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.christmas sickness [welcome back baby]

KurzgeschichteFreundschaft / P16 Slash
14.12.2014
14.12.2014
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Titel: christmas sickness [welcome back baby]
Band: Team B | iKON
OTPS: B.I x Jinhwan [Binhwan]
Musik: iKON – Long Time No See

A/N: Ugh, ich muss mich als erstes wohl entschuldigen, dass ich kein neues Kapitel bei meinen ongoing storys hochlade, sondern das hier...aber ich schreibe zurzeit nur im Unterricht um mich wachzuhalten und habe sonst kaum Zeit dafür. Diese Story ist eine Ausnahme, weil ich einfach so Lust hatte, mal wieder zu schreiben... ;;;
Aber, anyways, iKON lineup steht fest!! Und sie sollen sogar im Januar debütieren...ich hoffe YG ist kein Troll wie sonst und wartet nicht wie beim Winner Debüt fast ein Jahr...weil solange halte ich das ohne ikon nicht aus qq
Ach ja, ich hoffe man merkt nicht ganz so, dass Junhwe Jinhwan plötzlich den Platz als meinen Bias streitig gemacht hat...
Warning: Das Ende ist einfach viel zu fluffig...

Anmerkung²: In Korea wird Weihnachten nicht mit der Familie gefeiert, sondern ist nur ein Ereignis für Couples, deswegen die Rede von Dating - Bann und den ganzen Couples^^



Jinhwan musterte den Menschen vor sich, welcher sich Hanbin nannte. Er hatte nichts mit dem Hanbin zu tun, den er schon so lange kannte.

Jinhwan hatte schon immer gewusst, dass es Hanbin nach ganz oben schaffen würde. Selbst als er in der Rap – Survival Show ausgeschieden war. Selbst wenn er ständig in den unpassendsten Momenten seine Songtexte vergaß. Selbst wenn er als Tänzer, anstatt als Rapper debütieren würde.
Doch selbst er war von dem Erfolg überrascht gewesen, welchen Hanbin erfuhr.
Plötzlich war er nicht mehr Hanbin, sondern B.I.

Hanbin verlagerte sein Gewicht auf sein anderes Bein.

Doch für Jinhwan würde er immer Hanbin sein.

Jinhwan stand immernoch wie festgefroren im Türrahmen, machte keine Anstalten sich zu bewegen.
„Willst du mich nicht herein lassen?“, fragte Hanbin mit einer Andeutung eines Grinsens.
Jinhwan zuckte bei seiner Stimme leicht zusammen. Sie klang fremd und vertraut zugleich. Für lange Zeit hatte er sie nur durch Kopfhörern und Lautsprechern gehört – sie jetzt direkt neben sich zu hören, kam ihm surreal vor.
Er riss sich jedoch zusammen, trat einen Schritt zurück, um Hanbin den Weg in die Wohnung freizumachen.
Hanbin zog sich die Schuhe aus und trat über die Schwelle. Während er sich umschaute, bahnte er sich seinen Weg in das Wohnzimmer.
„Die sieht ganz anders aus, als die Ein – Zimmer – Wohnung, in welcher du gelebt hast, als ich noch ein Trainee war.“, meinte Hanbin und lachte
Jinhwan stimmte in sein Lachen mit ein, auch wenn es etwas erzwungen war.
„Nicht nur du verdienst mehr Geld als früher.“
Daraufhin ertönte von Hanbin erneut ein unbeschwertes Lachen und er ließ sich auf Jinhwans Couch fallen.
Der andere lehnte sich steif gegen die Wand.
Für längere Zeit herrschte Stille zwischen ihnen, während sich Hanbin weiter umsah.
Jinhwan beobachtete ihn dabei und sah, wie sich ein Lächeln auf dem Gesicht des jüngeren ausbreitete.
„Und schon etwas für Weihnachten vor?“, fragte Hanbin, als er die Hand austreckte und über die zwei einsamen Weihnachtskugeln strich, die an einem Nagel an der Wand hingen.
Koo Junhwe, Jinhwans Nachhilfeschüler, der für seinen Geschmack zu viel Zeit in seiner Wohnung verbrachte, war entsetzt gewesen, als er erfahren hatte, das Jinhwan all seine Weihnachtsdeko weggeworfen hatte. Am nächsten Tag war er mit zwei Weihnachtskugeln gekommen, welche er Jinhwan als sein verfrühtes Weihnachtsgeschenk präsentiert und sie kurzerhand an den Nagel an der Wand gehängt hatte. Jinhwan hielt das ganze immer noch für einen Plan, um ihn von der fünf in Physik abzulenken, welche Junhwe geschrieben hatte.
Jinhwan schüttelte auf Hanbins Frage hin den Kopf.
„Nein, aber ganz bestimmt nicht durch die Straßen laufen und den ganzen Couples dabei zuschauen, wie sie es feiern.“
Er lächelte leicht.
„Und du?“
Hanbin ließ die Weihnachtskugeln los und bildete das Peace – Zeichen mit seinen Fingern.
„Noch zwei Wochen.“, meinte er stolz. „Noch zwei Wochen Dating – Bann und dann kann ich auch an Weihnachten tun was ich will.“
Er lachte erneut.
Jinhwan lächelte immer noch. Er wies Hanbin nicht daraufhin, dass dies nicht die Beantwortung seiner Frage gewesen war.
Er stieß sich von der Wand ab und ging auf den anderen zu.
„Hunger?“
Hanbin nickte heftig, was Jinhwan dazu verleitete, in der Küche zu verschwinden und sein letztes Päckchen Instant – Ramyun herauszuholen. Dabei warf er immer wieder Blicke in sein Wohnzimmer, wo Hanbin nun beschäftigt war, seine Bücher interessiert zu betrachten.
Doch als Jinhwan mit dem Ramyun ins Zimmer kam, ließ er hungrig von dieser Beschäftigung ab und ließ sich schnell auf einem Stuhl nieder.
Für kurze Zeit herrschte gefräßige Stille.
Jinhwan wollte die Frage eigentlich nicht ausprechen, tat es schlussendlich dann aber doch.
„So...weswegen bist du eigentlich gekommen....?“
Hanbin blickte von dem leeren Ramyun – Topf auf, in welchen er noch nach verbliebenen Nudeln stocherte.
Er zuckte mit den Achseln.
„Ich hatte heute einmal frei und da habe ich gedacht, ich komme dich besuchen. Nachdem wir uns so lange nicht gesehen haben.“
Jinhwan wusste, dass mehr dahinter steckte. Nachdem er sich vorallem sicher war, dass er Hanbin nie seine neue Adresse mitgeteilt hatte. Doch er fragte nicht weiter, sondern zog diesem einfach die Stäbchen aus der Hand.
„Da wirst du keine Nudeln mehr finden. Außerdem hast du eh fast den ganzen Topf alleine gegessen und deswegen wird dein Gesicht morgen ziemlich angeschwollen sein. Dein Manager wird bestimmt in sehr guter Laune sein, wenn er das sieht.“
Hanbin fing an zu schmollen.
Und wieder einmal fühle sich Jinhwan in alte Zeiten zurückversetzt. In Zeiten, in welchen Hanbin fast ständig geschmollt hatte.
Da keiner der beiden aufstehen wollte, ließen sie das Geschirr stehen und blieben ebenfalls sitzen.
„Soweit ich das sehe, interessierst du dich immer noch für Physik?“, fragte Hanbin mit einem Ansatz eines Grinsens.
„Und wie ich aus deinem Grinsen schließen kann, bist du immer noch eine Niete darin.“
Beide lachten.
„Jinhwan, ich -“, setzte Hanbin an, als Jinhwans Handy anfing zu vibrieren.
Mit einem entschuldigendem Lächeln warf Jinhwan einen Blick auf den Display. Er runzelte die Stirn, als er Junhwes Name dort las. Er sollte den Anruf ignorieren und sich weiter mit Hanbin unterhalten, doch etwas hielt ihn davon ab. Ein mulmiges Gefühl im Magen.
„'Tschuldigung, es wäre besser, wenn ich da rangehe...“
Hanbin lächelte verständnisvoll und Jinhwan hob ab.
„Hyung...?“
Schon an Junes Stimme konnte Jinhwan hören, dass etwas nicht stimmte. Sie klang panisch und außer Atem. June ließ sich normalerweise nie aus der Ruhe bringen.
„Hyung, kannst du schnell kommen? Es geht um Donghyuk...“
June ratterte mehr eine Beschreibung ihres Aufenthaltsortes als eine Adresse hinunter, die sich Jinhwan schnell auf einem Block notierte, welchen Hanbin ihm hingeschoben hatte.
„Hanbin...ich...es tut mir leid, ich muss dorthin.“, meinte Jinhwan fahrig, riss das Blatt aus dem Block - und stieß dabei fast den Topf um.
„Du kannst gerne hier bleiben. Hier..“
Er speicherte seine Nummer in Hanbins Handy ein.
„Wenn du nochmal frei hast, gib mir Bescheid.“
Er lächelte Hanbin erneut zu, auch wenn es ziemlich angespannt war. Dann zog er sich so schnell wie möglich seine Schuhe an und schnappte sich seine Jacke. Als er Hanbin einen letzten Blick zuwarf, starrte dieser erneut auf die Weihnachtskugeln.

Jinhwan lief zur U – Bahn Station, feuerte die U – Bahn an schneller zu fahren und lief erneut los, als er die Station verließ. June hatte nicht nocheinmal angerufen.
Außer Atem erreichte er die Adresse und sah sich um. Er entdeckte drei Umrisse, die Menschen sein könnten und lief auf sie zu.
Als er näher kam erblickte er das Ausmaß der Dinge.
Donghyuk lag mit geschlossenen Augen an einen Baum gelehnt, sein Gesicht war blutig, seine Lippe aufgeplatzt, seine Nase sah gebrochen aus. Er atmete heftig. Ein fremder Junge saß neben ihm auf den Boden, auch er trug Spuren von einem Kampf, jedoch sahen sie nicht so schlimm aus wie Donghyuks Wunden. Junhwe war auch nicht glimpflich davon gekommen. Auch er blutete, stand jedoch und hatte die Zähne fest aufeinandergepresst.
„Hyung, hier!“
Er winkte, als er Jinhwan erkannte. Dieser kam so schnell es ging auf sie zu.
„Was...?“
Er sah die drei vor sich sprachlos an. Donghyuk rührte sich nicht.
„Die jjangs unserer Schule. Haben sich zu sechst Donghyuk vorgenommen. Ich..ich kam zu spät um ihm noch richtig zu helfen...“
Junes Augen glänzten.
„Aber wenigstens konnte ich einen noch erwischen.“
Wütend wies er mit seinem Kopf auf den anderen Jungen, der bis jetzt schweigend dagesessen war.“
Jetzt regte er sich.
„Yah, wie oft soll ich das noch sagen? Ich gehöre nicht zu denen, ich bin da nur reingeraten.“
Junhwes Blick sagte ihm, dass er kein Wort davon glaubte.
„Das ist jetzt erstmal egal.“, sprang Jinhwan dazwischen, als June schon etwas erwidern wollte.
„Wir sollten uns ersteinmal um Donghyuk kümmern.“
Er trat näher und aus Junhwes Blick verschwand sofort alle Wut und wurde durch Trauer ersetzt.
„Ich glaube, die haben ihm eine Rippe gebrochen. Er ist ohnmächtig geworden, als wir ihn dorthin bewegt haben.“
Jinhwan zog sein Handy hervor.
„Ich hole den Krankenwagen.“
Junhwe und der Fremde stürzten zeitgleich auf ihn zu.
„Nein, tu das nicht!“
Junhwe sah ihn flehend an.
„Wäre das möglich gewesen, hätte ich ihn sofort gerufen, anstatt dich, aber das geht nicht. Die Ärzte werden Fragen stellen. Sie werden herausfinden auf welche Schule wir gehen. Bei Schlägereien wird auch automatisch die Polizei eingeschaltet. Sie werden die Jjangs befragen, die alles abstreiten werden und uns beschuldigen werden. Schau uns an, man könnte darauf schließen, dass wir drei eine Prügelei hatten und einfach nur geblieben sind, weil wir schlussendlich doch ein schlechtes Gewissen hatten. Das ist nicht das erste Mal, dass das passiert ist. Das letzte Mal ist das ganze auf uns zurückgefallen und Donghyuk und ich waren Tage damit beschäftigt, die Schule als Strafe zu putzen. Außerdem ist Donghyuk schon jetzt ein Außenseiter. Wenn das rauskommt, werden die anderen ihn umso mehr meiden, aus Angst ebenfalls Opfer von den jjangs zu werden.“
Jinhwan sah Junhwe sprachlos an. Er hätte nie gedacht, dass Junhwe, der sassy Koo Junhwe, einmal den Schwanz einziehen würde.
Auch der Fremde sah Jinhwan bittend an.
Schlussendlich seuftzte dieser.
„Okay, aber er muss ins Krankenhaus.“
Junhwe nickte.
„Klar. Eins liegt hier in der Nähe. Bring ihn dorthin und erfinde etwas von einem Unfall. Das werden sie bestimmt nicht wirklich glauben, aber da du kein Schüler mehr bist, werden sie weder komische Fragen stellen noch die Polizei einschalten.“

Es war genauso wie Junhwe gesagt hatte. Jinhwan brachte Donghyuk auf seinem Rücken in das Krankenhaus.
Als die Ärzte ihn nach der Ursache fragen, erzählte er ihnen etwas von einem angeblichen Unfall. Die Ärzte sahen ihn zwar ungläubig an, sagten aber nichts weiter.
Jinhwan blieb bis spät in die Nacht bei Donghyuk, bis seine völlig aufgelösten Eltern erschienen und sich bei ihm bedankten.
Auch ihnen erzählte Jinhwan nicht die Wahrheit. Sie schienen nichts von Donghyuks Mobbingproblemen zu wissen.
Bevor sie kamen, schauten auch Junhwe und der fremde Schüler, welcher sich als Song Yunhyung vorstellte, vorbei. Ihre Wunden im Gesicht fingen schon an zu heilen.
Es stellte sich heraus, dass Yunhyung wirklich nur zufällig zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen war, dafür aber gleich zwei Anhänger der Schlägertruppe in die Flucht geschlagen hatte.
Als Jinhwan schon fast am Morgen zurück in seine Wohnung kam, war Hanbin verschwunden. Nur der Ramyun – Topf zeugte noch davon, dass er je hier gewesen war.
Und, wie Jinhwan erst später am Tag bemerkte, eine fehlende Weihnachtskugel.

Am 20. Dezember fing es an zu schneien. Der Schnee erstickte die Geräusche der lebhaften Stadt und sorgte für Verkehrschaos.
Jinhwan musste sich durch die weiße Masse zu seiner Arbeit kämpfen und wenn er spät abends nach Hause ging, leuchteten überall Lichterketten.
Ihm wurde schlecht, wenn er sie sah.
Donghyuk ging es immer besser, er war aus dem Krankenhaus entlassen worden, ruhte sich aber noch zu Hause aus.
Junhwe hatte ihm als Dank für seine Hilfe mehrere selbstgepackene Plätzchen mitgebracht.
„Nimm sie schnell, bevor ich es mir anders überlege und sie selbst esse“, grummelte er und vermied es Jinhwan in die Augen zu schauen.
Jinhwan ließ sie schnell mit einem Lächeln unter dem Tisch verschwinden.
Auch Yunhyung bedankte sich bei ihm, dafür, dass er ihn vor Junhwe gerettet hatte. So drückte er es jedenfalls aus. Er schenkte Jinhwan einen kleinen Weihnachtsmann, welcher anfing Jingle Bells zu singen, wenn man ihn aufdrehte.
Eigentlich war Jinhwan dadurch bestens gerüstet, um Weihnachten zu überstehen.
Wäre da nicht Hanbin gewesen, welcher sich immer noch nicht gemeldet hatte.
Immer wenn sein Blick auf die nun einsame Weihnachtskugel fiel, wurde er in die Vergangenheit zurückversetzt.
In die vielen Weihnachten, die Hanbin und er miteinander verbracht hatten als sie noch jünger waren, weil sie einfach zusammen im Fernsehen Weihnachtsfilme anschauen wollten.
Und an die Weihnachten, die sie zusammen verbrachten hatten, als sie älter waren, weil sie sich daran gewohnt hatten, es zusammen zu feiern.
Und auch an das erste Weihnachten, welches Jinhwan allein vebracht hatte, weil Hanbin zu viele Schedules hatte. An das Weihnachten, an welchem Jinhwan all seine Weihnachtsdeko weggeworfen hatte. All die Kugeln, der Weihnachtsmann, welchen Hanbin ihm geschenkt hatte, weil er meinte, er würde genauso aussehen wie Jinhwan, den Nussknacker und hundert weitere Sachen, die sich über die Jahre angesammelt hatten. Dieses Weihnachten war der Grund weswegen Jinhwan schlecht wurde, wenn er schon nur das Wort „Weihnachten“ hörte. Er hatte sich noch nie so leer gefühlt wie an diesem Tag.

Der 24. kam. Und Jinhwan schloss sich wie an allen 24. der letzten Jahre in seiner Wohnung ein. Er ignorierte alle Anrufe, verbrachte den gesamten Tag im Bett.
Als er am Abend sich doch aufraffte und sein Bett verließ, setzte er sich an den Tisch im Wohnzimmer. Er griff nach Yunhyungs Weihnachtsmann und ließ ihn „Jingle Bells“ singen. Er griff ebenfalls nach Junhwes Plätzchen die er sich extra aufgesparrt hatte. Doch sein Blick wurde erneut von den Weihnachtskugeln angezogen, bevor er eines davon essen konnte.
Er lauschte dem Lied und plötzlich entstand vor seinem inneren Auge ein Bild. Der große Weihnachtsbaum, welcher vor der Coex – Mall stand, war mit denselben Weihnachtskugeln geschmückt. Der Weihnachtsbaum, vor dem Hanbin und er einmal an Weihnachten gestanden waren und Wetten darüber abgeschlossen hatten, welche Couples sich noch in diesem Jahr trennen würden.
Abrupt stand Jinhwan auf, machte sich nicht die Mühe, etwas anderes anzuziehen und lief mit seiner Jacke aus dem Haus.
Wieder rannte er zur U – Bahn Station, feuerte die U – Bahn an schneller zu fahren und stürzte aus der Station. Er hoffte nur, dass er noch da war. Es war schon ziemlich spät, doch es drängten sich immer noch Pärchen durch die Straße und der große Weihnachtsbaum überragte alle.
Jinhwan schob sich oft unsanft an ihnen vorbei und bahnte sich einen Weg zu dem Baum.
Keuchend blieb er vor ihm stehen, als er ihn schlussendlich erreicht hatte.
Er blickte sich um – und hoffte nur, dass er sich nicht geirrt hatte. Er stand fast fünf Minuten dort und ließ seinen Blick schweifen – dann ließ er seinen Kopf hängen.
Er musste sich geirrt haben. Doch als er sich schon umdrehen wollte, erblickte er ihn.
Hanbin lehnte an einem der zahlreichen Glasfenster der Mall. Er musste schon lange dort gestanden haben, Schnee hatte sich auf seinen schwarzen Haaren angesammelt. In seinen Händen, an denen er keine Handschuhe trug, hielt er ein in Weihnachtspapier eingewickeltes Geschenk. Um seinen Hals an einer Schnur hing die fehlende Weihnachtskugel. Er starrte starr geradeaus.
Jinhwan lächelte – und ging langsam auf ihn zu.
Hanbin sah zu ihm, als er näher kam. Ein breites Lächeln erschien auf seinem Gesicht.
„Ich war mir sicher, du würdest den Hinweis verstehen.“, murmelte er leise.
Jinhwan lächelte.
„Welcome back baby.“, mrmelte er ebenfalls und drückte ihm einen sanften Kuss auf die Lippen.
„Merry Christmas, Jinhwan.“
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