Das Mädchen aus dem Traum

von Zoji-Katy
GeschichteAllgemein / P16
13.12.2014
13.12.2014
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~Hey, also das ist eine Idee für eine weiterlaufende FanFiktion. Bedingung das wir das hier weiterführen ist, dass ihr uns zeigt das ihr das hier auch liest. Also einfach eine Review schreiben oder eine Email und dann gibt es ein neues Kapitel :).
Ich hoffe euch gefällt was ich hier zusammen mit meinem Freund hochlade. Ihr könnt auch gerne auf unseren anderen Accounts gucken (Zojikun und Katychanx3) dort laden wir ebenfalls hoch. Und ideen von eurer Seite helfen meist auch sehr gut ;) ~

Grelles Licht schien in seine Augen, ein Licht was er noch nie zuvor gesehen hat. Es war so intensiv und aufdringlich das seine Augen schmerzten. Aus diesem grellen Licht wurde ein grau blau. Zoji kannte dieses Bild irgendwoher, es war ihm nichts vertrautes aber er kannte es von Postkarten. Was er da sah war der Himmel, der sich scheinbar unendlich über ihn erstreckte. Ihm war nicht klar wie er es geschafft hat an die Oberfläche zu kommen den zu gut wie alle Übergänge dort hin waren schon lange gesperrt oder gesprengt worden und die wenigen die noch existierten durften nur die berüchtigten und berühmten Stalker benutzen. Sein Gehirn konnte sich nicht zusammenreimen auf welchen Weg er sich hierhin begeben konnte. Wurde er vielleicht entführt? Hatte man ihn verschleppt? Es schien ihm unlogisch einen Bettlerjungen zu verschleppen und wen dann wieso an die Oberfläche. Ein Geräusch riss ihn aus seinen Gedanken und ließ ihn den Aspalt unter seinem Rücken spüren. Er lag auf einer Straße und hörte dieses Pfeifen in der Luft was immer lauter wurde. Als er weiter in den Himmel hinauf starrte und leicht von der Sonne geblendet wurde flog plötzlich eine dunkle Gestalt über ihn hinweg. Was war diese? Ein Vogel könnte es nicht gewesen sein, Vögel würden selbst in Schwärmen nicht solche Geräusche verursachen und diese Gestalt die er gerade gesehen ist auch viel zu groß für einen Vogel. Müsste er schätzen wie groß diese Gestalt war, dann würde er sagen größer als zwei Meter.
In Erzählungen von Handlern, die an der Station Sawolowskaja gewesen waren wo er zur Zeit lebt, hieße es sie wären noch 100 mal größer aber denen könnte man sowieso nicht glauben.
Als er dort so lag, nachdachte und weiter ihn den Himmel starrte wehrte sich sein Verstand gegen seine Tatenlosigkeit trotz der nahstehenden Gefahr. Dieses Wesen würde ihn mit höchster Wahrscheinlichkeit angreifen, nur weil er an der Oberfläche war würde das nicht heißen das man die Mutanten streicheln kann. Mit viel Mühe schaffte es Zoji sich aufzurappeln, sein Körper fühlte sich ganz träge an. Es fühlte sich so an als würde die Metro versuchen ihn wieder zu sich zu ziehen. Als ob es für ihn verboten war den Untergrund zu verlassen. Doch war nicht früher die Obefläche für den Menschen die wohl vertrauteste Umgebung überhaupt gewesen? Manche waren sicher froh aus diesen dunklem Untergund an die frische Luft zu treten und die Sonne zu genießen die einen Wärme spendetete. Eine Wärme die, die meisten Bewohner der Metro nicht mehr kannten. Entweder sie vergaßen sie oder hatten sie nie spüren können. Zoji selbst war einer dieser unwissenden. Er kannte sie aus den Erzählungen der Alten, sie schwärmten von der Sonne, dem Blauen Himmel, dem Mond und Sternen. Doch wüssten sie wie es jetzt an der Oberfläche aussah und wie Lebensfeindlich sie nun für die Menschen war würden sie wohl jegliche Hoffnung auf ein widersehen verlieren. Vor Zoji erstreckte sich die tote Stadt Moskau. Er wusste irgendwie einfach das es Moskau ist. Er hatte das alles noch nie gesehen aber tat seine Schritte so Vertraut, vielleicht war eines seiner früheren Leben ein Moskauer gewesen. Er glaubte nicht an sowas, aber er kannte viele Geschichte und so auch diese. Dieses Pfeifen riss ihn schon das zweite mal aus seinen Gedanken aber vielleicht war es einfach das Signal für ihn das er endlich aufhören sollte zu denken und sich auf seinen Instinkt verlassen sollte. Er rannte zu der nächsten Ruine mit offenen Eingang, ein Schatte legte sich über ihn auf der hälfte der Strecke. Dieses Wesen mit diesen riesigen Flügeln war nur noch wenige Sekunden von ihm entfernt. Es konnte ihn fast greifen und er spürte die Luft die es mit seinem Körper verdrängte. Es wäre beinah zu spät da sprang er ausgestreckt auf den Eingang zu und landete sicher im Haus. Ein Teil seiner Hose wurde durch die Zähne des Wesens zerfetzt. Eine Atemzug später wäre er wohl ganz im Maul dieses Wesens gelandet. Es krachte mit eine unangenehmen Geräusch gegen die Mauer der Eingangstür. Dieses Geräusch bestand aus einer Mischung von Bröckelnden Mauerwerk und brechenden Knochen. Zoji robbte am Boden liegend von der Eingangstür weg. So verharrte er einige Sekunden, vielleicht auch paar Minuten auf diesem staubigen Boden. Das Wesen entfernte sich schließlich mit einem Jaulen und hob wieder ab in den Himmel trotz seiner Brüche. Zoji spürte eine warme Flüssigkeit die aus seiner Nase lief. Er war wohl mit dem Gesicht hart auf den Boden aufgeschlagen. Plötzlich durchfuhr es ihn wie ein Geistesblitz, als ein Tropfen Blut auf den Boden aufkam. Seine Gasmaske fehlte. Das Zoji keine Gasmaske aufhatte war nicht sein größtes Problem. Er sollte sich jetzt lieber schnellstens überlegen wie er zurück in die Metro kommt, nach Hause dort wo es sicher ist. Er schaute vorsichtig durch eines der eingeschlagenen Fenster. Nirgends dieses schreckliche Pfeifen oder ein Schatten der Gestalt, die Luft ist  rein. Nach kurzen überlegen und abwarten entscheidet er sich einen sicheren Weg zurück zu finden, egal wie er nur dort hingekommen ist. Noch einmal vergewisserte er sich das dieses fliegende Ungeheuer nicht doch schon wieder da ist und auf seine Beute lauert. Als er jedoch aus dem Fenster schaut denkt er sie sei wieder da aber der Schatten verfliegt nicht. Zoji schaut zum Himmmel hinauf und das schöne Blau hat sich in eine öde deprimierende graue Wolkendecke verwandelt. Dieses Bild lässt ihn am Fenster verharren, ein feiner Wasser Tropfen fällt auf den Asphalt und ihm folgen mehrere andere. Er versucht sich zu erinnern wie sie es nannten. Sie sagten dazu „Regen“, also sah er jetzt zum ersten mal Regen. Es prasselte schließlich in dicken Tropfen auf den Boden. Der Regen war ganz dicht, wie wenn ein Wassefall sich aus dem Himmel ergießt. Es wirkte alles irgendwie grau und ein modriger Geruch stieg in seine Nase. Er wusste nicht wieso aber er ging schnellen Schrittes aus dem Haus, auf die Straße die der Regen förmlich eindeckte. Er wand sich nach Rechts und sah etwas was überhaupt nicht ins Bild passte. Da war ein Mädchen, ungefähr seines Alters. Sie trug ein blaues Kleid mit Bunten flecken. Er glaubte dies als Blumen identifizieren zu können. Sie wär völlig durchnässt und die Tropfen liefen über die Haut die nicht vom Kleid bedeckt wurde. Sie schaute zum Himmel wie erstarrt und wand sich dann aus dieser Starre zu Zoji. Sie sah tief in seine Augen. Als dieses unbekannte Mädchen ihn so anschaut verzauberte sie ihn förmlich. Er vergass alles was um ihn geschah und dachte noch nicht mal mehr an seinen Verfolger, der ihn wahrscheinlich zum Snack essen wollte. Zoji sah nur noch dieses Mädchen im Regen. Sie öffnete ihren Mund und sagte: „Rette mich“. Bevor Zoji über die Beteutung dieser Wörter bewusst werden könnte reißt ihn wieder dieses Pfeifen aus seinen Gedanken. Die  Gestalt kam im sturzflug auf ihn zu und er warf sich nach rechts um aus der Flugbahn zu gelangen. Aufeinmal war alles still. Als er wieder die Augen öffnete sah er seine Liege auf der er geschlafen hat – er war wieder in der Metro, in Sawolowskaja.
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