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Eine etwas "andere" Geschichte

GeschichteAngst, Horror / P12 / Gen
Fūko Ibuki Kotomi Ichinose Kyō Fujibayashi Nagisa Furukawa/Okazaki Ryō Fujibayashi Tomoya Okazaki
14.12.2014
14.02.2015
7
7.801
 
Alle Kapitel
11 Reviews
Dieses Kapitel
1 Review
 
 
14.12.2014 1.178
 
In diese Story stecke ich mein ganzes Herzblut ^^ viel Spaß beim Lesen :) und bitte lasst ein Review da.
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Etwas stupste mich an. Ich drehte mich zur Seite und sah ein Mädchen. Sie war klein und hatte braune Haare. Zwei Strähnen sprossen heraus und es sah aus als hätte sie Fühler. "Was soll das?", fragte ich sie. Sie sah mich schüchtern an und sagte daraufhin:"Boop!" Und dann war sie verschwunden. Was sollte das?

Es war der erste Tag der Schule und ich wollte eigentlich nicht aufstehen, doch hab mich doch dazu entschieden. Was wohl ein Fehler war. Hier scheint es wohl von merkwürdigen Menschen zu wimmeln.

Nach dem komischen Vorfall mit dem Mädchen mit den Fühlern, bin ich mal in die Bibliothek gegangen um wieder eine Stunde "ausfallen" zu lassen. Doch dort wartete die nächste merkwürdige Person auf mich. Sie saß auf den Bibliotheksboden und schnitt in Büchern herum. Ich ging zu ihr hinüber und sagte:" Hey! Das darfst du nicht!" Doch sie hörte nicht hin und schnitt einfach weiter herum. Ich nahm ihr das Buch aus der Hand und sagte ihr: "Hör auf damit!" Erst dann blickte sie mich an und streckte ihre Arme aus um das Buch wieder zu schnappen, doch ich hielt es hoch, damit sie nicht rankam.  Sie stand auf riss es mir aus den Händen, setzte sich wieder hin und schnitt wieder herum. Ich seufzte, gab es auf und ging mir einen anderen Platz für mein Nickerchen suchen.

Ich ging zur Theater-AG, in der Hoffnung, dass da niemand war, doch da fand ich das Mädchen mit den Fühlern. Das war meine Chance! Ich ging zu ihr hinüber, sie drehte den Rücken zu mir, sodass ich mich ohne Schwierigkeiten an sie anschleichen konnte. Anscheinend zeichnete sie etwas. Ich fing an zu sprechen:" Hey, du! Sag mir endlich was das sollte mit deinem 'Boop' !" Sie erschrak und drehte sich um: "Kyaaah! Was machst du hier!? Ich bin gerade beschäftigt! Hier geht gar nichts nach Plan!!" Sie lief an mir vorbei und weg war sie, schon wieder. Sie hatte ihre Zeichnung dagelassen. Ich hob es auf und stockte. Mein Name stand in der Mitte und drumherum Dangos mit Messern in den Händen. Das Blatt war voll mit roter Tinte, das wie Blut aussah. Langsam bekomme ich Angst....

Immernoch ganz geschockt ging ich in meine Klasse wo ich die Fujibayashi Schwestern  sah. Dem Anschein nach diskutierten sie gerade über etwas. Ich ging näher heran um etwas zu verstehen. Ich hörte nur einzellne Fetzen "....Heute Nacht.....wird ein Spaß...alle kommen.... hoffe es wird viel Blut vergießen!...." Ich wollte gerade wieder gehen als ich plötlzlich, "Tomoya", meinen Namen hörte. Ich erschrak und konnte mich nicht mehr rühren. Was soll das alles bedeuten? Ich hatte nie viel mit den Fujibayashi Schwestern zu tun...Was ich jetzt bereue. Aber vielleicht war das alles nur ein Spaß, vielleicht machten sie Witze und meinten es nicht so wie ich denke? Es ist absurd was ich mir da alles zusammenreime! Von wegen, dass sie mich auf dem Gewissen haben! Aber mein Gefühl sagt mir was anderes.....

Sie bemerkten mich und schlichen zu mir hinüber und rissen mich aus meinen  Gedanken: "Hey, Okazaki Tomoya! Was treibst du da? Bespannst du uns etwa? Bist du lebensmüde?!" Kyou ging mit ihrem Gesicht ganz dicht an meines und sah mich feindselig an. Ich sah sie ängstlich an, doch bevor sie etwas sagen oder tun konnte, kam ihre Schwester Ryou ihr zuvor: "Onee-chan. Lass ihn in Ruhe! Er wird schon genug Schmerz erfahren, wenn es so weit ist." Mit diesen Worten gingen sie kichernd weg. Was sollte das?!

Ich setzte mich auf meinen Platz und sah Sunohara auf den Platz neben mir. Ob er auch davon wusste? Eher unwahrscheinlich...So ein Trottel wie er ist, ist er sicher nicht eingeweiht. Außerdem betraf es nur die Mädchen. Glaub' ich jedenfalls...

Eine Stunde war vorüber, ich hielt es nicht mehr im Klassenraum aus, wo ich mich die ganze Zeit von Ryou beobachtet fühlte. Also entschied ich, mir diesmal einen freien Klassenraum zu suchen, wo ich mir die Zeit vertreiben konnte. Nachhause wollte ich eh nicht. Der Kunstraum schien leer und somit ging ich rein. Doch ich  wurde schon wieder überrascht. Es war diesmal ein sehr junges Mädchen, die eine Art Stoffier in den Händen hielt und mit Nadeln hineinstach. Als ich näher zu ihr hinging, erkannte ich, dass das Stofftier ein Junge war mit blauen Haaren... es hatte so ausgesehen wie ich....  sie rammte immernoch begeistert die Nadeln in die Stoffpuppe und wiederholte dabei flüsternd: "Warum stirbst du einfach nicht? Warum stirbst du einfach nicht?..." Ich ließ einen ängstlichen Laut von mir, wobei sie mich wohl bemerkte. Sie sprang auf und lief schreiend weg. Blieb aber vor der Tür stehen.

"Ahhhh!! Die seltsame Person! Tu Fuko nichts!", schrie sie und drückte die Puppe fest an ihre Brust. Ich sah sie verwundert an und  sagte: "Was willst du mit der Puppe?! Warum sieht sie so aus wie ich?! Und warum stichst du Nadeln hinein?? Hab ich dir irgendetwas getan?!" Fuko sah mich ziemlich böse an und murmelte: "Weil die seltsame Person es verdient!"
"Was?! Warum bin ich seltsam? Auch egal... Aber warum habe ich es verdient? Ich hab doch nichts getan!"
"Doch! Denk erstmal nach bevor du das Unschuldslamm spielst!", mit diesen Worten ist sie auch verschwunden.
Was sollte das denn? Haben es alle auf mich abgesehen, weil ich es ihrer Meinung nach verdiene?!.... Ich versteh das alles nicht.... Ich wurde langsam ziemlich wütend und lief einfach nach Hause. Drüben war mein Vater, der mich wieder wie einen Fremden behandelt hatte. Was mich noch mehr aufregte. Ich hielt es drüben auch nicht mehr aus und lief ins Freie. Wohin ich ging, wusste ich nicht, aber es war mir egal. Überall war es besser als hier.

Ich kam an einer Klippe an und schrie meine Wut zu den Sternen hinaus. Dann plötzlich wurde alles schwarz vor den Augen und das Biest erwachte. Tomoya war nicht mehr. Sondern nur das Monster, das aus Tomoyos Wut bestand. Es war rießig und wie ein Schatten, wäre da nicht sein rießiges, offenes Maul mit spitzen Zähnen. Die Augen waren ziemlich klein, aber man sah sie mit freiem Auge. Sie waren weiß, ohne Pupillen. Es hatte monstergroße Flügel aus Schatten und genauso rießige Klauen, mit schmutzigen, langen Krallen. Es hatte keine Beine, denn der Körper endete so wie das eines Geistes. Das Vieh brüllte und das ziemlich laut. Es hörte ein Geräusch hinter sich und ohne sich umzudrehen, griff das Monster nach dem Etwas und drückte zu. Man hörte ein Knacken. Das Biest warf das Etwas einfach desinteressiert wieder weg. Es war ein kleines Mädchen, was es zerquetscht hat. Es machte sich auf dem Weg in die Stadt, um noch mehr zu töten. Das war erst der Anfang des Blutvergiesens.
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