Are you able to heal my Heart?

GeschichteDrama, Romanze / P16
Chikage Rokujou Izaya Orihara Kyouhei Kadota
16.12.2014
02.06.2015
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16.12.2014 797
 
„Wie bitte?!“, fragte ich ihn blass wie eine Leiche, während mir Tränen aus meinen Augen liefen. Ich zitterte und mir war so schlecht wie noch nie zuvor in meinem Leben. Von meinen Kopfschmerzen ganz zu schweigen. Er kicherte nur:„ Hast du etwas auf den Ohren, meine Süße?“ Ich schlug meine Hände vor meinem Mund und war nur noch geschockter. Es war, als würde mir jemand von hinten mit einem Messer direkt in mein Herz stechen. Dan, mein Geliebter, er hat mich wirklich mit einer anderen betrogen. Ich verstand es nicht. Warum hat er das getan!? Heftig schüttelte ich den Kopf und wollte die Wahrheit nicht wahrhaben. Ich klammerte mich an die Hoffnung, dass er mich vielleicht bloß eifersüchtig machen wollte.

„Wieso?“, fragte ich ihn mit zittriger Stimme, während es mir so vorkam, als würden noch mehr Messer mein Herz durchbohren. „Warum? Um Spaß mit euch Mädels zu haben. Naja, da du es wohl herausgefunden hast, ist mein Spaß mit dir vorbei.“, meinte Dan nur kichernd. „W-was?“, fragte ich total geschockt. Wären wir nicht in einem Park gewesen, in dem viele Menschen waren, wäre ich zum nächsten Mülleimer gerannt und hätte mich übergeben. Aber ich hielt den Drang zurück und fasste stattdessen an meinen sehr stark pochenden Kopf. Ich zitterte, obwohl es 35°C waren und umklammerte meinen zierlichen Körper. Er hatte mich betrogen, um daran Spaß zu haben?! Ich verstand es nicht.

„W-was soll daran…Spaß machen?!“, fragte ich ihn geschockt und wütend. „Na, wenn ich Langeweile habe amüsiere ich mich mit ein paar Püppchen. Ist doch ganz nor-“, begann Dan zu reden, kam aber nicht weiter, da ich ihm eine Backpfeife verpasste! „D-du bist so ein Idiot! Ich hasse dich!!!“, schrie ich weinend, während mein Herz sich vor Schmerz zusammenzog und aus unzähligen Wunden blutete. Weinend rannte ich davon, taumelte aber und fiel auf den harten Boden. Zitternd kam ich wieder auf die Knie. Mein Atem ging unregelmäßig und mir war, als würde ich jeden Moment mein Bewusstsein verlieren. Er liebte mich nicht. Ich war nur eine Art Zeitvertreib für ihn gewesen. Ein Regentropfen viel auf mein Gesicht – dann noch einer – und es regnete nach einem Moment in Strömen, während ich meine Arme um meine Beine schlang und meinen Kopf auf meine Knie legte und an einem Baum lehnte. Und weinte.

„I-ist alles in Ordnung?“, fragte jemand. Ich nahm es nicht wahr. Fühlte mich wie ein Geist mit unerträglichen Kopf- und Herzschmerzen, der sich jeden Moment übergeben könnte. Jemand tippte auf meine Schulter. „Hallo? Nana-chan?“, fragte die Person mit einer warmen Stimme. Ich resignierte es ein wenig und sah mit leerem Blick in die rotbraunen Augen meiner Cousine Sayaka. Ich seufzte und stand auf. „Ich habe Schluss gemacht.“, sagte ich mit leiser Stimme. „U-und dann hat er mir erzählt, dass…“, meine Stimme versiegte und ich viel Sayaka um den Hals. Sie ließ ihren Regenschirm los und zog mich in ihre starken Arme, während sie sanft durch meine Haare strich. „M-mach dir keine Sorgen. Das wird schon wieder. Sag einfach, dass du es nicht so gemeint hast und – „ „Das geht nicht.“, sagte ich leise, während mir nur noch schlechter wurde. „Für ihn war ich nur eine Art Zeitvertreib.“ Mein Herz zersprang nun endgültig in 1000 Stücke. Meine Beine gaben nach und ich wäre gefallen, hätte Sayaka mich nicht gehalten. „Bitte entschuldige…Wir sollten erst einmal nach Hause gehen.“ , meinte sie.

Zu Hause angekommen duschte ich mich zuerst und zog mir etwas Warmes an. Dann ließ ich mich auf mein Bett fallen. Ich fühlte mich komplett leer – war nur noch eine leere Hülle, aus der Tränen liefen. Sayaka kam in mein Zimmer und zog mich in ihre starken Arme. „Was ist vorgefallen?“, fragte sie, während sie beruhigend durch meine Haare strich. Ich fühlte ihre Wärme kaum. Dennoch erzählte ich ihr, wie wir auseinander gekommen waren. Alles ist gut gelaufen. Wir waren ein paar Wochen zusammen gewesen, als ich ihn eines Tages mit einem Mädchen im Supermarkt gesehen habe. Zuerst dachte ich, es wäre eine Freundin oder Verwandte, und wollte schon zu ihnen hingehen. Dann haben sie sich jedoch geküsst und Zärtlichkeiten miteinander ausgetauscht. Weinend bin ich aus dem Laden gerannt und habe ihn heute gestellt und die Beziehung sofort beendet. Er hat gemeint, dass er dieses Mädchen liebte und anziehend fand. Und vom Rest des Gespräches erzählte ich Sayaka auch. „Du hast das Richtige getan. Einen Mistkerl wie ihn hast du dir nicht verdient!“, meinte sie aufgebracht. „Du solltest froh sein, dass du ihn los bist.“, meinte sie dann. Ich nickte nur und hörte mich etwas sagen. Und ich hatte das Gefühl, dass ich nie wieder Lächeln könnte oder glücklich sein könnte.

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Rocchi wird erst später im Laufe der Handlung vorkommen und eher zum Ende hin eine wichtige Rolle spielen.
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