Reißt die Mauern ein

GedichtAllgemein / P6
13.12.2014
13.12.2014
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Reißt die Mauern ein


Ich sehe sie überall,
Vielleicht bin ich paranoid,
Vielleicht verstehe ich es nicht richtig,
Doch ich sehe sie.

Mauern,
Sie umgeben uns
Schließen uns ein.

Die Sicherheit,
Sagen sie,
Alles zu eurer eigenen Sicherheit.

Doch denke ich oft,
dass es mehr ist als das.

Mauern können all dies,
Doch auch so viel mehr.

Ich habe oft das Gefühl,
Ich lebte in einem Käfig
Eng an eng mit meinen Kameraden,
Würde gemästet,
Mit dem Zweck, der Fleischproduktion
Zu dienen.

Nichtsahnend
Lebte ich so mein Leben,
Um zu erfahren,
Alles war eine Lüge.

Jeder Schritt,
Jede Tat
Vom Essen,
Zur Wiederausscheidung,
Wurde kontrolliert.

Und am Ende bleibt nichts mehr
Außer einem Klümpchen Fleisch,
Das "den Mächtigen"
Zum Frühstück serviert wird.

Doch das ist nicht das
Was ich will,
Weder für mich, noch für meinen Nächsten.

Also sage ich,
Reißt die Mauern ein
Denn das ist vielleicht die einzige Möglichkeit,
Die uns noch bleibt.

Die Hoffnung,
Sie trägt uns auf gefiederten Schwingen
Über die Zäune hinweg.

Die Hoffnung
Auf eine bessere Zukunft,
Mehr Kontrolle über das eigene Leben
Und die Hoffnung darauf,
Die Menschen zu beschützen
Die man liebt.

Die Hoffnung auf Freiheit.

Mit aller Liebe und Hoffnung
Im Herzen,
Reißt die Mauern ein,
Denn auch wenn man nie weiß
Was dahinter liegt
Sage ich euch,
Das Risiko ist es wert.

Denn das seit ihr euch selbst schuldig.
Ihr verdient Freiheit.
Liebe.
Also kämpft dafür
Und reißt die Mauern ein!

Denn was bleibt uns sonst?

Also sage ich,
Greifen wir in die stahlharten Glieder der Kette
Und zieht,
Mit allem was ihr habt.

Zieht, für euch selbst und alle die ihr liebt.

Zerreißt die harte Hand
Die euch eng umschlossen hält
Und kämpft!

Nehmt meine Hand
Und wir stellen uns ihnen gemeinsam.

Brecht aus, aus allem was ihr kennt,
Für die Liebe.

Denn ich sage euch,
Gemeinsam können wir es schaffen
Also reißt die Mauern ein.