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Weihnachtszauber

von alegna70
Kurzbeschreibung
KurzgeschichteLiebesgeschichte / P6 / Het
OC (Own Character) Samu Haber
20.12.2014
24.12.2014
3
5.315
7
Alle Kapitel
5 Reviews
Dieses Kapitel
2 Reviews
 
 
20.12.2014 1.493
 
Hallo ihr Lieben!

Eigentlich wollte ich dieses Jahr nichts neues mehr schreiben, meine Zeit ist doch recht knapp bemessen im Augenblick,  aber dann war da wieder dieser Moment ... Ein  Bild... Ein Gedanke ... Zeilen dazu.. Die musste ich festhalten ... Daraus ist diese kleine Weihnachtsgeschichte entstanden, von der ich hoffe, dass sie euch ein wenig in Weihnachtsstimmung versetzt, euch vielleicht ein kleines Lächeln schenkt, auch wenn meine Freundin meint, dass ich Bescheid sagen soll, dass es vielleicht sinnvoll wäre, wenn ihr ein Taschentuch griffbereit habt ...

Die Jungs gehören natürlich sich selbst, ich leihe mir nur ihre Charaktere, der Rest ist mein alleiniges Gedankengut!

Ich wünsche euch viel Vergnügen beim lesen!

1

Samu stand mit seinen Freunden in der Aleksanterinkatu. Gleich würde sie feierlich als Weihnachtsstraße eröffnet. Wenn immer er in Helsinki war zu diesem Zeitpunkt, dann sah er sich dieses Spektakel an, es gehörte einfach seit seiner Kindheit dazu. Heute hatte er extra schon einen früheren Flieger genommen, um aus Berlin zurückzukommen, nachdem er in Deutschland nun mit den Liveshows von „The Voice Of Germany“ beschäftigt war. Eigentlich gönnte er sich immer noch einen Tag Freizeit in der Stadt, die derzeit fast zur zweiten Heimat von ihm geworden war. Warum auch nicht, schließlich wartete niemand Zuhause auf ihn, seine letzte Beziehung  war  schon eine Weile her, mit einer Schwedin aus Stockholm, aber auch die war irgendwann daran gescheitert, dass er zu viel unterwegs gewesen war und sie ihm nicht vertraut hatte. Nie würde er fremdgehen, aber genau dieses war ihm unterstellt worden.  Samu hatte es schnell akzeptiert gehabt, er würde wohl immer mit diesem Vorurteil leben müssen, nur einmal, war alles anderes gewesen, Mirja hatte ihm bedingungslos geliebt und er sie, aber sie war für immer von ihm gegangen und vielleicht hatte die anderen ja alle Recht, sie hatte immer noch ein festen Platz in seinem Herzen, egal wen er lieben würde, sie würde er nie vergessen, allein sein Tattoo würde immer an sie erinnern. Dass er immer erzählte, dass er verlassen worden war, das stimmte nur bedingt, sie war nicht freiwillig gegangen, sie hatte gehen müssen, viel zu jung....
Leicht schluckte er, wie immer, wenn er daran denken musste. Ein Kinderlachen riss ihn aus seinen traurigen Gedanken, Riku und Noora waren angekommen und auf dem Arm hielt er sein zwei Jahre alten Sohn Juho. Schon umarmte ihn Noora: „Hei Großer, schön dass du mal wieder hier bist! Geht`s dir gut?“
Er lächelte sie seine Cousine an: „Hei, ja, alles bestens! Du weißt doch, wenn ich es irgendwie hinbekomme bin ich an diesem Tag da!“
Noora nickte lächelnd: „Das stimmt, das war früher immer schön, wenn wir alle zusammen hier waren!“ Schon streckten sich Juhos Ärmchen nach Samu aus, er wollte zu ihm auf den Arm und Riku überließ seinem Freund großzügig seinen Sohn. Wenn Samu auftauchte, hatte er verloren, Samu und Juho hatten  schon  von Anfang an eine besondere Verbindung. So richtig konnte es sich das keiner der drei erklären, aber sie nahmen es als gegeben hin, schließlich hatte es auch seine Vorteile. Samu übernahm gerne mal das Babysitten bei ihnen und so konnte er mit Noora mal in Ruhe einen Abend verbringen. Durch die Geburt von Juho waren die drei noch enger zusammen gerückt, als sie es eh schon bis dahin gewesen waren, alleine durch die Familienverhältnisse. Riku gratulierte sich immer wieder, dass er damals bei Sunrise Avenue eingestiegen war. Zuerst hatte er ein ungutes Gefühl gehabt, in eine Band einzusteigen, die schon sehr erfolgreich war, hatte dann aber auf sein Bauchgefühl gehört, nachdem er die Jungs mal näher kennengelernt hatte und schließlich hatte er seine große Liebe dadurch gefunden, als er auf einem Konzert Noora kennengelernt hatte. Sie war extra zum Start der Out Of Style Tour nach Helsinki gekommen und es war Liebe auf den ersten Blick gewesen. Zärtlich küsste Samu Juho und der Kleine strahlte ihn an. Zusammen sahen sie sich die Schaufenster an, die schon bunt geschmückt waren. Irgendwann tauchten dann auch noch Sami, Osmo und Raul mit seiner Familie auf. Riku grinste ihn an: „Wow, hast es geschafft, dass alle mitkommen?“
Raul verdrehte leicht die Augen: „Hör mir auf, Teenies, ich sags dir, mach dich auf was gefasst...“ Raul hatte zwei Töchter, zwölf und vierzehn Jahre alt und eigentlich waren sie zu cool für so ein kindliches Event, wie die Eröffnung der Weihnachtsstraße und  Weihnachtsparade, wie sie immer wieder betonten, sehr zum schmunzeln der Erwachsenen.  Ihr Stimmung war gut, sie tranken Glögi und dann wurden die Lichter angemacht und sie applaudierten. Als Juho die ganzen Lichter sah, wurde er richtig aufgeregt, bekam rote Wangen und Noora machte Fotos von ihrem Sohn bei Samu auf dem Arm.  Er genoss so richtig ihr Zusammensein, mit seinen Freunden ging es ihm einfach am besten und seitdem sie beschlossen hatten, die Pause zumachen, waren sie alle richtig entspannt, dass war auf jeden Fall die richtige Entscheidung gewesen. Schon hörten sie die Parade kommen und Juho wurde immer aufgeregter auf Samus Arm, schließlich war Musik zu hören. Riku würde nie leugnen können, dass es sein Sohn war, der kleine Mann liebte Musik. Aufgeregt sah er der vorbeiziehenden Parade zu, Weihnachtsmusik erklang.  Als dann der Weihnachtsmann mit seinen Elfen und Wichteln vorbei kam, strahlte er richtig und selbst Rauls Töchter sahen andächtig zum Weihnachtsmann, tja, der alte Herr ließ selbst die coolsten Kids nicht kalt. Der Weihnachtsmann war schon vorbei, als bei ihrer Gruppe auf einmal ein Wichtel auftauchte, kurz sich alle ansah und dann Samu eine Papierrolle hinhielt. Mit seiner freien Hand nahm er dies entgegen: „Kiitos!“
Der Wichtel lächelte: „Wir sehen uns!“ Und schon verschwand er wieder. Etwas irritiert übergab Samu Riku seinen Sohn. Normal hätte er den Zettel wohl so in seine Tasche gesteckt, aber nun war er neugierig, warum der Wichtel das gesagt hatte. Er zog sich seine Handschuhe aus, entfernte das rote Satainband, was drumherum gebunden war, rollte das Papier auf und lass sich durch, was da stand, was nicht viel war

20. Dezember  18.30Uhr


          
Joulupukki


Verwundert reichte Samu Noora den Zettel weiter: „Was soll das denn?“
Sie lächelte: „Sieht so aus, als ob der Weihnachtsmann dir eine Privataudienz zukommen lassen will, vielleicht ist er ja Fan von dir!“
Leise lachte Samu auf: „Das hätte doch mal was!“
Riku lachte auf: „Dann musst du wohl dahin!“
Leicht schüttelte Samu seinen Kopf: „Klar, mal eben tausend Kilometer nach Rovaniemi..!“ Damit war es für ihn erledigt, schließlich lag das Weihnachtsmanndorf ja nicht gerade um die Ecke.  Noora sah in die Runde: „Wenn wir doch schon mal alle zusammen sind, habt ihr Lust noch was mitzukommen? Ich habe gebacken und Kaffee und heißer Kakao ist auch im Haus!“ Sofort stimmten alle zu, nur Rauls Töchter, meckerten leise vor sich hin, Noora nah sich der Mädchen an: „Ich hab was neues für die Wii, wenn ihr Lust habt, dann könnt ihr das mal probieren!“  Somit waren dann auch die Teenies bestochen und zusammen ging es zu Familie Rajamaa.  Dort wurde es dann richtig gemütlich, der Kamin loderte, es gab Kaffee und Korvapuusti. Später machten sie sich noch Glögi, nach einem alten Rezept von Rauls Frau Teresa. Irgendwie kamen sie nochmal auf den Weihnachtsmann zu sprechen, was Samu wieder an die merkwürdigen Termin denken ließ. Er holte nochmal den Zettel aus seiner Tasche und schaute darauf. Sofort waren Osmo, Sami und Riku der Meinung, dass er dorthin fahren sollte. Irgendwie war Samu ja neugierig, was das sollte, schließlich war ja nicht davon auszugehen gewesen, dass er wirklich  bei der Parade dabei war, normal wäre er erst am Abend wieder in Helsinki gewesen. Es hatte aber auch nicht so ausgesehen, als ob man ihm durch Zufall ausgesucht hätte, um ihn den Zettel zu geben, irgendwie doch alles sehr mysteriös. Er grinste in die Runde: „Okay, ich fahre, aber nur, wenn ihr auch mitkommt, sozusagen Familienausflug zum Weihnachtsmann!“ Die anderen sahen sich überrascht an, dann zückten sie alle ihre Handys und einer nachdem anderen nickte, dass sie keinen weiteren Termin hatten an diesem vierten Adventswochenende. Sami schüttelte leicht den Kopf: „Ist zwar verrückt, aber warum nicht, wird bestimmt lustig! Aber dann übernachten wir auch dort, oder?“
Sofort nickten alle, schon holte Riku seinen Mac, fuhr den hoch und sie suchten Flüge und Unterkünfte. Mit dem Flieger waren es keine zwei Stunden Flug und es gab das „Weihnachtsmann-Village“. Dort konnte man sich Häuser zur Unterkunft mieten. Diese hatten mehrere Schlafzimmer, ein Wohnzimmer, Küche, je nach Größe zwei Bäder. Schnell fanden sie in passendes Haus mit sechs Schlafzimmern. Sami und Osmo riefen noch ihre aktuellen Freundinnen an, ob die auch mitkommen wollten. Osmos sagte zu, Samis nicht, worüber Samu gar nicht so böse war, war er nicht der einzige Single dabei. Kurze Zeit später hatten sie alles gebucht und somit stand der Weihnachtsausflug, einmal alle Mann zum Weihnachtsmann, irgendwie doch leicht verrückt. Später, als Samu dann im Bett lag, wanderten seine Gedanken nochmal zu den Wichtel, der ihm diese Botschaft vom Weihnachtsmann gegeben hatte, irgendwie war der sich sehr sicher gewesen, dass er kommen würde....
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