Things you can never forget

GeschichteSchmerz/Trost / P16 Slash
Second Lieutenant C. Carwood Lipton Technical Sergeant Donald Malarkey
12.12.2014
12.12.2014
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12.12.2014 824
 
Ich gucke im Moment viel "Band of Brothers" und werde eventuell mehrere One-Shots dazu schreiben (:

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MALARKEY'S POV

Ich sah es nicht mit eigenen Augen...aber Ich sah es vor mir, als ob Ich da gewesen wäre...denn immerhin waren es meine besten Freunde gewesen. Skip und Penkala waren gute Männer gewesen. Und ihr Tod traf mich wohl am härtesten. Sie waren noch so jung und kämpften sich auch emotional durch den ganzen Sche*ß und durch so einen Vorfall mussten sie sterben. Beide zusammen. Es kam so unerwartet und sie waren einfach weg. Doch was Luz da sah, hätte Ich wohl nie ertragen können. Er konnte nur froh sein, dass die Granate, die bei ihm und Lipton war, ein Blindgänger gewesen war...und Ich war auch froh. So gute Männer zu verlieren war hart. Und doch passierte es jeden Tag. Gerade zuvor hatten wir mit Hoobler einen weiteren guten Schützen und Mann verloren. Kein Wunder, dass Buck so niedergeschlagen war. Auch er sah jeden Tag unsere Männer sterben. Und bei  Hoobler war er dabei...er war dabei, als Guarnere und Toye verwundet wurden. Er war nicht mehr derselbe, nachdem das alles passiert ist...also verließ er uns und ließ mich somit ohne meine besten Freunde zurück.
Doch Ich konnte es verstehen...er hielt das nIcht mehr aus.

Ich saß in einem Schützengraben im Schnee und sah mir mein Kreuz an. Ich hätte schreien können, aber Ich tat es nicht...und Ich konnte auch nicht weinen, denn Ich realisierte es nicht.
"Hey, Malark..."
Ich drehte meinen Kopf zur Seite und sah Lipton. "Hey...sagten Sie nicht, Sie wollten ihrem kleinen Bruder eine Luger mit nach Hause nehmen?",
fragte er mich und Ich sah ihn weiterhin an. "Ja", sagte Ich nur und Ich schaute ihm dabei zu, wie er etwas aus seiner Jacke holte.
"Wie wär's...wenn sie ihm diese hier mitnehmen...?"
Er hielt sie mir hin und mein Blick ruhte auf die Pistole, die Ich ihn daraufhin abnahm...
"Das ist Hoob's, richtig?"
"Ja...ja, Ich wollte sie...loswerden, aber Ich weiß nicht...", brach er schließlich ab. Ich konnte es verstehen. Als Hoobler starb war auch er dabei und hielt dieses Sche*ßteil in der Hand. Und dann hatte Ich sie.

Lipton war auch ein guter Mann im Krieg. Ich wusste auch, wie sehr ihm alles zu schaffen machte, denn so ging es uns allen, aber dennoch bewies er sich als ein guter Führer der Kompanie. Ihm konnte Ich nach dem Tod meiner besten Freunde am meisten vertrauen. Ja, Ich könnte sogar sagen damals war Ich bereit, mich für ihn zu opfern. Ich sah zu ihm auf. Er hatte Führungsqualität und wusste, im Gegensatz zu Lieutenant Dike, immer was zu tun war. Er traf immer richtige Entscheidungen.

"Hören Sie...Ich...kann es verstehen, wenn sie gehen wollen...Ich meine-"
"Nein...es...ist schon okay, Lip...Ihr braucht so viele, wie ihr bekommen könnt...", lächelte ich ihn schwach an, um die Stimmung etwas aufzulockern, doch wie zu erwarten war, funktionierte es nicht.
"Sind Sie sich sicher?"
"Klar...Ich meine...ob Ich hier oder dort bin, werde Ich es nie in meinem Leben vergessen können...verstehen Sie?"
Ich starrte weiterhin auf das Kreuz und merkte, dass Lipton sich nun neben mich setzte. Doch als ich Ihn ansah, entdeckte Ich zu meiner Überraschung Tränen in seinen Augen.
"Wissen Sie, Malarkey, Ich...Ich habe so etwas schon viele Male durchgemacht und Ich weiß...wie hart es ist und...Ich bin froh, dass wir Sie noch haben..."
Diese Worte verschlugen selbst mir die Sprache und ohne nachzudenken, legte Ich meinen Arm um seinen Hals.
"Ich bin auch froh, dass wir Sie noch haben, Lieutenant...wirklich", murmelte ich.
"Muck und Penkala waren gute Männer...", sagte er und ich nickte nur. Das waren sie wirklich...
Ich schloss meine Augen und schon stellte Ich mir diese schreckliche Szene vor. Es ging nicht aus meinem Kopf. Und das wird es auch nie wieder, dabei habe ich es nicht einmal gesehen. Ich konnte es immernoch nicht glauben...gerade saß ich mit Skip im Schützengraben und rauchten eine und kurz darauf war er nicht mehr da, mein Freund.
Schon allein wir beide waren wie Brüder. Wäre ich da gewesen, hätte ich die beiden vielleicht retten können...

Ich konnte die Bilder nicht mehr ertragen und öffnete die Augen. Lipton hatte seinen Kopf an meine Schulter gelehnt und seine Augen geschlossen.
Nach Sekunden stellte ich fest, dass er tatsächlich schlief. Ein Moment, den Ich ebenfalls nie vergessen werde...und an den Ich mich sogar gerne erinnere...

Wäre Ich nie zur Airborne gekommen, hätte ich all diese Männer nie kennengelernt....aber auch den Schmerz, der damit verbunden war. Die Easy Kompanie war ein Teil meines Lebens geworden und ist es immernoch.
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