Satsukis leicht gereizte Stimme, der die Neuankömmlinge ebenso bemerkt hatte. Offensichtlich hatte sie Recherche über Hanas Vergangenheit betrieben… Ebenso wie ich. Es handelte sich bei den Mädchen um die ehemaligen Teamkameraden von Fuyu.
Überrascht sahen die Mädchen zu uns hinüber und Minoru verengte die Augen, als sie uns erkannte.
„Oh, die neuen Freunde von Fuyu… Nett euch nochmals zu sehen“, erklärte die Brünette mit einem gezwungenen Lächeln.
„Ich kann von mir aus nicht behaupten, mich zu freuen, dass ich dich nochmals sehe“, kam es jetzt von Satsuki.
Jubel riss uns aus unserer sehr freundlichen Unterhaltung und ließ mich zurück auf das Spielfeld blicken. Touou hatte einen weiteren Punkt erzielt. Währenddessen sah Wakamatsu aus, als hätte er einen Geist gesehen.
„Geht’s dir nicht gut, Wakamatsu?“, wollte Satsuki besorgt wissen. „Was ist passiert?“
Ein leichtes Lachen ertönte von dem fremden, rothaarigen Center. Alle blickten gespannt zu ihr hinüber.
„Was ist los, Aimi?“, wollte die Grünhaarige wissen.
„Ich weiß es nicht, aber es macht immer wieder Spaß die Leute an Fuyu verzweifeln zu sehen“, grinste die Rothaarige.
Von was redete sie?
Auf dem Spielfeld war gerade die gleiche Situation wie vor ein paar Sekunden: Fuyu wurde von dem größeren Center gedeckt. Wieder lehnte sie sich mit ihrem Körper leicht nach links, als versuchte sie an ihrer Deckung vorbeizulaufen. Ihre Gegnerin folgte ihrer Bewegung, als Fuyu explosionsartig nach rechts sprang und im Flug den Ball warf.
„Wie macht sie das?“, wollte Sakurai überrascht wissen.
„Aufgrund der Körpergröße und des höheren Gewichtes kann die Spielerin sich nicht so schnell bewegen wie Fuyu, die bessere Reflexe hat“, erklärte die Grünhaarige.
„Sie wurde nicht umsonst auf unserer Schule der „Kleine Blitz“ genannt“, ergänzte die Hellbraunhaarige Stolz.
„Auf eure Bemerkungen hin, könnte ich fast meinen, dass ihr so etwas wie Freundinnen wärt“, sagte ich kühl. „Aber ich frage mich, warum Fuyu immer das Gesicht verzieht, als ob sie Bauchschmerzen hätte, wenn sie an ihre Mittelschule denkt?“
Aus den Augenwinkeln bemerkte ich, wie die ehemaligen Teamkameradinnen schuldbewusst zusammenzuckten, genauso wie ich es gewollt hatte.

Fuyus POV:

Mein Atem ging stoßweise, genau wie das meiner Teamkameraden. Dennoch waren wir noch lange nicht so erschöpft wie unsere Gegner. Ein weiterer Triumph war auch noch der derzeitige Spielstand von 72 zu 92 für unsere Gegner, die verbleibende Spielzeit in diesem Viertel lag bei zwei Minuten.
Jedoch hatte Hanamiya ein Time-out gefordert, was mich für einen Moment in das Spiel zu meiner Mittelschulzeit versetzte…
Ich setzte meine Wasserflasche ab und sah zu den anderen.
„Wir werden diese Spielstrategie nicht weiter verfolgen können… Wir sollten dennoch für die letzten beiden Minuten in diesem Viertel versuchen noch in der Outside zu punkten“, meinte ich ruhig und kniff leicht die Augen zusammen. „Dieses Mal werden entweder Yukiji und Emi punkten.“
Die beiden nickten leicht, während Kano verärgert ihren einen Schuh auszog und ihren Fuß massierte. „Habt ihr das gemerkt? Dies blöde Terrier in Menschengestalt ist mir während dem Laufen auf meinem Fuß getreten – absichtlich!“
Ich gestattete mir ein leichtes Lächeln. Bei diesem Terrier handelte sich um den Point Guard der gegnerischen Mannschaft. Der Point Guard, welcher mir auch ausversehen ein paar blaue Flecke in diesem Viertel verpasst hatte. Aber sie schien mir aus dem Weg zu gehen…
„Im nächsten Viertel werden wir das Spiel wieder in die Inside verlegen… Und nach unserer richtigen Strategie verfahren“, fügte ich immer noch lächelnd hinzu. Kano schnürte sich den Schuh wieder zu und blickte mit blitzenden Augen auf.
Das konnte ja im nächsten Viertel heiter werden.

Das war das Kapitel von heute^^
Schönen Abend noch :)
Bis zum nächsten Mal

Lg Kiri
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