Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast 

Sorcerer

GeschichteHumor / P12
Cana Alberona Laxus Dreyar
17.12.2014
17.12.2014
1
5.247
7
Alle Kapitel
4 Reviews
Dieses Kapitel
4 Reviews
 
 
 
17.12.2014 5.247
 
Die Raijinshuu kamen gerade wieder von einem ihrer Aufträge zurück, dieses Mal hatte Laxus sie begleitet. Es war ein etwas chaotischer Auftrag gewesen, daher freuten sich alle mehr oder weniger wieder darauf, in der Gildenhalle von Fairy Tail wieder etwas entspannen zu können. Die letzten Wochen, in denen sie den Auftrag erledigt hatten, waren doch etwas anstrengender gewesen als normal und alle vier waren erschöpft.
Doch da sah Evergreen, das einzige weibliche Mitglied der Gruppe, das heutige Datum an der Anzeigetafel des Bahnhofs.
„Bei Mavis! Wie konnte ich nur das vergessen?“ Und schon war sie in der Menschenmenge verschwunden, ohne ihren Begleitern auch nur ein weiteres Wort zu verraten.
Die anderen drei Männer, die mitten in der Bahnhofshalle standen, schauten sich ratlos an.
„Ever halt“, meinte Bixlow spöttisch. „Wer versteht sie schon? Außer Elfman natürlich… Was er an ihr findet, werde ich nie verstehen. Mir wäre sie viel zu anstrengend.“
Laxus stieß ihm grinsend den Ellbogen in die Seite. „Du bevorzugst lieber süße, weißhaarige Take Over Magier, nicht wahr?“
Anstatt peinlich berührt zu sein, erwiderte der Puppenmagier das Grinsen ebenso breit. „Natürlich. Lisanna ist bei weitem nicht so nervenaufreibend wie unsere liebe Ever. Und nebenbei sind ihre Massagen einfach… göttlich.“
Der Dritte im Bunde, Freed, schüttelte nur den Kopf über seine beiden Kameraden. Immer die gleiche Leier mit Evergreen und Bixlow. Wenn man die beiden nicht kannte, dachte man, sie würden sich aus tiefster Seele hassen, so wie sie sich immer aufführten. Dabei waren sie ebenso gut befreundet wie er mit den beiden, und alle drei mit Laxus.
Da tauchte Evergreen wieder auf, eine Zeitschrift in den Händen, in der sie wild blätterte. Flüchtig sahen die drei Männer auf das Cover. Der Sorcerer also, DAS Magazin für Magier in ganz Fiore. Die weiblichen Magier und die gesamte nicht-magische Bevölkerung flogen nur so auf die einzelnen Ausgaben, doch die meisten männlichen Magier machten sich nicht viel aus diesem Heft. Die einzige Ausnahme bestand in den Interviews mit den Magierinnen, vornehmlich die Frage, wer in einer Beziehung war - und vor allem, wer nicht. Ansonsten stand ihnen zu viel Klatsch in diesem Heft.
Doch auf einmal kniff Bixlow die Augen zusammen und starrte das Cover genauer an. Auf dem war eine wunderschöne, kurvige Frau zu sehen, die eine Strähne ihres langen, kastanienbraunen Haars um den Finger wickelte und dabei geheimnisvoll in die Kamera lächelte. Ihr Haar glänzte dabei mit ihren haselnussbraunen Augen um die Wette. Im Hintergrund sah man eine kleine Lagune mit einem Wasserfall und viel Grün. Passend dazu bestand die Kleidung der Frau aus einer weißen Bluse mit schulterfreiem Ausschnitt und weiten Ärmeln. Darunter schimmerte ein dunkelroter Bikini durch. Die Bluse schien leicht bauchfrei zu sein, doch das konnte man nicht erkennen, da die Magierin in der Taille abgeschnitten war.
Das war allerdings nicht der Grund, warum Bixlow auf einmal so fasziniert war. Nein, der Grund war, dass ihm diese Frau sehr bekannt vorkam... Bewundernd stieß er einen Pfiff aus, sodass ihn Laxus und Freed irritiert anschauten, während Ever wissend lächelte.
„Verdammt, wieso wussten wir nichts von dem Fotoshooting?“
Freed runzelte die Stirn, dann sah er sich das Cover noch einmal an und seine Augen weiteten sich ebenfalls.
Laxus warf ebenfalls einen prüfenden Blick auf das Heft - und erstarrte. Entgeistert blickte er auf das Gesicht, das er seit seiner Kindheit kannte. Er hätte gewettet, sie sofort zu erkennen, egal wo sie sich aufhielt und vor allem: Wie sie auch aussehen mochte.
Ever lachte die drei schockierten Männer aus. „Da staunt ihr, was? Mirajane war doch krank für das Fotoshooting und da hat der Sorcerer kurzerhand Cana nach einem Covershooting gefragt. Und wie es aussieht, auch nicht bereut. Aber das Bild hier ist noch gar nichts: Schaut euch lieber erst einmal die Fotogalerie an, und das Interview! Man, bin ich froh den Mund gehalten zu haben! Ihr solltet man eure Gesichter sehen! Wenn Cana euch drei jetzt sehen könnte, würde sie auf der Stelle einen Tobsuchtsanfall bekommen, so geschockt wie ihr gerade ausseht!“ Immer noch lachend, übergab sie den Dreien gnädigerweise das Heft, und diese steckten sofort die Köpfe hinein.

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die heißeste Magierin im Land?
Tja, bis vor kurzem war diese Frage eigentlich glasklar, zumindest innerhalb der Gilde von Fairy Tail:
MIRAJANE- heiße Magie, heißes Aussehen, rundum perfekt. Leider vergeben.


Bei diesem Satz lief Freed rosa an und hustete nervös, doch die anderen beiden gaben keinen Kommentar ab, viel zu sehr fasziniert von dem Artikel.

Doch nun ist ein neuer Stern am Himmel aufgetaucht, der genau so hell strahlt wie der unserer verehrten Dämonin: CANA ALBERONA! Die Schönheit, die aus unerklärlichen Gründen noch niemand auf dem Zettel hatte!
Perfekte Figur, wunderschöne Haare, einen rundum sympathischen Charakter und ein nicht zu verachtendes Talent in ihrer Tarotkartenmagie. Wer würde sich nicht gerne von dieser Frau die Zukunft legen lassen? Am besten eine, in der sie vorkommt?
Verehrte Leserinnen und Leser, wir präsentieren Ihnen: Cana Alberona, die Fairy Tail Lady des Schicksals.
Und ganz nebenbei: Auf die Frage, ob der Traum eines jeden Mannes bereits vergeben ist… Kam nur ein verschmitztes Lachen mit der Aussage „Bisher konnte mich noch keiner halten“!
Also los Männer, schlagt zu, denn so eine Frau gibt es nur einmal im Leben!


Ohne innezuhalten, blätterte Laxus, der das Heft geschnappt hatte, weiter auf die folgenden Bilderseiten. Das restliche Interview zog sich über zwei Seiten und war zu lang, um jetzt gelesen zu werden.
Cana im süßen Kleid am Strand, im Bikini am Wasser, mit Kimono am Tempel, Haare offen, zusammengebunden, geglättet, gelockt, mit einem Lächeln, einem breiten Grinsen, einem neutralen Gesichtsausdruck… Und auf wirklich allen Bildern sah sie so aus, wie der Artikel sie beschrieb.
Bixlow starrte mit offenem Mund die Bilder an, Freed mit ungläubig aufgerissenen Augen, und Laxus mit betont neutralem Gesichtsausdruck.
Evergreen hingegen amüsierte sich nach wie vor prächtig über ihre Begleiter.
„Wenn Cana nur hier wäre, sie würde euch die Hölle heiß machen. So ungläubig, wie ihr schaut… Habt ihr sie wirklich noch nie richtig angesehen? Auf diesen Bildern sieht sie nicht viel anders aus als normal. Und selbst mir ist aufgefallen, dass sie, seit sie Gildarts alles erzählt hat, kaum noch Alkohol trinkt und sich weitaus… dezenter anzieht.“
Kurzerhand schlug Laxus die Zeitschrift zu, drückte sie der immer noch kichernden Magierin in die Hand und lief wortlos aus dem Bahnhof in Richtung des Gildenhauses. Freed, Bixlow und Evergreen folgten ihm, die ersten beiden immer noch in Gedanken versunken.

„Nein, ich habe keine Lust mir dir auszugehen, zum fünften Mal“, meinte Cana komplett genervt zu einem nervösen Jungen, der sie zum wiederholten Male vor der Gildenhalle abgefangen hatte. Und bevor er etwas erwidern kannte, schlüpfte sie durch die Tür von Fairy Tail. Mit einem tiefen Durchatmen lehnte sie sich gegen die Tür. Nie im Leben wäre sie für Mira eingesprungen, wenn sie das gewusst hätte. Oder hätte zumindest angegeben, dass sie glücklich in einer Beziehung wäre, am besten schon verlobt. Dann müsste sie sich nicht ständig mit Leuten auseinander setzen, die sie noch nicht einmal kannte und die mit ihr ausgehen wollten. Schon bevor der Artikel überhaupt draußen war, wurde sie schon bombardiert. Leider veröffentlichte Sorcerer das Cover und einen Satz des Interviews nämlich bereits eine Woche vorher. Und dann ausgerechnet der, bei dem sie ihren Beziehungsstatus bekanntgab…
Seufzend lief sie zu ihrem Stammplatz an einem der Tische. Leider blieb sie nicht unbemerkt. Sie sah, wie Gajeel grinsend Gray anstieß und ihm etwas ins Ohr flüsterte. Der Eismagier lachte daraufhin, und beide warfen ihr einen Blick zu. Mürrisch schaute sie weg. Wieso hatte sie das Ganze noch einmal gemacht? Richtig, weil sie Mira etwas geschuldet hatte für die zerbrochenen Gläser. Nur weil es in der Gilde mal wieder einfach zu laut gewesen war, irgendjemand musste sie doch zum Schweigen bringen. Notfalls nun einmal ein paar zielgenaue Gläser gegen bestimmte Köpfe.
„Cana!“, rief Mira strahlend von der Theke, dann eilte sie an ihren Tisch. „Das Shooting war wirklich wunderschön“, schwärmte die Take Over Magierin, „Jason hat mich sofort danach angerufen und mir die Bilder schicken lassen! Er würde dich jederzeit wieder nehmen, hat er gemeint, und ich habe ihm bereits versprochen, dass du bei der nächsten Ausgabe wieder das Covergirl sein wirst. Er war hellauf begeistert und so habe ich weniger Stress.“
„Nein.“, meinte Cana nüchtern und starrte Mira eisig an. „Seit dieser blöden Ausgabe habe ich keine ruhige Minute mehr. Immer kommt irgendjemand und will ein Date, oder meine Nummer, oder einfach nur ein Autogramm. Wenn ich gewusst hätte, dass es so enden würde, hätte ich niemals zugesagt. Ich lebe in einem einzigen Alptraum!“
Mira setzte ihr gruseligstes Lächeln auf. „Du wirst dort mitmachen. Oder soll ich dir aufzählen, wie viel Geld du der Gilde schuldest? Immerhin war das nicht das erste Mal, dass du irgendwelche Gläser oder Krüge zerschlagen hast, meine Liebe.“
Cana stöhnte. „Mira, bitte! Ich halte das noch nicht mal den Rest der Woche aus, was soll ich dann nach der nächsten Ausgabe machen? Dann sehen es noch mehr Leute, und… irgendwann stehen die Trimens von Blue Pegasus vor der Tür!“ Ihr Gesicht strahlte puren Horror aus. „Was denkst du, wird hier los sein, wenn Hibiki und Eve hier eintreffen? Ren mag zwar schon verlobt sein, aber auf den einen weniger kommt es auch nicht an! Stell dir einfach den Aufruhr in der Gilde an, schon allein wenn die beiden wieder jedes weibliche Wesen innerhalb des Gebäudes anflirten ohne Ende!“
„Dann brauchst du nur einen Freund, und alles ist geklärt“, meinte Mira unschuldig dreinschauend. Da fiel es Cana wie Schuppen von den Augen.
„Du… Du hast mich dieses blöde Shooting nur machen lassen, damit ich einen Freund kriege!“
Die andere Magierin blinzelte zweimal. „Nein. Ich wollte nur, dass ein gewisser jemand auf dich aufmerksam wird, beziehungsweise erkennt, dass du nicht immer Single bleiben wirst und er sich langsam Gedanken machen sollte, bevor du vom Markt bist.“
„Oh nein… Du willst mich mal wieder mit jemandem aus der Gilde verkuppeln! Wer ist es dieses Mal? Ein weiteres Mal Macao? Oder Max? Oder… Vijeeter?? Du weißt genau, dass ich auf keinen der drei stehe! Macao ist zu alt, Max zu langweilig… und Vijeeter tanzt mir zu viel.“
Mira grinste nur. „Du wirst es schon sehen“, und mit diesen Worten kehrte sie an die Bar zurück.
„Toll“, grummelte Cana.

Plötzlich wurden die Gildentüren aufgerissen.
„CANA!“, ertönte Evergreens… liebliche Stimme quer durch die Gilde. „Du sieht hammermäßig aus im Sorcerer!“
Cana stöhnte leise. Oh nein. Nicht Ever. Wenn Ever da war, dann waren die anderen drei meistens auch nicht weit. Und sie kannte Bixlow gut genug…
„Yo Cana“, begrüßte dieser sie auch schon lautstark durch die gesamte Gilde. „Heiße Bilder, muss ich schon sagen! Wenn ich nicht schon mit Lisanna glücklich wäre, dann - autsch, Laxus, was soll das?“ Mit vorwurfsvollem Blick hielt er sich den Oberarm, den ein gut platzierter Ellbogen getroffen hatte.
Der Blitzmagier schob sich an ihnen vorbei und nickte kurz in die Runde. „Yo.“ Bildete Cana sich das nur ein, oder vermied er einen Blick in ihre Richtung? Was sollte das? Immerhin waren sie in ihrer Kindheit wirklich gute Freunde gewesen, und nachdem er wieder in die Gilde aufgenommen wurde, war ihr Verhältnis wieder annähernd so gut geworden wie damals. Und was war das jetzt? Bestimmt wieder eine seiner Launen.
Brüsk drehte sie sich in Richtung Auftragstafel. Was Laxus wieder hatte, war ihr im Moment herzlichst egal, sie selbst war ihr gerade wichtiger. Sie brauchte Ablenkung von dem Artikel. Und vor allem Abstand von nervigen, aufdringlichen, nervösen, stammelnden Bewunderern, die sie noch nie zuvor in ihrem Leben gesehen hatte. In- und außerhalb der Gilde, denn Mira wollte sie auch aus dem Weg gehen, bevor diese sie noch zu keine Ahnung wie vielen Shootings bei Jason verpflichtete.
Erst als ein Schatten auf die Tafel fiel, bemerkte sie die Person, die neben ihr stand.  Laxus.
„Suchst du schon wieder einen neuen Auftrag? Ihr seid doch gerade erst wieder zurückgekommen“, meinte sie mit einem fragenden Blick. Er zuckte mit den Schultern.
„Hier ist mir zu laut.“ Cana lachte.
„Das stimmt allerdings.“ Dann fiel ihr ein Auftrag auf. Er war perfekt. Bloßes Begleiten eines Mannes auf eine Konferenz, hauptsächlich um zu verhindern, dass irgendetwas passieren konnte. Simpel, nicht anstrengend… Da fiel ihr Blick auf die Anforderungen und sie stöhnte auf.
„Verdammt… ‚Mindestens ein Zwei-Mann-Team erwünscht‘. So viel zum Thema Ablenkung und leicht verdientes Geld.“
Laxus schaute sie kurz von der Seite an, dann riss er den Auftrag ab, schlenderte zur Bar und knallte ihn vor Mira auf die Holzplatte.
„Ich bin wieder weg.“ Mira schaute kurz auf den Auftrag, dann runzelte sie die Stirn.
„Aber der Auftraggeber verlangt doch -“
„Deshalb nehme ich sie mit“, meinte Laxus nüchtern. Cana brauchte einen Moment, um zu verstehen. Doch dann sah sie seinen Daumen, der lässig hinter sich auf sie deutete. Sie blinzelte verwirrt. Laxus lachte kurz auf.
„Schlaf nicht ein, Kartenmagierin, sondern beweg dich. Du wolltest doch so schnell wie möglich Geld verdienen.“
Sie schüttelte ergeben den Kopf. „Jaja, oh großer Meister. Ich bin ja schon auf dem Weg. Lass mich aber noch kurz in meine Wohnung, ich muss noch ein paar Kleinigkeiten einpacken.“
Laxus nickte und die beiden verließen die Wohnung. Zum Glück drehte sich keiner um, sonst hätten sie beim Anblick von Miras strahlendem Gesicht ein paar Bedenken bekommen.

„Werte Magierin, ich bitte Sie, nur noch ein einziges Mal darüber -“
„Nein.“ Cana hätte diesem Trottel von Auftraggeber am liebsten etwas über den Schädel gezogen. Vorzugsweise etwas Hartes, das ihn bewusstlos machen würde. Nie im Leben hätte sie diesen Auftrag angenommen, wenn sie gewusst hätte, dass dieser Mann sie am laufenden Band um ein Date fragen würde. Dummer Artikel, dummes Shooting, dummes Magazin. Und dummer Auftraggeber, dessen Name sie bereits nach zwei Sätzen wieder vergessen so hatte.
„Aber Miss Alberona, ein so wunderbares Geschöpf wie Sie kann doch nicht ohne männliche Begleitung durch das harte Leben gehen!“
„Danke, ich komme gut alleine klar“, meinte sie kurz angebunden und widerstand ein weiteres Mal der Versuchung, den Mann zum Schweigen zu bringen. Und selbst wenn sie männliche Begleitung wollte: Ganz bestimmt nicht ein kleiner, dicker Mann, der ihr Vater hätte sein können.
„Aber -“
„Ruhe.“ Das war nicht Cana. Der Mann wurde angesichts des mörderischen Tonfalls bleich und starrte Canas Begleitung an wie ein verängstigtes Kaninchen. Laxus schien geradezu elektrisch aufgeladen vor Spannung. Cana war nur froh, dass man die Blitze um seinen Körper noch nicht sah, sonst würde ihr Klient ganz ohne ihr Zutun ohnmächtig werden. Anscheinend war sie nicht die Einzige, der das ständige Geschleime des Mannes auf die Nerven ging.
„Wir sind dort“, ertönte in diesem Moment die Stimme des Fahrers.
Zum Glück , dachte Cana grimmig. Sonst wäre hier in den nächsten Minuten noch ein Unglück passiert.
Ihr Auftraggeber schien ebenfalls froh zu sein, denn er atmete tief durch und strich sein Hemd glatt, nur um sie dann flirtend anzulächeln. Ein tiefes, bösartiges Knurren ertönte und er wurde todesbleich. Kaum hatte das Auto angehalten, sprang er trotz seiner Leibesfülle überraschend schnell aus dem Wagen. Die beiden Magier hatten Mühe, ihm zu folgen.
Erst als sie in der Eingangshalle waren, schien er sich wieder sicher zu fühlen, denn er verlangsamte sein Tempo keuchend. Cana blickte sich staunend um. Fairy Tail war zwar ebenfalls beachtlich, wenn man die Gilde das erste Mal betrat. Doch auf keinen Fall war das hier vergleichbar. Überall lagen teuer aussehende Teppiche auf dem dunklen, hochpolierten Holzboden. An den cremefarbenen, getäfelten Wänden hingen ebenso teuer aussehende Gemälde von Landschaften und Personen, die Cana nicht einmal kannte. Und an der verzierten, ebenfalls cremefarbenen Holzdecke hingen prunkvolle Kronleuchter, die den oberen Teil des Raumes in ein warmes, angenehmes Licht tauchten, während der untere Teil durch das Tageslicht, das durch die mannshohen Fenster fiel, erhellt wurde.
„Wow“, murmelte sie beeindruckt. „Da hat sich der Auftrag ja doch noch gelohnt. Noch nicht einmal der Magische Rat hat so ein edles Gebäude.“
Laxus schnaubte nur abfällig. Da fiel ihr wieder seine Laune während der Mission ein.
„Was ist eigentlich los mit dir? du wirkst so gereizt.“
Er zuckte nur mit den Schultern. „Mir passt der Kerl nicht. Immer hängt er -“
„Miss Alberona“, rief der Benannte auch schon vergnügt. Während sie dastanden und den Raum betrachtet hatten, war er schon weitergelaufen und winkte ihnen nun von einer hohen Tür zu.
„Hier drinnen findet die Konferenz statt. Ihr… Partner kann draußen warten, ich darf nur eine Begleitung mit hineinnehmen“, brachte er ihnen mit einem strahlenden Lächeln vor.
Ein nicht gerade leises Knurren kam von Laxus und Cana lächelte gezwungen den Mann an, der wegen ihrem Begleiter schlagartig blass geworden und zurückgewichen war. „Gehen Sie schon einmal vor, Sir, ich komme gleich nach.“
Kaum war er außer Hörweite, drehte sie sich mittlerweile etwas aufgebracht zu dem Blitz Dragon Slayer um. „Was ist bitte los mit dir? Mir egal, ob  dir der Auftraggeber passt oder nicht: Ich habe keinen Bock, dass du unseren Auftrag versaust und ich mit leeren Händen nach Hause gehen darf! Ich weiß nicht, wie es bei dir aussieht, aber ich brauche das Geld wirklich dringend, also reiß dich mal für fünf Minuten zusammen!“
Laxus funkelte sie ebenso wütend an. „Gib doch einfach zu, dass dir die ganze Aufmerksamkeit der Männer seit dem Artikel schmeichelt! Du genießt sie ja richtig wie ich sehe!“
Fassungslos sah sie ihren Begleiter stumm an. Erst nach ein paar Sekunden fand sie ihre Stimme wieder und schlug sich ungläubig gegen die Stirn. „Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder? Dich geht das Ganze einen feuchten Dreck an, wenn ich das so sagen darf. Und nebenbei: Ich dachte, du würdest mich inzwischen besser kennen, als mich für eine von diesen aufmerksamkeitssüchtigen Zicken zu halten wie die, die immer um dich herumschleichen. Aber da habe ich mich wohl getäuscht.“
Mit diesen Worten drehte sie sich auf dem Absatz um und folgte dem Auftraggeber in den Konferenzraum.

Mit wütendem Gesichtsausdruck lehnte Laxus an der Wand und erdolchte die Konferenztür, hinter der sich Cana befand, mit seinen Blicken. Da kamen von links auf einmal zwei jüngere Männer, den Uniformen nach Dienstkräfte.
„Hast du die braunhaarige Magierin gesehen? Das war doch bestimmt die heiße Braut aus dem aktuellen Sorcerer, oder?“
„Glaubst Du? Man, das wäre ja der Hammer, endlich mal jemand interessantes hier zwischen all den Möchtegern-Helden, die hier ein- und ausgehen…. Glaubst du, sie würde auf ein Date mit mir gehen?“
Das leise Grollen, das von Laxus ausging, bemerkten sie nicht. Noch nicht
„Klar! Was denkst du, wie geil ist sie denn, wenn sie... Du weißt schon!“ Die beiden lachten.
„Mich würde nur interessieren: Ist alles echt bei ihr?“

Als Cana eine halbe Stunde später wieder aus dem Raum hinaustrat, riss sie geschockt die Augen auf. Laxus stand scheinbar unberührt an der gegenüberliegenden Wand - neben ihm zwei offenbar bewusstlos geschlagene Männer. Sie schlug sich abermals mit der flachen Hand gegen die Stirn und stürmte aufgebracht auf den Magier zu.
„Mir reicht’s jetzt wirklich Laxus! Verschwinde einfach, bevor du wirklich den kompletten Auftrag versaust! Ich habe keine Lust mehr auf deine Star-Allüren, die du an unschuldigen Menschen auslässt!“
Er knirschte mit den Zähnen. „Nein.“
Nun stand sie wirklich kurz vorm Explodieren. Zum Glück kam in diesem Moment ihr Auftraggeber und ergriff ihre Hand.
„Danke, teuerste Magierin! Dank Eures unermüdlichen Einsatzes konnte ich an der Konferenz unversehrt teilhaben.“ Er küsste Canas Handrücken, während sie ihn nur geschockt anstarrte. Doch er schien es nicht zu bemerken, sondern fuhr ungerührt fort: „Es ist nun nicht mal eine Ehrensache mehr, wenn ich Ihnen anbiete, den Rest Ihres Lebens dem jämmerlichen Leben einer Magierin abzuschwören, und dafür die Eleganz zu genießen, an der Seite eines wohlhabenden Mannes zu leben und nie wieder Sorgen um Ihr finanzielles Wohl zu haben! Miss Alberona, würden Sie mir die unglaublich große und wundervolle Ehre erweisen - Eeeeek!“
Schon zappelte der Mann hilflos in der Luft. Laxus hatte ihn am Kragen gepackt und mühelos hochgehoben. Schon ging der Sicherheitsalarm im Gebäude los, da die ganze Situation nicht unbemerkt geblieben war. Doch den Magier schien das wenig zu kümmern. Er hob sein Opfer nah an sein Gesicht und starrte ihn mit ungebändigtem Zorn an.
„Cana wird nirgendwo hingehen, verstanden? Nicht zu einem alten Fettwanst wie dir und ebenso wenig zu einem der anderen Idioten, die sie sabbernd anstarren! Ihr widert mich einfach alle an, du und der ganze Rest der perversen Säcke, die sie ansehen wie ein saftiges Stück Fleisch, wobei Euch doch der eigentliche Mensch total egal sind, solange nur das Äußere stimmt!“
Angewidert ließ er ihn fallen. Der Mann suchte kriechend das Weite. Erst als er in Sicherheit hinter den herbeieilenden Wächtern war, atmete er  ein paar Mal durch, nur um den Dragon Slayer wutentbrannt anzuschauen.
„Was denkst du Barbar eigentlich, wen du vor dir hast? Ich bin nicht einer deiner jämmerlichen Gildenmitglieder, mit denen du machen kannst was du willst! Ich bin ein Mann von Wohlstand und Geisteskraft, und du nichts Weiteres als ein dummer, kleiner Laufbursche, der die Drecksarbeit von anderen machen muss!“
Dann wandte er sich mit einem glühend verehrendem Gesichtsausdruck an Cana. „Meine Holde, vergebt mir ein weiteres Mal! Ihr seid anders als die normalen Nichtsnutze von Magiern, das habe ich bereits bei Eurer Ankunft bemerkt, und -“ Er brach ab, als genau vor ihm ein magischer Blitz einschlug. Dann allerdings lief er puterrot an.
„Was erlaubst du dir eigentlich, du erbärmliches Stück Mensch, das nur seine Magie hat und nichts weiter?! Die Mission erkläre ich hiermit für gescheitert, also geh zurück in dein Rattenloch von Gilde!“
Merkwürdigerweise grinste Laxus, wenn auch gemein. „Nichts lieber als das. Ihr seid der schlimmste Auftrag, den ich jemals machen musste. Da kämpfe ich lieber gegen eine Horde von Drachen, als auch nur eine weitere Sekunde in Eurer Gesellschaft ertragen zu müssen.“
Cana stand regungslos da, immer noch am Verarbeiten der eben erlebten Szene. Sie wurde kurzerhand von Laxus am Arm genommen und aus dem Gebäude gezogen.

Erst als sie in sicherem Abstand zu dem Gebäude waren, ließ Laxus Cana los und blieb stehen.
„Das Geld für den vermasselten Auftrag gebe ich dir“, murmelte er. Erst dann riss er sie aus ihrem tranceartigen Zustand.
Langsam schüttelte sie den Kopf, dann schaute sie ihn betont neutral an.
„Okay. Was. War. Das.“ Mit jedem Wort stieß sie ihren Zeigefinger stärker auf sein Brustbein. „Erklär. Dich.“
Er zuckte mit den Schultern, vermied es aber, sie anzusehen. „Er hat mich genervt, okay? Das war alles.“
Ungläubig verschränkte sie die Arme. „Gut. Wenn du meinst…“ Sein Gesichtsausdruck blieb entschlossen, doch sie konnte auch anders. Sie drehte sich um und lief los.
„Ach ja“, rief sie ihm über die Schulter hinweg zu, „damit sehe ich unsere ‚Freundschaft‘ oder wie du es nennen willst, als beendet an. Wenn du mir noch nicht einmal Dein Verhalten erklären willst, wegen dem uns gerade wirklich leicht verdientes Geld durch die Lappen gegangen ist, habe ich dir nichts mehr zu sagen.“ Es mochte zwar etwas übertrieben sein, aber sie wusste, dass nur so eine Reaktion Laxus zum Reden bringen würde- wenn überhaupt.
Sie kam nur einige Schritte weit, bis sie ein Arm packte und herumdrehte. Überrascht sah sie, dass sich auf Laxus‘ Gesicht vor allem Verzweiflung  spiegelte.
„Cana… ich… lass‘ mich doch erklären, ich -“
„Was denkst du, versuche ich die ganze Zeit“, schnitt sie ihm das Wort ab. „ich habe keine Lust mehr auf den Zirkus. Es ist mir vollkommen egal, wie verrückt du dich aufführst. Aber ohne Erklärung? Du hast uns aussehen lassen wie die letzten Vollidioten, nur weil du anscheinend Deine Emotionen nicht unter Kontrolle hast oder sie gar nicht haben willst. Ever, Bixlow und Freed mögen das bei dir akzeptieren, ich aber nicht. Also entweder erzählst du mir jetzt endlich einmal, was eigentlich dein verdammtes Problem ist, oder ich sehe unsere… Freundschaft wirklich als vorbei an. Du hast dich auf der gesamten Mission schlimmer aufgeführt als Gildarts, und der ist damals schon ausgerastet, wenn mich jemand nur angeschaut hat1“
Abwartend sah sie ihn an. Überraschenderweise schien der sonst so arrogante, selbstsichere Magier eine ernsthafte Diskussion mit sich selbst zu führen, sie konnte es an dem Durcheinander  von Emotionen in seinen Augen und dem zusammengebissenen Kiefer sehen. Nun runzelte sie doch die Stirn, einen Moment ihre Wut wegen seinem Verhalten vergessend. Besorgt trat sah sie ihm in die Augen und legte eine Hand auf seinen Arm.
„Laxus? Ist -?“ Ruckartig zog er seinen Arm zurück, als ob er sich verbrannt hätte, und ihre Hand fiel kraftlos wieder herunter. Seltsam gekränkt, biss sie sich auf die Lippe und wich vor ihm zurück. So hatte er noch nie auf Körperkontakt reagiert, eigentlich war er mit ihr immer ungezwungen umgegangen und hatte keine Probleme. Wieso also jetzt?
„Tut mir Leid“, murmelte sie und zuckte innerlich zusammen, als sie den selbst für sie hörbaren Schmerz in ihrer Stimme hörte.
„Nein…“, murmelte Laxus irgendwie hilflos, „es tut mir Leid, du hast keine Schuld…“
Schon wieder diese Verwirrung. Wegen seinen Worten, aber auch wegen ihrer Reaktion, denn sie fühlte sich plötzlich wieder richtig erleichtert. Doch die Situation war auf einmal mehr als unangenehm.  Irgendeine Spannung lag in der Luft, die sie nervös machte und die sie sich nicht erklären konnte. Wie wenn ein entscheidender Moment bevorstehen würde. Verlegen fuhr sie sich mit der Hand durch die Haare und schaute überall hin, nur nicht zu ihrem Begleiter.
„Nun“, räusperte sie sich, „tut mir Leid, dass ich vorhin etwas ausgeflippt bin… Der Typ ist mir auch auf die Nerven gegangen, und da war nicht mehr viel mit meiner Geduld. Du musst mir dein Verhalten nicht erklären, wenn du nicht willst. Du sollst nur wissen, dass du es gerne kannst wenn du bereit bist… Und nicht wenn ich es für angebracht halte…“ Innerlich krümmte sie sich für ihr zusammenhangloses Gelaber.
Was war nur los mit ihr? Auf einmal fühlte sie sich unsicher und nervös, und das hatte nichts mit dem Auftrag zu tun! Und was war das für eine Spannung, die sie und Laxus zu umgeben schien?
Sie drehte sich um und wollte weiter zum Bahnhof laufen, als sie erneut eine Hand zurückhielt und umdrehte, dieses Mal nur wesentlich langsamer und sanfter als beim letzten Mal. Verwundert blickte sie Laxus an und wollte fragen, was er jetzt zu sagen hätte. Doch beim Anblick seines Gesichtsausdruckes vergaß sie es. Auf seinem Gesicht lag ein entschlossener Ausdruck, dieser war nichts Neues für sie. Doch in seinen Augen spiegelte sich eine Emotion, die sie beim besten Willen nicht zuordnen konnte. Zumindest hatte sie sie noch nie bei ihm gesehen. Aber irgendwo her kam ihr diese doch bekannt vor. Fast machte ihr sein Ausdruck Angst… Aber eben nur fast. Das war Laxus, ihr Kindheitsfreund, ihr -
„Es tut mir Leid“, brachte er nur hervor, bevor er sie an sich heranzog, ihr Kinn mit einer Hand umfasste und sie küsste.
Als seine Lippen die ihren berührten, riss sie die Augen auf. Nur um sie eine Sekunde später zu schließen und das Gefühl zu genießen. Es war ungewohnt, ihn nach so langer Bekanntschaft zu küssen und ihm so nahe zu sein. Aber es war einfach wundervoll, und sie wollte es auf jeden Fall auskosten. In ihrem Bauch explodierten Schmetterlinge und erfüllten sie mit einer überfließenden Freude. Seine Lippen waren warm und strahlten sachte Ladung aus, was ihre mit einem Kribbeln wahrnahmen. Oder was war einfach nur das Gefühl von seinen Lippen auf den ihren. Sie schmiegte sich an ihn und legte ihre Arme in seinen Nacken, um ihn noch näher heranzuziehen.
Und dann war der Moment vorbei. Er löste sich von ihr, und sie konnte nichts anderes machen, als ihn, von dem Kuss noch berauscht, sprachlos anzustarren.
„Cana, ich - es ging nicht anders, ich konnte es nur zeigen. du kennst mich“, brachte er auf süße Weise etwas hilflos hervor. Und genau diese Weise brachte sie wieder in ihre Umgebung zurück.
Anstatt etwas zu erwidern, lächelte sie ihn strahlend an, bevor sie ihn am Hemd packte und zu sich hinunterzog, während sie sich reckte, um seine Lippen zu erreichen. Mavis sei Dank war er nicht so geschockt wie sie, sondern schlang sofort seine Arme um sie und zog sie noch näher an sich heran, um den Kuss stürmisch zu erwidern. Der zweite Kuss war noch besser als der erste. Anscheinend stieg die Ladung von seiner Magie mit der Wildheit seiner Emotionen.
Als ihr die Luft ausging, löste sie sich widerwillig von seinen Lippen und lehnte sich zurück, um ihn besser anschauen zu können.
„Was auch immer deine Erklärung war: Ich bin froh darüber“, lächelte sie ihn glücklich an. „Und ich finde, wir sollten uns noch besser kennen lernen.“
Laxus‘ Gesicht verzog sich zu einem Lächeln, das sie noch nie zuvor bei ihm gesehen hatte. Ein leichtes, glückliches Lächeln, das sein gesamtes Gesicht weicher machte und das sie sofort hinschmelzen ließ. Vergessen war sein absonderliches Verhalten, das sie jetzt endlich verstand, und vergessen war der in den Sand gesetzte Auftrag, wegen dem sie vor fünf Minuten noch unglaublich sauer auf ihn gewesen war.
„In der Nähe gibt es übrigens ein sehr edles Onsen“, meinte Laxus, nun wieder gewohnt der Alte. Nur seine Augen leuchteten von innen heraus, vor allem wenn er Cana anschaute.
Cana grinste gemein. „Du schuldest mir sowieso noch einen Batzen Gold für diesen Auftrag.“
Laxus zuckte lässig mit den Schultern. „Von mir aus, ich hab genug Gold. Immerhin war ich die letzten Monate nonstop unterwegs, im Gegensatz zu anderen Leuten.“
Leider schien ihr Stoß in seine Rippen nicht besonders kräftig zu sein, denn er schnaubte nur belustigt, ohne mit der Wimper zu zucken.

Das nächste Titelblatt des Sorcerers zierte erneut Cana, wie versprochen, dieses Mal in einem edlen Abendkleid und einer komplizierten Hochsteckfrisur. Der Inhalt des Artikels über sie war jedoch ein ganz anderer als der der letzten Ausgabe.

WER HÄTTE DAS GEDACHT? CANA ALBERONA GLÜCKLICH VERGEBEN!
Es ist offiziell: Die wunderschöne Magierin steht leider fürs Erste nicht wieder zur Auswahl, und so wie es aussieht, wird das auch ein Weilchen dauern, wenn sie überhaupt noch einmal in diesem Leben zu haben ist.
Doch nun die Frage, die sich allen aufdrängt: WER ist der Glückliche, der es geschafft hat, unsere Lieblings- Kartenmagierin zu zähmen???
Es ist…. LAXUS DREYAR!!!
Der unbezwingbare, mächtige und unglaublich sexy aussehende Blitzmagier hat es geschafft, was vor ihm noch keiner bewerkstelligt hat! Natürlich haben wir mit allen Mitteln versucht, die beiden Verliebten zu einem Interview zu überreden, sie blieben jedoch eisern bei ihrem „ Kein Kommentar“.
Also Männer (und Frauen) da draußen, sammelt die Stücke Eures zerbrochenen Herzens auf und sucht Euch Eure eigene Cana oder Euren Laxus! Das Team des Sorcerers drückt Euch dabei  die Daumen!


„So ein Schwachsinn“, lachte Cana und schlug das Heft zu. Laxus, der gerade aus dem Bad kam, warf ihr nur einen amüsierten Blick zu.
„Beeil dich Süße, wir müssen los“, meinte er grinsend zu ihr. Cana blickte erschrocken auf die Uhr.
„Verdammt! Mira wird mich umbringen, wenn ich zu ihrem Geburtstag zu spät auftauche“, fluchte sie, warf das Magazin auf das Bett und verschwand nun ebenfalls im Bad.
Laxus nahm ihren Platz auf dem Bett ein und warf einen kurzen Blick auf das Cover des Magazins. Und mit einem prüfenden Blick auf die geschlossene Badezimmertür nahm der das Magazin in die Hand und leitete ein paar Blitze in seine Hand. Nach wenigen Sekunden war das Heft bis zur Unkenntlichkeit verschmort und er warf es zufrieden in den Papierkorb.


~Erster One Shot, erste veröffentlichte FF~ Angel
Edit 10.10. 2015: Ich habe ein paar Sätze verändert und die Rechtschreibfehler verbessert, die mir ins Auge gestochen sind. Aber da man nie auslernt: Wenn ihr noch Fehler entdeckt, schreibt sie mir ruhig, damit ich sie ausbessern kann!
 
 
 Schriftgröße  Schriftart  Ausrichtung  Zeilenabstand  Zeilenbreite  Kontrast