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Und ich Kämpfe um die Liebe bis in den Tod!

GeschichteFamilie, Liebesgeschichte / P18 Slash
Asahina Azusa Asahina Tsubaki Asahina Yusuke Hinata Ema
14.12.2014
31.12.2014
3
3.514
 
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Dieses Kapitel
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14.12.2014 1.313
 
Steckbrief:

Vorname: Emi
Spitzname: Ai
Nachname: Hinata
Alter: 17
Familie: Ema Hinata (Zwilling)
Aussehen:http://images6.fanpop.com/image/photos/32800000/Anime-girl-msyugioh123-32896940-500-375.jpg?1367764240704

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12 Jahre zuvor:

Emis Sicht:
„Nein ich will nicht Papa! Ich will bei Chi bleiben!“
„Emi du weißt genau das es sein muss. Du bist schwer Krank!“
„Nein Ich will bei Chi und Juli bleiben!“
„Nun komm schon Emi!“
„NEIN!“
Ich drücke mich an meine Zwillingsschwester Ema fest. Ich will nicht mit meinen Großeltern aufs Land ziehen. Ich weiß das ich schwer Krank und das obwohl ich doch gerade mal 5 Jahre alt bin. Meine Großeltern packen mich an der Hüfte und ziehen mich mit.
„Chi! Juli! Juni! Nein!“
Ich weine und trete um mich. Ich will hier bleiben. Das Dunkelblaue Weibliche Eichhörnchen Juni kommt hinter her gerannt und springt mir gerade so noch auf meinen Schoss bevor sich die Auto Tür schließt. Ich schlage gegen die Fenster scheibe und schreie und weine. Ich will nicht weg! Ich will hier bleiben! Doch auf der Hälfte der Autofahrt bekomme ich keine Luft mehr. Ich werde sofort in ein Krankenhaus gebracht und muss erfahren dass ich auf eine Spender Lunge warten muss…

Heute:
Emas Sicht:

Ich komme gerade mit Juli vom Einkaufen zurück und räume die Einkäufe weg.
„Chi? Was ist denn heute los mit dir?“
„Hm? Ach nichts Juli. Alles ok.“
Ich gehe in die Stube und sehe mich um. Anscheinend ist niemand weiter da. Ich blicke aus dem Fenster bevor mir Juli wieder auf die Schulter springt und mich traurig ansieht.
„Chi?“
Ich senke meinen Blick und nehme die Hände vor mein Gesicht bevor ich anfange zu weinen.
„Chi? Was ist den los?“
„Heute vor 12 Jahren habe ich Emi und Juni das letzte Mal gesehen. Ich weiß nicht mal mehr ob sie überhaupt noch lebt.“
„Stimmt.“
Ich weine weiter bevor ich mich auf das Sofa setze und Juli probiert mich zu trösten. Damals sollte sie nur so lange zu meinen Großeltern wegen der sauberen Luft die es hier in der Stadt nicht gibt. Und warten bis die Tabletten anschlagen. Es war ein Jahr geplant höchsten zwei und nun? Nun sind es schon 12 Jahre. Ich wohne jetzt seit 1 Monat bei meinen Brüdern mit und niemanden habe ich bis jetzt von meiner Zwillings Schwester erzählt. Wir waren zweieiig. Vielleicht ist sie deswegen Krank geworden. Ich seufze laut und blicke wieder Gedanken Verloren aus dem Fenster. Ich bemerke nicht mal dass alle nach und nach, nach Hause kommen und mit mir reden. Erst als Ukyou sich vor mir hockt und mich anspricht bemerke ich das mich alle anblicken.
„Ema? Ist irgendwas passiert? Du wirkst so abwesend?“
„Ja es ist alles in Ordnung.“
„Wirklich?“
„Ja.“

Zur selben Zeit bei Emi:

Ich renne mit einen Zettel in der Hand und Juni auf der Schulter ein wenig Planlos durch die Straßen. Noch immer habe ich keine Spender Lunge erhalten. Aber ich habe nie aufgehört zu Kämpfen. Und eigentlich darf ich auch nicht raus aus dem Krankenhaus. Da jede Belastung meine Lunge noch mehr schwächen und zerstören kann. Aber muss sie endlich wieder sehen. Meine Schwester. Ich kann nicht länger warten. Ich trage einen langen schwarzen Mantel mit einer Kapuze die ich in mein Gesicht gezogen. Niemand soll sehen das ich einen Beatmungsschlauch in meiner Nase habe und sonst sämtliche Schläuche. Ja die Ärzte haben aus mich einen Halben Roboter gemacht nur damit ich raus kann. Das mein Körper die ganzen Sachen überhaupt tragen kann grenzt auch schon fast an ein Wunder. Ich bin nämlich viel zu dünn. Eigentlich mehr knochig. Ich seufze und fluche leise. Juni klettert etwas nach vorne um mir ins Gesicht sehen zu können.
„Ai? Sollten wie nicht zurück ins Krankenhaus? Deine Gesundheit geht vor.“
„NEIN! Ich muss Chi finden! Ich muss sie endlich wieder sehen!“
Genauso wie Ema hat Juni irgendwann einen Spitznamen für mich gefunden. Weiterhin renne ich durch die Straßen und seufze. Als ich zwei Jungen sehe gehe ich auf sie zu. Der eine besitzt Weiße Haare und der andere Schwarze. Nun ja.
„Ehm. Entschuldigen Sie. Könnten sie mir sagen wo ich diese Adresse finde?“
Sie nehmen den Zettel und sehen mich dann an.
„Was willst du denn da?“
„Ich suche jemanden. Und mir wurde gesagt das ich sie dort finde.“
„Ach ja? Und wen genau. Ema Hinata.“
„EMA?“
Ich gehe einen Schritt zurück als sie den Namen etwas lauter als normal sagen.
„Ja.“
„Woher kennst du sie?“
„Das ist nicht wichtig. Können sie mir es sagen? Bitte?“
„Wir wohnen dort. Wir können dich also mitnehmen.“
„Vielen Dank.“
Ich folge den beiden Jungs und blicke dabei die ganze Zeit zu Juni. Hoffentlich ist es wirklich Chi. Wir laufen gute 10 Minuten bis wir vor einen großen Haus stehen. Ich blicke es mir genau an. Es ist wirklich riesig.
„Kommst du bitte?“
„Ah natürlich.“
Ich folge den beiden schnell rein. Im Wohnzimmer sitzt ein Mädchen und darum wie viele? 5 Jungs.
„Ah Azusa, Tsubaki. Ihr habt jemanden mitgebracht?“
„Ja sie hat die Adresse gesucht.“
„Chi…“
Ja es besteht kein Zweifel das ist Chi und Juli. Juni die unter meinen Mantel vorgekommen ist sieht nun auch die beiden und springt hervor und rennt los.
„JULI!“
„Hm? JUNI!“
Nun rennt auch Juli auf sie zu und die beiden springen auf einander zu bevor sie sich regelrecht über den Boden rollen. Ich muss lächeln. Erst jetzt durch die beiden Eichhörnchen ist der Blick auf mich gerichtet.
„Dürften wir erfahren wer du bist.“
Ich schüttle einfach nur den Kopf und gehe auf Juni zu bevor ich sie auf meine Hand nehme und kurz den Kopf kraule und Küsse.
„Pass mir ja gut auf meine Chi und Juli auf. Lebe wohl.“
Ich setze sie wieder auf den Boden.
„Auf wiedersehen.“
Ich mache auf den Absatz kehrt und gehe dann Richtung Tür.
„AI!“
Juni kommt mir hinter her gerannt und springt mir auf die Schultern bevor sie den Verschluss meines Mantels öffnet und dieser zu Boden fällt. Ich gucke sie mit Tränen in den Augen an.
„Warum hast du das gemacht Juni?“
„Du hast dein Leben aufs Spiel gesetzt um Ema zu sehen und dann willst du gehen.“
„Sie sollte mich so wie früher in Erinnerung behalten wenn ich sterbe. Und nicht so wie ich jetzt aussehe.“
„Ai…“
Erneut kraule ich Juni ihren Kopf bevor ich laut seufze und mich zu Chi umdrehe. Sie legt ihre Hände auf den Mund bevor sich ihre Augen weiten.
„Chi…“
„Ai…“
Sie kommt vorsichtig auf mich zu und streckt eine Hand aus. Traut sich aber nicht mich an zu fassen. Ich lächle sie sanft an und drücke sie dann an mich.
„Ema. Endlich sehe ich dich wieder.“
Ich fange an zu weinen und drücke sie weiterhin an mich. Sie braucht einige Zeit bis sie ihre Angst gelöst hat und meine Umarmung erwidern kann.
„Emi… Du lebst.“
„Ja…“
Ich blicke ihr in die Augen bevor ich wieder lächle. Ich bemerke verwirrte Blicke von den anderen.
„Ihr kennt euch?“
„Ja. Wie geht es Vater?“
„Vater geht es gut. Er Heiratet demnächst wieder. Und das sind die Söhne unserer neuen Mutter bzw. unserer Brüder an.“
„Oder auch Wölfe genannt.“
Ich blicke zu Juni und Juli und fange laut an zu lachen. Sie waren sich schon früher immer einig was dieses Thema anging.
„Halt Stopp? Wie muss ich das verstehen? Ihr seid Schwestern?“
„Um genau zu sein sind wir Zwillinge.“
„Zwillinge?!“
„Ja. Warum hast du nie etwa gesagt Ema?“
„Ich habe sie seit 12 Jahren nicht mehr gesehen…“
Ich blicke zu meiner Schwester und lächle bevor ich sie nochmal drücke meinen Mantel aufhebe und dann zur Tür gehe ohne ein Wort zu sagen. Ich lasse Juni bei ihnen. Ich will nicht dass sie sieht wie ich langsam und qualvoll sterbe. Sollte nämlich nicht bald eine Spender Lunge für mich in Frage kommen. Werde ich alleine die Geräte abstellen. Es soll nämlich endlich ein Ende haben...
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